Die Prozessdatenschnittstelle (PDI) ist eine kritische Hardware-/Softwareschnittstelle in EtherCAT-Protokollprozessoren, die den bidirektionalen Austausch von Prozessdaten zwischen dem EtherCAT-Master-Controller und den Slave-Geräten verwaltet.
Die Prozessdatenschnittstelle (PDI) ist eine kritische Hardware-/Softwareschnittstelle in EtherCAT-Protokollprozessoren, die den bidirektionalen Austausch von Prozessdaten zwischen dem EtherCAT-Master-Controller und den Slave-Geräten verwaltet. Sie übernimmt den zyklischen Datenaustausch für Echtzeit-Steuerungsanwendungen, einschließlich Eingangsdaten von Sensoren und Ausgangsdaten zu Aktuatoren, und gewährleistet dabei eine deterministische Kommunikationszeit und Synchronisation über das Netzwerk. Die PDI ist die zum lokalen Anwendungsteil gerichtete Schnittstelle eines EtherCAT-Slave-Controllers (ESC). Während ein EtherCAT-Frame den Slave durchläuft, liest und schreibt der ESC die darin enthaltenen Prozessdaten im Vorbeilaufen, ohne den Frame anzuhalten oder vollständig zu speichern; diese Bytes landen im internen Dual-Port-Speicher des ESC. Die PDI ist der zweite Port dieses Speichers, über den die Anwendung des Slaves auf dieselben Adressen zugreift. Je nach dem in den ESC-Konfigurationsregistern gewählten PDI-Typ zeigt sie sich als serieller SPI-Port, als 8- oder 16-Bit-Parallelbus (synchron oder asynchron) fuer einen lokalen Mikrocontroller, oder - auf Slaves ganz ohne Mikrocontroller - als direkt herausgefuehrte digitale I/O mit bis zu 32 Leitungen. Die Datenkonsistenz zwischen Netzwerk- und Anwendungsseite sichern die SyncManager: zyklische Prozessdaten laufen als Dreifachpuffer, sodass jede Seite stets ein vollstaendiges Abbild sieht, azyklische Daten ueber eine Mailbox mit Handshake. Die Integritaet des Frames selbst deckt die Ethernet-CRC zusammen mit dem Working Counter ab, den jeder adressierte Slave beim Durchlauf inkrementiert.
Gebräuchliche Handelsnamen, technische Kennungen und Suchbegriffe für Prozessdatenschnittstelle (PDI).
Diese Komponente wird in den folgenden Industrieprodukten eingesetzt.
Ursache → Fehlermodus → Engineering-Massnahme
Relevante Herstellerprofile aus der CNFX-Komponentenfähigkeitstabelle.
Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.
Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.
Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.
Die PDI ermöglicht den Echtzeit-Datenaustausch zwischen EtherCAT-Master und Slaves in zyklischen Abläufen und verarbeitet Eingangs-/Ausgangsprozessdaten mit deterministischer Zeitsteuerung für industrielle Steuerungsanwendungen.
Sie implementiert Prüfsummenvalidierung, Fehlererkennungsprotokolle und redundante Kommunikationspfade und arbeitet innerhalb industrieller Temperaturbereiche und elektromagnetischer Verträglichkeitsstandards.
Obwohl funktional ähnlich, sind PDI-Implementierungen oft herstellerspezifisch aufgrund proprietärer Optimierungen, aber sie halten die EtherCAT-Protokollkonformität für Interoperabilität ein.
CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.
CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.
Informationen zu Einsatzbereich, Spezifikationsgrenzen, Lieferantentypen und RFQ-Vorbereitung anfragen.
Herstellerprofile mit passender Bearbeitungs- oder Montagefähigkeit vergleichen.