Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Schutzmantel für Temperatursonden

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Schutzmantel für Temperatursonden im Bereich Chemische Herstellung anhand von Standardkonfiguration bis Schwerlastanforderung eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Schutzmantel für Temperatursonden wird durch die Baugruppe aus Mantelkörper und Prozessanschluss beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Ein schützendes Gehäuse für Temperatursonden in chemischen Reaktoren

Technische Definition

Ein Schutzmantel, der Temperatursonden in chemischen Reaktoren aufnimmt und abschirmt. Er bietet physikalischen Schutz vor korrosiven Chemikalien, hohen Temperaturen und mechanischer Beanspruchung bei gleichzeitiger Gewährleistung einer genauen Temperaturmessung.

Funktionsprinzip

Der Mantel isoliert die Temperatursonde physikalisch von der Reaktorumgebung, während die Wärmeleitfähigkeit für eine genaue Temperaturmessung erhalten bleibt. Er widersteht chemischer Korrosion, thermischer Ausdehnung und mechanischen Kräften.

Hauptmaterialien

Edelstahl 316L Hastelloy C-276 Inconel 600

Komponenten / BOM

Mantelkörper
Hauptschutzstruktur zur Aufnahme des Sensors
Material: ABS-Kunststoff
Prozessanschluss
Schnittstelle zur Montage am Reaktorgefäß
Sensor-Tasche
Innenhohlraum zur Aufnahme des Temperatursensors
Material: ABS-Kunststoff
Bodenverschluss
Abgedichtetes Ende zur Verhinderung von Flüssigkeitseintritt

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Korrosive chemische Penetration durch Mikrorisse in Schweißzonen Spannungsrisskorrosion, die zur Perforation der Mantelwand führt Durchgeschweißtes Orbital-Schweißen mit anschließender Wärmebehandlung bei 1050 °C für 30 Minuten, gefolgt von schnellem Abschrecken
Thermische Zyklen zwischen 20 °C und 380 °C, die 5000 Zyklen überschreiten Niederzyklische Ermüdungsrissbildung an Radiusübergängen Mindestbiegeradius von 5× Wanddicke mit Kugelstrahlen zur Induktion von 200-300 MPa Druckspannung an der Oberfläche

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0-400 °C, 0-100 bar
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Materialstreckgrenze bei 450 °C (316L Edelstahl: 170 MPa), maximaler Druckdifferenz von 120 bar
Thermisch induzierte Kriechverformung über 0,2 % Dehnung bei anhaltenden Temperaturen über 425 °C, kombiniert mit druckinduzierter Umfangsspannung, die die Streckgrenze überschreitet
Fertigungskontext
Schutzmantel für Temperatursonden wird innerhalb von Chemische Herstellung nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Traglast:0 bis 100 bar
Verstellbereich / Reichweite:Bis zu 5 m/s
Einsatztemperatur:-50 °C bis 400 °C
slurry concentration:Bis zu 40 % Feststoffanteil nach Gewicht
Montage- und Anwendungskompatibilität
Wässrige saure Lösungen (z.B. Schwefelsäure bis 20 %)Organische Lösungsmittel (z.B. Toluol, Aceton)Polymersuspensionen (z.B. PVC, Polyethylen)
Nicht geeignet: Flusssäure oder Umgebungen mit hohem Fluoridgehalt
Auslegungsdaten
  • Sondendurchmesser und -länge
  • Reaktor-Betriebsdruck und -temperatur
  • Erforderliche Eintauchtiefe in den Reaktor

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Abrasive Erosion
Cause: Kontinuierliche Exposition gegenüber partikelbeladenen Fluiden oder Umgebungen, die zu Materialabbau und Wanddickenabnahme führt
Rissausbreitung
Cause: Zyklische thermische oder mechanische Belastung, die zu Ermüdungsversagen führt, oft initiiert an Spannungskonzentrationspunkten
Wartungsindikatoren
  • Sichtbare Risse, Spaltungen oder Materialabplatzungen auf der Manteloberfläche
  • Abnormale Geräusche (Klicken, Schleifen) während des Betriebs, die auf internen Komponentenkontakt hindeuten
Technische Hinweise
  • Regelmäßige Wanddickenüberwachung mittels Ultraschallprüfung zur Erosionserkennung vor dem Versagen implementieren
  • Schutzbeschichtungen oder Auskleidungen anwenden, die mit der Betriebsumgebung kompatibel sind, um direkten Verschleiß zu reduzieren

Compliance & Manufacturing Standards

Reference Standards
ISO 13715:2017 - Technische Produktdokumentation - Kanten ohne definierte FormANSI/ASME B46.1-2019 - Oberflächenbeschaffenheit (Rauheit, Welligkeit und Riefenrichtung)DIN 4000-100:2018 - Sachmerkmal-Leisten - Teil 100: Geometrische Produktspezifikation
Manufacturing Precision
  • Wanddicke: +/-0,1 mm
  • Außendurchmesser: +/-0,05 mm
Quality Inspection
  • Dimensionsprüfung mit Koordinatenmessmaschine (KMM)
  • Materialzusammensetzungsanalyse mittels Röntgenfluoreszenzspektroskopie (RFA)

Hersteller, die dieses Produkt fertigen

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Welche Werkstoffe werden für Schutzmäntel in korrosiven chemischen Umgebungen empfohlen?

Für hochkorrosive chemische Umgebungen empfehlen wir Schutzmäntel aus Hastelloy C-276 oder Inconel 600. Für weniger aggressive Umgebungen bietet Edelstahl 316L ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit zu geringeren Kosten.

Wie funktioniert der Zusammenbau des Schutzmantels mit Temperatursensoren in chemischen Reaktoren?

Der Schutzmantel besteht aus vier Hauptkomponenten: Mantelkörper, Sensortasche, Prozessanschluss und Bodenverschluss. Der Temperatursensor wird in die Sensortasche eingeführt, die vom Mantelkörper umschlossen wird. Dies gewährleistet eine vollständige Isolierung vom chemischen Prozess bei gleichzeitiger genauer Temperaturmessung.

Welche Vorteile bieten spezialisierte Schutzmäntel gegenüber Standardgehäusen?

Spezialisierte Schutzmäntel bieten überlegene Korrosionsbeständigkeit, thermische Stabilität und mechanischen Schutz für Temperatursensoren in rauen chemischen Umgebungen. Sie verhindern Sensorschäden, gewährleisten Messgenauigkeit und verlängern die Lebensdauer der Ausrüstung in aggressiven chemischen Herstellungsprozessen.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.05 · Chemische Herstellung

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.

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