Strukturierte Komponentendaten · 2026

Wärmeleitmaterial (TIM)

Wärmeleitmaterial (TIM) ist eine spezielle Substanz, die mikroskopische Luftspalte und Unebenheiten zwischen wärmeerzeugenden elektronischen Bauteilen (wie CPUs, GPUs, Leistungshalbleitern) und Kühlvorrichtungen (Kühlkörper, Kaltplatten) füllt.

Technische Definition und Einsatzkontext
Ein typisches Wärmeleitmaterial (TIM) wird in Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen nach Material, Toleranz, Montage- und Anwendungskompatibilität sowie Ausfallrisiko bewertet.

Wärmeleitmaterial (TIM) ist eine spezielle Substanz, die dazu dient, mikroskopische Luftspalte und Unebenheiten zwischen den Kontaktflächen von wärmeerzeugenden elektronischen Bauteilen (wie CPUs, GPUs, Leistungshalbleitern) und Wärmeableitungsvorrichtungen (Kühlkörper, Kaltplatten) zu füllen. Durch das Ersetzen von Luft mit geringer Wärmeleitfähigkeit durch ein Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit reduziert TIM den Wärmewiderstand an der Grenzfläche, ermöglicht eine effizientere Wärmeübertragung vom Bauteil zum Kühlsystem und verhindert so Überhitzung, wodurch optimale Leistung und Zuverlässigkeit gewährleistet werden. TIM funktioniert nach dem Prinzip der Reduzierung des Grenzflächen-Wärmewiderstands, indem Luftspalte zwischen Oberflächen eliminiert werden. Wenn zwei feste Oberflächen aufeinandertreffen, erzeugen mikroskopische Unebenheiten Lufteinschlüsse, die als Wärmeisolatoren wirken. TIM füllt diese Spalte mit einem Material mit höherer Wärmeleitfähigkeit als Luft und schafft so einen kontinuierlichen Wärmepfad. Wärme fließt vom heißen Bauteil durch das TIM mittels Wärmeleitung zum Kühlkörper, wo sie durch Konvektion oder Strahlung abgeführt wird. Die Wirksamkeit hängt von der Wärmeleitfähigkeit, der Dicke, der Benetzbarkeit und dem ausgeübten Druck ab.

Komponentenspezifikationen

Definition
Wärmeleitmaterial (TIM) ist eine spezielle Substanz, die dazu dient, mikroskopische Luftspalte und Unebenheiten zwischen den Kontaktflächen von wärmeerzeugenden elektronischen Bauteilen (wie CPUs, GPUs, Leistungshalbleitern) und Wärmeableitungsvorrichtungen (Kühlkörper, Kaltplatten) zu füllen. Durch das Ersetzen von Luft mit geringer Wärmeleitfähigkeit durch ein Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit reduziert TIM den Wärmewiderstand an der Grenzfläche, ermöglicht eine effizientere Wärmeübertragung vom Bauteil zum Kühlsystem und verhindert so Überhitzung, wodurch optimale Leistung und Zuverlässigkeit gewährleistet werden.

TIM funktioniert nach dem Prinzip der Reduzierung des Grenzflächen-Wärmewiderstands, indem Luftspalte zwischen Oberflächen eliminiert werden. Wenn zwei feste Oberflächen aufeinandertreffen, erzeugen mikroskopische Unebenheiten Lufteinschlüsse, die als Wärmeisolatoren wirken. TIM füllt diese Spalte mit einem Material mit höherer Wärmeleitfähigkeit als Luft und schafft so einen kontinuierlichen Wärmepfad. Wärme fließt vom heißen Bauteil durch das TIM mittels Wärmeleitung zum Kühlkörper, wo sie durch Konvektion oder Strahlung abgeführt wird. Die Wirksamkeit hängt von der Wärmeleitfähigkeit, der Dicke, der Benetzbarkeit und dem ausgeübten Druck ab.
Funktionsprinzip
TIM operates on the principle of reducing interfacial thermal resistance by eliminating air voids between surfaces. When two solid surfaces mate, microscopic imperfections create air pockets that act as thermal insulators. TIM fills these gaps with a material of higher thermal conductivity than air, creating a continuous thermal pathway. Heat flows from the hot component through the TIM via conduction, reaching the heat sink where it is dissipated through convection or radiation. The effectiveness depends on thermal conductivity, thickness, wettability, and pressure applied.
Materialien
Häufige Materialien umfassen silikonbasierte Verbindungen (Wärmeleitpasten)Phasenwechselmaterialien (PCMs)Wärmeleitpads (silikon- oder nichtsilikonbasierte Elastomeregefüllt mit Keramik-Metall- oder Kohlenstoffpartikeln)wärmeleitende Klebstoffe (Epoxide) und Lot (Indium oder andere Legierungen). Füllstoffe wie AluminiumoxidBornitridZinkoxid oder Silberpartikel erhöhen die Leitfähigkeit.
Wandstärke
0.1-2.0 mm
Viscosity
100-500 Pa·s (for pastes)
Thermal Resistance
0.1-1.0 °C·cm²/W
Dielectric Strength
>5 kV/mm
Thermal Conductivity
1-12 W/m·K (typical range)
Betriebstemperatur
-50°C to 200°C
Normen
ISO 22007ASTM D5470MIL-I-49456

Branchentaxonomie & Aliasse

Gebräuchliche Handelsnamen, technische Kennungen und Suchbegriffe für Wärmeleitmaterial (TIM).

Übergeordnete Produkte

Diese Komponente wird in den folgenden Industrieprodukten eingesetzt.

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Massnahme

Improper application (too thick or thin)->Increased thermal resistance, component overheating->Follow manufacturer guidelines for thickness and coverage; use automated dispensing for consistency.
Material degradation due to high temperature or aging->Reduced thermal conductivity, system failure->Select TIM with suitable temperature rating; implement preventive maintenance schedules.
Incompatibility with surfaces (chemical reaction)->Corrosion or delamination->Test compatibility with substrate materials; use inert formulations.

Industrielles Ökosystem und technische Bewertung

0
Thermal degradation over time
1
Pump-out effect under thermal cycling
2
Electrical short circuits if conductive
3
Insufficient application leading to hotspots
4
Material incompatibility causing corrosion

Konformität und Prüfung

tolerance
Thickness tolerance ±10%; thermal conductivity within ±5% of specified value
test method
ASTM D5470 for thermal impedance; ISO 22007 for thermal conductivity; UL 94 for flammability

Hersteller für diese Komponente

Relevante Herstellerprofile aus der CNFX-Komponentenfähigkeitstabelle.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

Verwandte Komponenten

Häufige Fragen

What is the difference between thermal paste and thermal pads?

Thermal paste is a viscous compound applied thinly for minimal thermal resistance, ideal for uneven surfaces. Thermal pads are pre-formed, solid sheets easier to apply and reusable, but typically have lower conductivity.

How often should TIM be replaced?

TIM degradation depends on type and conditions; thermal pastes may dry out in 2-5 years, while pads last longer. Replace if temperatures rise unexpectedly or during component maintenance.

Can TIM be electrically conductive?

Some TIMs with metal fillers (e.g., silver-based) are electrically conductive and must be used carefully to avoid short circuits. Non-conductive options (ceramic or silicone-based) are safer for sensitive applications.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Component Index · Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.

Beschaffungsinformationen anfragen für Wärmeleitmaterial (TIM)

Informationen zu Einsatzbereich, Spezifikationsgrenzen, Lieferantentypen und RFQ-Vorbereitung anfragen.

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