Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Überlastsensoren

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Überlastsensoren im Bereich Maschinen- und Anlagenbau anhand von Nennlastkapazität bis Genauigkeit des Überlast Sollwerts eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Überlastsensoren wird durch die Baugruppe aus Sensorelement und Signalprozessor beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Sicherheitsvorrichtungen, die übermäßige mechanische oder elektrische Lasten in Maschinen erkennen und darauf reagieren.

Technische Definition

Überlastsensoren sind kritische Sicherheitskomponenten in industriellen Sicherheitssystemen, die Betriebsparameter überwachen, um Geräteschäden zu verhindern und die Sicherheit des Personals zu gewährleisten. Sie funktionieren, indem sie kontinuierlich Lastbedingungen messen und Schutzmaßnahmen auslösen, wenn Schwellenwerte überschritten werden, wodurch katastrophale Ausfälle in Maschinen und Produktionslinien verhindert werden. Diese Sensoren sind für den Einsatz in der Maschinen- und Anlagenbauindustrie konzipiert und dienen als Teil einer umfassenderen Sicherheitsarchitektur. Sie werden typischerweise in Steuerungssysteme integriert, um Echtzeitüberwachung und schnelle Reaktion auf Überlastbedingungen zu ermöglichen. Die Sensoren sind in Konfigurationen erhältlich, die Kraft, Drehmoment, Strom oder Druck messen, je nach Anwendung. Sie sind aus Materialien wie Edelstahl, Aluminiumlegierung und elektronischen Komponenten gefertigt, was Haltbarkeit und Zuverlässigkeit in industriellen Umgebungen gewährleistet. Zu den wichtigsten Parametern gehören Nennlastkapazität (0,5–500 t), Genauigkeit des Überlast-Sollwerts (±0,5 % FS), Ansprechzeit (≤10 ms), Betriebstemperaturbereich (-40–85 °C), Versorgungsspannung (24 V DC ±10 %), Ausgangssignal (4–20 mA), Schutzart (IP65–IP67), Gehäusematerial (316L Edelstahl), Gewicht (0,5–5 kg) und elektrischer Anschluss (M12-Stecker). Diese Spezifikationen sind Referenzwerte und müssen für das jeweilige Modell und die Anwendung verifiziert werden. Normen wie ISO 4301, IEC 60947-4-1, IEC 60068-2-1/2, IEC 61131-2, IEC 60381-1, IEC 60529, ASTM A240 und IEC 61076-2-101 werden als Referenz für Beschaffung und Verifizierung herangezogen, bedeuten jedoch keine Zertifizierung oder Konformität. Bestätigen Sie immer modellspezifische Werte und Normen mit dem Hersteller oder Lieferanten vor der Installation.

Funktionsprinzip

Überlastsensoren funktionieren, indem sie physikalische Parameter wie Kraft, Drehmoment, Strom oder Druck durch verschiedene Sensortechnologien (Dehnungsmessstreifen, Hall-Sensoren, piezoelektrische Elemente usw.) messen. Wenn die gemessenen Werte vorgegebene Sicherheitsgrenzen überschreiten, sendet der Sensor ein Signal an Steuerungssysteme, um Schutzmaßnahmen wie Abschaltung, Alarme oder Lastreduzierung einzuleiten. Das Sensorelement wandelt die physikalische Größe in ein elektrisches Signal um, das dann verarbeitet und mit Sollwerten verglichen wird. Wenn der Sollwert überschritten wird, ändert sich das Ausgangssignal (z. B. 4–20 mA), um die Schutzmaßnahme auszulösen. Die Ansprechzeit beträgt typischerweise ≤10 ms, um Schäden bei plötzlichen Überlastungen zu minimieren. Die Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Sensors hängen von korrekter Kalibrierung und Installation sowie der Einhaltung spezifizierter Betriebsbedingungen wie Temperatur und Versorgungsspannung ab.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Nennlastkapazität0.5–500 tExceeding capacity may cause permanent deformation or failure.ISO 4301
Genauigkeit des Überlast Sollwerts±0.5 % FSHigher accuracy reduces false trips and improves safety margin.IEC 60947-4-1
Ansprechzeit≤10 msFaster response minimizes damage during sudden overloads.IEC 60947-4-1
Betriebstemperaturbereich-40–85 °COutside this range, sensor accuracy may drift.IEC 60068-2-1/2
Versorgungsspannung24 ±10% V DCIncorrect voltage can cause malfunction or damage.IEC 61131-2
Ausgangssignal4–20 mAAnalog output for integration with PLCs.IEC 60381-1
SchutzartIP65–IP67Higher IP rating required for dusty or wet environments.IEC 60529
Gehäusematerial316L SSCorrosion-resistant for harsh industrial environments.ASTM A240
Gewicht0.5–5 kgAffects installation and mounting requirements.
Elektrischer AnschlussM12 SteckverbinderStandardized connector for quick replacement.IEC 61076-2-101

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Edelstahl Aluminiumlegierung Elektronische Komponenten

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Sensorelement
    Wandelt mechanische/elektrische Belastung in ein messbares Signal um
    Material: Dehnungsmessstreifen/Piezoelektrischer Kristall
  • Signalprozessor
    Verstärkt und konditioniert Sensorausgang für Steuerungssysteme
    Material: Elektronische Leiterplatte
  • Schutzgehäuse
    Schützt interne Komponenten vor Umwelteinflüssen
    Material: Edelstahl
  • Ausgangsschnittstelle
    Verbinden von Sensor mit Steuerungssystemen über analoge/digitale Signale
    Material: Elektrische Steckverbinder

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Feuchtigkeitseintritt über IP67-Schutzart hinaus (0,15 m Eintauchtiefe für 30 min) Signaldrift >±2 % FS aufgrund von Wheatstone-Brücken-Ungleichgewicht Hermetische Abdichtung mit lasergeschweißtem 316L-Edelstahlgehäuse
Thermische Zyklen zwischen -40°C bis +125°C mit >10°C/min Gradient Nullpunktverschiebung >0,1 % FS/°C aufgrund von differentieller thermischer Ausdehnung Temperaturkompensierte Dehnungsmessstreifen mit Nickel-Chrom-Legierungselementen

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0,8- bis 1,2-fache Nennlast (z.B. 80-120 kN für 100 kN Sensor)
Belastungs- und Ausfallgrenzen
1,5-fache Nennlast (150 % Überlast) länger als 30 Sekunden aufrechterhalten
Piezoresistive Elementverformung über die elastische Grenze hinaus (Hookesches Gesetzverletzung) verursacht permanente Dehnungsmessstreifenschäden
Fertigungskontext
Überlastsensoren wird innerhalb von Maschinen- und Anlagenbau nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Weitere Produktbezeichnungen

Overload Protection Sensors Load Monitoring Sensors

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:0 bis 1000 psi
Weitere Spezifikationen:Belastungsbereich: 0-500 kN, Ansprechzeit: <10 ms
Betriebstemperatur:-40°C bis +85°C
Montage- und Anwendungskompatibilität
Hydraulische SystemeFörderbänderElektromotoren
Nicht geeignet: Korrosive chemische Umgebungen
Auslegungsdaten
  • Maximal erwartete Belastung (kN)
  • Betriebsfrequenz (Hz)
  • Erforderlicher Sicherheitsfaktor

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Sensor-Drift/Kalibrierungsverlust
Ursache: Thermische Zyklen, Vibrationen oder alternde elektronische Komponenten, die zu ungenauen Belastungsmesswerten führen
Mechanische Überlastschäden
Ursache: Überschreiten der Nennkapazität führt zu Dehnungsmessstreifenverformung, struktureller Ermüdung oder Verbindungsausfall
Wartungsindikatoren
  • Anhaltende Fehlalarme oder unregelmäßige Messwerte trotz normaler Betriebsbedingungen
  • Sichtbare physische Schäden (Risse, Verformungen) oder abnormale Wärme am Sensorgehäuse
Technische Hinweise
  • Regelmäßige Kalibrierungsprüfungen und Umgebungsüberwachung implementieren, um Temperatur-/Feuchtigkeitseffekte zu kompensieren
  • Mechanische Überlastschutzvorrichtungen (Scherstifte, Drehmomentbegrenzer) vorgeschaltet installieren, um Sensorbelastung über die Auslegungsgrenzen hinaus zu verhindern

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ISO 376:2011 - Kalibrierung von Kraftmessgeräten zur Überprüfung von einachsigen PrüfmaschinenANSI B30.1-2015 - Sicherheitsnorm für Seilbahnen, Krane, Derricks, Hebezeuge, Haken, Winden und Heber (enthält Überlastschutzanforderungen)DIN 1319-1:1995 - Grundlagen der Messtechnik - Teil 1: Grundbegriffe
Fertigungsgenauigkeit
  • Kraftmessgenauigkeit: +/-0,5 % des Messbereichsendwerts
  • Hysterese: +/-0,3 % des Messbereichsendwerts
Qualitätsprüfung
  • Kalibrierungsverifizierung gegen zertifizierte Referenzstandards
  • Umgebungstests (Temperatur, Feuchtigkeit, Vibration) gemäß Betriebsspezifikationen

Hersteller von Überlastsensoren

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was ist die typische Ansprechzeit eines Überlastsensors?

Die Ansprechzeit beträgt typischerweise ≤10 ms, wie in den Referenzspezifikationen angegeben. Diese schnelle Reaktion hilft, Schäden bei plötzlichen Überlastungen zu minimieren. Die tatsächliche Ansprechzeit kann jedoch je nach Modell und Konfiguration variieren und muss mit dem Hersteller bestätigt werden.

Welches Ausgangssignal liefern diese Sensoren?

Die Sensoren liefern typischerweise ein analoges Ausgangssignal von 4–20 mA, das für die Integration mit SPSen und anderen Steuerungssystemen Standard ist. Dieses Signal ändert sich, wenn eine Überlastbedingung erkannt wird, und löst Schutzmaßnahmen aus. Bestätigen Sie den Ausgangstyp und -bereich für das spezifische Modell.

Was ist der Betriebstemperaturbereich?

Der Referenz-Betriebstemperaturbereich liegt bei -40 bis 85 °C. Außerhalb dieses Bereichs kann die Genauigkeit des Sensors abweichen. Stellen Sie sicher, dass der Sensor innerhalb dieses Bereichs verwendet wird, und konsultieren Sie den Hersteller für extreme Umgebungen.

Welche Normen sind für diese Sensoren relevant?

Relevante Normen umfassen ISO 4301 für Nennlastkapazität, IEC 60947-4-1 für Überlast-Sollwertgenauigkeit und Ansprechzeit, IEC 60068-2-1/2 für Temperaturprüfung, IEC 61131-2 für Versorgungsspannung, IEC 60381-1 für Ausgangssignal, IEC 60529 für Schutzart, ASTM A240 für Gehäusematerial und IEC 61076-2-101 für elektrischen Anschluss. Diese Normen dienen als Referenz für Beschaffung und Verifizierung, garantieren jedoch keine Konformität. Verifizieren Sie immer mit dem Hersteller.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Maschinen- und Anlagenbau

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
Anfrage

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Keine Provision, kein Zwischenhändler
CNFX ist ein Verzeichnis. Wir nehmen keinen Anteil an Aufträgen und verhandeln nicht im Namen eines Lieferanten.
Was wir nicht zusichern
Eine Listung ist keine Empfehlung. Prüfen Sie jeden Lieferanten und jeden Wert vor der Bestellung selbst.

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