Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Bremsmechanismus

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Bremsmechanismus im Bereich Möbelherstellung anhand von Tragfähigkeit bis Raddurchmesser eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Bremsmechanismus wird durch die Baugruppe aus Bremshebel/Bremspedal und Bremsbelag/Bremsbacke beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Eine mechanische oder reibungsbasierte Vorrichtung, die in eine Möbelrolle integriert ist, um das Rad zu verriegeln und ungewollte Bewegungen zu verhindern.

Bremsmechanismus in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Der Bremsmechanismus ist eine kritische Sicherheits- und Stabilitätskomponente in einer Möbelrollen-Baugruppe. Seine Hauptaufgabe besteht darin, mit dem Rad oder der Achse der Rolle in Eingriff zu treten, um ausreichende Reibung oder eine physische Verriegelung zu erzeugen und so das Möbelstück auf einer Oberfläche zu immobilisieren. Dies verhindert ein Rollen aufgrund von Neigungen, Vibrationen oder versehentlichem Kontakt und stellt sicher, dass das Möbelstück bei Bedarf stationär bleibt, z. B. aus Sicherheitsgründen, für präzise Positionierung oder während der Nutzung. Der Mechanismus umfasst typischerweise einen Hebel, ein Pedal oder eine Drehverriegelung, die vom Benutzer betätigt wird. Diese Aktion drückt entweder ein Bremsbelag direkt gegen die Lauffläche des Rades (Reibungsbremse) oder bringt einen Nocken oder Stift in eine Kerbe an der Radnabe oder einem stationären Teil der Rollengabel ein (Positivverriegelungsbremse). Das Lösen des Hebels löst die Bremse und ermöglicht dem Rad wieder freie Drehung. Der Bremsmechanismus ist für Möbelrollen mit Raddurchmessern von 40 bis 75 mm ausgelegt und unterstützt eine maximale Last pro Rolle von 80 bis 300 kg. Die Bremshaltekraft, also die Kraft, die erforderlich ist, um die Raddrehung zu verhindern, liegt zwischen 200 und 600 N. Das zum Lösen der Bremse erforderliche Drehmoment beträgt 1,5 bis 3,5 N·m. Der Mechanismus arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis 60 °C und einer nicht kondensierenden Luftfeuchtigkeit von 30 bis 80 % relativer Feuchte. Er ist mit Schutzarten von IP20 bis IP40 gemäß IEC 60529 erhältlich. Verwendete Materialien umfassen Stahl, Zinklegierung, Nylon und Gummi. Stahlstrukturteile sind typischerweise aus den Güten Q235 bis Q345 gemäß GB/T 700. Die Oberflächenbehandlung für Korrosionsbeständigkeit ist Zink-Nickel gemäß ASTM B841. Das Gewicht des Bremsmechanismus liegt zwischen 0,15 und 0,45 kg. Diese Werte sind Referenzbereiche für Verzeichniszwecke; tatsächliche Spezifikationen müssen mit dem rechtlichen Hersteller oder Lieferanten für das spezifische Modell und die Anwendung bestätigt werden.

Funktionsprinzip

Der Bremsmechanismus funktioniert über einen vom Benutzer betätigten Hebel, ein Pedal oder eine Drehverriegelung. Beim Einrücken wird entweder ein Bremsbelag gegen die Lauffläche des Rades gedrückt (Reibungsbremse) oder ein Nocken oder Stift in eine Kerbe an der Radnabe oder der Rollengabel eingeführt (Positivverriegelungsbremse). Diese Aktion erzeugt Reibung oder eine mechanische Verriegelung, die die Raddrehung verhindert. Das Lösen des Betätigungselements löst die Bremse und ermöglicht freie Drehung. Der Mechanismus ist so ausgelegt, dass er eine Haltekraft von 200–600 N bietet und ein Löse-Drehmoment von 1,5–3,5 N·m erfordert.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Tragfähigkeit80–300 kgMaximum load per caster
Raddurchmesser40–75 mmCommon sizes for furniture casters
Bremshaltekraft200–600 NForce required to prevent wheel rotation
Lösemoment1.5–3.5 N·mTorque to disengage the brake
Betriebstemperatur-20–60 °CBeyond this range, brake performance may degrade
Luftfeuchtigkeitsbereich30–80 % RHNon-condensing conditions
SchutzartIP20–IP40Higher IP for dusty or wet environmentsIEC 60529
WerkstoffgüteQ235–Q345Steel for structural partsGB/T 700
OberflächenbehandlungZinc–NickelCorrosion resistanceASTM B841
Gewicht0.15–0.45 kgPer brake mechanism

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Stahl Zinklegierung Nylon Gummi

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Bremshebel/Bremspedal
    Benutzerschnittstelle zum Anlegen und Lösen der Bremskraft
    Material: Zinklegierung oder Stahl
  • Bremsbelag/Bremsbacke
    Das Reibungselement, das mit dem Rad in Kontakt kommt, um die Drehung zu stoppen.
    Material: Gummi oder Verbund-Reibungsmaterial
  • Verriegelungsstift oder Nocken
    Bei Positivverriegelungskonstruktionen verriegelt dieses Bauteil physisch mit dem Rad, um Bewegung zu verhindern.
    Material: Stahl
  • Feder
    Bringt den Hebel in die Ausgerücktstellung zurück und kann zur Aufrechterhaltung des Eingriffsdrucks beitragen.
    Material: Federstahl

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Kontaminantenansammlung (Staub, Öl) an der Reibungsschnittstelle Bremsrutschen mit 40 % Drehmomentreduktion Geschlossenes Labyrinthdesign mit IP54-Schutzart, hydrophobe Oberflächenbeschichtung mit Kontaktwinkel >110°
Wiederholte Stoßbelastung durch Rollenabwürfe >25 mm Höhe Federmüdigkeitsbruch bei Spannungsamplitude >450 MPa Kugelgestrahlter Federdraht (Almen-Intensität 0,25 mmA), Spannungsarmglühen bei 350°C für 2 Stunden

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0,5-2,5 N·m Drehmomentanwendung, 0,1-0,8 mm Eingriffstiefe, 20-80 N Betätigungskraft
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Reibungskoeffizient fällt unter 0,15 (statisch) oder 0,08 (kinetisch), Betätigungskraft überschreitet 120 N und verursacht plastische Verformung, Verschleißtiefe überschreitet 1,2 mm
Adhäsiver Verschleiß (Archard-Verschleißgleichung: V = K·W·L/H mit K=3×10⁻⁵ für Stahl-Polymer), thermische Erweichung über 150°C (Glasübergang von Polyamidkomponenten), Spannungskonzentration an Verrundungsradien <0,5 mm
Fertigungskontext
Bremsmechanismus wird innerhalb von Möbelherstellung nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Industrielles Ökosystem und Lieferkette

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:N/A (nur mechanische Belastung)
Weitere Spezifikationen:Max. Tragfähigkeit: 50-150 kg pro Rolle, Raddurchmesser: 25-100 mm
Betriebstemperatur:-20°C bis 80°C
Montage- und Anwendungskompatibilität
ParkettbödenTeppichbödenVinyl-/Linoleumböden
Nicht geeignet: Feuchte oder chemisch kontaminierte Umgebungen
Auslegungsdaten
  • Bodenbelastbarkeit (kg)
  • Raddurchmesser (mm)
  • Rollenbefestigungstyp (z.B. Platte, Stift)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Bremskraftnachlass
Ursache: Überhitzung durch übermäßige Reibung, was zu einem reduzierten Reibungskoeffizienten und Verlust der Bremswirkung führt, oft durch lang anhaltende schwere Nutzung oder unzureichende Kühlung.
Korrosion und Lochfraß
Ursache: Exposition gegenüber Feuchtigkeit, Streusalz oder korrosiven Chemikalien, die Rostbildung an Bremsrotoren/-trommeln und Bremszangen verursacht, was die Oberflächenintegrität und Bremsleistung beeinträchtigt.
Wartungsindikatoren
  • Hohes Quietschen oder Schleifgeräusche während des Bremsvorgangs, die auf verschlissene Bremsbeläge oder Metall-auf-Metall-Kontakt hinweisen
  • Vibration oder Pulsieren, die durch das Bremspedal oder das Lenkrad spürbar sind und auf verzogene Rotoren oder ungleichmäßigen Verschleiß hindeuten
Technische Hinweise
  • Durchführung regelmäßiger Bremsflüssigkeitswechsel alle 2 Jahre, um Feuchtigkeitsaufnahme zu verhindern und die Integrität des Hydrauliksystems aufrechtzuerhalten, da kontaminierte Flüssigkeit den Siedepunkt senkt und Korrosion fördert
  • Anwendung korrekter Einfahrverfahren nach dem Austausch von Belägen/Rotoren, um Reibungsmaterial gleichmäßig auf die Rotoren zu übertragen und optimalen Kontakt sowie Wärmeverteilung für eine verlängerte Bauteillebensdauer sicherzustellen

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ISO 15484:2008 (Scheibenbremsen für Straßenfahrzeuge)ANSI/SAE J2521 (Bremsanlagen-Straßentestcode)DIN 74000-1 (Bremsbeläge für Straßenfahrzeuge)
Fertigungsgenauigkeit
  • Rotorendickenvariation: +/-0,005 mm
  • Bremszangen-Befestigungslochausrichtung: +/-0,1 mm
Qualitätsprüfung
  • Härteprüfung (Rockwell-C-Skala)
  • Bremsmoment-Leistungstest

Hersteller von Bremsmechanismus

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was ist die Funktion eines Bremsmechanismus in einer Möbelrolle?

Der Bremsmechanismus verriegelt das Rollenrad, um ungewollte Bewegungen zu verhindern und sicherzustellen, dass das Möbelstück bei Bedarf stationär bleibt, z. B. auf Neigungen oder während der Nutzung.

Welche gängigen Typen von Bremsmechanismen gibt es?

Es gibt zwei Haupttypen: Reibungsbremsen, die ein Bremsbelag gegen die Lauffläche drücken, und Positivverriegelungsbremsen, die einen Stift oder Nocken in eine Kerbe an der Radnabe oder Gabel einrasten lassen.

Was sind die typischen Last- und Raddurchmesserbereiche für diese Mechanismen?

Die maximale Last pro Rolle beträgt typischerweise 80–300 kg, und der Raddurchmesser liegt zwischen 40–75 mm. Dies sind Referenzbereiche; bestätigen Sie mit dem Hersteller für spezifische Modelle.

Welchen Umgebungsbedingungen kann der Bremsmechanismus standhalten?

Er arbeitet bei Temperaturen von -20 bis 60 °C und Luftfeuchtigkeit von 30 bis 80 % relativer Feuchte (nicht kondensierend). Die Schutzart reicht von IP20 bis IP40, je nach Modell.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Möbelherstellung

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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Keine Provision, kein Zwischenhändler
CNFX ist ein Verzeichnis. Wir nehmen keinen Anteil an Aufträgen und verhandeln nicht im Namen eines Lieferanten.
Was wir nicht zusichern
Eine Listung ist keine Empfehlung. Prüfen Sie jeden Lieferanten und jeden Wert vor der Bestellung selbst.

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