Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Biopotential-Elektroden

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Biopotential-Elektroden im Bereich Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen anhand von Elektrodenmaterial bis Kontaktimpedanz eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Biopotential-Elektroden wird durch die Baugruppe aus Elektrodenkörper/Träger und Leitfähiges Element beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Spezialisierte Elektroden, die elektrische Potenziale erkennen und messen, die durch biologische Aktivität in lebenden Organismen erzeugt werden.

Technische Definition

Biopotential-Elektroden sind kritische Komponenten in physiologischen Sensor-Arrays, die direkt mit biologischem Gewebe in Kontakt treten, um elektrische Signale wie EKG, EEG, EMG und EOG zu erfassen. Sie wandeln Ionenströme im Körper in elektronische Ströme um, die von Überwachungsgeräten messbar sind. Diese Elektroden werden in der medizinischen Diagnostik, Patientenüberwachung und Forschung eingesetzt, wo eine genaue Erfassung bioelektrischer Signale unerlässlich ist. Die Elektroden sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, einschließlich Einweg- und wiederverwendbarer Typen, und sind für die Kompatibilität mit Standard-Überwachungssystemen ausgelegt. Häufig verwendete Materialien sind Silber/Silberchlorid (Ag/AgCl), Edelstahl, Gold und leitfähiges Hydrogel, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften für verschiedene Anwendungen bieten. Wichtige Parameter bei der Auswahl von Biopotential-Elektroden sind Elektrodenmaterial, Kontaktimpedanz, DC-Offset-Spannung, internes Rauschen, Betriebstemperatur, Lagertemperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Haltbarkeit, Hautverträglichkeit des Klebers, Zuleitungslänge, Steckertyp und Verpackung. Beispielsweise sind Ag/AgCl-Elektroden für ihr stabiles Halbzellenpotenzial und geringe Offset-Drift bekannt. Die Kontaktimpedanz sollte bei 10 Hz ≤5 kΩ betragen, um die Signalqualität zu gewährleisten, und die DC-Offset-Spannung zwischen zwei beliebigen Elektroden sollte ≤100 mV betragen, beide gemäß IEC 60601-2-47. Das interne Rauschen sollte über eine Bandbreite von 0,05–100 Hz ≤10 µVp-p betragen. Die Betriebstemperatur für Hautkontakt liegt bei 0–40 °C, die Lagertemperatur bei -10–50 °C (nicht einfrieren), und die relative Luftfeuchtigkeit bei 10–95 % nicht kondensierend. Die Haltbarkeit beträgt in der Regel 2–3 Jahre ab Herstellungsdatum. Die Hautverträglichkeit des Klebers wurde gemäß ISO 10993-5 auf Zytotoxizität getestet. Die Zuleitungslängen sind von 1–3 Metern erhältlich, Sonderlängen auf Anfrage. Der Steckertyp ist Snap 3,5 mm, kompatibel mit Standard-EKG-Kabeln. Die Verpackung ist einzeln versiegelt, mit sterilen oder nicht-sterilen Optionen. Vor dem Kauf sollten Sie die modellspezifischen Werte und Normen mit dem rechtlichen Hersteller oder Lieferanten verifizieren.

Funktionsprinzip

Biopotential-Elektroden arbeiten auf der Grundlage elektrochemischer Prinzipien an der Elektroden-Gewebe-Grenzfläche. Sie stellen einen elektrischen Kontakt mit dem Körper her, wobei die Ionenleitung in biologischen Flüssigkeiten durch Ladungstransferreaktionen in elektronische Leitung im Elektrodenmaterial umgewandelt wird, wodurch die Messung von Spannungsdifferenzen ermöglicht wird, die durch physiologische Prozesse erzeugt werden. Die Elektroden-Gewebe-Grenzfläche bildet ein Halbzellenpotenzial, das zum gemessenen Signal beiträgt. Um genaue Messwerte zu gewährleisten, muss die Elektrode ein stabiles Halbzellenpotenzial und eine geringe Offset-Drift aufrechterhalten. Die Kontaktimpedanz zwischen Elektrode und Haut beeinflusst die Signalqualität; eine niedrigere Impedanz reduziert Rauschen und Artefakte. Das interne Rauschen der Elektrode sollte minimal sein, um kleine biopotentielle Signale nicht zu überdecken. Eine ordnungsgemäße Hautvorbereitung und Elektrodenplatzierung sind entscheidend, um Bewegungsartefakte zu reduzieren und eine zuverlässige Signalerfassung zu gewährleisten.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
ElektrodenmaterialAg/AgClStable half-cell potential, low offset drift
Kontaktimpedanz≤5 At 10 Hz, ensures signal qualityIEC 60601-2-47
Gleichspannungsoffset≤100 mVBetween any two electrodesIEC 60601-2-47
Eigenrauschen≤10 µVp-p0.05–100 Hz bandwidthIEC 60601-2-47
Betriebstemperatur0–40 °CSkin contact range
Lagertemperatur-10–50 °CAvoid freezing
Relative Luftfeuchtigkeit10–95 %Non-condensing
Haltbarkeit2–3 JahreFrom manufacturing date
Hautverträglichkeit des KlebersISO 10993-5Cytotoxicity testedISO 10993-5
Zuleitungslänge1–3 mCustom lengths available
SteckverbindertypSnap 3.5 mmCompatible with standard ECG leadsIEC 60601-2-47
VerpackungIndividually sealedSterile or non-sterile options

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Silber/Silberchlorid (Ag/AgCl) Edelstahl Gold Leitfähiges Hydrogel

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Elektrodenkörper/Träger
    Bietet strukturelle Unterstützung und beherbergt leitfähige Elemente, häufig mit Haftmittel für Hautbefestigung
    Material: Medizinischer Schaumstoff oder flexibles Polymer
  • Leitfähiges Element
    Primäre Schnittstelle für die elektrische Signalübertragung, typischerweise eine Metallscheibe oder ein Metallgitter
    Material: Silber/Silberchlorid, Edelstahl oder Gold
  • Leitfähiges Gel/Hydrogel
    Verbessert den elektrischen Kontakt zwischen Elektrode und Haut durch Reduzierung der Impedanz und Feuchtigkeitserhaltung
    Material: Elektrolyt-angereichertes Hydrogel oder salzhaltiges Gel
  • Anschlussleitung/Steckverbinder
    Überträgt erfasste elektrische Signale von der Elektrode zur Überwachungsausrüstung
    Material: Isolierter Kupferdraht mit Schnapp- oder Stiftsteckverbinder

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Elektrolytgel-Trocknung unter 15 % Feuchtigkeitsgehalt Signalamplitudenabschwächung über 50 % der Basislinie Hydrogelverkapselung mit Polyvinylalkohol-Matrix, die >85 % Feuchtigkeitsrückhalt gewährleistet
Polarisation der Silber-Silberchlorid-Elektrode über ±200 mV Offset Gleichstromdrift > 100 μV/s, die Biopotenzial-Messungen kontaminiert Elektrochemische Impedanzspektroskopie-Überwachung mit automatischer Ausgleichsschaltung, die <5 mV Polarisation aufrechterhält

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0,001-100 mV, 0,1-1000 Hz
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Elektroden-Haut-Impedanz > 10 kΩ·cm² bei 10 Hz, Signal-Rausch-Verhältnis < 3 dB
Elektrolytverarmung, die zu erhöhter Grenzflächenimpedanz führt, Degradation der Silberchloridschicht, die die Stabilität des Halbzellenpotenzials reduziert
Fertigungskontext
Biopotential-Elektroden wird innerhalb von Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Weitere Produktbezeichnungen

Bioelectrodes Medical Electrodes

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Nur Atmosphärendruck (nicht-invasive Anwendung)
Weitere Spezifikationen:Feuchtigkeit: 30-80 % r.F., Impedanz: <5 kΩ bei 10 Hz, Haltbarkeit: 12-24 Monate
Betriebstemperatur:0 °C bis 40 °C (Betrieb), -20 °C bis 60 °C (Lagerung)
Montage- und Anwendungskompatibilität
Menschliche Haut (EKG/EEG/EMG-Anwendungen)Tiergewebe (veterinärmedizinische/Forschungsnutzung)Wässrige Elektrolytgele (leitfähige Grenzfläche)
Nicht geeignet: Umgebungen mit hoher elektromagnetischer Störung (MRT-Bereiche, Lichtbogenschweißbereiche)
Auslegungsdaten
  • Ziel-Frequenzbereich des biologischen Signals (Hz)
  • Erforderliche Elektrodenkontaktfläche (cm²)
  • Anwendungsdauer (Kurzzeit- vs. Langzeitüberwachung)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Signaldrift oder Instabilität
Ursache: Degradation der Elektroden-Haut-Grenzfläche aufgrund von Austrocknung des leitfähigen Gels, Ansammlung von Hautfetten/Schmutz oder schlechter Haftung, die zu inkonsistenter Impedanz und Bewegungsartefakten führt.
Hohe Impedanz oder Signalverlust
Ursache: Korrosion oder Oxidation des Elektrodenmetalls (z.B. Silber/Silberchlorid), Delamination der leitfähigen Schicht oder Kabel-/Steckerschäden, die die elektrische Kontinuität unterbrechen.
Wartungsindikatoren
  • Visuell: Sichtbare Verfärbung, Rissbildung oder Abblättern der Elektrodenoberfläche oder des leitfähigen Klebers.
  • Akustisch/Operativ: Unterbrochenes oder anhaltendes Rauschen (z.B. Basislinienwanderung, 50-Hz-Brummen) in der Audio- oder visuellen Ausgabe des Überwachungssystems, was auf schlechten Kontakt oder elektrische Störungen hinweist.
Technische Hinweise
  • Tipp 1: Implementieren Sie einen strikten Elektrodenrotations- und Austauschplan basierend auf Nutzungsstunden oder -zyklen und lagern Sie Elektroden in versiegelter, feuchtigkeitskontrollierter Verpackung, um vorzeitiges Austrocknen oder Kontamination zu verhindern.
  • Tipp 2: Verwenden Sie Hautvorbereitungsprotokolle (z.B. sanftes Abreiben, Alkoholreinigung), um die Impedanz zu reduzieren, und wenden Sie während der Platzierung einen gleichmäßigen, moderaten Druck an, um eine stabile Haftung ohne Beschädigung der Elektrodenschichten zu gewährleisten.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ISO 10993-1: Biologische Beurteilung von Medizinprodukten - Teil 1: Beurteilung und Prüfung innerhalb eines RisikomanagementsystemsANSI/AAMI EC12: Einweg-EKG-ElektrodenIEC 60601-2-25: Medizinische elektrische Geräte - Teil 2-25: Besondere Festlegungen für die grundlegende Sicherheit und die wesentlichen Leistungsmerkmale von Elektrokardiographen
Fertigungsgenauigkeit
  • Elektrodenimpedanz: ≤ 2 kΩ bei 10 Hz
  • Haftkleber-Abreißfestigkeit: 0,5-2,0 N/cm
Qualitätsprüfung
  • Elektrische Impedanz- und Rauschprüfung
  • Biokompatibilitätsprüfung nach ISO-10993-Reihe

Hersteller von Biopotential-Elektroden

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was sind die typischen Anwendungen von Biopotential-Elektroden?

Biopotential-Elektroden werden verwendet, um elektrische Signale des Körpers zu messen, einschließlich Elektrokardiographie (EKG), Elektroenzephalographie (EEG), Elektromyographie (EMG) und Elektrookulographie (EOG). Sie sind in der medizinischen Überwachung, Diagnostik und physiologischen Forschung unerlässlich.

Welche Materialien werden üblicherweise für Biopotential-Elektroden verwendet?

Häufige Materialien sind Silber/Silberchlorid (Ag/AgCl), Edelstahl, Gold und leitfähiges Hydrogel. Ag/AgCl wird aufgrund seines stabilen Halbzellenpotenzials und geringer Offset-Drift häufig verwendet. Die Materialwahl hängt von der Anwendung, den Anforderungen an die Signalqualität und dem Patientenkomfort ab.

Wie überprüfe ich die Leistung von Biopotential-Elektroden?

Wichtige zu überprüfende Parameter sind Kontaktimpedanz (≤5 kΩ bei 10 Hz), DC-Offset-Spannung (≤100 mV zwischen zwei beliebigen Elektroden) und internes Rauschen (≤10 µVp-p über 0,05–100 Hz). Diese sollten mit den Spezifikationen des Herstellers und relevanten Normen wie IEC 60601-2-47 abgeglichen werden.

Was sind die Lager- und Betriebsbedingungen für Biopotential-Elektroden?

Die Betriebstemperatur für Hautkontakt beträgt 0–40 °C, die Lagertemperatur -10–50 °C (nicht einfrieren), und die relative Luftfeuchtigkeit sollte 10–95 % nicht kondensierend betragen. Die Haltbarkeit beträgt in der Regel 2–3 Jahre ab Herstellungsdatum. Befolgen Sie stets die Anweisungen des Herstellers zur Lagerung und Verwendung.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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