Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Sendefilter

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Sendefilter im Bereich Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen anhand von Mittenfrequenz bis Bandbreite eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Sendefilter wird durch die Baugruppe aus Resonatorhohlraum und Kupplungsmechanismus beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Ein Filterbauteil in einem Duplexer/Diplexer, das Sendesignale selektiv durchlässt und Empfangssignale sowie andere Störungen unterdrückt.

Technische Definition

Der Sendefilter ist eine kritische Komponente in Duplexer-/Diplexer-Systemen, die in Kommunikationsgeräten verwendet werden. Er fungiert als Bandpassfilter, der speziell auf das Sendefrequenzband abgestimmt ist, sodass ausgehende Sendesignale mit minimaler Dämpfung durchgelassen werden, während eine hohe Unterdrückung von Empfangsbandsignalen und anderen unerwünschten Frequenzen erreicht wird. Dies verhindert, dass Senderrauschen den Empfänger stört, und gewährleistet eine effiziente Signalübertragung. Der Filter ist für den Einsatz in Vollduplex-Kommunikationssystemen ausgelegt, bei denen gleichzeitiges Senden und Empfangen erforderlich ist. Je nach Frequenz- und Leistungsanforderungen der Anwendung wird er typischerweise mit Hohlraumresonatoren, dielektrischen Resonatoren oder Oberflächenwellenfiltern (SAW) implementiert. Der Sendefilter wird durch Parameter wie Mittenfrequenz, Bandbreite, Einfügungsdämpfung, Rückflussdämpfung, Dämpfung im Empfangsband, Leistungsfähigkeit, Impedanz, Betriebstemperatur, Lagertemperatur, Luftfeuchtigkeit, Abmessungen und Gewicht charakterisiert. Diese Parameter werden als Referenzbereiche bereitgestellt und müssen für das spezifische Modell und die Anwendung verifiziert werden. Der Filter besteht aus Materialien wie Aluminiumlegierung, dielektrischer Keramik, Kupfer und Silberbeschichtung, die zu seiner Leistung und Haltbarkeit beitragen. Er ist für den Einsatz in Kommunikationsgeräten bestimmt und kein eigenständiges Produkt; er muss in ein Duplexer- oder Diplexer-System integriert werden. Bei der Auswahl eines Sendefilters ist es wichtig, das spezifische Frequenzband, die Bandbreite, die Leistungsfähigkeit und die Umgebungsbedingungen der Anwendung zu berücksichtigen. Eine Verifizierung mit dem Hersteller oder Lieferanten ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass der Filter die erforderlichen Spezifikationen und Normen erfüllt. Die Leistung des Filters kann im Laufe der Zeit durch Umwelteinflüsse, mechanische Belastung oder Bauteilalterung nachlassen, daher werden regelmäßige Inspektionen und Tests empfohlen. Eine mangelhafte Wartung kann zu erhöhter Einfügungsdämpfung, verringerter Isolation oder vollständigem Ausfall des Duplexer-Systems führen.

Funktionsprinzip

Der Sendefilter arbeitet nach elektromagnetischen Resonanzprinzipien, typischerweise unter Verwendung von Hohlraumresonatoren, dielektrischen Resonatoren oder Oberflächenwellenfiltern (SAW). Er erzeugt einen frequenzselektiven Pfad, der innerhalb des festgelegten Sendefrequenzbands eine geringe Einfügungsdämpfung aufweist, während er außerhalb dieses Bands, insbesondere im Empfangsfrequenzbereich, eine hohe Dämpfung (Isolation) bietet. Diese Frequenzdiskriminierung ermöglicht gleichzeitiges Senden und Empfangen in Vollduplex-Kommunikationssystemen.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Mittenfrequenz1.8–2.2 GHzDefines the transmit band center.
Bandbreite60–100 MHzPassband width for transmit signal.
Einfügedämpfung≤1.5 dBLower is better for efficiency.
Rückflussdämpfung≥18 dBImpedance matching quality.
Dämpfung im Empfangsband≥50 dBRejects receive signals.
Leistungsbelastbarkeit30–50 WContinuous wave power.
Impedanz50 ΩStandard system impedance.
Betriebstemperatur-40–85 °CFull performance range.
Lagertemperatur-55–125 °CNon-operating survival.
Luftfeuchtigkeit0–95 % RHNicht kondensierend.
Abmessungen20×15×5 mmTypical SMT package.
Gewicht≤5 gLightweight for portability.

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Aluminiumlegierung Dielektrische Keramik Kupfer Silberbeschichtung

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Resonatorhohlraum
    Erzeugt elektromagnetische Resonanz bei spezifischen Frequenzen
    Material: Aluminiumlegierung mit Silberbeschichtung
  • Kupplungsmechanismus
    Steuert den Energieübertrag zwischen Resonatoren
    Material: Kupfer-Abstimm-Schrauben
  • Eingangs-/Ausgangsanschluss
    Signalverbindungsschnittstelle
    Material: Vergoldete Steckverbinder
  • Gehäuse
    Bietet mechanischen Schutz und Abschirmung
    Material: Aluminiumlegierung
  • Dielektrischer Resonator
    Stellt die Durchlassbandbreite in einem deutlich kleineren Volumen als ein Metallresonator ein.
  • Oberflächenwellenresonator
    Erledigt dieselbe Aufgabe auf einem Piezo-Chip für kleine, hochvolumige Radios.

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Harmonische Verzerrung des Leistungsverstärkers bei 2./3. Harmonischen über -30 dBc Intermodulationsverzerrungsprodukte, die in das Empfangsband (1,9-2,1 GHz) fallen und eine Empfängerdesensibilisierung verursachen Implementierung einer 7-poligen Tschebyscheff-Filtertopologie mit 0,01 dB Welligkeit, Oberflächenwellen-Resonatoren (SAW) mit elektromechanischem Kopplungskoeffizient k² = 0,15 %
Thermische Zyklen zwischen -40 °C und +85 °C bei 2 Zyklen/Stunde Lötstellenermüdung (Coffin-Manson-Exponent n=2,5), die zu einer erhöhten Einfügedämpfung von 0,5 dB/1000 Zyklen führt Verwendung von bleifreiem SAC305-Lot mit einer Kriechbeständigkeit von 25 MPa bei 125 °C, Implementierung von Wärmeleitungen mit 0,3 mm Durchmesser und 1,2 mm Abstand

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
1,7-2,2 GHz (L-Band), 3,4-3,8 GHz (C-Band), 5,925-6,425 GHz (C-Band Uplink)
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Einfügedämpfung über 3,0 dB, Rückflussdämpfung unter 10 dB, Nachbarkanalunterdrückung unter 40 dBc
Dielektrischer Durchschlag in Keramikresonatoren bei elektrischen Feldstärken über 25 kV/mm, thermische Ausdehnungsdifferenz zwischen Aluminiumoxid-Substrat (CTE 6,5 ppm/°C) und Silberelektroden (CTE 19 ppm/°C), die bei ΔT > 85 °C zu Mikrorissen führt
Fertigungskontext
Sendefilter wird innerhalb von Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Atmosphärisch bis 2 bar
Weitere Spezifikationen:Frequenzbereich: 1,8-2,2 GHz, Einfügedämpfung: <1,5 dB, Unterdrückung: >40 dB im Empfangsband
Betriebstemperatur:-40 °C bis +85 °C
Montage- und Anwendungskompatibilität
HF-Koaxialstecker (SMA, N-Typ)Leiterplatten (FR4, Rogers)Aluminium-/Stahlgehäuse
Nicht geeignet: Umgebungen mit hoher Vibration in Industrieanlagen
Auslegungsdaten
  • Mittenfrequenz (MHz/GHz)
  • Sendeleistung (W/dBm)
  • Erforderliche Unterdrückungsbandbreite (MHz)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Filtermedien-Degradation
Ursache: Chemische Inkompatibilität mit dem Fluid, die zu Quellung, Verhärtung oder Auflösung des Filtermaterials führt; thermische Degradation durch übermäßige Betriebstemperaturen; mechanische Ermüdung durch Druckzyklen
Dichtungs-/Bypass-Ausfall
Ursache: Unsachgemäße Installation, die zu Dichtungsschäden oder Fehlausrichtung führt; Materialinkompatibilität, die zu Dichtungsverschlechterung führt; übermäßiger Differenzdruck, der Bypass-Ventilfehlfunktionen oder Dichtungsextrusion verursacht
Wartungsindikatoren
  • Anhaltend hohe Differenzdruckanzeige, die die Herstellerspezifikationen trotz normaler Durchflussbedingungen überschreitet
  • Sichtbare Fluidleckage um das Filtergehäuse oder das Bypass-Ventil oder hörbares Zischen/Pfeifen, das auf einen Dichtungsausfall hinweist
Technische Hinweise
  • Implementierung einer zustandsbasierten Überwachung mit Differenzdrucktransmittern und Trendanalyse zur Optimierung der Filterwechselintervalle, um sowohl vorzeitigen Austausch als auch Medien-Durchbruch zu verhindern
  • Etablierung strenger Verfahren zur Fluidkompatibilitätsprüfung und Einhaltung der Betriebsparameter innerhalb der vom Hersteller spezifizierten Temperatur- und Druckbereiche, um chemische und thermische Degradation zu verhindern

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ISO 4406:2021 Hydraulikflüssigkeit - Filter - Mehrfachdurchlaufverfahren zur Bewertung der FilterleistungANSI/B93.53M-1995 Hydraulikflüssigkeit - Filter - Bewertung der FilterleistungDIN 24550-1:2011 Filterelemente - Druckfilter - Teil 1: Maße
Fertigungsgenauigkeit
  • Porengröße des Filtermaterials: +/-10 % des Nennwerts
  • Endkappen-Ebenheit: 0,05 mm über die Dichtfläche
Qualitätsprüfung
  • Blasenpunkttest für die Integrität des Filtermaterials
  • Druckabfalltest für die Integrität von Gehäuse und Dichtung

Hersteller von Sendefilter

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was ist die Hauptfunktion eines Sendefilters?

Der Sendefilter lässt Signale im Sendefrequenzband selektiv durch und unterdrückt Empfangsbandsignale und andere Störungen, wodurch verhindert wird, dass Senderrauschen den Empfänger stört.

Welche Technologien werden üblicherweise in Sendefiltern verwendet?

Übliche Technologien sind Hohlraumresonatoren, dielektrische Resonatoren und Oberflächenwellenfilter (SAW), die jeweils unterschiedliche Kompromisse bei Größe, Leistung und Leistungsfähigkeit bieten.

Wie verifiziere ich, dass ein Sendefilter meinen Anforderungen entspricht?

Sie müssen die Spezifikationen des Filters wie Mittenfrequenz, Bandbreite, Einfügungsdämpfung und Leistungsfähigkeit mit Ihren Anwendungsanforderungen abgleichen. Bestätigen Sie modellspezifische Werte immer mit dem Hersteller oder Lieferanten.

Welche Materialien werden typischerweise in Sendefiltern verwendet?

Typische Materialien sind Aluminiumlegierung, dielektrische Keramik, Kupfer und Silberbeschichtung, die aufgrund ihrer elektrischen und mechanischen Eigenschaften ausgewählt werden.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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