Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Stromsensor (CT)

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Stromsensor (CT) im Bereich Elektrogeräteherstellung anhand von Nennstrom bis Genauigkeitsklasse eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Stromsensor (CT) wird durch die Baugruppe aus Magnetkern und Sekundärwicklung beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Ein Gerät, das elektrischen Strom misst, indem es ihn in ein proportionales, isoliertes Signal für Überwachung und Analyse umwandelt.

Stromsensor (CT) in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Produktspezifikationen

Technische Details und Fertigungskontext für Stromsensor (CT)

Technische Definition

Ein Stromsensor (CT) ist eine Komponente in elektrischen Geräten, insbesondere in einem Netzqualitätsanalysator, der Wechselstrom (AC) in einem Leiter nicht-invasiv misst. Er erfordert keine direkte elektrische Verbindung zum Stromkreis. Der Sensor liefert ein isoliertes, proportionales elektrisches Signal an die Verarbeitungseinheit des Analysators, die dann Leistungsparameter berechnet, Oberwellenanalyse durchführt und Netzqualitätsprobleme erkennt. Das Funktionsprinzip basiert auf elektromagnetischer Induktion: Der stromführende Leiter wirkt als Primärwicklung, und das magnetische Wechselfeld induziert einen proportionalen Strom in der Sekundärwicklung des Sensors. Dieser induzierte Strom wird in ein für die Messung geeignetes Niederspannungssignal umgewandelt. Typische Materialien umfassen einen ferromagnetischen Kern (z. B. Siliziumstahl oder nanokristallin), Kupferdraht, Isoliermaterialien und ein Schutzgehäuse (z. B. Kunststoff oder Harz). Wichtige Parameter bei der Auswahl eines Stromsensors sind Nennstrom (5–5000 A), Genauigkeitsklasse (0,5–1,0), Ausgangssignal (0–5 V AC), Isolationsspannung (0,72–36 kV), Nennfrequenz (50–60 Hz), thermischer Kurzschlussstrom (20–100 kA), dynamischer Kurzschlussstrom (50–250 kA), Betriebstemperatur (-40 bis 85 °C), Schutzart (IP54–IP65), Nennbürde (2,5–30 VA) und Gewicht (1–50 kg). Diese Werte sind Referenzbereiche und müssen für das spezifische Modell und die Anwendung bestätigt werden. Normen wie IEC 61869-1, IEC 61869-2 und IEC 60529 werden als Referenz zur Verifizierung herangezogen. Verifizieren Sie modellspezifische Werte und Normen immer mit dem Hersteller oder Lieferanten vor der Beschaffung.

Funktionsprinzip

Der Stromsensor arbeitet nach dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion. Der Primärleiter, durch den der zu messende Strom fließt, wirkt als einwindige Primärwicklung. Das von diesem Strom erzeugte magnetische Wechselfeld verkettet sich mit der um einen ferromagnetischen Kern gewickelten Sekundärwicklung. Dadurch wird ein Sekundärstrom induziert, der proportional zum Primärstrom ist. Der Sekundärstrom wird dann in ein Niederspannungssignal umgewandelt, typischerweise 0–5 V AC, das isoliert und für die Elektronik des Analysators sicher ist. Kernmaterial und Wicklungsdesign bestimmen Genauigkeit und Frequenzgang. Der Sensor erfordert keinen direkten elektrischen Kontakt mit dem Primärkreis, was Sicherheit und minimale Beeinträchtigung gewährleistet.

Hauptmaterialien

Ferromagnetischer Kern (z.B. Siliziumstahl, nanokristallin), Kupferdraht, Isoliermaterialien, Schutzgehäuse (z.B. Kunststoff, Harz)
Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Nennstrom5–5000 ASelect based on primary conductor currentIEC 61869-1
Genauigkeitsklasse0.5–1.0Lower class for metering, higher for protectionIEC 61869-2
Ausgangssignal0–5 V ACProportional to primary current
Isolationsspannung0.72–36 kVSystem voltage ratingIEC 61869-1
Nennfrequenz50–60 HzMatching grid frequency
Thermischer Kurzschlussstrom20–100 kAWithstands for 1sIEC 61869-2
Dynamischer Kurzschlussstrom50–250 kAPeak withstandIEC 61869-2
Betriebstemperatur-40–85 °CAmbient rangeIEC 61869-1
SchutzartIP54–IP65For outdoor useIEC 60529
Nennbürde2.5–30 VAMaximum connected loadIEC 61869-2
Gewicht1–50 kgDepends on voltage class

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Komponenten / BOM
  • Magnetkern
    Konzentriert das vom Primärstrom erzeugte Magnetfeld für eine effiziente Induktion in der Sekundärwicklung.
    Material: Siliziumstahl, Ferrit oder nanokristalline Legierung
  • Sekundärwicklung
    Wicklung, in der der proportionale Strom induziert wird; die Windungszahl bestimmt das Übersetzungsverhältnis.
    Material: Emaillelackierter Kupferdraht
  • Isolierung
    Bietet elektrische Isolation zwischen Primärleiter und Sekundärkreis für Sicherheit und Signalintegrität.
    Material: Epoxidharz, Kunststoff oder Verbundwerkstoffe
  • Klemmenblock/Steckverbinder
    Schnittstelle zur Verbindung des Sensorausgangs mit dem Netzqualitätsanalysator
    Material: Kunststoff mit Metallkontakten

Anwendung und Auswahl

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Atmosphärendruck bis 1,5 bar (typisch für nicht-taugliche Anwendungen)
Weitere Spezifikationen:Strombereich: 0-100 A (typisch), Frequenzbereich: 50/60 Hz bis 400 Hz, Isolationsspannung: 2,5 kV RMS (min), Genauigkeit: ±1 % (typisch)
Betriebstemperatur:-40 °C bis +85 °C (Betrieb), -55 °C bis +105 °C (Lagerung)
Montage- und Anwendungskompatibilität
Kupferleiter (Sammelschienen/Kabel)AluminiumleiterIsolierte elektrische Schaltschränke
Nicht geeignet: Hochspannungs-Lichtbogenumgebungen (>5 kV) aufgrund möglichen Isolationsdurchschlags
Auslegungsdaten
  • Maximaler Dauerstrom (Ampere RMS)
  • Leiterdurchmesser/-geometrie (mm)
  • Erforderlicher Ausgangssignaltyp (4-20 mA, 0-5 V, digitales Protokoll)
Ergänzende technische Angaben

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0-100 A Primärstrom, 0-5 V DC Ausgangssignal
Belastungs- und Ausfallgrenzen
150 A Dauerstrom (150 % Überlast) oder 10 kV Isolationsdurchschlagsspannung
Kernsättigung über 1,5 T magnetische Flussdichte (Siliziumstahllimit) oder Isolationsdurchschlag bei 10 kV/mm (Epoxidharz-Isolierung)
Fertigungskontext
Stromsensor (CT) wird innerhalb von Elektrogeräteherstellung nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Risiken, Wartung und Normen

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Signaldrift/ Ungenauigkeit
Ursache: Kernsättigung durch übermäßigen Strom, Temperaturschwankungen, die die magnetischen Eigenschaften beeinflussen, oder Alterung interner Komponenten wie Hall-Effekt-Sensoren.
Mechanische Beschädigung/ Isolationsdurchschlag
Ursache: Mechanische Belastung durch Vibration, thermische Zyklen, die das Gehäuse rissig machen, Feuchtigkeitseintritt, der Kurzschlüsse verursacht, oder Überspannungsimpulse, die die Elektronik beschädigen.
Wartungsindikatoren
  • Unregelmäßige oder Null-Anzeigen auf Überwachungssystemen trotz bekannter Lastbedingungen
  • Hörbares Brummen/Summen vom CT oder sichtbare Anzeichen wie Verfärbungen, Risse oder Brandgeruch vom Gehäuse
Technische Hinweise
  • Sicherstellen einer ordnungsgemäßen Dimensionierung: Wählen Sie CTs mit einer Strombelastbarkeit deutlich über der maximal erwarteten Last, um Kernsättigung und thermische Belastung zu verhindern.
  • Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen: Verwenden Sie abgedichtete Gehäuse für feuchtigkeitsanfällige Bereiche, installieren Sie Schwingungsdämpfer und halten Sie stabile Umgebungstemperaturen ein, um die Sensorgenauigkeit und -integrität zu verlängern.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
DIN EN 61869-2: Messwandler - Teil 2: Zusätzliche Anforderungen für StromwandlerANSI C12.11: Messwandler für VerbrauchszählerDIN EN 60044-1: Messwandler - Teil 1: Stromwandler
Fertigungsgenauigkeit
  • Übersetzungsgenauigkeit: +/-0,2 % bei Nennstrom
  • Phasenfehler: +/-10 Winkelminuten bei Nennstrom
Qualitätsprüfung
  • Genauigkeitsprüfung bei mehreren Strompegeln
  • Isolationsprüfung (Hochspannungsprüfung)
Fehleranalyse

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Primärleiter überhitzt auf 180 °C (Kupfer-Glühtemperatur) → Sekundäres Ausgangssignal driftet über ±0,5 % Genauigkeitsspezifikation hinaus → Eingebetteter PT100-Temperatursensor mit thermischem Kompensationsalgorithmus
10 kV transiente Überspannung (IEC 61000-4-5 Stufe 4) → Zerstörung des Hall-Effekt-Sensor-ICs (ESD-Schaden am ASIC) → TVS-Dioden-Array mit 15 kV Klemmspannung und 1000 pF Isolationskapazität

Beschaffungscheckliste

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Prüfen Sie diese Unterlagen vor einer Bestellung.

Technische Dokumentation
Aktuelle Zeichnungen, Revisionsstand und Spezifikationsblatt anfordern.
Fertigungsfähigkeit
Anlagen, Prozessgrenzen und nachvollziehbare Fertigungsbelege prüfen.
Prüfbarkeit
Prüfmethoden, Messmittel und rückverfolgbare Prüfberichte bestätigen.
Lieferantentransparenz
Rechtsträger, Standort, Zertifikatsumfang und direkte Kontakte prüfen.

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

Hersteller von Stromsensor (CT)

1 Unternehmen führen dieses Produkt in ihrem eigenen Sortiment. Die Unternehmensangaben stammen von der jeweils eigenen Website; jede Karte nennt die Grundlage der Zuordnung.

MEWOI Electronics Co., Ltd
Guangzhou · CN
Fertigt außerdem: High Voltage Generator、Current Transformer、Surge Protection Device und 6 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Clamp Current Sensor CT Probe”
Quellseite ansehen ↗ mewoi.com · geprüft am 2026-08-22

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

Anfrage

Beschaffungsinformationen anfragenfür Stromsensor (CT)

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Keine Provision, kein Zwischenhändler
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Häufige Fragen

Was ist das typische Ausgangssignal eines Stromsensors?

Das Ausgangssignal ist typischerweise ein Niederspannungs-Wechselstromsignal, das proportional zum Primärstrom ist, oft im Bereich von 0–5 V AC. Der genaue Wert hängt vom Modell ab und muss mit dem Hersteller verifiziert werden.

Wie wähle ich den richtigen Nennstrom für einen Stromsensor?

Wählen Sie den Nennstrom basierend auf dem maximal erwarteten Strom im Primärleiter. Der Referenzbereich ist 5–5000 A, aber der spezifische Wert muss je nach Anwendung gewählt und mit dem Lieferanten bestätigt werden.

Welche Normen gelten für Stromsensoren?

Relevante Normen sind IEC 61869-1 (allgemeine Anforderungen), IEC 61869-2 (Stromwandler) und IEC 60529 (Schutzarten). Diese Normen sind Referenzen zur Verifizierung, kein Nachweis der Zertifizierung.

Kann ein Stromsensor sowohl für Messung als auch Schutz verwendet werden?

Ja, aber die Genauigkeitsklasse unterscheidet sich: niedrigere Klassen (z. B. 0,5) sind für Messung, höhere (z. B. 1,0) für Schutz. Die erforderliche Klasse hängt von der Anwendung ab und muss spezifiziert werden.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Elektrogeräteherstellung

Zugehörige Ausrüstung

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
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