Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Überlastrelais im Bereich Elektrogeräteherstellung anhand von Bemessungsisolationsspannung bis Bemessungsbetriebsspannung eingeordnet.
Ein typisches Überlastrelais wird durch die Baugruppe aus Bimetallstreifen und Heizelement beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.
Ein Schutzgerät, das bei übermäßiger Last automatisch den Stromkreis unterbricht, um Motorschäden zu verhindern.
Das Überlastrelais überwacht kontinuierlich den Strom, der zum Motor fließt. Bei thermischen Typen fließt der Strom durch einen Bimetallstreifen, der sich bei zunehmendem Strom erwärmt und verbiegt. Wenn die Biegung einen bestimmten Punkt erreicht, löst sie einen Mechanismus aus, der die Kontakte des Relais öffnet und die Stromversorgung des Motors unterbricht. Bei magnetischen Typen erzeugt eine elektromagnetische Spule ein Magnetfeld proportional zum Strom; wenn der Strom einen eingestellten Wert überschreitet, zieht die magnetische Kraft einen Anker, um die Kontakte auszulösen. Die Auslöseverzögerung wird durch die Auslöseklasse bestimmt, die die maximale Zeit definiert, die das Relais einer Überlast standhalten kann, bevor es auslöst. Nach dem Auslösen kann das Relais manuell oder automatisch nach einer eingestellten Rückstellzeit zurückgesetzt werden.
| Parameter | Typischer Bereich | Hinweise & Auswahlkriterien |
|---|---|---|
| Bemessungsisolationsspannung | 690 V | Maximum voltage the relay can withstandIEC 60947-4-1 |
| Bemessungsbetriebsspannung | 24–690 V AC | Range for motor circuit applicationIEC 60947-4-1 |
| Stromeinstellbereich | 0.1–630 A | Adjustable overload trip thresholdIEC 60947-4-1 |
| Auslöseklasse | 10A–30 | Defines trip delay under overloadIEC 60947-4-1 |
| Frequenz | 50–60 Hz | Operating frequency rangeIEC 60947-4-1 |
| Betriebstemperatur | -20–70 °C | Ambient temperature range for reliable operationIEC 60947-4-1 |
| Schutzart | IP20–IP65 | Higher IP for harsh environmentsIEC 60529 |
| Kontaktbelastbarkeit | 5–10 A | AC-15 utilization category for auxiliary contactsIEC 60947-5-1 |
| Rückstellzeit | 2–60 s | Time for manual or automatic reset after trip |
| mechanische Lebensdauer | 100000 Operationen | Number of operations without mechanical failureIEC 60947-4-1 |
| elektrische Lebensdauer | 10000 Operationen | Number of operations under rated loadIEC 60947-4-1 |
| Gewicht | 0.1–5 kg | Varies with current rating and enclosure |
Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.
Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme
Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.
Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.
| Betriebsdruck: | N/V (elektrisches Gerät, nicht druckbewertet) |
| Durchflussrate: | N/V (elektrisches Gerät, kein Durchfluss) |
| Betriebstemperatur: | -20 °C bis +60 °C (Betriebsumgebungstemperatur) |
10 Unternehmen führen dieses Produkt in ihrem eigenen Sortiment. Die Unternehmensangaben stammen von der jeweils eigenen Website; jede Karte nennt die Grundlage der Zuordnung.
Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.
Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.
Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.
Ein Überlastrelais schützt einen Elektromotor vor Schäden durch übermäßigen Strom. Es überwacht den Motorstrom und öffnet seine Kontakte, um die Stromversorgung zu unterbrechen, wenn eine Überlast erkannt wird, wodurch Überhitzung und mögliche Motorausfälle verhindert werden.
Es gibt zwei Haupttypen: thermische und magnetische. Thermische Relais verwenden Bimetallstreifen, die sich bei Überstrom durch Wärme verbiegen, während magnetische Relais elektromagnetische Spulen verwenden, die bei bestimmten Stromstärken auslösen. Beide erfüllen die gleiche Schutzfunktion, arbeiten jedoch nach unterschiedlichen Prinzipien.
Die Auswahl erfordert, den Stromeinstellbereich des Relais an den Nennstrom des Motors anzupassen, unter Berücksichtigung der Bemessungsbetriebsspannung, Frequenz und Umgebungstemperatur. Überprüfen Sie auch die Auslöseklasse, um sicherzustellen, dass das Relais einen angemessenen Schutz bietet, ohne Fehlauslösungen zu verursachen. Konsultieren Sie immer die Herstellerdaten und Normen wie IEC 60947-4-1.
Regelmäßige Inspektion auf Anzeichen von Überhitzung, mechanischem Verschleiß oder Kontakterosion wird empfohlen. Testen Sie die Auslösefunktion regelmäßig und stellen Sie sicher, dass der Rückstellmechanismus ordnungsgemäß funktioniert. Wenn das Relais häufig auslöst, untersuchen Sie die Ursache, z. B. Motorüberlast oder Versorgungsspannungsprobleme. Ersetzen Sie das Relais, wenn es nicht auslöst oder beschädigt ist.
CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.
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