Strukturierte Komponentendaten · 2026

Druckfeder

Eine Druckfeder ist eine offene, schraubenförmige Feder, die axialem Druck widersteht und sich unter Last zusammendrückt.

Technische Definition und Einsatzkontext
Ein typisches Druckfeder wird in Maschinen- und Anlagenbau nach Material, Toleranz, Montage- und Anwendungskompatibilität sowie Ausfallrisiko bewertet.

Eine Druckfeder ist eine offene, schraubenförmige Feder, die einer axial aufgebrachten Druckkraft Widerstand entgegensetzt. Sie ist für den Betrieb mit einer Druckbelastung ausgelegt, sodass die Feder bei Belastung kürzer wird. Die Hauptfunktion der Feder besteht darin, nach dem Zusammendrücken in ihre ursprüngliche Länge zurückzukehren, Rückstellkraft zu erzeugen, Stöße zu absorbieren, Kraft zwischen Oberflächen aufrechtzuerhalten oder Bewegungen in mechanischen Baugruppen zu steuern. Druckfedern arbeiten nach dem Hookeschen Gesetz, bei dem die von der Feder ausgeübte Kraft direkt proportional zu ihrer Auslenkung aus der Gleichgewichtslage ist (F = -kx). Beim Zusammendrücken speichert die Feder potenzielle Energie in Form von elastischer Verformung des Materials. Diese Energie wird freigesetzt, wenn die Last entfernt wird, und die Feder kehrt in ihre freie Länge zurück.

Komponentenspezifikationen

Definition
Eine Druckfeder ist eine offene, schraubenförmige Feder, die einer axial aufgebrachten Druckkraft Widerstand entgegensetzt. Sie ist für den Betrieb mit einer Druckbelastung ausgelegt, sodass die Feder bei Belastung kürzer wird. Die Hauptfunktion der Feder besteht darin, nach dem Zusammendrücken in ihre ursprüngliche Länge zurückzukehren, Rückstellkraft zu erzeugen, Stöße zu absorbieren, Kraft zwischen Oberflächen aufrechtzuerhalten oder Bewegungen in mechanischen Baugruppen zu steuern.

Druckfedern arbeiten nach dem Hookeschen Gesetz, bei dem die von der Feder ausgeübte Kraft direkt proportional zu ihrer Auslenkung aus der Gleichgewichtslage ist (F = -kx). Beim Zusammendrücken speichert die Feder potenzielle Energie in Form von elastischer Verformung des Materials. Diese Energie wird freigesetzt, wenn die Last entfernt wird, und die Feder kehrt in ihre freie Länge zurück.
Funktionsprinzip
Druckfedern arbeiten nach dem Hookeschen Gesetz, wobei die von der Feder ausgeübte Kraft proportional zur Auslenkung aus der Gleichgewichtslage ist (F = -kx). Beim Zusammendrücken speichert die Feder potenzielle Energie in Form elastischer Verformung des Materials. Diese Energie wird beim Entlasten freigesetzt und die Feder kehrt in ihre freie Länge zurück.
Materialien
Typischerweise werden für Druckfedern verwendet: Kohlenstoffstahl (ASTM A229)legierter Stahl (ASTM A232/A313)Edelstahl (302/304/316)KlaviersaitendrahtPhosphorbronze oder Inconel für Hochtemperaturanwendungen. Die Materialauswahl hängt von der erforderlichen FestigkeitKorrosionsbeständigkeitTemperaturbereich und Ermüdungslebensdauer ab.
Endenausführung
Closed and ground, closed, open, double closed
Freie Länge
10-500mm
Federrate
0.1-100N/mm
Wirksame Windungen
Total coils minus 2 (for closed ends)
Blocklänge
Wire diameter × (total coils + 1)
Drahtdurchmesser
0.5-20mm
Außendurchmesser
3-200mm
Normen
ISO 10243DIN 2095DIN 2096ASTM A125

Branchentaxonomie & Aliasse

Gebräuchliche Handelsnamen, technische Kennungen und Suchbegriffe für Druckfeder.

Übergeordnete Produkte

Diese Komponente wird in den folgenden Industrieprodukten eingesetzt.

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Massnahme

Zyklische Belastung über Ermüdungsgrenze->Ermüdungsbruch des Federdrahts->Auslegung mit ausreichendem Sicherheitsfaktor, Kugelstrahlen zur Verbesserung der Ermüdungslebensdauer, Auswahl geeigneter Werkstoffe mit hoher Dauerfestigkeit
Einwirkung korrosiver Umgebungen->Korrosion führt zu reduziertem Querschnitt und vorzeitigem Versagen->Verwendung korrosionsbeständiger Werkstoffe (Edelstahl, Inconel), Aufbringen von Schutzbeschichtungen, regelmäßige Inspektionspläne
Kompression über Blocklänge hinaus->bleibende Verformung oder plastische Verformung->Auslegung mit ausreichendem Spiel, Einbau von Anschlägen, Festlegung der maximalen Arbeitskompression

Industrielles Ökosystem und technische Bewertung

Montage- und Anwendungskompatibilität
Diese Druckfeder ist für verschiedene mechanische Anwendungen geeignet, wie Ventile, Aufhängungen und Stoßdämpfer. Vor der Bestellung prüfen Sie bitte, ob Drahtdurchmesser, Außendurchmesser, freie Länge und Federrate Ihren Anforderungen entsprechen.
Engineering-Risiken
  • Ermüdungsbruch durch zyklische Belastung
  • Korrosion in aggressiven Umgebungen
  • Knicken bei hoher Kompression
  • Überkompression über die Blocklänge hinaus
  • Unsachgemäßer Einbau verursacht Fehlausrichtung

Konformität und Prüfung

Toleranz
±2% auf Federrate, ±2% auf freie Länge (Standardtoleranz nach ISO 10243)
Prüfverfahren
Druckprüfung nach ISO 10243: Last-Verformungs-Prüfung, Ermüdungsprüfung, Salzsprühtest für Korrosionsbeständigkeit, Maßprüfung

Hersteller für diese Komponente

Relevante Herstellerprofile aus der CNFX-Komponentenfähigkeitstabelle.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

Verwandte Komponenten

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Druckfedern und Zugfedern?

Druckfedern sind für Druckbelastung ausgelegt und werden bei Belastung kürzer, während Zugfedern Dehnung widerstehen und bei Belastung länger werden. Druckfedern haben typischerweise geschlossene oder plangeschliffene Enden, Zugfedern dagegen Haken oder Ösen an den Enden.

Wie berechne ich die Federrate einer Druckfeder?

Die Federrate (k) wird mit der Formel k = (G × d⁴) / (8 × D³ × N) berechnet, wobei G der Schubmodul des Materials, d der Drahtdurchmesser, D der mittlere Windungsdurchmesser und N die Anzahl der wirksamen Windungen ist.

Was verursacht das Versagen von Druckfedern?

Häufige Versagensarten sind Ermüdungsbruch durch zyklische Belastung, Korrosion (besonders in aggressiven Umgebungen), Überkompression über die Blocklänge hinaus, Knicken durch unsachgemäßen Einbau und Materialfehler. Durch geeignete Auslegung unter Berücksichtigung von Arbeitsspannung, Ermüdungslebensdauer und Umgebungsfaktoren können die meisten Versagensfälle vermieden werden.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Component Index · Maschinen- und Anlagenbau

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.

Beschaffungsinformationen anfragen für Druckfeder

Informationen zu Einsatzbereich, Spezifikationsgrenzen, Lieferantentypen und RFQ-Vorbereitung anfragen.

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