Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Solarleuchtenmasten

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Solarleuchtenmasten im Bereich Elektrogeräteherstellung anhand von Nennleistung bis Batteriekapazität eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Solarleuchtenmasten wird durch die Baugruppe aus Photovoltaikmodul und Batteriesystem beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Autarke Außenbeleuchtungssysteme mit Solarstromversorgung, bestehend aus Photovoltaikmodulen, Batterien, LED-Leuchten und Tragmasten.

Technische Definition

Solarleuchtenmasten sind autarke Außenbeleuchtungsanlagen, die Sonnenlicht über Photovoltaikmodule in elektrische Energie umwandeln, diese in Batterien speichern und zur Versorgung von LED-Leuchten in den Nachtstunden nutzen. Diese Systeme arbeiten unabhängig vom Stromnetz und eignen sich ideal für abgelegene Standorte, Parks, Wege und Straßen, wo konventionelle Strominfrastruktur nicht verfügbar oder kostspielig zu installieren ist. Sie verfügen über intelligente Steuerungen für automatischen Dämmerungsbetrieb, Batterieschutz und Energiemanagement.

Funktionsprinzip

Solarleuchtenmasten arbeiten nach einem photovoltaischen Energieumwandlungszyklus. Während der Tagesstunden absorbieren Solarmodule Sonnenlicht und wandeln es durch den photovoltaischen Effekt in Gleichstrom (DC) um. Dieser Strom lädt über einen Laderegler eine wiederaufladbare Batterie, wobei Spannung und Stromstärke reguliert werden, um Überladung zu verhindern. Bei Dämmerung aktiviert ein Lichtsensor oder Timer die LED-Leuchte, die Strom aus der Batterie bezieht. Der Regler steuert die Entladeraten zur Optimierung der Batterielebensdauer und stellt den Betrieb der Beleuchtung über die gesamte Nacht sicher. Das System setzt bei Tagesanbruch zurück, wenn die Solarladung wieder beginnt.

Technische Parameter

Nennleistung
Maximale Leistungsabgabe des Photovoltaikmoduls unter Standard-TestbedingungenWatt
Batteriekapazität
Gesamte elektrische Ladungsspeicherkapazität des BatteriesystemsAmperestunden
LED Lichtstrom
Gesamtes sichtbares Licht, das von der LED-Leuchte abgegeben wirdLumen
Mastenhöhe
Vertikale Höhe der Tragkonstruktion von Geländeoberkante bis zum LeuchtenbefestigungspunktMeter
Autonomietage
Anzahl aufeinanderfolgender bewölkter Tage, an denen das System ohne Solarladung betrieben werden kannTage

Hauptmaterialien

Aluminiumlegierung Edelstahl Gehärtetes Glas Polykristallines Silizium

Komponenten / BOM

Wandelt Sonnenstrahlung durch Photovoltaikzellen in elektrische Energie um
Material: Polykristalline Siliziumzellen mit gehärteter Glasabdeckung und Aluminiumrahmen
Speichert elektrische Energie, die während der Tageslichtstunden erzeugt wird, für die Nutzung in der Nacht
Material: Lithium-Ionen- oder Blei-Säure-Zellen mit Schutzgehäuse
Bietet Beleuchtung mittels energieeffizienter Leuchtdioden
Material: Aluminium-Kühlkörper mit Polycarbonat- oder Glas-Diffusor
Regelt Ladespannung/-strom, verwaltet Batterieschutz und steuert Beleuchtungsbetrieb
Material: Elektronische Leiterplatte mit Gehäuse aus Kunststoff oder Metall
Stützstange
Bietet strukturelle Unterstützung und Höhenausgleich für das Solarmodul und die Leuchte
Material: Feuerverzinkter Stahl oder Aluminiumlegierung mit Pulverbeschichtung
Erfasst Bewegung zur Aktivierung des Helligkeitsmodus oder Energieeinsparung bei geringer Aktivität
Material: PIR-Sensor mit Gehäuse aus ABS-Kunststoff

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Entladetiefe überschreitet 80 % in Blei-Säure-Batterien oder 90 % in Lithium-Ionen-Batterien für >30 aufeinanderfolgende Zyklen Irreversibler Kapazitätsverlust von >20 % im Energiespeichersystem Batteriemanagementsystem mit adaptiven Ladezustandsalgorithmen, die ein 20-80 % SOC-Fenster aufrechterhalten, temperaturkompensierte Spannungsregelung bei 0,005 V/°C
Teilverschattung bedeckt >15 % der Photovoltaikmodulfläche für >6 Stunden täglich Hotspot-Bildung bis 150°C, Bypass-Diodenausfall, >30 % Leistungsreduktion Verteilte Maximum-Power-Point-Tracking mit 4:1 Submodulverhältnis, Infrarot-Thermomonitoring mit 5°C Auflösung, Antireflexbeschichtung mit <2 % Reflexion bei 45° Einfallswinkel

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0,8-1,2 V/Zelle für Blei-Säure-Batterien, 2,5-3,65 V/Zelle für Lithium-Ionen-Batterien, 12-24 VDC Systemspannung, -40°C bis +60°C Umgebungstemperatur
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Batteriespannung fällt unter 0,8 V/Zelle (Blei-Säure) oder 2,5 V/Zelle (Lithium-Ionen), Photovoltaikmodulausgang fällt unter 10 % der Nennleistung, LED-Treibereffizienz fällt unter 80 %
Elektrochemische Degradation in Batterien durch Sulfatierung (Blei-Säure) oder Wachstum der festen Elektrolytgrenzschicht (Lithium-Ionen), Effizienzreduktion von Photovoltaikzellen durch potentialinduzierte Degradation bei >15 V Potentialdifferenz, thermisches Durchgehen in LED-Treibern bei >85°C Sperrschichttemperatur
Fertigungskontext
Solarleuchtenmasten wird innerhalb von Elektrogeräteherstellung nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Weitere Produktbezeichnungen

Solar Street Lights Solar Powered Street Lamps Photovoltaic Lighting Poles Off-Grid Solar Lights

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Traglast:Nur atmosphärisch (nicht druckbeaufschlagtes System)
Verstellbereich / Reichweite:Solarstrahlung: 3,0-7,0 kWh/m²/Tag optimal, Windlast: Bis zu 150 km/h (abhängig von Mastklassifizierung), Schutzart: Mindestens IP65 für Außenkomponenten
Einsatztemperatur:-20°C bis 50°C (Betrieb), -40°C bis 60°C (Lagerung)
Montage- und Anwendungskompatibilität
Öffentliche Parks und WegeResidenzielle StraßenbeleuchtungBeleuchtung abgelegener Gebiete (ohne Netzanschluss)
Nicht geeignet: Schwere Industrieumgebungen mit hoher Partikelkontamination (reduziert die Effizienz der Solarmodule)
Auslegungsdaten
  • Erforderliche tägliche Beleuchtungsstunden (Stunden/Tag)
  • Durchschnittliche Solarstrahlung am Installationsort (kWh/m²/Tag)
  • Gewünschter Lichtstrom/Lichtstromanforderung (Lumen)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Batteriedegradation
Cause: Tiefentladungszyklen, hohe Temperaturexposition und Sulfatierung durch ungeeignete Ladealgorithmen reduzieren die Batteriekapazität und Lebensdauer.
LED-Treiberausfall
Cause: Thermische Belastung durch unzureichende Wärmeableitung, Spannungsspitzen von Solar-Ladereglern und Feuchtigkeitseintritt führen zu Korrosion und Kurzschlüssen.
Wartungsindikatoren
  • Deutliche Reduzierung der Beleuchtungsdauer oder Helligkeit nach Sonnenuntergang, was auf Batterie- oder LED-Systemausfall hinweist.
  • Sichtbare Korrosion, Wassereintritt oder physische Beschädigung am Solarmodul, Batteriegehäuse oder Leuchtenkörper.
Technische Hinweise
  • Einführen eines regelmäßigen Reinigungsplans für Solarmodule zur Entfernung von Staub, Vogelkot und Schmutz, um optimale Energiegewinnung zu gewährleisten und Batteriebelastung zu reduzieren.
  • Verwendung temperaturkompensierter Ladealgorithmen und Installation von Batterien in gut belüfteten, beschatteten Gehäusen, um thermische Degradation zu minimieren und die Batterielebensdauer zu verlängern.

Compliance & Manufacturing Standards

Reference Standards
ISO 9001:2015 - QualitätsmanagementsystemeIEC 61215 - Terrestrische Photovoltaik (PV)-Module - Bauartprüfung und TypgenehmigungEN 60529 - Schutzarten durch Gehäuse (IP-Code)
Manufacturing Precision
  • Mastvertikalität: +/-0,5° von der wahren Vertikalen
  • Solarmodul-Montagewinkel: +/-1° vom spezifizierten Neigungswinkel
Quality Inspection
  • IP-Schutzart-Prüfung (Schutz gegen Wasser-/Staubeintritt)
  • Photovoltaik-Leistungsprüfung unter Standard-Testbedingungen (STC)

Hersteller, die dieses Produkt fertigen

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Ein elektrisches Relais, das externe Alarmgeräte oder -systeme aktiviert, wenn es durch Sicherheitsüberwachungssignale ausgelöst wird.

Spezifikationen ansehen ->

Häufige Fragen

Wie viele Tage Autonomie bieten diese Solarleuchtenmasten?

Unsere Solarleuchtenmasten bieten konfigurierbare Autonomie von 3-7 Tagen, abhängig von Batteriekapazität und Solarmodulleistung, und gewährleisten zuverlässige Beleuchtung auch bei längeren bewölkten Perioden.

Welche Wartung ist für Solarleuchtenmasten erforderlich?

Minimale Wartung erforderlich – gelegentliche Reinigung der Solarmodule und Batteriewechsel alle 5-7 Jahre. Die Konstruktion aus Aluminiumlegierung und Edelstahl ist korrosionsbeständig und benötigt keine Lackierung.

Können Solarleuchtenmasten in kalten Klimazonen arbeiten?

Ja, unsere Systeme verfügen über temperaturkompensierte Laderegler und Deep-Cycle-Batterien, die für einen effizienten Betrieb bei Temperaturen von -20°C bis 60°C ausgelegt sind, wobei gehärtetes Glas die Photovoltaikmodule schützt.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.05 · Elektrogeräteherstellung

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.

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