Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Zwischenfrequenzfilter (ZF-Filter)

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Zwischenfrequenzfilter (ZF-Filter) im Bereich Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen anhand von Mittenfrequenz bis Bandbreite eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Zwischenfrequenzfilter (ZF-Filter) wird durch die Baugruppe aus Resonator und Elektroden beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Ein elektronisches Filter, das Signale auf der Zwischenfrequenzstufe in einer Empfängerschaltung auswählt und verarbeitet.

Technische Definition

Das Zwischenfrequenzfilter (ZF-Filter) ist eine kritische Komponente in Überlagerungsempfängerschaltungen, die nach der Frequenzumsetzung auf die Zwischenfrequenz (ZF) Signale filtert und verarbeitet. Seine Hauptfunktion besteht darin, unerwünschte Frequenzen zu entfernen, Rauschen zu reduzieren und die Signalselektivität vor der Demodulation zu verbessern. Dieses Filter arbeitet, indem es Signale innerhalb eines bestimmten Frequenzbands (der Zwischenfrequenz) durchlässt und Signale außerhalb dieses Bands dämpft, wobei Resonanzkreise, Keramikfilter oder SAW-Filter zur präzisen Frequenzauswahl und -unterdrückung eingesetzt werden. Typische Parameter umfassen eine Mittenfrequenz von 455 kHz für AM-Empfänger, eine Bandbreite von 10–500 kHz, Einfügungsdämpfung von 1–6 dB, Durchlasswelligkeit von ≤1 dB, Sperrbandunterdrückung von ≥40 dB, Impedanz von 50–75 Ω, Betriebstemperatur von -40–85°C, Lagertemperatur von -55–125°C, Luftfeuchtigkeit von 0–95% RH (nicht kondensierend), Leistungsaufnahme von 0,1–1 W, und ein SMD-Gehäuse (Surface-Mount-Device) mit Abmessungen von 3,2×2,5×1,2 mm und einem Gewicht von 0,05–0,2 g. Häufig verwendete Materialien sind Keramik, Quarz und piezoelektrische Materialien. Diese Werte sind typische Referenzbereiche und müssen für das spezifische Modell und die Anwendung mit dem rechtlichen Hersteller oder Lieferanten verifiziert werden. Das Filter ist entscheidend für die gewünschte Selektivität und Empfindlichkeit in Funkempfängern, und seine Leistung wirkt sich direkt auf die Qualität des empfangenen Signals aus. Die richtige Auswahl erfordert die Berücksichtigung der Systemimpedanz, der Bandbreitenanforderungen und der Umgebungsbedingungen. Wartungssignale umfassen eine Verschlechterung der Signalqualität, erhöhte Einfügungsdämpfung oder Frequenzdrift, was auf einen Austausch hinweisen kann. Das Filter ist für den Betrieb innerhalb der angegebenen elektrischen und umgebungsbedingten Grenzen ausgelegt; das Überschreiten dieser Grenzen kann zu dauerhaften Schäden führen.

Funktionsprinzip

Das ZF-Filter nutzt die frequenzselektiven Eigenschaften von Resonanzkreisen, Keramikresonatoren oder Oberflächenwellenfiltern (SAW). Es bietet eine niedrige Impedanz für Signale in seinem Durchlassbereich, sodass diese mit minimaler Dämpfung passieren, während es für Signale außerhalb des Durchlassbereichs eine hohe Impedanz bietet und diese dadurch dämpft. Die Mittenfrequenz und Bandbreite werden durch die physikalischen Abmessungen und Materialeigenschaften der Filterelemente bestimmt. Beispielsweise verwenden Keramikfilter piezoelektrische Materialien, die bei bestimmten Frequenzen schwingen, während SAW-Filter Interdigitalwandler auf einem piezoelektrischen Substrat verwenden, um elektrische Signale in akustische Wellen und zurück umzuwandeln, was eine scharfe Frequenzselektivität ermöglicht. Die Leistung des Filters wird durch Parameter wie Einfügungsdämpfung, Durchlasswelligkeit und Sperrbandunterdrückung charakterisiert, die vom Hersteller spezifiziert werden. Das Filter muss an die umgebende Schaltung impedanzangepasst sein, um Reflexionen zu minimieren und eine optimale Signalübertragung zu gewährleisten.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Mittenfrequenz455 kHzTypical IF for AM receivers
Bandbreite10–500 kHzSelectivity vs. signal fidelity trade-off
Einfügedämpfung1–6 dBLower is better for signal strength
Durchlasswelligkeit≤1 dBAffects amplitude flatness
Sperrdämpfung≥40 dBAttenuation of out-of-band signals
Impedanz50–75 ΩMatch to system impedance
Betriebstemperatur-40–85 °CExtended range for industrial use
Lagertemperatur-55–125 °CNon-operating survival
Luftfeuchtigkeit0–95 % RHNon-condensing
Leistungsbelastbarkeit0.1–1 WMaximum input power without damage
GehäusetypSMDSurface mount for automated assembly
Abmessungen3.2×2.5×1.2 mmTypical SMD footprint
Gewicht0.05–0.2 gLightweight for portable devices

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Keramik Quarz Piezoelektrische Materialien

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Resonator
    Erzeugt Resonanz bei der Zwischenfrequenz zur Ermöglichung der Filterung
    Material: Keramik oder Quarz
  • Elektroden
    Anlegen elektrischer Signale an den Resonator und Entnahme von Signalen aus dem Resonator
    Material: Metall (typischerweise Gold oder Aluminium)
  • Gehäuse/Verpackung
    Schützt den Filter vor Umwelteinflüssen und stellt elektrische Anschlüsse bereit
    Material: Kunststoff oder Keramik
  • Interdigitale Wandler
    Wandeln zwischen elektrischem Signal und akustischer Oberflächenwelle bei SAW-Filtern um.

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Thermische Ausdehnungsdifferenz zwischen Aluminiumoxid-Substrat (CTE 6,5 ppm/°C) und Lötstellen Lötstellenbruch verursacht Unterbrechung bei 1500 Temperaturzyklen (-40°C bis +85°C) Verwendung von Kupfer-Wolfram-Träger (CTE 7,0 ppm/°C) mit SAC305-Lot und Unterfüllungsepoxid
Feuchtigkeitseintritt übersteigt 5000 ppm in hermetischer Dichtung bei 85°C/85% RH Silbermigration zwischen benachbarten Leiterbahnen bei 5 V Vorspannung verursacht Kurzschluss Vergoldetes Kovar-Gehäuse mit laser-geschweißtem Deckel und Gettermaterial (BaAl4) bei 10^-8 Torr Dichtung

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
455 kHz ± 10 kHz (Mittenfrequenz mit 20 kHz Bandbreite)
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Einfügungsdämpfung übersteigt 3 dB außerhalb des spezifizierten Durchlassbands oder Gruppenlaufzeitvariation > 50 ns
Dielektrischer Durchschlag in Keramikkondensatoren bei > 100 V RMS oder Bruch piezoelektrischer Kristalle bei mechanischem Stoß > 500 g
Fertigungskontext
Zwischenfrequenzfilter (ZF-Filter) wird innerhalb von Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Weitere Produktbezeichnungen

intermediate frequency filter

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Industrielles Ökosystem und Lieferkette

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Nur Atmosphärendruck (verschlossenes Gehäuse)
Weitere Spezifikationen:Frequenzbereich: typisch 455 kHz bis 10,7 MHz, Einfügungsdämpfung: <3 dB, Stehwellenverhältnis: <2:1
Betriebstemperatur:-40°C bis +85°C (Betrieb), -55°C bis +125°C (Lagerung)
Montage- und Anwendungskompatibilität
HF-EmpfängerschaltungenKommunikationssysteme (AM/FM-Radio)Telemetrieausrüstung
Nicht geeignet: Hochvibrations-Industriemaschinen (Risiko mechanischer Resonanz)
Auslegungsdaten
  • Mittenfrequenz (IF-Wert)
  • Bandbreitenanforderungen
  • Impedanzanpassung (typisch 50Ω oder 75Ω)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Filtermedium-Degradation
Ursache: Chemische Inkompatibilität oder thermische Belastung durch Prozessmedien, die zum Abbau des Mediums führen, was die Filtrationseffizienz verringert und möglicherweise einen Bypass verursacht.
Dichtungs-/Dichtring-Ausfall
Ursache: Unsachgemäßes Anzugsdrehmoment, Materialermüdung durch Druckzyklen oder chemischer Angriff auf Dichtungselemente, was zu Fluidleckagen und Kontamination führt.
Wartungsindikatoren
  • Abnormaler Druckabfallanstieg über den Filter (ΔP überschreitet Auslegungsgrenzen)
  • Sichtbare Fluidleckage an Gehäuseverbindungen oder Verfärbung/Kontamination in stromabwärtigen Fluidproben
Technische Hinweise
  • Implementierung einer zustandsbasierten Überwachung mit Differenzdrucktransmittern und geplanter Fluidanalyse, um Wechselintervalle zu optimieren und katastrophale Ausfälle zu verhindern.
  • Verwendung herstellerspezifischer Drehmomentverfahren während der Installation und Auswahl chemisch kompatibler Dichtungsmaterialien basierend auf Fluidanalysen, um vorzeitigen Dichtungsabbau zu verhindern.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
IEC 61000-4-3 Elektromagnetische VerträglichkeitDIN EN 61326-1 Elektrische Betriebsmittel für Mess-, Steuer- und Laborzwecke
Fertigungsgenauigkeit
  • Mittenfrequenztoleranz: +/- 0,5%
  • Einfügungsdämpfungsvariation: +/- 0,2 dB
Qualitätsprüfung
  • Netzwerkanalysator-Frequenzgangtest
  • Temperaturwechsel-Umwelttest

Hersteller von Zwischenfrequenzfilter (ZF-Filter)

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was ist die typische Mittenfrequenz für ein ZF-Filter in AM-Empfängern?

Die typische Mittenfrequenz für AM-Empfänger beträgt 455 kHz, wie in den Referenzparametern angegeben. Die tatsächlichen Werte können jedoch je nach spezifischer Anwendung und Design variieren.

Welche Materialien werden üblicherweise in ZF-Filtern verwendet?

Häufig verwendete Materialien sind Keramik, Quarz und piezoelektrische Materialien. Diese Materialien ermöglichen eine präzise Frequenzauswahl und werden in Keramikfiltern, Quarzfiltern und SAW-Filtern eingesetzt.

Was gibt die Einfügungsdämpfung an?

Die Einfügungsdämpfung ist die Menge an Signalleistung, die beim Durchgang durch das Filter verloren geht. Niedrigere Werte sind im Allgemeinen besser für die Signalstärke. Der Referenzbereich beträgt 1–6 dB, aber Sie sollten den spezifischen Wert für Ihr Modell verifizieren.

Können ZF-Filter in der Oberflächenmontagetechnologie (SMT) verwendet werden?

Ja, der Referenz-Gehäusetyp ist SMD (Surface-Mount-Device), der für die automatisierte Montage geeignet ist. Die typischen Abmessungen betragen 3,2×2,5×1,2 mm, aber bestätigen Sie immer die genaue Fußabdruckgröße mit dem Lieferanten.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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Was wir nicht zusichern
Eine Listung ist keine Empfehlung. Prüfen Sie jeden Lieferanten und jeden Wert vor der Bestellung selbst.

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