Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Industrieller Polyethylenglykol-Weichmacher

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Industrieller Polyethylenglykol-Weichmacher im Bereich Herstellung sonstiger chemischer Erzeugnisse anhand von Mittleres Molekulargewicht bis Viskosität bei 40°C eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Industrieller Polyethylenglykol-Weichmacher wird durch die Baugruppe aus Polyethylenglykol-Polymerketten und Terminale Hydroxylgruppen beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Industrieller Polyethylenglykol-Weichmacher ist ein hochreiner, wasserlöslicher Polymerzusatz, der zur Modifizierung der physikalischen Eigenschaften verschiedener Industriematerialien verwendet wird.

Industrieller Polyethylenglykol-Weichmacher in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Industrieller Polyethylenglykol-Weichmacher ist ein hochreiner, wasserlöslicher Polymerzusatz, der zur Modifizierung der physikalischen Eigenschaften verschiedener Industriematerialien verwendet wird. Er wirkt als Weichmacher, der die Flexibilität erhöht, die Sprödigkeit verringert und die Verarbeitungseigenschaften in Polymersystemen verbessert. Dieses Material ist besonders wertvoll in der chemischen Fertigung, wo kontrollierte Viskosität, thermische Stabilität und Kompatibilität mit anderen Verbindungen wesentlich sind. Seine ungiftige Natur und vorhersehbare Leistung machen es für anspruchsvolle industrielle Anwendungen geeignet, die ein konsistentes Materialverhalten erfordern. Das Produkt ist in einem Bereich von Molekulargewichten (200–600 g/mol) erhältlich, was seine Leistung in verschiedenen Formulierungen beeinflusst. Zu den wichtigsten Parametern gehören Viskosität bei 40°C (30–120 cSt), Hydroxylzahl (180–560 mg KOH/g), Schmelzpunktbereich (-10 bis 20°C), Wassergehalt (≤0,5 % w/w), pH-Wert (5,0–7,0), Farbe (≤50 APHA), Dichte bei 25°C (1,12–1,14 g/cm³), Flammpunkt (≥240°C), Säurezahl (≤0,5 mg KOH/g), Aschegehalt (≤0,1 %) und Reinheit (≥99,5 %). Diese Werte sind typisch für die Produktkategorie und müssen für spezifische Qualitäten verifiziert werden. Der Weichmacher wird aus Ethylenoxid, Wasser und Katalysatorverbindungen hergestellt und in Anwendungen wie Beschichtungen, Klebstoffen und Dichtstoffen eingesetzt. Bitte beachten Sie, dass dieser Verzeichniseintrag nur zur Referenz dient; Benutzer müssen modellspezifische Spezifikationen und die Einhaltung relevanter Normen (z. B. ASTM D4878, D4274, E203, D1287, D1209, D4052, D92, D974, D482) vor der Verwendung mit dem rechtlichen Hersteller oder Lieferanten bestätigen.

Funktionsprinzip

Polyethylenglykol (PEG)-Moleküle interkalieren zwischen Polymerketten, reduzieren intermolekulare Kräfte und erhöhen die Kettenmobilität durch Wasserstoffbrückenbindungen und molekularen Abstand. Die Hydroxyl-Endgruppen von PEG bilden Wasserstoffbrücken mit polaren Stellen auf der Polymerhauptkette, während die Ethersauerstoffatome in der PEG-Kette zusätzliche Wechselwirkungsstellen bieten. Dies stört die regelmäßige Packung der Polymerketten, senkt die Glasübergangstemperatur und erhöht die Flexibilität. Das Molekulargewicht des PEG beeinflusst den Grad der Weichmachung: Niedrigere Molekulargewichte (200–400 g/mol) bieten aufgrund höherer Mobilität eine effizientere Weichmachung, während höhere Molekulargewichte (400–600 g/mol) eine bessere Beständigkeit und geringere Flüchtigkeit bieten. Der Weichmacher beeinflusst auch die Viskosität, senkt sie während der Verarbeitung und verbessert die Dispersion von Füllstoffen und Pigmenten. Die Wirksamkeit hängt von der Kompatibilität von PEG mit dem Basispolymer ab, die durch die Polarität und Wasserstoffbrückenbindungsfähigkeit beider Komponenten beeinflusst wird.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Mittleres Molekulargewicht200–600 g/molZahlenmittleres Molekulargewicht von PEG-Ketten
Viskosität bei 40°C30–120 cStKinematische Viskosität gemessen bei NormtemperaturASTM D4878
Hydroxylzahl180–560 mg KOH/gMaß für terminale Hydroxylgruppen pro GrammASTM D4274
Schmelzpunktbereich-10–20 °CTemperaturbereich für den Fest-Flüssig-Übergang
Wassergehalt≤0.5 Masse-%Maximaler Feuchtigkeitsgehalt nach GewichtASTM E203
pH Wert5.0–7.0 pH-EinheitenpH-Wert der wässrigen Lösung bei 5%iger KonzentrationASTM D1287
Farbe (APHA)≤50Low color for clear products.ASTM D1209
Dichte bei 25°C1.12–1.14 g/cm³Affects volume calculations.ASTM D4052
Flammpunkt≥240 °CSafety in handling and storage.ASTM D92
Säurezahl≤0.5 mg KOH/gLow acidity prevents corrosion.ASTM D974
Aschegehalt≤0.1 %High ash may affect clarity.ASTM D482
Reinheit≥99.5 %High purity for consistent performance.

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Ethylenoxid Wasser Katalysatorverbindungen

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Polyethylenglykol-Polymerketten
    Primärer Weichmacherbestandteil zur Bereitstellung molekularer Flexibilität
    Material: Polyethylenoxid-Polymere
  • Terminale Hydroxylgruppen
    Reaktive Stellen für Wasserstoffbrückenbindungen und Kompatibilität
    Material: Hydroxylfunktionelle Gruppen
  • Molekulargewichtsmodifikatoren
    Steuerung der Polymerkettenlänge und -verteilung
    Material: Katalysatoren und Kettenübertragungsmittel

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Thermischer Abbau bei 150°C für 24 Stunden Polymerketten-Spaltung reduziert Molekulargewicht von 4000 auf <2000 g/mol Einbau von 0,5% phenolischem Antioxidans (BHT) und thermische Überwachung bei 100°C Schwellenwert
Hydrolyse bei pH <4,0 mit 15% Wassergehalt Esterbindungs-Spaltung verursacht 40% Viskositätsreduktion in 72 Stunden Zugabe von 1,0% Carbodiimid-Stabilisator und Feuchtigkeitskontrolle unter 0,5% rF

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0,1-2,0 MPa bei 20-80°C
Belastungs- und Ausfallgrenzen
3,5 MPa Zugspannung an der Molekülketten-Verhakungsgrenze
Polymerketten-Entwirrung unter Scherspannung über 0,8 MPa·s, verursacht Weichmachermigration und Verlust viskoelastischer Eigenschaften
Fertigungskontext
Industrieller Polyethylenglykol-Weichmacher wird innerhalb von Herstellung sonstiger chemischer Erzeugnisse nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Weitere Produktbezeichnungen

PEG plasticizer polyethylene glycol modifier industrial PEG additive polymer plasticizing agent

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Industrielles Ökosystem und Lieferkette

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Atmosphärisch bis 10 bar (145 psi) max.
Durchflussrate:0,1-5 m/s empfohlen für Pumpenanwendungen
Betriebstemperatur:-40°C bis 150°C kontinuierlich, 180°C Spitze
Montage- und Anwendungskompatibilität
PVC-PolymerformulierungenGummimischungssystemeIndustrielle Klebstoff- und Dichtungsgrundlagen
Nicht geeignet: Starke oxidierende Säuren (z.B. konzentrierte Salpetersäure, Schwefelsäure über 50%)
Auslegungsdaten
  • Erforderliche Weichmacherkonzentration in der Endformulierung (%)
  • Gesamtchargenvolumen oder kontinuierlicher Durchfluss (L/h oder kg/h)
  • Ziel-Viskositätsreduktion oder Flexibilitätsspezifikation (z.B. Shore-Härte, Bruchdehnung)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Viskositätsabbau
Ursache: Thermischer Abbau durch längere Exposition bei hohen Temperaturen, die den empfohlenen Betriebsbereich überschreiten, führt zu Molekülketten-Spaltung und Verlust der Weichmacherwirkung.
Hydrolyse-induzierte Phasentrennung
Ursache: Feuchtigkeitseintritt oder Wasserkontamination verursacht Hydrolyse der Polyethylenglykol-Ketten, was zur Trennung von der Polymermatrix und zum Verlust der Weichmachereigenschaften führt.
Wartungsindikatoren
  • Sichtbare Kristallisation oder Feststoffablagerungen auf Oberflächen, die auf Phasentrennung oder Kontamination hinweisen
  • Ungewöhnliche Verhärtung oder Versprödung des weichgemachten Materials, die auf Verlust der Weichmacherwirksamkeit hindeutet
Technische Hinweise
  • Strikte Feuchtigkeitskontrollmaßnahmen implementieren, einschließlich Trockenmittel-Atmer und geschlossener Lagerung, um Hydrolyseabbau zu verhindern
  • Betriebstemperaturen innerhalb des vom Hersteller spezifizierten Bereichs überwachen und einhalten, unter Verwendung von Temperatursensoren und Kühlsystemen, wo anwendbar

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
DIN EN ISO 527-1 - Prüfung von Kunststoffen - ZugversuchCE - Konformitätserklärung für chemische Sicherheit
Fertigungsgenauigkeit
  • Viskosität: +/- 5% bei 25°C
  • Hydroxylwert: +/- 2 mg KOH/g
Qualitätsprüfung
  • Gaschromatographie zur Reinheitsanalyse
  • Viskositätsmessung bei Normtemperatur

Hersteller von Industrieller Polyethylenglykol-Weichmacher

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

Häufige Fragen

Was ist der typische Molekulargewichtsbereich dieses Weichmachers?

Das zahlenmittlere Molekulargewicht liegt typischerweise im Bereich von 200–600 g/mol. Niedrigere Molekulargewichte bieten eine effizientere Weichmachung, während höhere Molekulargewichte eine bessere Beständigkeit bieten. Bestätigen Sie immer das genaue Molekulargewicht für Ihre spezifische Anwendung mit dem Lieferanten.

Welche Schlüsselparameter sind vor der Verwendung zu verifizieren?

Zu den wichtigsten Parametern gehören Viskosität bei 40°C (30–120 cSt), Hydroxylzahl (180–560 mg KOH/g), Schmelzpunktbereich (-10 bis 20°C), Wassergehalt (≤0,5 % w/w), pH-Wert (5,0–7,0), Farbe (≤50 APHA), Dichte (1,12–1,14 g/cm³), Flammpunkt (≥240°C), Säurezahl (≤0,5 mg KOH/g), Aschegehalt (≤0,1 %) und Reinheit (≥99,5 %). Diese Werte sind typisch und müssen für die spezifische Qualität bestätigt werden.

Wie beeinflusst dieser Weichmacher die Verarbeitung von Polymeren?

Er reduziert intermolekulare Kräfte zwischen Polymerketten, erhöht die Kettenmobilität und Flexibilität. Dies senkt die Glasübergangstemperatur, verringert die Sprödigkeit und verbessert Verarbeitungseigenschaften wie Viskosität und Füllstoffdispersion. Die Wirkung hängt vom Molekulargewicht und der Kompatibilität mit dem Basispolymer ab.

Ist dieser Weichmacher für Anwendungen geeignet, die ungiftige Materialien erfordern?

Das Produkt wird als ungiftig beschrieben, aber es ist wichtig, die Einhaltung spezifischer gesetzlicher Anforderungen für Ihre Anwendung zu überprüfen. Überprüfen Sie immer das Sicherheitsdatenblatt und konsultieren Sie den Lieferanten, um die Eignung für Ihren beabsichtigten Zweck sicherzustellen.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Herstellung sonstiger chemischer Erzeugnisse

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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