Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Drehmoment-Übertragungswelle

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Drehmoment-Übertragungswelle im Bereich Kraftfahrzeugherstellung anhand von Nenndrehmoment bis Wellendurchmesser eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Drehmoment-Übertragungswelle wird durch die Baugruppe aus Verzahnung und Lagerfläche beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Eine mechanische Welle zur Übertragung von Drehmoment zwischen Komponenten in einer Brems-/Antriebseinheit.

Technische Definition

Die Drehmoment-Übertragungswelle ist eine kritische rotierende Komponente in Brems-/Antriebseinheiten, die Drehmoment von der Energiequelle (wie einem Elektromotor oder Verbrennungsmotor) auf die Brems- oder Antriebsmechanismen überträgt. Sie dient als mechanisches Verbindungsglied, das eine kontrollierte Kraftübertragung ermöglicht, während es Torsionsspannungen standhält und die Ausrichtung zwischen verbundenen Komponenten aufrechterhält. Diese Welle wird typischerweise aus legiertem Stahl oder Kohlenstoffstahl hergestellt, mit Materialgüten wie 42CrMo4 oder gleichwertig, um ausreichende Festigkeit und Haltbarkeit zu gewährleisten. Die Konstruktionsparameter der Welle umfassen einen Nenndrehmomentbereich von 150–300 N·m, einen Wellendurchmesser von 25–40 mm und eine Länge von 200–350 mm, wobei kundenspezifische Längen auf Anfrage erhältlich sind. Die Torsionssteifigkeit liegt zwischen 1,5–2,5 kN·m/rad, und die Oberflächenhärte ist induktionsgehärtet auf 50–60 HRC. Die Zugfestigkeit ist mit 800–1000 MPa angegeben, die Streckgrenze mit 600–750 MPa. Die Konzentrizität ist für Hochgeschwindigkeitsrotation entscheidend, mit einer Toleranz von 0,02–0,05 mm, und die Oberflächenrauheit wird bei 0,4–0,8 µm Ra gehalten. Der Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -40 und 85°C, und das Gewicht variiert je nach Länge und Durchmesser zwischen 3,5 und 6,0 kg. Diese Werte sind Referenzbereiche, die für das spezifische Modell und die Anwendung verifiziert werden müssen. Die Welle verbindet sich über Kupplungen, Keilwellen oder Passfedern mit anderen Komponenten, gewährleistet synchronisierte Rotation, gleicht geringfügige Fluchtungsfehler aus und absorbiert Vibrationen durch ihre Materialeigenschaften und Konstruktionsmerkmale. Normen wie ISO 1940, ISO 286, ISO 18265, ISO 6892, ISO 1101, ISO 1302 und ISO 16750 werden als Referenz für Beschaffung und Verifizierung genannt, implizieren jedoch keine Zertifizierung oder Konformität. Bestätigen Sie immer modellspezifische Werte und Normen mit dem Hersteller oder Lieferanten.

Funktionsprinzip

Die Welle dreht sich unter aufgebrachtem Drehmoment und überträgt die Rotationskraft über ihre Länge durch Scherspannung im Material. Sie verbindet sich über Kupplungen, Keilwellen oder Passfedern mit anderen Komponenten, gewährleistet synchronisierte Rotation, gleicht geringfügige Fluchtungsfehler aus und absorbiert Vibrationen durch ihre Materialeigenschaften und Konstruktionsmerkmale. Die Torsionssteifigkeit und Materialfestigkeit der Welle bestimmen ihre Fähigkeit, Verformung unter Last zu widerstehen. Richtige Ausrichtung und Oberflächengüte sind entscheidend, um Verschleiß und Ermüdung zu minimieren. Die Welle arbeitet in einem bestimmten Temperaturbereich und muss basierend auf den Drehmoment- und Geschwindigkeitsanforderungen der Anwendung ausgewählt werden. Das Überschreiten des Nenndrehmoments kann zu bleibender Verformung führen, daher müssen Betriebsgrenzen eingehalten werden.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Nenndrehmoment150–300 N·mExceeding rated torque may cause permanent deformation.ISO 1940
Wellendurchmesser25–40 mmDiameter tolerance class h6.ISO 286
Wellenlänge200–350 mmCustom lengths available upon request.
Torsionssteifigkeit1.5–2.5 kN·m/radHigher stiffness reduces angular deflection under load.
Oberflächenhärte50–60 HRCInduction hardened for wear resistance.ISO 18265
Zugfestigkeit800–1000 MPaMaterial grade 42CrMo4 or equivalent.ISO 6892
Streckgrenze600–750 MPaMinimum yield for plastic deformation resistance.ISO 6892
Rundlauf0.02–0.05 mmCritical for high-speed rotation.ISO 1101
Oberflächenrauheit0.4–0.8 µm RaGlatte Oberfläche verringert Reibung und Verschleiß.ISO 1302
Betriebstemperatur-40–85 °CExtended range may require special seals.ISO 16750
Gewicht3.5–6.0 kgDepends on length and diameter.

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Legierungsstahl Kohlenstoffstahl

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Verzahnung
    Ermöglicht formschlüssige Drehmomentübertragung zu passenden Bauteilen
    Material: Stahl
  • Lagerfläche
    Präzisionsbearbeitete Fläche für Lagerkontakt und Drehlagerung
    Material: gehärteter Stahl

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Fehlausrichtung, die die 0,05 mm/mm Winkel-Toleranz überschreitet Biegeermüdungsversagen an Wellenabsätzen oder Passfedern Präzisionsausrichtung mit Laserausrichtungswerkzeugen und flexible Kupplungen mit einer maximalen Winkel-Fehlausrichtungsbewertung von 0,02 mm/mm
Schmierungsversagen, das einen Reibungskoeffizienten >0,15 an Keilwellen-Schnittstellen verursacht Fressen und Festfressen an Keilwellenverbindungen Druckumlaufschmiersystem mit 0,5 L/min Durchflussrate und Partikelfiltration bis 10 μm

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
50-5000 N·m bei 0-6000 U/min
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Scherspannung überschreitet 400 MPa (Streckgrenze von AISI 4140-Stahl) oder Torsionsverformung überschreitet 0,1°/m
Torsionsermüdungsversagen aufgrund wechselnder Scherspannungen, die die Dauerfestigkeitsgrenze des Materials überschreiten (ca. 200 MPa für AISI 4140)
Fertigungskontext
Drehmoment-Übertragungswelle wird innerhalb von Kraftfahrzeugherstellung nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Bis zu 100 bar (statisch), 50 bar (dynamisch)
Weitere Spezifikationen:Max. Drehmoment: 5000 Nm, Max. Drehzahl: 3000 U/min, Fehlausrichtungstoleranz: ±1,5° winklig, ±0,5 mm parallel
Betriebstemperatur:-40°C bis 150°C
Montage- und Anwendungskompatibilität
Industriegetriebeöl (ISO VG 68-320)Synthetische Hydraulikflüssigkeiten (HFD-R, HFC)Trockene Inertgasumgebungen (N2, Argon)
Nicht geeignet: Hochkonzentrierte abrasive Suspension (>5 % Feststoffe nach Gewicht)
Auslegungsdaten
  • Erforderliche Drehmomentübertragung (Nm)
  • Betriebsdrehzahl (U/min)
  • Wellenanschlussschnittstellen-Anforderungen (Passfeder, Keilwelle, Flanschtyp)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Ermüdungsrissbildung
Ursache: Zyklische Torsionsbelastung, die die Dauerfestigkeitsgrenze des Materials überschreitet, oft aufgrund von Fehlausrichtung, Unwucht oder Stoßlasten
Torsionsscherversagen
Ursache: Plötzliche Überlast oder Drehmomentspitzen, die die Streckgrenze überschreiten, typischerweise durch Anlagenblockaden, unsachgemäßen Anlauf oder Kupplungsversagen
Wartungsindikatoren
  • Ungewöhnliche Vibrationsmuster oder hörbares Klopfen während des Betriebs
  • Sichtbare Oberflächenrisse, Verfärbungen durch Überhitzung oder Reibkorrosion an Kupplungsschnittstellen
Technische Hinweise
  • Präzisionslaserausrichtung während der Installation und periodische Kontrollen implementieren, um Biegespannungen zu minimieren
  • Drehmomentbegrenzer oder Scherstifte zum Schutz vor Überlast installieren und regelmäßige Ultraschallprüfung zur frühzeitigen Risserfassung durchführen

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ISO 10100:2014 (Hydraulikflüssigkeitskraft - Zylinder - Abnahmeprüfungen)ANSI/AGMA 6010-F14 (Norm für Stirn-, Schräg-, Doppelschräg- und Kegelradgetriebe in Gehäusebauart)DIN 5480-1:2006 (Keilwellenverbindungen mit Evolventenverzahnung auf Bezugsdurchmessern - Teil 1: Grundlagen)
Fertigungsgenauigkeit
  • Wellendurchmesser-Toleranz: +/-0,01 mm (Gütegrad h6)
  • Passfederbreiten-Toleranz: +/-0,015 mm (Gütegrad JS9)
Qualitätsprüfung
  • Magnetpulverprüfung (MPI) für Oberflächenrisse
  • Härteprüfung (Rockwell-C-Skala) zur Materialverifizierung

Hersteller von Drehmoment-Übertragungswelle

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Welche Materialien werden für die Drehmoment-Übertragungswelle verwendet?

Die Welle wird typischerweise aus legiertem Stahl oder Kohlenstoffstahl hergestellt, mit Materialgüte 42CrMo4 oder gleichwertig. Diese Materialien bieten die notwendige Festigkeit und Haltbarkeit für die Drehmomentübertragung in Brems-/Antriebseinheiten.

Was ist der Nenndrehmomentbereich dieser Welle?

Der Nenndrehmomentbereich beträgt 150–300 N·m. Das Überschreiten dieses Bereichs kann zu bleibender Verformung führen, daher ist es wichtig, eine Welle zu wählen, die den Drehmomentanforderungen der Anwendung entspricht.

Welche Normen werden für dieses Produkt referenziert?

Normen wie ISO 1940 (Auswuchten), ISO 286 (Durchmessertoleranz), ISO 18265 (Härte), ISO 6892 (Zug- und Streckgrenze), ISO 1101 (Konzentrizität), ISO 1302 (Oberflächenrauheit) und ISO 16750 (Betriebstemperatur) werden referenziert. Diese sind Beschaffungsreferenzen und implizieren keine Zertifizierung.

Wie sollte ich die Spezifikationen der Welle für meine Anwendung verifizieren?

Bestätigen Sie immer modellspezifische Werte wie Nenndrehmoment, Abmessungen und Materialgüten mit dem Hersteller oder Lieferanten. Die aufgeführten Bereiche sind Referenzwerte und müssen für Ihre spezifischen Betriebsbedingungen validiert werden.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Kraftfahrzeugherstellung

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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CNFX ist ein Verzeichnis. Wir nehmen keinen Anteil an Aufträgen und verhandeln nicht im Namen eines Lieferanten.
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