Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

LED-Modul/Array

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird LED-Modul/Array im Bereich Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen anhand von Lichtstrom bis Farbtemperatur eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches LED-Modul/Array wird durch die Baugruppe aus LED-Chips und Substrat/Leiterplatte beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Eine modulare Baugruppe aus mehreren LED-Chips auf einem Substrat, die das Kernlichtelement einer LED-Leuchte bildet.

Technische Definition

Ein LED-Modul oder Array ist eine standardisierte Komponente in einer LED-Leuchte, die mehrere einzelne LED-Chips auf einem gemeinsamen Substrat oder einer Leiterplatte integriert. Es dient als primäre Lichtquelle und liefert gesteuerte Beleuchtung über elektrische Verbindungen. Das Modul umfasst typischerweise Wärmemanagementfunktionen und kann optische Elemente wie Linsen oder Diffusoren enthalten, um die Lichtabgabe zu formen. Als austauschbares Teil ermöglicht es Wartung und Anpassung von Beleuchtungssystemen, ohne die gesamte Leuchte zu ersetzen. Das Design des Moduls ermöglicht eine effiziente Wärmeableitung, um stabile Leistung und Langlebigkeit zu gewährleisten. Es ist in verschiedenen Konfigurationen erhältlich, um unterschiedliche Beleuchtungsanwendungen von Wohn- bis Gewerbe- und Industriebereichen abzudecken. Die elektrische Schnittstelle ist standardisiert und erleichtert die Integration mit kompatiblen Treibern und Steuerungssystemen. Die optischen Eigenschaften des Moduls, wie Lichtstrom und Farbtemperatur, werden vom Hersteller angegeben und sollten für das spezifische Modell überprüft werden. Das Modul wird typischerweise auf einem Kühlkörper oder Leuchtengehäuse montiert, und seine Abmessungen und Befestigungsmöglichkeiten müssen mit der vorgesehenen Leuchte kompatibel sein. Die Leistung des Moduls wird durch Betriebsbedingungen wie Umgebungstemperatur und Treiberstrom beeinflusst. Ein angemessenes Wärmemanagement ist entscheidend, um die Lichtleistung aufrechtzuerhalten und vorzeitigen Ausfall zu verhindern. Das Modul kann Schutzfunktionen wie Verkapselung oder Schutzlack enthalten, um die Haltbarkeit in rauen Umgebungen zu erhöhen. Die Lebensdauer des Moduls wird typischerweise in Stunden angegeben, aber die tatsächliche Lebensdauer hängt von Betriebsbedingungen und Wärmemanagement ab. Das Modul ist so konzipiert, dass es am Ende seiner Lebensdauer oder bei Ausfall ausgetauscht werden kann, was eine einfache Wartung ermöglicht. Die elektrischen Eigenschaften des Moduls, wie Durchlassspannung und -strom, müssen mit der Ausgangsleistung des Treibers übereinstimmen, um eine optimale Leistung zu gewährleisten. Die Lichtabgabe des Moduls kann mit externen Optiken oder Reflektoren weiter gesteuert werden. Der Farbwiedergabeindex (CRI) des Moduls gibt seine Fähigkeit an, Farben genau wiederzugeben, was für Anwendungen wie Einzelhandel oder Kunstgalerien wichtig ist. Die Schutzart (IP) des Moduls gibt seinen Widerstand gegen Staub und Feuchtigkeit an, was für Außen- oder Feuchträume relevant ist. Die Betriebs- und Lagertemperaturbereiche des Moduls definieren seine Umgebungsgrenzen. Das Substratmaterial des Moduls, typischerweise Aluminium oder Keramik, beeinflusst die Wärmeleistung und mechanische Festigkeit. Gewicht und Abmessungen des Moduls sind wichtig für mechanische Konstruktion und Installation. Stromverbrauch und Effizienz des Moduls sind Schlüsselfaktoren für die Energieeffizienz. Die Normen des Moduls, wie IES LM-79 und IEC 62031, bieten Test- und Sicherheitsrichtlinien. Überprüfen Sie immer modellspezifische Werte und Normen mit dem rechtlichen Hersteller oder Lieferanten. Modellspezifische Werte und anwendbare Normen sind vor der Beschaffung mit dem rechtlichen Hersteller oder Lieferanten zu prüfen.

Funktionsprinzip

LED-Module wandeln elektrische Energie durch Elektrolumineszenz in Halbleitermaterialien in Licht um. Wenn eine Durchlassspannung an den p-n-Übergang der LED-Chips angelegt wird, rekombinieren Elektronen mit Löchern und geben Energie in Form von Photonen ab. Die Schaltung des Moduls verteilt die Leistung gleichmäßig auf mehrere Chips, während das Wärmemanagement Wärme ableitet, um Effizienz und Langlebigkeit zu erhalten. Optische Elemente können das emittierte Licht weiter lenken oder streuen.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Lichtstrom100–5000 lmTotal light output per moduleIES LM-79
Farbtemperatur2700–6500 KWarm to cool whiteANSI C78.377
Farbwiedergabeindex80–95 RaHigher for retail or artIES TM-30
Durchlassspannung9–36 V DCDepends on chip configurationIEC 62031
Durchlassstrom350–1050 mAMax rated currentIEC 62031
Leistungsaufnahme3–50 WTotal module power
Lichtausbeute100–200 lm/WHigher is more efficientIES LM-79
Betriebstemperatur-40–85 °CAmbient rangeIEC 60068-2-14
Lagertemperatur-40–100 °CNon-operatingIEC 60068-2-14
SchutzartIP20–IP67For outdoor useIEC 60529
SubstratmaterialAl2O3Alumina ceramic standard
Modulabmessungen19–300 mmLength or diameter
Gewicht5–500 gDepends on size and heatsink

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Aluminiumsubstrat Kupferleiterbahnen Silikonverkapselung Phosphorbeschichtungen Wärmeleitmaterialien

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • LED-Chips
    Primäre lichtemittierende Halbleiterelemente
    Material: Galliumnitrid (GaN) oder ähnlicher Halbleiter
  • Substrat/Leiterplatte
    Bietet mechanische Unterstützung und elektrische Verbindungen
    Material: Aluminium oder Keramik mit Kupferbahnen
  • Wärmeleitpad
    Leitet Wärme von LED-Chips ab, um die Leistung aufrechtzuerhalten
    Material: Wärmeleitfähiges Klebematerial oder Grenzflächenmaterial
  • Verkapselung
    Schützt LED-Chips und kann optische Formgebung umfassen
    Material: Silicone oder Epoxidharz
  • Steckverbinder
    Elektrische Schnittstelle für Leistungs- und Steuersignale
    Material: Kunststoffgehäuse mit Metallkontakten

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Phosphorschichtabbau bei 200°C anhaltender Temperatur Farbartverschiebung Δu'v' > 0,007 (ANSI C78.377-Verletzung), Lichtstromrückgang auf 70% L70-Lebensdauer Keramische Phosphorplatten mit 260°C Glasübergangstemperatur, Remote-Phosphor-Geometrie mit 5mm Luftspalt thermischer Isolation
Elektromigration bei Stromdichten über 120 A/mm² in Bonddrähten Unterbrechungsausfall, 100% Lichtstromverlust, 2,5Ω Kontaktwiderstandserhöhung Doppelstich-Bonding mit 50μm Golddrähten, Stromausbreitungsschichten mittels 2μm strukturiertem Kupfer auf DBC-Substraten

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
25-85°C Sperrschichttemperatur, 2,8-3,6V Vorwärtsspannung pro Chip, 350-1050mA Treiberstrom pro Array
Belastungs- und Ausfallgrenzen
150°C Sperrschichttemperatur (thermisches Durchgehen-Schwelle), 4,2V Vorwärtsspannung (Quantentunnel-Durchbruch), 1200mA Stromdichte (Elektromigrationsbeginn)
Nichtstrahlende Auger-Rekombination bei hohen Ladungsträgerdichten (Droop-Effekt), Gitterfehlanpassung thermischer Ausdehnungskoeffizient (CTE) von 17 ppm/K für GaN vs. 4,5 ppm/K für Aluminiumsubstrat verursacht Grenzflächen-Delamination
Fertigungskontext
LED-Modul/Array wird innerhalb von Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Weitere Produktbezeichnungen

LED array LED light engine

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Atmosphärisch (druckloses Gehäuse erforderlich)
Weitere Spezifikationen:Max. Vorwärtsstrom: 350mA pro Chip, Max. Sperrschichttemperatur: 125°C, IP-Schutzart: IP65+ für Außenanwendung
Betriebstemperatur:-40°C bis +85°C (Betrieb), -40°C bis +100°C (Lagerung)
Montage- und Anwendungskompatibilität
Innenraum-UmgebungsluftTrockene IndustrieumgebungenGeschlossene optische Baugruppen
Nicht geeignet: Direkter Wassereintritt oder hochfeuchte Kondensationsumgebungen ohne geeignete IP68-Abdichtung
Auslegungsdaten
  • Erforderlicher Lichtstrom (Lumen)
  • Abstrahlwinkel und optisches Verteilungsmuster
  • Wärmemanagement-Fähigkeit (Kühlkörper-Design)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Thermische Degradation
Ursache: Unzureichende Wärmeableitung führt zu Überhitzung, was den Phosphorabbau beschleunigt, die Lichtausbeute verringert und die Lebensdauer aufgrund übermäßiger Sperrschichttemperaturen verkürzt.
Elektrolytkondensator-Ausfall
Ursache: Hohe Betriebstemperaturen und Spannungsbelastung in der Treiberschaltung verursachen Elektrolytverdampfung, erhöhten äquivalenten Serienwiderstand (ESR) und schließlich Unterbrechung oder Kurzschluss, was zu Flackern oder komplettem Ausfall führt.
Wartungsindikatoren
  • Sichtbares Flackern oder intermittierender Betrieb, was auf Instabilität der Treiberschaltung oder bevorstehenden Kondensatorausfall hindeutet
  • Deutliche Farbverschiebung (z.B. Vergilbung oder Abdunkelung) oder dunkle Stellen auf dem LED-Array, die thermische Schäden oder Einzel-LED-Ausfälle nahelegen
Technische Hinweise
  • Sicherstellen eines angemessenen Wärmemanagements durch ausreichende Belüftung, Verwendung von Kühlkörpern und Vermeidung geschlossener Installationen ohne Wärmeableitpfade, um Sperrschichttemperaturen innerhalb der Herstellerspezifikationen zu halten
  • Implementieren von Überspannungsschutz und stabiler Netzteil-Konditionierung, um Spannungsspitzen und Brummstrom zu verhindern, die Bauteile der Treiberschaltung, insbesondere Elektrolytkondensatoren, belasten

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ANSI C78.377-2017 Spezifikationen für die Farbart von Festkörper-BeleuchtungsproduktenDIN EN 60598-1:2015 Leuchten - Teil 1: Allgemeine Anforderungen und Prüfungen
Fertigungsgenauigkeit
  • LED-Positionierung: +/-0,1mm
  • Wärmeleitmaterial-Ebenheit: 0,05mm
Qualitätsprüfung
  • Photometrische Prüfung (Lichtstrom, Farbtemperatur)
  • Thermischer Wechseltest (-40°C bis +85°C, 1000 Zyklen)

Hersteller von LED-Modul/Array

1 Unternehmen führen dieses Produkt in ihrem eigenen Sortiment. Die Unternehmensangaben stammen von der jeweils eigenen Website; jede Karte nennt die Grundlage der Zuordnung.

Shenzhen Guangmai Electronics Co., Ltd.
Shenzhen · CN
Fertigt außerdem: LED Illumination Array、Lighting Module
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “SWIR 1050nm 1060nm LED Module Array”
Quellseite ansehen ↗ gmleds.com · geprüft am 2026-08-30

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem LED-Modul und einem LED-Array?

In der Praxis werden die Begriffe oft synonym verwendet. Ein LED-Modul bezieht sich typischerweise auf eine eigenständige Einheit mit mehreren LEDs auf einem Substrat, während ein LED-Array die Anordnung mehrerer LEDs betonen kann. Beide dienen als lichtemittierende Komponente in einer Leuchte.

Wie wähle ich das richtige LED-Modul für meine Anwendung aus?

Berücksichtigen Sie den erforderlichen Lichtstrom, die Farbtemperatur, den CRI und elektrische Eigenschaften wie Durchlassspannung und -strom. Bewerten Sie auch Wärmemanagement, Abmessungen und Umgebungsschutz wie IP. Überprüfen Sie immer die Spezifikationen des Moduls mit dem Hersteller für Ihre spezifische Anwendung.

Kann ein LED-Modul in einer vorhandenen Leuchte ausgetauscht werden?

Ja, wenn das Modul als austauschbares Teil ausgelegt ist und mit den mechanischen und elektrischen Schnittstellen der Leuchte kompatibel ist. Überprüfen Sie Abmessungen, Befestigungsmöglichkeiten und Treiberkompatibilität. Konsultieren Sie den Leuchtenhersteller für Anleitung.

Was sind häufige Ausfallarten von LED-Modulen?

Häufige Ausfälle umfassen Degradation der LED-Chips, Ermüdung der Lötstellen und thermische Überlastung. Symptome sind reduzierte Lichtleistung, Farbverschiebung oder vollständiger Ausfall. Angemessenes Wärmemanagement und Betrieb innerhalb der angegebenen Grenzen können die Lebensdauer verlängern.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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