Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Temperatursensor-Sonde für geschmolzenes Metall

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Temperatursensor-Sonde für geschmolzenes Metall im Bereich Sonstige Grundmetallerzeugung anhand von Maximale Betriebstemperatur bis Eintauchlänge eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Temperatursensor-Sonde für geschmolzenes Metall wird durch die Baugruppe aus Thermoelement und Keramik-Schutzrohr beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Hochtemperatur-Tauchsonde zur kontinuierlichen Überwachung der Temperatur von geschmolzenem Metall

Temperatursensor-Sonde für geschmolzenes Metall in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Diese spezielle industrielle Sensorkomponente ist für den direkten Eintauchen in Ströme oder Bäder von geschmolzenem Metall konzipiert, um Echtzeit-Temperaturmessungen zu ermöglichen. Sie ermöglicht eine präzise thermische Steuerung in der Grundmetallproduktion wie Schmelzen, Raffinieren und Gießen. Die Sonde widersteht extremen Temperaturen und korrosiven Umgebungen mit geschmolzenem Metall, während sie die Messgenauigkeit beibehält. Sie lässt sich in Temperaturregelsysteme integrieren, um die Energieeffizienz und Produktqualität bei der Produktion von Nichteisen- und Spezialmetallen zu optimieren.

Die Sonde besteht aus einem Schutzrohr aus Aluminiumoxidkeramik und einer inneren Struktur aus Molybdänlegierung. Im Inneren befindet sich ein Platin-Rhodium-Thermoelement (Typ B) für die Hochtemperaturmessung. Das Schutzrohrmaterial ist Molybdändisilizid (MoSi2), das gegen thermischen Schock beständig ist. Die Sonde ist in Eintauchlängen von 500 bis 1500 mm und Schutzrohrdurchmessern von 16 bis 25 mm erhältlich, abhängig von der Anwendung. Sie arbeitet bei Temperaturen bis zu 1600 °C und erfüllt die Genauigkeitsklasse 1 nach IEC 60584, mit einer thermischen Ansprechzeit von ≤5 Sekunden. Der Isolationswiderstand beträgt ≥100 MΩ bei 500 V DC, und die Schutzart ist IP65. Die Prozessanschluss ist ein G1/2-Gewinde nach ISO 228-1, und der Betriebsdruckbereich liegt bei 1,0–1,6 MPa. Das Gewicht variiert je nach Länge und Durchmesser zwischen 1,5 und 3,0 kg.

Diese Sonde ist für den Einsatz in der Grundmetallproduktion vorgesehen, wo eine kontinuierliche Temperaturüberwachung entscheidend ist. Sie ist kein eigenständiges Messsystem; sie erfordert die Integration mit einem geeigneten Temperaturtransmitter oder Regelsystem. Die Sonde ist eine Komponente, kein vollständiges Instrument. Bei der Beschaffung müssen modellspezifische Parameter wie genaue Eintauchlänge, Schutzrohrdurchmesser und Prozessanschluss mit dem Hersteller verifiziert werden. Bestätigen Sie außerdem, dass die Spezifikationen der Sonde die Anforderungen Ihrer spezifischen Anwendung mit geschmolzenem Metall erfüllen, einschließlich chemischer Kompatibilität und thermischer Zyklusbedingungen. Konsultieren Sie immer den Lieferanten für detaillierte Installations- und Wartungsrichtlinien.

Funktionsprinzip

Die Sonde arbeitet nach dem thermoelektrischen Effekt. Ein Platin-Rhodium-Thermoelement (Typ B) erzeugt eine kleine Spannung proportional zur Temperaturdifferenz zwischen der heißen Messstelle (eingetaucht in geschmolzenes Metall) und der kalten Messstelle (am Instrumentenanschluss). Diese Spannung wird gemessen und mithilfe von Standard-Referenztabellen (IEC 60584) in Temperatur umgewandelt. Das Thermoelement ist durch ein Schutzrohr aus Molybdändisilizid und eine Isolierung aus Aluminiumoxidkeramik geschützt, die es vor der korrosiven und hochtemperaturigen Umgebung abschirmen. Die Ansprechzeit ist aufgrund des dünnen Schutzrohrs und des direkten Kontakts mit der Schmelze schnell (≤5 s).

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Maximale Betriebstemperatur1600 °CHöchste Temperatur, die die Sonde kontinuierlich messen kann
Eintauchlänge500–1500 mmLänge des Sondenabschnitts für das Eintauchen in flüssiges Metall
Manteldurchmesser16–25 mmAußendurchmesser des Schutzmantels
Genauigkeitsklasse1 KlasseMessgenauigkeitsklassifizierung nach IEC 60584IEC 60584
Thermische Ansprechzeit≤5 SekundenZeitkonstante für 63,2 % TemperaturantwortIEC 60584
Thermoelement TypBPlatinum-rhodium; suitable for high temperaturesIEC 60584
HüllenmaterialMoSi2Molybdenum disilicide; resistant to thermal shock
Isolationswiderstand≥100 At 500 V DC, ambient temperatureIEC 60751
Betriebsdruck1.0–1.6 MPa
SchutzartIP65Dust-tight and protected against water jetsIEC 60529
ProzessanschlussG1/2Thread size; other connections availableISO 228-1
Gewicht1.5–3.0 kgDepends on length and diameter

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Aluminiumoxidkeramik Molybdänlegierung Platin-Rhodium-Thermoelementdraht

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Thermoelement
    Erzeugt ein Spannungssignal proportional zur Temperatur
    Material: Platin-Rhodium-Legierung
  • Keramik-Schutzrohr
    Bietet thermischen und chemischen Schutz für das Sensorelement
    Material: Hochreines Aluminiumoxid
  • Metallmantel
    Äußerer Schutzmantel gegen mechanische Beschädigung
    Material: Molybdänlegierung
  • Anschlusskopf
    Beherbergt elektrische Anschlüsse und bietet eine Montageschnittstelle
    Material: Edelstahl

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Thermoschock durch schnelles Eintauchen über 200 °C/s Ummantelungsrissbildung und Freilegung des Thermoelementdrahtes Schrittweises Vorwärmen auf 400 °C vor dem Eintauchen unter Verwendung eines kontrollierten Einführmechanismus
Aluminiumschmelzenangriff auf Aluminiumoxidummantelung bei 750 °C mit 0,5 % Magnesiumgehalt Ummantelungsauflösung und Messdrift über ±10 °C Molybdändisilicid-Beschichtung mit 50 μm Dicke für Aluminiumanwendungen

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
600-1600 °C
Belastungs- und Ausfallgrenzen
1650 °C für Aluminiumoxidummantelung, 1800 °C für Molybdänummantelung
Thermischer Abbau des Schutzummantelungsmaterials, der zu einer Kontamination der Thermoelementverbindung durch flüssiges Metall führt
Fertigungskontext
Temperatursensor-Sonde für geschmolzenes Metall wird innerhalb von Sonstige Grundmetallerzeugung nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Weitere Produktbezeichnungen

Molten Metal Thermocouple Probe High-Temperature Immersion Sensor Metal Melt Temperature Probe

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:0 bis 2 bar (atmosphärisch bis Niederdruck)
Durchflussrate:Nicht spezifiziert
Betriebstemperatur:1200 °C bis 1800 °C
Montage- und Anwendungskompatibilität
Aluminiumlegierungen (600-800 °C)Kupferlegierungen (1000-1200 °C)Stahl-/Eisenschmelzen (1500-1800 °C)
Nicht geeignet: Chlorhaltige Atmosphären oder hochkorrosive Flussmittel
Auslegungsdaten
  • Erforderliche Eintauchtiefe (basierend auf der Behältergeometrie)
  • Zieltemperaturbereich und Genauigkeitsanforderungen
  • Einbaumethode (Anschlussgröße, Montageflanschanforderungen)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Thermoschockrissbildung
Ursache: Schnelle Temperaturänderungen, die zu unterschiedlicher Ausdehnung zwischen Schutzummantelung und Sensorelement führen, was zu Keramik- oder Metallermüdung und Bruch führt.
Chemische Korrosion/Erosion
Ursache: Exposition gegenüber aggressiven flüssigen Metalllegierungen (z.B. Aluminium, Zink) oder Schlackenbestandteilen, die die Schutzummantelungsmaterialien im Laufe der Zeit abbauen.
Wartungsindikatoren
  • Unregelmäßige oder driftende Temperaturmesswerte im Vergleich zu anderen Prozessindikatoren
  • Sichtbare physische Schäden an der Sondenspitze wie Risse, Lochfraß oder Materialablagerungen auf der Messoberfläche
Technische Hinweise
  • Implementieren Sie kontrollierte Vorwärmprotokolle vor dem Eintauchen, um den Thermoschockstress auf die Sondenmaterialien zu minimieren
  • Verwenden Sie legierungsspezifische Schutzummantelungsmaterialien (z.B. Aluminiumoxid für Aluminium, Siliziumkarbid für eisenbasierte Legierungen), die auf die Chemie des flüssigen Metalls abgestimmt sind

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ASTM E988 - Norm für Thermoelement-UmmantelungsmaterialienCE-Kennzeichnung - EU-Konformität für Sicherheit und Leistung
Fertigungsgenauigkeit
  • Temperaturgenauigkeit: +/- 1,5 °C bei 1600 °C
  • Ummantelungsdurchmesser: +/- 0,05 mm
Qualitätsprüfung
  • Thermoschocktest - schnelles Eintauchen in flüssiges Metall
  • Kalibrierungsverifizierung - gegen zertifizierte Referenzstandards

Hersteller von Temperatursensor-Sonde für geschmolzenes Metall

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

Häufige Fragen

Was ist die maximale Betriebstemperatur dieser Sonde?

Die maximale kontinuierliche Betriebstemperatur beträgt 1600 °C, wie in den Spezifikationen angegeben. Die tatsächliche Leistung kann jedoch von der spezifischen Zusammensetzung des geschmolzenen Metalls und den Eintauchbedingungen abhängen. Verifizieren Sie dies immer mit dem Hersteller für Ihre Anwendung.

Welcher Thermoelement-Typ wird verwendet?

Die Sonde verwendet ein Platin-Rhodium-Thermoelement Typ B, das für hohe Temperaturen bis 1600 °C geeignet ist. Dieser Typ ist nach IEC 60584 standardisiert.

Kann die Sonde für alle geschmolzenen Metalle verwendet werden?

Die Sonde ist für die Grundmetallproduktion ausgelegt, aber die Kompatibilität mit bestimmten geschmolzenen Metallen (z.B. Stahl, Kupfer, Aluminium) muss mit dem Hersteller bestätigt werden. Das Schutzrohrmaterial und das Design können die Verwendung in bestimmten aggressiven Umgebungen einschränken.

Wie ist die thermische Ansprechzeit?

Die thermische Ansprechzeit (Zeitkonstante für 63,2% Reaktion) beträgt ≤5 Sekunden gemäß IEC 60584. Dies ermöglicht relativ schnelle Temperaturmessungen, aber die tatsächliche Reaktion kann je nach Installation und Schmelzbedingungen variieren.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Sonstige Grundmetallerzeugung

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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CNFX ist ein Verzeichnis. Wir nehmen keinen Anteil an Aufträgen und verhandeln nicht im Namen eines Lieferanten.
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