Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Strahlmodulator

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Strahlmodulator im Bereich Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen anhand von Wellenlängenbereich bis Modulationsbandbreite eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Strahlmodulator wird durch die Baugruppe aus Modulationskristall und Treiber-Schaltung beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Eine Komponente, die Laserstrahleigenschaften wie Intensität, Phase oder Polarisation in einem Laser-Bildgebungssystem moduliert.

Technische Definition

Der Strahlmodulator ist eine kritische Komponente des Laser-Bildgebungsmoduls, das für die präzise Steuerung und Modifikation der Eigenschaften des Laserstrahls verantwortlich ist. Er ermöglicht die dynamische Anpassung von Strahlparametern, um gewünschte Bildgebungseffekte, Mustererzeugung oder Materialbearbeitungsergebnisse in Anwendungen wie Lasermarkierung, Gravur, Lithografie oder medizinischer Bildgebung zu erzielen. Der Modulator arbeitet typischerweise durch Anlegen elektrischer Signale an elektrooptische oder akustooptische Kristalle, Flüssigkristallarrays oder mechanische Komponenten (wie Galvanometerspiegel), um die Eigenschaften des Laserstrahls zu verändern. Diese Modulation kann Intensität (Amplitudenmodulation), Phase (Phasenmodulation), Polarisationszustand oder räumliche Verteilung gemäß den Eingangssteuersignalen steuern. Das Gerät ist für den Einsatz im sichtbaren Spektrum (400–700 nm) ausgelegt, mit einer Modulationsbandbreite von 0–10 MHz, einem Extinktionsverhältnis von >1000:1 und einer Einfügedämpfung von <1,5 dB. Es verfügt über eine Aperturgröße von 5–10 mm, arbeitet bei Temperaturen von -10 bis 50 °C und kann bei -40 bis 85 °C gelagert werden. Es benötigt eine Versorgungsspannung von 12–24 V DC, verbraucht weniger als 5 W bei maximaler Modulationsrate und kommuniziert über RS-232 (optional USB). Das Gerät wiegt 0,5–1,5 kg und hat Abmessungen von 100×60×40 mm (L×B×H). Zu den hinterlegten Materialien gehören elektrooptische Kristalle (z. B. Lithiumniobat), akustooptische Kristalle (z. B. Tellurdioxid), Flüssigkristallarrays, Silizium und optisches Glas. Diese Spezifikationen sind Referenzbereiche; verifizieren Sie modellspezifische Werte mit dem Hersteller oder Lieferanten vor der Beschaffung.

Funktionsprinzip

Der Modulator arbeitet typischerweise durch Anlegen elektrischer Signale an elektrooptische oder akustooptische Kristalle, Flüssigkristallarrays oder mechanische Komponenten (wie Galvanometerspiegel), um die Eigenschaften des Laserstrahls zu verändern. Diese Modulation kann Intensität (Amplitudenmodulation), Phase (Phasenmodulation), Polarisationszustand oder räumliche Verteilung gemäß den Eingangssteuersignalen steuern.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Wellenlängenbereich400–700 nmVisible spectrum; other ranges on request
Modulationsbandbreite0–10 MHzHigher bandwidth available for custom designs
Extinktionsverhältnis>1000:1Measured at center wavelength
Einfügedämpfung<1.5 dBIncludes connector losses
Aperturgröße5–10 mmClear aperture; larger sizes available
Betriebstemperatur-10–50 °CNon-condensing humidity
Lagertemperatur-40–85 °CLong-term storage
Versorgungsspannung12–24 V DCReverse polarity protected
Leistungsaufnahme<5 WAt maximum modulation rate
SchnittstelleRS-232Optional USB available
Gewicht0.5–1.5 kgDepends on configuration
Abmessungen (L×B×H)100×60×40 mmTypical; custom sizes available

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Elektro-optischer Kristall (z.B. Lithiumniobat) Akusto-optischer Kristall (z.B. Tellurdioxid) Flüssigkristallarray Silizium Optisches Glas

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Modulationskristall
    Kernelement, das mit dem Laserstrahl interagiert, um dessen Eigenschaften bei Einwirkung elektrischer oder akustischer Signale zu verändern
    Material: Elektrooptischer oder akustooptischer Kristall
  • Treiber-Schaltung
    Stellt die elektrischen Signale bereit, die zur Steuerung des Modulationsprozesses erforderlich sind
    Material: Halbleiterbauteile, Leiterplatte (PCB)
  • Optische Halterung
    Hält und justiert das Modulationselement sicher im Strahlengang
    Material: Aluminiumlegierung, rostfreier Stahl
  • Thermisches Managementsystem
    Hält stabile Betriebstemperatur zur Gewährleistung konstanter Modulationsleistung
    Material: Kupferkühlkörper, thermoelektrischer Kühler
  • Flüssigkristall-Arrays
    Modulieren den Strahl mittels Flüssigkristallzellen anstelle eines elektrooptischen Kristalls.

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Thermisches Durchgehen bei 2,5 W/cm² Wärmestromdichte über dem Wärmewiderstand von 0,8 K/W Depolarisation des Piezoelements senkt den Modulationsgrad um 95 % Integrierte Peltier-Kühlung, die die Betriebstemperatur bei 25±2 °C hält, mit 0,3 K/W Wärmeübergang
Elektrostatische Entladung über 15 kV schädigt die 0,18-µm-CMOS-Treiberschaltung Vollständiger Modulationsausfall mit 0 % Modulationsgrad und 100 Ω Kurzschluss TVS-Dioden-Schutz mit Klemmung bei 5,5 V, 1 ns Ansprechzeit und 10 pF parasitärer Kapazität

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0,1-100 mW Strahlleistung, 400-700 nm Wellenlänge, 1-100 kHz Modulationsfrequenz
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Thermische Schädigung bei 85 °C Sperrschichttemperatur, optische Schädigung bei 5 MW/cm² Spitzenintensität, Depolarisation des Piezowerkstoffs bei 150 °C Curie-Temperatur
Elektrooptische Modulation über den Pockels-Effekt, begrenzt durch thermisches Durchgehen des piezoelektrischen Werkstoffs und Nichtlinearitäten des Kerr-Effekts bei hohen Feldstärken
Fertigungskontext
Strahlmodulator wird innerhalb von Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Weitere Produktbezeichnungen

Laser Modulator Optical Modulator

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:nur Atmosphärendruck (drucklos)
Weitere Spezifikationen:Maximale Laserleistung: 10 W, Wellenlängenbereich: 400-1100 nm, Modulationsfrequenz: bis 100 kHz
Betriebstemperatur:Betriebsbereich 0 °C bis 50 °C
Montage- und Anwendungskompatibilität
ReinraumluftumgebungenMit Inertgas gespülte GehäuseEinbau in Vakuumkammern
Nicht geeignet: Umgebungen mit hoher Partikelbelastung oder korrosiven Chemikalien
Auslegungsdaten
  • Laserwellenlänge (nm)
  • Erforderliche Modulationsbandbreite (Hz)
  • Strahldurchmesser (mm)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Degradation optischer Bauteile
Ursache: Thermische Beanspruchung im Hochleistungsbetrieb führt zum Versagen der Linsen- bzw. Spiegelbeschichtung oder zu Mikrorissen im Substrat
Ausfall des elektromechanischen Aktors
Ursache: Verschleiß der Präzisions-Positioniermechanik durch Partikelverunreinigung oder Versagen der Schmierung
Wartungsindikatoren
  • Verzerrung des Strahlprofils oder Intensitätsschwankungen über die Vorgabe von ±5 % hinaus
  • Ungewöhnliche hochfrequente Schallemissionen aus dem Modulatorgehäuse während des Betriebs
Technische Hinweise
  • Vorausschauende Instandhaltung mit Schwingungsanalyse an den Antriebskomponenten und Thermografie an den optischen Baugruppen einsetzen
  • Strenge Vorgaben zur Sauberkeit festlegen, HEPA-Filter regelmäßig warten und den Zugang zur Modulatorumgebung kontrollieren

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ANSI Z136.1 – Sicherer Umgang mit LasernCE-Kennzeichnung – Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungsrichtlinie)
Fertigungsgenauigkeit
  • Strahlausrichtung: +/- 0,5 mrad
  • Stabilität der Modulationsfrequenz: +/- 0,1 %
Qualitätsprüfung
  • Nachweis der Laserausgangsleistung
  • Umweltbelastungsprüfung (Temperaturwechsel)

Hersteller von Strahlmodulator

1 Unternehmen führen dieses Produkt in ihrem eigenen Sortiment. Die Unternehmensangaben stammen von der jeweils eigenen Website; jede Karte nennt die Grundlage der Zuordnung.

Shenzhen Box Optronics Technology Co., Ltd.
Shenzhen · CN
Fertigt außerdem: Optical Source/IR Emitter、Photodetector、Laser Source und 1 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Optical Modulator”
Quellseite ansehen ↗ boxoptronics.com · geprüft am 2026-09-14

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was ist der typische Wellenlängenbereich des Strahlmodulators?

Der aufgeführte Wellenlängenbereich beträgt 400–700 nm (sichtbares Spektrum). Andere Bereiche sind auf Anfrage möglicherweise verfügbar, aber Sie sollten dies mit dem Hersteller für Ihre spezifische Anwendung bestätigen.

Welche Steuerschnittstellen sind verfügbar?

Die Standard-Steuerschnittstelle ist RS-232, mit optionaler USB-Schnittstelle. Verifizieren Sie die Kompatibilität mit Ihrer Systemsteuerungselektronik.

Was sind die Betriebstemperaturgrenzen?

Der Betriebstemperaturbereich beträgt -10 bis 50 °C (nicht kondensierende Luftfeuchtigkeit). Die Lagertemperatur beträgt -40 bis 85 °C. Stellen Sie sicher, dass Ihre Umgebung innerhalb dieser Grenzen liegt.

Kann der Modulator hohe Modulationsbandbreiten verarbeiten?

Die Standard-Modulationsbandbreite beträgt 0–10 MHz. Höhere Bandbreiten sind möglicherweise für kundenspezifische Designs verfügbar, aber Sie müssen den Hersteller für Machbarkeit und Spezifikationen konsultieren.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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Wir verkaufen oder vermieten keine Anfragedaten und nehmen Sie in keinen Verteiler auf. Nutzung ausschließlich zur Beantwortung dieser Anfrage.
Keine Provision, kein Zwischenhändler
CNFX ist ein Verzeichnis. Wir nehmen keinen Anteil an Aufträgen und verhandeln nicht im Namen eines Lieferanten.
Was wir nicht zusichern
Eine Listung ist keine Empfehlung. Prüfen Sie jeden Lieferanten und jeden Wert vor der Bestellung selbst.

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