Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Umhüllte Stabelektrode zum Lichtbogenhandschweißen von Baustählen

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Umhüllte Stabelektrode zum Lichtbogenhandschweißen von Baustählen im Bereich Herstellung von Metallkonstruktionen anhand von Kerndraht Nenndurchmesser bis Zugfestigkeit eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Umhüllte Stabelektrode zum Lichtbogenhandschweißen von Baustählen wird durch die Baugruppe aus Kernlitze und Flussmittelbeschichtung beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Verbrauchbare Zusatzwerkstoffstange zum Lichtbogenhandschweißen von Baustahlbauteilen

Technische Definition

Eine verbrauchbare Schweißelektrode, die speziell für das Verbinden von Baustahlprodukten wie Trägern, Stützen und Rahmenkonstruktionen formuliert ist. Sie besteht aus einem Metallkerndraht, der mit einer Umhüllung aus Flussmittelverbindungen beschichtet ist. Diese Umhüllung stabilisiert den Lichtbogen, schützt das schmelzflüssige Schweißbad vor atmosphärischer Kontamination und fügt dem Schweißgut legierende Elemente hinzu. Dieses Material ist in Fertigungswerkstätten und auf Baustellen unerlässlich, um dauerhafte, hochfeste Verbindungen zwischen tragenden Bauteilen herzustellen. Die richtige Elektrodenauswahl gewährleistet die Schweißnahtintegrität, die den mechanischen Eigenschaften des Grundwerkstoffs entspricht.

Funktionsprinzip

Die Elektrode leitet den elektrischen Strom, um einen Lichtbogen zu erzeugen, der sowohl die Elektrodenspitze als auch den Grundwerkstoff aufschmilzt. Gleichzeitig zersetzt sich die Umhüllung und bildet Schutzgas sowie Schlacke, die das erstarrende Schweißgut schützen.

Technische Parameter

Kerndraht Nenndurchmesser
Nenndurchmesser des Elektrodenkerndrahtsmm
Zugfestigkeit
Mindestzugfestigkeit des abgesetzten SchweißgutsMegapascal
Streckgrenze
Mindeststreckgrenze des abgeschiedenen SchweißgutsMPa
Dehnung
Mindestprozentuale Dehnung des Schweißguts%
Kerbschlagzähigkeit
Charpy-V-Kerbschlagarbeit bei spezifizierter TemperaturJoule
Beschichtungsfaktor
Verhältnis des Gewichts der Flussmittelbeschichtung zum Gewicht des KernstahldrahtsVerhältnis

Hauptmaterialien

Kern aus unlegiertem Stahl mit niedrigem Kohlenstoffgehalt Calciumcarbonat-Flussmittelumhüllung Pulverförmige Ferrolegierungszusätze

Komponenten / BOM

Kernlitze
Leitet Strom und stellt Zusatzwerkstoff für die Schweißnaht bereit
Material: Niedriglegierter Stahl mit kontrolliertem Mangan- und Siliziumgehalt
Flussmittelbeschichtung
Stabilisiert den Lichtbogen, bietet Abschirmung, fügt Legierungselemente hinzu, bildet Schlacke
Material: Mineralische Verbindungen (Karbonate, Silikate) mit Ferrolegierungspulvern

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Feuchtigkeitsaufnahme über 0,4 Gew.-% in der Elektrodenumhüllung Wasserstoffinduzierte Rissbildung in der wärmebeeinflussten Zone des Schweißguts Hermetische Vakuumverpackung mit Trockenmittel, Lagerung bei ≤40 % relativer Luftfeuchtigkeit, Nachbeladeprotokoll 350 °C/1 h vor Gebrauch
Lichtbogenlängenabweichung über ±1,5 mm vom optimalen Wert von 3 mm Unvollständige Durchschweißung an der Wurzel mit ≤85 % Einbrandtiefe Automatische Spannungserkennung mit 100 Hz Rückkopplungsschleife, Lasermessung des Kontaktdüsen-Werkstück-Abstands, digitale Sperrung der Schweißparametervoreinstellungen

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
Elektrodendurchmesser 1,2-4,8 mm, Schweißstrom 80-350 A, Lichtbogenspannung 18-32 V
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Eine Kerntemperatur der Elektrode über 1500 °C verursacht Flussmittelzersetzung. Lichtbogeninstabilität tritt unter 18 V auf. Die Zugfestigkeit fällt unter 490 MPa, wenn die Abkühlrate 30 °C/s überschreitet.
Flussmittelverdampfung bei 1500 °C stört die Schutzgashülle, niedrige Spannung verhindert stabile Elektronenemission von der Kathodenstelle, schnelles Abkühlen bildet sprödes martensitisches Gefüge mit über 50 % Volumenanteil.
Fertigungskontext
Umhüllte Stabelektrode zum Lichtbogenhandschweißen von Baustählen wird innerhalb von Herstellung von Metallkonstruktionen nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Weitere Produktbezeichnungen

welding rod arc welding electrode stick electrode covered electrode

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Industrielles Ökosystem und Lieferkette

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Traglast:Nicht anwendbar (Verbrauchsmaterial, nicht drucktragend)
Verstellbereich / Reichweite:Nicht anwendbar (kein Fluid)
Einsatztemperatur:Umgebungstemperatur bis 400 °C (752 °F) Betriebstemperatur nach dem Schweißen
Montage- und Anwendungskompatibilität
Baustahl S235JR (ASTM A36)Hochfester Feinkornbaustahl S355J2 (A572 Grade 50)Baustahl für den Hochbau S460 (A992)
Nicht geeignet: Chloridreiche marine Umgebungen ohne geeignete Nachbehandlung der Schweißnaht
Auslegungsdaten
  • Grundwerkstoffdicke (mm/Zoll)
  • Schweißposition (Stirn-, Horizontal-, Quer-, Überkopfposition)
  • Erforderliche mechanische Eigenschaften des Schweißguts (Streck-/Zugfestigkeit, Kerbschlagarbeit)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Wasserstoffinduzierte Rissbildung (HIC)
Cause: Feuchtigkeitsaufnahme in der Elektrodenumhüllung führt zur Wasserstoffeinschlüssen im Schweißgut und verursacht verzögertes Risswachstum unter Spannung, insbesondere bei hochfesten Stählen oder großen Wanddicken.
Verschlechterung der Schweißgutzähigkeit
Cause: Falsche Elektrodenlagerung (Feuchtigkeitseinwirkung) oder ungeeignete Schweißparameter (übermäßige Wärmeeintrag) führen zu grobkörnigem Gefüge und reduzierter Kerbschlagzähigkeit bei niedrigen Temperaturen.
Wartungsindikatoren
  • Sichtbare Feuchtigkeit oder Kondenswasser auf der Elektrodenumhüllungsoberfläche, was auf beeinträchtigte wasserstoffarme Eigenschaften hinweist.
  • Hörbares Knacken oder Knistern beim Zünden des Schweißlichtbogens, was auf Feuchtigkeitskontamination in der Elektrodenumhüllung hindeutet.
Technische Hinweise
  • Strikte Elektrodenlagerprotokolle umsetzen: Lagerung in original verschlossenen Behältern bei 25-40 °C mit <50 % relativer Luftfeuchtigkeit. Nachbeladung gemäß Herstellerangaben, wenn die zulässige Auslagerzeit überschritten wurde.
  • Schweißverfahrensprüfungen (WPS) optimieren: Zwischenlagentemperatur kontrollieren, geeignete Vorwärmung für große Wanddicken anwenden und den korrekten Stromstärkebereich wählen, um ein optimales Schweißgutgefüge und mechanische Eigenschaften zu erreichen.

Compliance & Manufacturing Standards

Reference Standards
DIN EN ISO 2560:2020 - Schweißzusätze - Umhüllte Stabelektroden zum Lichtbogenhandschweißen von unlegierten und feinkörnigen Stählen - EinteilungAWS A5.1/A5.1M:2021 - Spezifikation für Kohlenstoffstahlelektroden zum Lichtbogenhandschweißen mit umhüllter ElektrodeDIN EN ISO 14341:2020 - Schweißzusätze - Drahtelektroden und Schweißgut zum Metallschutzgasschweißen von unlegierten und feinkörnigen Stählen - Einteilung
Manufacturing Precision
  • Elektrodendurchmesser: +/-0,05 mm
  • Umhüllungskonzentrizität: Maximaler Rundlauf 0,4 mm
Quality Inspection
  • Radiografische Prüfung (RT) zur Schweißnahtintegrität
  • Chemische Zusammensetzungsanalyse mittels optischer Emissionsspektroskopie

Hersteller, die dieses Produkt fertigen

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

Häufige Fragen

Was ist der typische Umhüllungsfaktor für diese Baustahl-Schweißelektrode?

Der Umhüllungsfaktor variiert je nach Durchmesser, liegt jedoch typischerweise im Bereich von 1,4 bis 1,6. Dies gewährleistet eine ordnungsgemäße Lichtbogenstabilität und Schweißgutabschirmung während der Schweißarbeiten im Stahlbau.

Welche sind die wichtigsten mechanischen Eigenschaften von mit dieser Elektrode hergestellten Schweißnähten?

Die Schweißnähte weisen ausgezeichnete mechanische Eigenschaften auf, einschließlich einer Zugfestigkeit von 490-620 MPa, einer Mindeststreckgrenze von 400 MPa, einer Mindestbruchdehnung von 22 % und einer Kerbschlagarbeit von 47 J bei -20 °C. Diese Eigenschaften sind für tragende Anwendungen geeignet.

Welche Werkstoffe werden im Aufbau dieser Schweißelektrode verwendet?

Diese Elektrode verfügt über einen Kern aus unlegiertem Stahl mit niedrigem Kohlenstoffgehalt und einer auf Calciumcarbonat basierenden Umhüllung, die pulverförmige Ferrolegierungszusätze enthält. Sie ist speziell für das Schweißen von Baustahlkomponenten in der Fertigung konzipiert.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.05 · Herstellung von Metallkonstruktionen

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.

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