Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Emitter-Modul

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Emitter-Modul im Bereich Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen anhand von Wellenlänge bis Ausgangsleistung eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Emitter-Modul wird durch die Baugruppe aus Laserdiode / LED-Chip und Kollimatorlinse beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Eine Komponente in einem Ausrichtungssensor, die ein Signal (typischerweise Licht oder elektromagnetische Strahlung) erzeugt und aussendet, das zur Erkennung und Positionierung verwendet wird.

Technische Definition

Das Emitter-Modul ist eine kritische Unterbaugruppe eines Ausrichtungssensorsystems. Es ist dafür verantwortlich, eine kontrollierte Emission (wie einen Laserstrahl, Infrarotlicht oder ein anderes elektromagnetisches Signal) zu erzeugen und zu richten, die als Referenz- oder Messquelle dient. Der Empfänger des Sensors erkennt dann dieses ausgesendete Signal, um Ausrichtung, Position, Verschiebung oder das Vorhandensein eines Objekts zu bestimmen. Seine Leistung wirkt sich direkt auf die Genauigkeit, Reichweite und Zuverlässigkeit des Sensors aus.

Das Modul enthält typischerweise eine Lichtquelle (z. B. LED, Laserdiode) oder einen anderen Signalgenerator. Eine interne Treiberschaltung versorgt die Quelle mit Strom und moduliert sie, um ein bestimmtes Emissionsmuster (z. B. gepulst, kontinuierlich) zu erzeugen. Optische Elemente (wie Linsen oder Kollimatoren) formen und richten das ausgesendete Signal auf den Zielbereich. Die Emissionseigenschaften (Wellenlänge, Intensität, Modulation) werden präzise gesteuert, um die Erkennung durch das entsprechende Empfängermodul des Sensors zu optimieren.

Typische Parameter umfassen Wellenlänge (650–1550 nm), Ausgangsleistung (1–10 mW, Klasse 1 oder 3R nach IEC 60825-1), Versorgungsspannung (5–24 V DC), Betriebstemperatur (-20–70 °C nach IEC 60068-2-1/2), Strahldivergenz (0,1–1,5 mrad), Modulationsfrequenz (1–100 kHz), Anstiegszeit (1–10 ns), IP-Schutzart (IP54–IP67 nach IEC 60529), Gehäusematerial (Aluminium 6061 nach ASTM B221), Gewicht (50–200 g) und Steckverbindertyp (M12–M16 nach IEC 61076-2-101). Diese Werte sind Referenzbereiche; bestätigen Sie modellspezifische Spezifikationen mit dem Hersteller.

Zu den häufig verwendeten Materialien gehören Halbleitermaterialien (z. B. Galliumarsenid für Laserdioden), optisches Glas für Linsen, Aluminiumlegierung für Gehäuse/Kühlkörper, Kupfer für elektrische Kontakte und Epoxidharz für die Verkapselung.

Bei der Auswahl eines Emitter-Moduls sind die erforderliche Wellenlänge, Ausgangsleistung, Strahldivergenz und Modulationsfrequenz zu berücksichtigen, um sie an Empfänger und Anwendung anzupassen. Stellen Sie die Kompatibilität von Versorgungsspannung und Steckverbinder sicher. Verifizieren Sie die Umgebungsbewertungen (Temperatur, IP) für die vorgesehene Installation. Wartungssignale umfassen reduzierte Ausgangsleistung, instabile Emission oder fehlende Modulation. Fehlergrenzen umfassen den Betrieb außerhalb der angegebenen Temperatur- oder Spannungsbereiche, was zu Wellenlängendrift oder Schäden führen kann. Konsultieren Sie immer den Hersteller zur Verifizierung von Normen und Konformität.

Funktionsprinzip

Das Modul enthält eine Lichtquelle (z. B. LED, Laserdiode) oder einen anderen Signalgenerator. Eine interne Treiberschaltung versorgt die Quelle mit Strom und moduliert sie, um ein bestimmtes Emissionsmuster (z. B. gepulst, kontinuierlich) zu erzeugen. Optische Elemente (wie Linsen oder Kollimatoren) formen und richten das ausgesendete Signal auf den Zielbereich. Die Emissionseigenschaften (Wellenlänge, Intensität, Modulation) werden präzise gesteuert, um die Erkennung durch das entsprechende Empfängermodul des Sensors zu optimieren.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Wellenlänge650–1550 nmDetermines compatibility with receiver and eye safety
Ausgangsleistung1–10 mWClass 1 or 3R laser safety classificationIEC 60825-1
Versorgungsspannung5–24 V DCReverse polarity protection recommended
Betriebstemperatur-20–70 °COutside range may cause wavelength driftIEC 60068-2-1/2
Strahldivergenz0.1–1.5 mradAffects detection range and spot size
Modulationsfrequenz1–100 kHzHigher frequency improves noise immunity
Anstiegszeit1–10 nsCritical for high-speed sensing
SchutzartIP54–IP67Higher rating for dusty or wet environmentsIEC 60529
GehäusematerialAluminum 6061Corrosion-resistant, lightweightASTM B221
Gewicht50–200 gAffects mounting and vibration stability
SteckverbindertypM12–M16Ensures secure electrical connectionIEC 61076-2-101

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Halbleiter (z.B. Galliumarsenid für Laserdioden) Optisches Glas (für Linsen) Aluminiumlegierung (für Gehäuse/Wärmesenke) Kupfer (für elektrische Kontakte) Epoxidharz (für Verguss)

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Laserdiode / LED-Chip
    Erzeugt die Kernlicht- oder elektromagnetische Emission.
    Material: Halbleiter (z.B. GaAs, InGaN)
  • Kollimatorlinse
    Formt das emittierte Licht zu einem parallelen oder fokussierten Strahl.
    Material: Optisches Glas (z.B. BK7)
  • Treiberplatine
    Stellt stabile Stromversorgung und Steuersignale für die Lichtquelle bereit.
    Material: FR4 (Leiterplattensubstrat), Kupferleiterbahnen
  • Wärmesenke / Gehäuse
    Leitet Wärme ab und bietet mechanischen Schutz sowie Befestigungsmöglichkeiten.
    Material: Aluminiumlegierung

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Sperrspannung über 5V an LED-Anschlüssen angelegt Katastrophaler Sperrschichtdurchbruch mit permanentem Leerlauf Schottky-Dioden-Antiparallelschutz mit 3A Stoßstromfestigkeit, integrierter Verpolungsschutz im Treiber-IC
Dauerbetrieb bei 95% des maximalen Nennstroms (350 mA) für >10.000 Stunden Progressive Abnahme des Lichtstroms auf 70% des Anfangswerts, spektrale Verschiebung zu längeren Wellenlängen Stromreduzierung auf maximal 280 mA, aktives Wärmemanagement zur Aufrechterhaltung der Sperrschichttemperatur unter 100°C, periodische optische Leistungskalibrierungszyklen

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
400-700 nm Wellenlänge, 5-100 mW optische Ausgangsleistung, -20°C bis +85°C Umgebungstemperatur
Belastungs- und Ausfallgrenzen
LED-Sperrschichttemperatur übersteigt 125°C, optische Ausgangsleistungsdegradation unter 3 mW, Wellenlängenverschiebung über ±5 nm vom Nennwert
Thermische Degradation des Halbleiter-p-n-Übergangs aufgrund von Joulescher Erwärmung, Reduktion der Quanteneffizienz durch nichtstrahlende Rekombinationszentren, Zersetzung der Phosphorschicht bei erhöhten Temperaturen
Fertigungskontext
Emitter-Modul wird innerhalb von Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:0 bis 2 bar
Durchflussrate:Nicht spezifiziert
Betriebstemperatur:-20°C bis 85°C
Montage- und Anwendungskompatibilität
Saubere LuftumgebungenNicht-korrosive GaseKlare Flüssigkeiten
Nicht geeignet: Hochpartikuläre Suspension mit >5% Feststoffkonzentration
Auslegungsdaten
  • Erforderliche Detektionsentfernung
  • Reflexionsvermögen des Zielmaterials
  • Erforderliches Signal-Rausch-Verhältnis

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Verschmutzung der Emissionslinse
Ursache: Akkumulation von Staub, Ölnebel oder Prozesskontaminanten auf optischen Oberflächen, die die Signalübertragung aufgrund unzureichender Umgebungsabdichtung oder unangemessener Reinigungsprotokolle reduziert.
Degradation der Leiterplatte
Ursache: Thermische Zyklen und Feuchtigkeitseintritt führen zu Lötstellenermüdung, Korrosion oder Bauteilausfall, oft aufgrund unzureichender Wärmemanagement oder Exposition gegenüber rauen Industrieatmosphären.
Wartungsindikatoren
  • Intermittierende oder instabile Ausgangssignale trotz verifizierter Zielanwesenheit
  • Sichtbare Kondensation, Verfärbung oder Schmutzansammlung auf dem Emissionsfenster
Technische Hinweise
  • Regelmäßige Linseninspektion und -reinigung mit herstellergenehmigten Materialien und Techniken durchführen, Schutzabdeckungen nach Möglichkeit verwenden
  • Angemessene Umgebungsabdichtung sicherstellen und stabile Betriebstemperaturen innerhalb der spezifizierten Bereiche halten, um thermische Belastung und Kondensation zu verhindern

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ANSI/IES LM-80-20 - Messung des Lichtstromerhalts von LED-LichtquellenCE-Kennzeichnung - Konformität mit EU-Richtlinien (z.B. RoHS, EMV)
Fertigungsgenauigkeit
  • Wellenlängengenauigkeit: +/- 2 nm
  • Ausgangsleistungsstabilität: +/- 5% über den Betriebstemperaturbereich
Qualitätsprüfung
  • Optische Leistungs- und Wellenlängenverifizierung
  • Umweltbelastungstests (Temperatur, Feuchtigkeit, Vibration)

Hersteller von Emitter-Modul

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was ist der typische Wellenlängenbereich eines Emitter-Moduls?

Der typische Wellenlängenbereich beträgt 650–1550 nm, wie im Verzeichnis angegeben. Die spezifische Wellenlänge muss auf den Empfänger und die Anwendung abgestimmt sein. Bestätigen Sie den genauen Wert mit dem Hersteller.

Welche Sicherheitsnormen gelten für die Ausgangsleistung?

Die Ausgangsleistung beträgt typischerweise 1–10 mW, mit einer Laser-Sicherheitsklasse 1 oder 3R nach IEC 60825-1. Diese Norm dient als Beschaffungsreferenz; die tatsächliche Konformität ist mit dem Hersteller zu bestätigen.

Was sind typische Versorgungsspannung und Betriebstemperaturbereich?

Die Versorgungsspannung beträgt typischerweise 5–24 V DC, und der Betriebstemperaturbereich liegt bei -20 bis 70 °C nach IEC 60068-2-1/2. Dies sind Referenzbereiche; prüfen Sie das Datenblatt des spezifischen Modells.

Wie beeinflusst das Emitter-Modul die Sensorleistung?

Wellenlänge, Ausgangsleistung, Strahldivergenz und Modulationsfrequenz des Emitter-Moduls beeinflussen direkt die Erkennungsreichweite, Genauigkeit und Störfestigkeit des Sensors. Richtige Auswahl und Ausrichtung sind entscheidend.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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