Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Detektionssonde

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Detektionssonde im Bereich Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen anhand von Messbereich bis Ansprechzeit eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Detektionssonde wird durch die Baugruppe aus Fühlelement und Sondengehäuse beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Ein Sensorelement innerhalb eines Kontaminationssensors, das direkt mit der Umgebung interagiert, um Verunreinigungen zu erkennen und zu messen.

Technische Definition

Die Detektionssonde ist die kritische Sensorkomponente eines Kontaminationssensors, die für die physikalische oder chemische Interaktion mit der Zielumgebung verantwortlich ist, um das Vorhandensein von Fremdstoffen, Partikeln oder biologischen Agenzien zu identifizieren und zu quantifizieren. Sie wandelt das erfasste Kontaminationssignal in eine messbare elektrische oder optische Ausgabe für die Verarbeitungseinheit des Sensors um. Die Sonde ist typischerweise in Edelstahl (316L) gekapselt, mit einem Silizium-Sensorelement und Goldelektroden, was Haltbarkeit und zuverlässige Signalübertragung gewährleistet. Sie ist für den Einsatz in der Herstellung von Computer-, Elektronik- und optischen Produkten konzipiert, wo die Überwachung von Verunreinigungen unerlässlich ist. Die Sonde arbeitet in einem Messbereich von 0–1000 ppm (typisch für flüchtige organische Verbindungen) mit einer Ansprechzeit von weniger als 10 Sekunden, um 90% des Endwerts zu erreichen. Die Genauigkeit beträgt ±2% vom Messbereichsendwert. Sie funktioniert in einem Betriebstemperaturbereich von -20 bis 85 °C und einem Druckbereich von 0,1–0,5 MPa, wobei die Reaktion unter 0,1 MPa abnimmt. Die Luftfeuchtigkeitstoleranz beträgt 0–95% relative Feuchte (nicht kondensierend). Die Sonde bietet Schutzarten von IP54 bis IP65 (gemäß IEC 60529), geeignet für Abwaschanwendungen. Sie benötigt eine Versorgungsspannung von 9–36 V Gleichstrom (verpolungssicher) und liefert ein 4–20 mA Zweileiter-Schleifensignal. Das Gewicht variiert je nach Kabellänge zwischen 0,5 und 1,5 kg. Alle Spezifikationen sind Referenzbereiche; verifizieren Sie modellspezifische Werte und Normen mit dem Hersteller oder Lieferanten vor der Beschaffung.

Funktionsprinzip

Die Sonde funktioniert, indem sie ihre aktive Sensoroberfläche oder ihr Element dem Medium aussetzt. Bei Kontakt mit einem Schadstoff ändern sich ihre physikalischen Eigenschaften (z. B. elektrische Leitfähigkeit, Kapazität, optisches Reflexionsvermögen) oder es wird eine chemische Reaktion ausgelöst. Diese Änderung wird in ein elektrisches Signal umgewandelt, das proportional zum Kontaminationsgrad ist und dann zur Analyse und Ausgabe an die Haupteinheit des Sensors weitergeleitet wird. Das Sensorelement, typischerweise Silizium, ist mit Goldelektroden beschichtet, um die Signalaufnahme zu erleichtern. Das Gehäuse aus Edelstahl schützt die internen Komponenten, ermöglicht aber die Exposition gegenüber der Umgebung. Die Ansprechzeit und Genauigkeit der Sonde hängen von der Art des Schadstoffs und den Umgebungsbedingungen ab. Regelmäßige Kalibrierung und Wartung sind erforderlich, um eine konsistente Leistung zu gewährleisten. Die Sonde ist für den Dauerbetrieb innerhalb der angegebenen Grenzen ausgelegt; das Überschreiten dieser Grenzen kann zu verminderter Leistung oder Ausfall führen.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Messbereich0–1000 ppmTypical for volatile organic compounds
Ansprechzeit<10 sTime to reach 90% of final value
Genauigkeit±2% FSFull scale
Betriebstemperatur-20–85 °CErweiterter Bereich verfügbar
Betriebsdruck0.1–0.5 MPaBelow 0.1 MPa response degrades
Feuchtigkeitsbereich0–95 %RHNicht kondensierend
SchutzartIP54–IP65IP65 for washdownIEC 60529
Versorgungsspannung9–36 V DCVerpolungsgeschützt
Ausgangssignal4–20 mATwo-wire loop
Werkstoff316LStainless steel wetted partsASTM A240
Gewicht0.5–1.5 kgDepends on cable length

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Edelstahl (Gehäuse) Silizium (Sensorelement) Gold (Elektroden)

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Fühlelement
    Das Kernmaterial oder die Kernstruktur, die physikalisch oder chemisch auf das Vorhandensein von Verunreinigungen reagiert.
    Material: Silizium, Polymer oder Metalloxid
  • Sondengehäuse
    Schützt das interne Sensorelement vor Umwelteinflüssen und gewährleistet strukturelle Integrität.
    Material: Edelstahl oder PTFE
  • Signalelektroden/-steckverbinder
    Überträgt das vom Sensorelement erzeugte elektrische Signal an die Verarbeitungsschaltung des Sensors.
    Material: Vergoldetes Kupfer oder Platin

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Elektrochemische Korrosion durch Chloridionen bei >500 ppm Konzentration Passivierung der Sensorelektrodenoberfläche Vergoldete Elektrodenkontakte mit 5 μm Schichtdicke, hermetische Dichtung mit IP68-Schutzart
Mechanische Vibration bei >5 g RMS-Beschleunigung Piezoelektrischer Kristallbruch bei 25 MPa Spannung Stoßgedämpftes Gehäuse mit Silikondämpfern für 10 g ausgelegt, Kristallbefestigung mit Epoxidkleber mit 50 MPa Zugfestigkeit

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0-150°C, 0-100 % relative Luftfeuchtigkeit, 0-10 ppm Kontaminantenkonzentration
Belastungs- und Ausfallgrenzen
175°C thermischer Abbau, 120 % relative Luftfeuchtigkeitssättigung, 15 ppm Kontaminantensättigung
Quellung der Polymermembran bei >120 % relativer Luftfeuchtigkeit mit Permeabilitätsverlust, Vergiftung der katalytischen Oberfläche bei >15 ppm Kontaminantenkonzentration, Durchbruch der Halbleiter-Sperrschicht bei >175°C
Fertigungskontext
Detektionssonde wird innerhalb von Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:0 bis 10 bar
Durchflussrate:0 bis 5 m/s
Betriebstemperatur:-20°C bis 80°C
slurry concentration:0 bis 30 % Feststoffanteil nach Gewicht
Montage- und Anwendungskompatibilität
Wasserbasierte FluideÖlemulsionenChemische Prozessströme
Nicht geeignet: Hochabrasive Suspensionen mit >30 % Feststoffanteil
Auslegungsdaten
  • Kontaminant-Partikelgrößenbereich
  • Erforderliche Detektionsempfindlichkeit (ppm)
  • Prozessrohrdurchmesser

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Signaldrift oder Signalverlust
Ursache: Kontaminationsablagerung auf der Sensoroberfläche durch Prozessmedien (Öl, Fett, Partikel) oder Umgebungsfaktoren (Feuchtigkeit, Staub), die zu ungenauen Messwerten oder komplettem Signalausfall führt.
Mechanische Beschädigung oder Fehlausrichtung
Ursache: Physikalischer Aufprall durch Geräte, vibrationsbedingtes Lösen der Befestigungshardware oder thermische Ausdehnung/Schrumpfung, die zu Sondenverlagerung führt, was falsche Auslösungen oder Nichtdetektion zur Folge hat.
Wartungsindikatoren
  • Inkonsistente oder unregelmäßige Messwerte auf Überwachungsgeräten (z.B. schwankende Ausgangssignale bei stabilen Prozessbedingungen)
  • Sichtbare physische Beschädigung (Risse, Dellen, verbogenes Gehäuse) oder hörbare abnormale Geräusche (Klicken, Summen) während des Betriebs
Technische Hinweise
  • Implementieren Sie regelmäßige Reinigungspläne mit herstellergenehmigten Lösungsmitteln und Methoden, um Kontaminationsablagerungen zu verhindern, und sorgen Sie, wo möglich, für ordnungsgemäße Isolierung von Prozessmedien.
  • Verwenden Sie vibrationsresistente Befestigungshardware mit Sicherungsscheiben oder Gewindesicherungsmitteln und führen Sie periodische Ausrichtungsprüfungen mit Lasermessgeräten oder Kalibrierungsvorrichtungen durch, um die Positionsgenauigkeit aufrechtzuerhalten.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
DIN ISO 2859-1:2014 - Verfahren für die Stichprobenprüfung anhand qualitativer Merkmale (entspricht ANSI/ASQ Z1.4)DIN EN ISO 10360-2:2010 - Annahme- und Bestätigungsprüfungen für Koordinatenmessgeräte (KMG)
Fertigungsgenauigkeit
  • Sondenspitzen-Durchmesser: +/-0,005 mm
  • Oberflächenrauheit: Ra 0,4 μm maximal
Qualitätsprüfung
  • Dimensionsgenauigkeitsprüfung mittels Koordinatenmessgerät (KMG)
  • Prüfung der elektrischen Durchgangsfähigkeit und des Isolationswiderstands

Hersteller von Detektionssonde

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was ist der Messbereich der Detektionssonde?

Die Detektionssonde hat einen Messbereich von 0–1000 ppm, typisch für flüchtige organische Verbindungen. Dies ist ein Referenzbereich; der tatsächliche Bereich kann je nach Modell und Anwendung variieren. Bestätigen Sie dies immer mit dem Hersteller.

Wie ist die Ansprechzeit der Sonde?

Die Ansprechzeit beträgt weniger als 10 Sekunden, um 90% des Endwerts zu erreichen. Dies zeigt, wie schnell die Sonde auf Änderungen der Schadstoffkonzentration reagiert. Verifizieren Sie die spezifische Ansprechzeit für Ihr Modell.

Was sind die Betriebstemperatur- und Druckgrenzen?

Die Sonde arbeitet bei Temperaturen von -20 bis 85 °C und Drücken von 0,1 bis 0,5 MPa. Unter 0,1 MPa nimmt die Reaktion ab. Stellen Sie sicher, dass Ihre Anwendung innerhalb dieser Bereiche liegt.

Welche Schutzarten sind verfügbar?

Die Sonde bietet Schutzarten von IP54 bis IP65 (gemäß IEC 60529). IP65 ist für Abwaschanwendungen geeignet. Die spezifische Schutzart hängt vom Modell ab; fragen Sie den Lieferanten.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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