Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Laserdiode

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Laserdiode im Bereich Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen anhand von Standardkonfiguration bis Schwerlastanforderung eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Laserdiode wird durch die Baugruppe aus Halbleiterchip und Kühlkörper beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Ein Halbleiterbauelement, das durch stimulierte Emission kohärentes Licht emittiert und als Lichtquelle in Partikelsensoren verwendet wird.

Laserdiode in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Eine Laserdiode ist eine Schlüsselkomponente in Partikelsensoren, die einen fokussierten, kohärenten Laserstrahl erzeugt. Innerhalb des Sensorsystems dient sie als Beleuchtungsquelle, die mit luftgetragenen Partikeln interagiert. Wenn Partikel den Laserstrahl durchqueren, streuen sie Licht, das dann erfasst und analysiert wird, um Partikelkonzentration, Größenverteilung und Zusammensetzung zu bestimmen. Die Laserdiode arbeitet nach dem Prinzip der stimulierten Emission in einem Halbleiter-p-n-Übergang. Bei ausreichendem Vorwärtsstrom rekombinieren Elektronen und Löcher im aktiven Bereich und emittieren Photonen. Diese Photonen werden durch optische Rückkopplung im Resonator verstärkt, wodurch ein kohärenter, monochromatischer Laserstrahl entsteht. In Partikelsensoren beleuchtet dieser Strahl das Probenvolumen, in dem Partikel gemäß der Mie-Streuungstheorie Licht streuen. Die für dieses Bauteil hinterlegten Materialien umfassen Galliumarsenid (GaAs), Indiumgalliumarsenid (InGaAs) und Aluminiumgalliumarsenid (AlGaAs). Die Wellenlänge des emittierten Laserlichts liegt typischerweise im sichtbaren oder nahen Infrarotbereich (z.B. 650nm, 780nm, 850nm) und ist für die Partikelstreueffizienz optimiert. Dieser Parameter wird in Nanometern (nm) angegeben und sollte für das spezifische Modell und die Anwendung bestätigt werden. Als Verzeichniseintrag bietet dieser Eintrag Referenzinformationen; tatsächliche Produktspezifikationen, Normen und Zertifizierungen müssen mit dem rechtlichen Hersteller oder Lieferanten verifiziert werden. Die Laserdiode ist ein Bauteil auf Komponentenebene, das bei der Herstellung von Partikelsensoren verwendet wird. Die Auswahl hängt von der gewünschten Wellenlänge, Leistung und Strahlqualität ab. Für die Wartung überwachen Sie die Ausgangsleistung oder Wellenlängendrift, die auf Degradation hinweisen können. Fehlergrenzen umfassen Schäden durch übermäßigen Strom, elektrostatische Entladung oder thermische Belastung. Konsultieren Sie immer das Datenblatt des Herstellers für absolute Maximalwerte und Handhabungsverfahren.

Funktionsprinzip

Die Laserdiode arbeitet nach dem Prinzip der stimulierten Emission in einem Halbleiter-p-n-Übergang. Bei ausreichendem Vorwärtsstrom rekombinieren Elektronen und Löcher im aktiven Bereich und emittieren Photonen. Diese Photonen werden durch optische Rückkopplung im Resonator verstärkt, wodurch ein kohärenter, monochromatischer Laserstrahl entsteht. In Partikelsensoren beleuchtet dieser Strahl das Probenvolumen, in dem Partikel gemäß der Mie-Streuungstheorie Licht streuen.

Hauptmaterialien

Galliumarsenid (GaAs) Indiumgalliumarsenid (InGaAs) Aluminiumgalliumarsenid (AlGaAs)

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Halbleiterchip
    Aktive Region, in der Lichtemission durch Elektron-Loch-Rekombination erfolgt
    Material: Galliumarsenid (GaAs) oder ähnliche III-V-Verbindungshalbleiter
  • Kühlkörper
    Leitet die im Betrieb entstehende Wärme ab, um eine stabile Leistung zu gewährleisten und thermische Schäden zu verhindern
    Material: Kupfer oder Aluminium
  • Linse/Kollimator
    Fokussiert und kollimiert den emittierten Laserstrahl für optimale Ausleuchtung des Probenvolumens
    Material: Glas oder optischer Kunststoff
  • Gehäuse/Verpackung
    Schützt den Halbleiterchip vor Umwelteinflüssen und stellt elektrische Verbindungen bereit
    Material: Keramik oder Metall

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Elektrostatische Entladung (ESD) über 500 V HBM Katastrophaler Facettenschaden mit sofortigem 100%igem optischem Leistungsverlust Integrierte ESD-Schutzdioden mit 0,5 ns Ansprechzeit, hermetisches TO-Gehäuse mit 10¹² Ω-cm Widerstand
Thermischer Impedanzanstieg auf 50 K/W aufgrund von Lötstellenleerstellen >15% Fläche Thermisches Durchgehen bei 125°C Sperrschichttemperatur verursacht Wellenlängenverschiebung >5 nm AuSn-Eutektiklot mit 25 μm Dicke, Diamant-Wärmeleiter mit 2000 W/(m·K) Leitfähigkeit, aktive Temperaturregelung mit ±0,1°C Stabilität

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
1,8-2,2 V Durchlassspannung, 5-100 mA Durchlassstrom, -40°C bis +85°C Umgebungstemperatur
Belastungs- und Ausfallgrenzen
2,5 V Durchlassspannung (permanenter Schaden), 150 mA Durchlassstrom (katastrophaler Ausfall), 125°C Sperrschichttemperatur (thermisches Durchgehen)
Elektromigration bei hohen Stromdichten (>10⁶ A/cm²) verursacht Hohlraumbildung in Metallverbindungen, katastrophaler optischer Schaden (COD) bei Leistungsdichten >10 MW/cm² aufgrund von Facettenüberhitzung über 300°C, Auger-Rekombination bei hohen Injektionsniveaus reduziert die Quanteneffizienz
Fertigungskontext
Laserdiode wird innerhalb von Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Industrielles Ökosystem und Lieferkette

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Atmosphärisch bis 1,5 bar (typisch für Sensorgehäuse)
Durchflussrate:Nicht spezifiziert
Betriebstemperatur:-40°C bis +85°C (Betrieb), -55°C bis +100°C (Lagerung)
Montage- und Anwendungskompatibilität
Saubere Luft-/GasströmeNiedrigkonzentrations-PartikelüberwachungKontrollierte Laborumgebungen
Nicht geeignet: Hochvibrationsindustrielle Umgebungen ohne geeignete Isolierung
Auslegungsdaten
  • Erforderliche optische Ausgangsleistung (mW)
  • Zielwellenlänge für die Partikeldetektion (nm)
  • Betriebsstrom-/Spannungsspezifikationen (mA/V)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Katastrophaler optischer Schaden (COD)
Ursache: Übermäßige optische Leistungsdichte führt zu lokaler Überhitzung und Schmelzen des Halbleitermaterials, oft verursacht durch Stromspitzen, unzureichende Wärmeableitung oder Kontamination der Facette.
Allmählicher Ausgangsleistungsabfall
Ursache: Langfristige Defektausbreitung und Bildung dunkler Linien/Flecken im aktiven Bereich, beschleunigt durch hohe Betriebstemperaturen, Stromdichten und nicht-hermetische Gehäuse, die Feuchtigkeitseintritt ermöglichen.
Wartungsindikatoren
  • Signifikanter, plötzlicher Abfall der optischen Ausgangsleistung oder Effizienz während des Betriebs
  • Sichtbare Verfärbung, Verdunkelung oder physische Beschädigung der Laserdiodenfacette oder des Fensters
Technische Hinweise
  • Implementieren Sie eine präzise, stabile Stromregelung mit Soft-Start-Schaltungen und Überspannungsunterdrückung, um Stromspitzen und thermisches Durchgehen zu verhindern.
  • Sorgen Sie für optimales thermisches Management mit richtig dimensionierten Kühlkörpern mit niedrigem thermischen Widerstand, halten Sie die Umgebungstemperatur innerhalb der spezifizierten Grenzen und verwenden Sie thermoelektrische Kühler (TECs) für Hochleistungsanwendungen.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
IEC 60825-1:2014 - Sicherheit von LaserproduktenISO 11146-1:2021 - Laserstrahlbreite, Divergenzwinkel und StrahlausbreitungsfaktorANSI Z136.1-2022 - Sichere Verwendung von Lasern
Fertigungsgenauigkeit
  • Wellenlänge: +/- 2 nm
  • Ausgangsleistung: +/- 5%
Qualitätsprüfung
  • Spektralanalyse zur Wellenlängenverifikation
  • Strahlprofilmessung für Divergenz und Modenqualität

Hersteller von Laserdiode

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Welche Rolle spielt eine Laserdiode in einem Partikelsensor?

Die Laserdiode liefert die kohärente Lichtquelle, die luftgetragene Partikel beleuchtet. Wenn Partikel den Strahl durchqueren, streuen sie Licht, das erfasst und analysiert wird, um Partikelkonzentration und -größe zu bestimmen.

Welche Materialien werden üblicherweise in Laserdioden für diese Anwendung verwendet?

Hinterlegte Materialien umfassen Galliumarsenid (GaAs), Indiumgalliumarsenid (InGaAs) und Aluminiumgalliumarsenid (AlGaAs). Das spezifische Material hängt von der gewünschten Wellenlänge und Leistung ab.

Welche Wellenlängenbereiche sind typisch für Laserdioden in Partikelsensoren?

Typische Wellenlängen liegen im sichtbaren oder nahen Infrarotbereich, z.B. 650nm, 780nm oder 850nm. Die genaue Wellenlänge ist für die Partikelstreueffizienz optimiert und sollte für das spezifische Modell bestätigt werden.

Wie verifiziere ich die Spezifikationen einer Laserdiode für meine Anwendung?

Konsultieren Sie immer den rechtlichen Hersteller oder Lieferanten für das Datenblatt des spezifischen Modells, einschließlich Wellenlänge, Leistung und absoluter Maximalwerte. Dieses Verzeichnis bietet nur Referenzinformationen.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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