Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Lichtquellenmodul

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Lichtquellenmodul im Bereich Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen anhand von Ausgangsleistung bis Wellenlänge eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Lichtquellenmodul wird durch die Baugruppe aus Leuchtdioden-Array (LED-Array) und Kühlkörper beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Ein modulares Bauteil, das kontrollierte Beleuchtung für optische Scansysteme bereitstellt.

Lichtquellenmodul in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Das Lichtquellenmodul ist eine kritische Unterbaugruppe in optischen Scannern, die spezifische Wellenlängen von Licht erzeugt und auf Zieloberflächen richtet. Es gewährleistet eine gleichmäßige und konsistente Beleuchtung für präzise Bilderfassung, Barcode-Lesen oder Oberflächenprüfung durch die optischen Sensoren des Scanners. Das Modul wandelt typischerweise elektrische Energie in Licht um, unter Verwendung von LEDs, Lasern oder Halogenlampen. Es enthält optische Elemente (Linsen, Diffusoren), um den Lichtstrahl zu formen und zu fokussieren, und kann Treiber und Wärmemanagementsysteme umfassen, um stabile Ausgangsintensität und spektrale Eigenschaften aufrechtzuerhalten. Dieser Verzeichniseintrag bietet Referenzspezifikationen für typische industrielle Module. Das Modul ist für die Integration in Scan-Geräte konzipiert, mit kompakten Abmessungen (von 30×30×10 mm bis 100×100×50 mm) und einem Gewicht von 20–200 g. Zu den wichtigsten Parametern gehören Ausgangsleistung (1–10 W), Wellenlänge (405–850 nm), Abstrahlwinkel (10–60°), Lichtstrom (50–500 lm), Farbtemperatur (3000–7000 K), Eingangsspannung (12–24 V DC), Leistungsaufnahme (2–15 W), Betriebstemperatur (-10 bis 50 °C), Lagertemperatur (-20 bis 70 °C), IP-Schutzart (IP40–IP65 nach IEC 60529) und Lebensdauer (20.000–50.000 Stunden, L70-Lumen-Wartung). Typische Materialien umfassen LED/Laserdiode, optische Kunststoffe/Glas, Aluminiumlegierungsgehäuse und Kupfer/Leiterplatte für die Schaltung. Diese Werte sind Referenzbereiche; die tatsächlichen Spezifikationen müssen mit dem Hersteller oder Lieferanten für das spezifische Modell und die Anwendung bestätigt werden. Die Leistung des Moduls beeinflusst direkt die Scan-Genauigkeit und -Zuverlässigkeit, daher sind eine ordnungsgemäße Auswahl und Verifizierung unerlässlich.

Funktionsprinzip

Das Modul wandelt elektrische Energie in Licht um, unter Verwendung von LEDs, Lasern oder Halogenlampen. Optische Elemente wie Linsen und Diffusoren formen und fokussieren den Lichtstrahl, um den gewünschten Abstrahlwinkel und die Gleichmäßigkeit zu erreichen. Treiber regulieren den Strom, um eine stabile Ausgangsintensität aufrechtzuerhalten, während Wärmemanagementsysteme Wärme ableiten, um spektrale Eigenschaften zu bewahren. Das Licht wird auf die Zieloberfläche gerichtet, und das reflektierte oder durchgelassene Licht wird von den optischen Sensoren des Scanners erfasst, um Bilder zu erzeugen oder zu analysieren.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Ausgangsleistung1–10 WDetermines illumination intensity for scanning area
Wellenlänge405–850 nmSelectable for different optical sensors
Abstrahlwinkel10–60 °Affects illumination uniformity and coverage
Lichtstrom50–500 lmTotal visible light output
Farbtemperatur3000–7000 KAffects color rendering in imaging
Eingangsspannung12–24 V DCTypical industrial supply range
Leistungsaufnahme2–15 WTotal electrical power draw
Betriebstemperatur-10–50 °CExtended range may require cooling
Lagertemperatur-20–70 °CNicht in Betrieb
SchutzartIP40–IP65Höhere Schutzart für staubige oder feuchte UmgebungenIEC 60529
Abmessungen30×30×10–100×100×50 mmCompact modules for integration
Gewicht20–200 gAffects mounting and vibration resistance
Lebensdauer20000–50000 hL70 lumen maintenance

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

LED/Laserdiode Optik-Kunststoff/Glas Gehäuse aus Aluminiumlegierung Kupfer/Leiterplatte für Schaltungen

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Leuchtdioden-Array (LED-Array)
    Erzeugt Beleuchtung durch Elektrolumineszenz.
    Material: Halbleiter aus Galliumarsenid/Galliumnitrid
  • Kühlkörper
    Leitet Wärmeenergie ab, um optimale Betriebstemperatur und Langlebigkeit zu gewährleisten.
    Material: Aluminiumlegierung
  • Optische Linse/Diffusor
    Formt, fokussiert oder homogenisiert den Lichtstrahl für gleichmäßige Zielbeleuchtung.
    Material: Optisches Polycarbonat oder Glas
  • LED-Treiber
    Hält den LED-Strom konstant, sodass die Beleuchtungsstärke nicht driftet.

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Degradation des thermischen Grenzflächenmaterials mit thermischem Widerstandsanstieg von 1,5 auf 5,0 K/W LED-Sperrschichttemperaturanstieg auf 140°C, der zu 30 % Lumenabfall in 1000 Stunden führt Direkte Kupferbondung mit 0,3 K/W thermischem Widerstand und aktive Kühlung, die ΔT<15°C aufrechterhält
Gate-Oxid-Durchbruch des PWM-Treiber-MOSFET bei 18 V, der die 15 V-Nennspannung überschreitet Ausfall der Konstantstromregelung, der zu einem 900 mA Stromstoß führt Zener-Clamp-Schaltung mit 12 V-Durchbruchspannung und 100 ns Ansprechzeit

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
2,8-3,6 V DC, 350-700 mA, 400-700 nm Wellenlänge, 25-65°C Umgebungstemperatur
Belastungs- und Ausfallgrenzen
LED-Sperrschichttemperatur über 125°C, Durchlassstrom über 750 mA, Sperrspannung über 5 V, optische Ausgangsdegradation unter 70 % der Anfangslumen
Quanteneffizienzdegradation aufgrund nichtstrahlender Rekombinationszentren durch Hochtemperaturbetrieb (Arrhenius-Modell mit Aktivierungsenergie 0,7 eV), Elektromigration in Bonddrähten bei Stromdichten über 10^5 A/cm², Phosphor-Thermalquenching über 150°C
Fertigungskontext
Lichtquellenmodul wird innerhalb von Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:0,8 bis 1,2 atm
Durchflussrate:
Betriebstemperatur:-10°C bis +50°C (Betrieb), -20°C bis +70°C (Lagerung)
Montage- und Anwendungskompatibilität
Saubere LuftumgebungenStickstoffgespülte GehäuseTrockene Inertgas-Atmosphären
Nicht geeignet: Umgebungen mit hoher Partikel- oder korrosiver chemischer Belastung
Auslegungsdaten
  • Erforderliche Beleuchtungsstärke (Lux)
  • Ziel-Abtastflächenabmessungen (mm)
  • Erforderliches Wellenlängenspektrum (nm)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
LED-Degradation
Ursache: Thermische Belastung durch unzureichende Wärmeableitung, die zu Phosphorverschlechterung und Lumenabfall führt
Optische Oberflächenkontamination
Ursache: Akkumulation von Staub, Feuchtigkeit oder chemischen Ablagerungen auf Linsen/Reflektoren, die zu reduzierter Lichtausbeute und Strahlverzerrung führt
Wartungsindikatoren
  • Flackern oder intermittierender Betrieb, der auf Netzteilinstabilität oder defekte Komponenten hinweist
  • Sichtbare dunkle Flecken, Verfärbungen oder reduzierte Helligkeit im Vergleich zur Basisleistung
Technische Hinweise
  • Implementieren Sie regelmäßige thermische Überwachung und gewährleisten Sie einen ordnungsgemäßen Luftstrom/Kühlung, um Sperrschichttemperaturen innerhalb der Herstellerspezifikationen zu halten
  • Etablieren Sie präventive Reinigungspläne unter Verwendung geeigneter optiktauglicher Materialien und halten Sie nach Möglichkeit abgedichtete Umgebungen aufrecht

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ANSI/IES RP-16-17 - Nomenklatur und Definitionen für LichttechnikDIN EN 60598-1:2015 - Leuchten - Allgemeine Anforderungen und Prüfungen
Fertigungsgenauigkeit
  • LED-Sperrschichttemperatur: +/-5°C
  • Optische Achsenausrichtung: +/-0,5°
Qualitätsprüfung
  • Photometrische Prüfung (Lichtstrom, Farbtemperatur)
  • IP-Schutzart-Prüfung (Schutz gegen Eindringen)

Hersteller von Lichtquellenmodul

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was ist der typische Ausgangsleistungsbereich eines Lichtquellenmoduls?

Der Referenzbereich für die Ausgangsleistung beträgt 1–10 W, aber der tatsächliche Wert hängt vom spezifischen Modell und der Anwendung ab. Bestätigen Sie dies immer mit dem Hersteller.

Welche Wellenlängen sind verfügbar?

Der Referenzbereich für die Wellenlänge beträgt 405–850 nm, wählbar für verschiedene optische Sensoren. Bestätigen Sie die genaue Wellenlänge für den Sensor Ihres Scanners.

Welche IP-Schutzarten sind typisch?

Der Referenzbereich für die IP-Schutzart ist IP40–IP65 nach IEC 60529, was Schutz gegen Staub und Wasser bedeutet. Höhere Schutzarten sind für staubige oder feuchte Umgebungen geeignet.

Wie lange hält das Modul?

Die Referenzlebensdauer beträgt 20.000–50.000 Stunden (L70-Lumen-Wartung). Die tatsächliche Lebensdauer hängt von den Betriebsbedingungen und dem Wärmemanagement ab.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
Anfrage

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Wir verkaufen oder vermieten keine Anfragedaten und nehmen Sie in keinen Verteiler auf. Nutzung ausschließlich zur Beantwortung dieser Anfrage.
Keine Provision, kein Zwischenhändler
CNFX ist ein Verzeichnis. Wir nehmen keinen Anteil an Aufträgen und verhandeln nicht im Namen eines Lieferanten.
Was wir nicht zusichern
Eine Listung ist keine Empfehlung. Prüfen Sie jeden Lieferanten und jeden Wert vor der Bestellung selbst.

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