Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Druckentlastungsventil-Baugruppe für Dampferzeuger

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Druckentlastungsventil-Baugruppe für Dampferzeuger im Bereich Herstellung von Dampferzeugern, außer Zentralheizungs-Warmwasserkesseln anhand von Ansprechdruck bis Rücksitzdruck eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Druckentlastungsventil-Baugruppe für Dampferzeuger wird durch die Baugruppe aus Ventilkörper und Federbaugruppe beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Sicherheitsventil-Baugruppe für industrielle Dampferzeuger, die Überdruckzustände verhindert.

Druckentlastungsventil-Baugruppe für Dampferzeuger in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Die Druckentlastungsventil-Baugruppe für Dampferzeuger ist eine kritische Sicherheitskomponente für industrielle Dampferzeuger, die automatisch Dampf freisetzt, wenn der Systemdruck vorgegebene sichere Grenzwerte überschreitet. Diese Baugruppe integriert mehrere Ventilkomponenten in eine einzige herstellbare Einheit und gewährleistet eine zuverlässige Druckregelung in Dampferzeugungssystemen. Sie dient als wesentliche Sicherheitsvorrichtung in B2B-Industrielieferketten und schützt Ausrüstung und Personal vor katastrophalen Ausfällen. Hersteller liefern diese Baugruppen an OEMs und Wartungsdienstleister zur Integration in Dampferzeugungsanlagen in verschiedenen Branchen.

Die Baugruppe arbeitet mit einem federbelasteten Tellermechanismus, der sich öffnet, wenn der Dampfdruck die Federkraft übersteigt, sodass Dampf entweichen kann, bis der Druck wieder auf sichere Werte sinkt. Zu den wichtigsten Parametern gehören ein Einstelldruckbereich von 1,0–1,6 bar, ein Blowdown-Druck von 0,85–0,95 bar und ein Durchflusskoeffizient von 0,75–0,85, jeweils gemäß ISO 4126-1. Die maximale Betriebstemperatur beträgt 220 °C, mit einem Betriebstemperaturbereich von -10 °C bis 220 °C (PTFE-Sitz; EPDM auf 120 °C begrenzt). Die Einlassanschlussgrößen reichen von DN15 bis DN50 gemäß GB/T 9113. Gehäusematerialien umfassen WCB oder CF8M gemäß ASTM A216/A351, und Sitzmaterialien sind PTFE oder EPDM. Die Leckagerate bei 90 % Einstelldruck beträgt ≤0,02 ml/min gemäß ISO 5208, und die Ansprechzeit für den vollen Hub beträgt ≤0,5 Sekunden. Das Gewicht variiert je nach Größe und Material zwischen 2,5 und 15 kg. Der Betriebsdruckbereich beträgt 0,1–1,6 MPa.

In den Unterlagen aufgeführte Materialien umfassen Edelstahl 316, Inconel 625 und Hochtemperatur-Elastomere. Diese Werte sind Referenzbereiche und müssen für das spezifische Modell und die Anwendung mit dem rechtlichen Hersteller oder Lieferanten verifiziert werden. Aufgeführte Normen sind Beschaffungsreferenzen und implizieren keine Zertifizierung oder Konformität eines bestimmten Produkts.

Funktionsprinzip

Die Baugruppe verwendet einen federbelasteten Tellermechanismus. Im Normalbetrieb hält die Federkraft den Teller gegen den Ventilsitz und dichtet das System ab. Wenn der Dampfdruck den Einstelldruck (1,0–1,6 bar) überschreitet, überwindet die Kraft auf den Teller die Federkraft, wodurch der Teller angehoben wird und Dampf durch den Auslass entweichen kann. Dadurch wird der Systemdruck reduziert. Sobald der Druck auf den Blowdown-Druck (0,85–0,95 bar) fällt, setzt die Federkraft den Teller wieder auf den Sitz und schließt das Ventil. Der Durchflusskoeffizient (0,75–0,85) gibt die Kapazität des Ventils an, Dampf durchzulassen. Die Ansprechzeit für den vollen Hub beträgt ≤0,5 Sekunden, was eine schnelle Druckentlastung gewährleistet. Die Leckagerate bei 90 % Einstelldruck beträgt ≤0,02 ml/min, was eine dichte Abdichtung im Normalbetrieb sicherstellt.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Ansprechdruck1.0–1.6 barDruck, bei dem das Ventil zu öffnen beginntISO 4126-1
Rücksitzdruck0.85–0.95 barDruck, bei dem das Ventil nach dem Öffnen wieder schließtISO 4126-1
Durchflussbeiwert0.75–0.85 dimensionslosVentil-DurchflusskapazitätskoeffizientISO 4126-1
Maximale Betriebstemperatur220 °CHöchste kontinuierliche Dampftemperatur
Anschlussgröße EinlassDN15–DN50 mmNennweite für DampfeinlassGB/T 9113
GehäusematerialWCB/CF8MCarbon or stainless steelASTM A216/A351
SitzmaterialPTFE/EPDMPTFE for steam, EPDM for low temp
Leckrate≤0.02 ml/minAt 90% set pressureISO 5208
Ansprechzeit≤0.5 sFull lift within 0.5s
Gewicht2.5–15 kgDepends on size and material
Betriebsdruckbereich0.1–1.6 MPaBelow 0.1 MPa seat load insufficient
Betriebstemperaturbereich-10–220 °CFor PTFE seat; EPDM limited to 120°C

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Edelstahl 316 Inconel 625 Hochtemperatur-Elastomere

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Ventilkörper
    Hauptdrucktragende Struktur
    Material: Edelstahl 1.4401 (316)
  • Federbaugruppe
    Erzeugt Schließkraft gegen Dampfdruck
    Material: Inconel 625 (Nickelbasislegierung)
  • Scheibe und Sitz
    Bildet bei geschlossenem Zustand eine druckdichte Dichtung
    Material: Edelstahl 1.4401 (316)
  • Haube
    Umschließt den Federmechanismus und ermöglicht die Einstellung
    Material: Edelstahl 316

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Korrosionsinduzierte Lochfraßbildung durch Chlorid-Spannungsrisskorrosion in 316L-Edelstahlkomponenten Ventilsitzleckage bei 0,5 bar unter Einstelldruck Kathodischer Schutz mit -0,85 V vs. SCE-Referenzelektrodenpotential
Thermische Ermüdung durch 150-204 °C (302-400 °F) zyklische Temperaturdifferenzen Federentspannung führt zu 10 % Reduktion des Einstelldrucks über 1000 Zyklen Inconel 718 Federmaterial mit ΔT_max = 55 °C (100 °F) Temperaturschockbeständigkeit

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0,1-25,0 bar
Belastungs- und Ausfallgrenzen
27,5 bar (110 % des maximal zulässigen Betriebsdrucks)
Überschreitung der Streckgrenze von ASTM A216 WCB Kohlenstoffstahl bei 204 °C (400 °F) Betriebstemperatur, wobei σ_Streckgrenze = 250 MPa
Fertigungskontext
Druckentlastungsventil-Baugruppe für Dampferzeuger wird innerhalb von Herstellung von Dampferzeugern, außer Zentralheizungs-Warmwasserkesseln nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Weitere Produktbezeichnungen

Steam Safety Valve Assembly Pressure Relief Valve Set Steam Vent Valve Assembly

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Einstelldruckbereich: 1-100 bar (14,5-1450 psi), Maximaler Betriebsdruck: 110 % des Einstelldrucks
Weitere Spezifikationen:Durchsatzkapazität: 10-1000 kg/h Dampf, Ansprechzeit: <100 ms, Leckagerate: <0,01 % der Nennkapazität
Betriebstemperatur:Bis zu 400 °C (752 °F)
Montage- und Anwendungskompatibilität
SattdampfsystemeHeißdampf bis 400 °CSaubere industrielle Wassersysteme
Nicht geeignet: Korrosive chemische Umgebungen mit Chloriden oder Säuren
Auslegungsdaten
  • Erforderliche Entlastungskapazität (kg/h)
  • Einstelldruck und Überdruckzuschlag
  • Einlass-/Auslassrohrleitungskonfiguration und Gegendruck

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Festfressen oder Blockieren
Ursache: Korrosionsablagerungen an Ventilspindel- oder Führungsflächen durch Dampfkondensation und Sauerstoffeintritt, die eine ordnungsgemäße Bewegung während Druckentlastungsvorgängen verhindern.
Leckage am Sitz
Ursache: Verschleiß oder Beschädigung der Dichtflächen durch Partikelkontamination im Dampf, thermische Ermüdung durch Temperaturwechsel oder unsachgemäßes Sitzen bei vorherigen Betriebszuständen.
Wartungsindikatoren
  • Kontinuierliches Dampfzischen oder sichtbare Dampfleckage am Ventilaustritt bei normalem Betriebsdruck des Systems
  • Korrosionsablagerungen oder Mineralanhaftungen sichtbar am Ventilgehäuse, insbesondere um Spindel- und Austrittsbereiche
Technische Hinweise
  • Durchführung regelmäßiger Funktionsprüfungen in festgelegten Intervallen (typischerweise vierteljährlich) mit einem kalibrierten Prüfstand zur Überprüfung von Einstelldruck und Wiedersetzverhalten, um sicherzustellen, dass das Ventil innerhalb der Konstruktionsparameter arbeitet.
  • Einbau und Wartung geeigneter Kondensatableiter und Tropfbeine stromaufwärts zur Vermeidung von Kondensatmitführung sowie Verwendung von hochwertigem Dampf mit geeigneter Filtration, um Partikelkontamination zu minimieren, die den Verschleiß beschleunigt.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ISO 4126-1: Sicherheitseinrichtungen zum Schutz gegen ÜberdruckASME BPVC Section VIII: Regeln für den Bau von Druckbehältern
Fertigungsgenauigkeit
  • Sitzplanheit: ≤ 0,025 mm
  • Federkompressionskrafttoleranz: ±5 % der spezifizierten Last
Qualitätsprüfung
  • Hydrostatischer Drucktest: 1,5x maximal zulässiger Betriebsdruck
  • Eindringprüfung mit Farbstoff zur Erkennung von Oberflächendefekten an kritischen Komponenten

Hersteller von Druckentlastungsventil-Baugruppe für Dampferzeuger

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

Häufige Fragen

Was ist der Einstelldruckbereich dieser Ventilbaugruppe?

Der Einstelldruckbereich beträgt 1,0–1,6 bar gemäß ISO 4126-1. Dies ist der Druck, bei dem das Ventil zu öffnen beginnt. Verifizieren Sie den genauen Einstelldruck für Ihr spezifisches Modell mit dem Hersteller.

Welche Materialien werden verwendet?

In den Unterlagen aufgeführte Materialien umfassen Edelstahl 316, Inconel 625 und Hochtemperatur-Elastomere. Gehäusematerialoptionen sind WCB oder CF8M gemäß ASTM A216/A351, und Sitzmaterialien sind PTFE oder EPDM. Bestätigen Sie die Materialeignung für Ihre Anwendung.

Was ist die maximale Betriebstemperatur?

Die maximale kontinuierliche Dampftemperatur beträgt 220 °C. Der Betriebstemperaturbereich beträgt -10 °C bis 220 °C für PTFE-Sitze, während EPDM auf 120 °C begrenzt ist. Verifizieren Sie die Temperaturgrenzen mit dem Lieferanten.

Wie verhindert das Ventil Überdruck?

Das Ventil verwendet einen federbelasteten Teller, der sich öffnet, wenn der Dampfdruck die Federkraft übersteigt, und Dampf freisetzt, um den Druck zu reduzieren. Es schließt wieder, wenn der Druck auf den Blowdown-Druck (0,85–0,95 bar) fällt. Dieser automatische Betrieb schützt das System vor Überdruckzuständen.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Herstellung von Dampferzeugern, außer Zentralheizungs-Warmwasserkesseln

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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Wir verkaufen oder vermieten keine Anfragedaten und nehmen Sie in keinen Verteiler auf. Nutzung ausschließlich zur Beantwortung dieser Anfrage.
Keine Provision, kein Zwischenhändler
CNFX ist ein Verzeichnis. Wir nehmen keinen Anteil an Aufträgen und verhandeln nicht im Namen eines Lieferanten.
Was wir nicht zusichern
Eine Listung ist keine Empfehlung. Prüfen Sie jeden Lieferanten und jeden Wert vor der Bestellung selbst.

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