Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Lichtquelle/Detektor (für optische Encoder)

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Lichtquelle/Detektor (für optische Encoder) im Bereich Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen anhand von Wellenlänge bis Ausgangstyp eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Lichtquelle/Detektor (für optische Encoder) wird durch die Baugruppe aus LED-Chip und Fotodioden-Array beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Integriertes optisches Bauteil, das Lichtsignale für die Positionserkennung in optischen Encodern erzeugt und erfasst.

Technische Definition

Dieses Produkt ist eine kritische Unterbaugruppe in optischen Encodern, die sowohl Lichtemissions- als auch Detektionsfunktionen in einer integrierten Komponente vereint. Die Lichtquelle, typischerweise eine Infrarot-LED, beleuchtet das gemusterte Encoderrad, während der Detektor, ein Fotodiodenarray, das reflektierte oder durchgelassene Licht erfasst und elektrische Signale erzeugt, die Position, Geschwindigkeit oder Richtungsinformationen darstellen. Die Komponente ist für die Herstellung von Computer-, elektronischen und optischen Produkten konzipiert, speziell als Bauteil auf Teileebene für optische Encodersysteme. Sie funktioniert, indem sie Licht auf das Encoderrad emittiert, wobei abwechselnd transparente und opake Muster die Lichtintensität modulieren, wenn sich das Rad dreht. Der Detektor wandelt diese optischen Variationen in entsprechende elektrische Signale um, die dann verarbeitet werden, um präzise Positionsdaten zu bestimmen. Zu den wichtigsten Parametern gehören ein Wellenlängenbereich von 850–940 nm, Differenzausgang, Versorgungsspannung von 5 V DC ±10%, Versorgungsstrom von 10–30 mA, Ausgangsfrequenz von 100–500 kHz, Betriebstemperaturbereich von -40 bis 85 °C, Lagertemperaturbereich von -40 bis 100 °C, Luftfeuchtigkeitsbereich von 5–95% RH (nicht kondensierend), Schutzart IP40–IP67 gemäß IEC 60529, Gehäusegröße von 5–15 mm und Gewicht von 1–5 g. Die verwendeten Materialien umfassen Galliumarsenid (GaAs) für LEDs, Silizium für Fotodioden, Epoxidharz-Verkapselung und Kupferlegierungsanschlüsse. Diese Komponente ist in einem kompakten Gehäuse für die Integration in Encodermodule erhältlich. Es ist wichtig, modellspezifische Werte und Normen mit dem rechtlichen Hersteller oder Lieferanten zu verifizieren, da die aufgeführten Parameter typische Referenzbereiche sind und je nach Anwendung variieren können. Die Leistung dieser Komponente beeinflusst direkt die Encoderauflösung und -zuverlässigkeit, daher ist es wichtig, die geeignete Version für die vorgesehene Betriebsumgebung auszuwählen.

Funktionsprinzip

Die Lichtquelle emittiert Infrarotlicht auf ein gemustertes Encoderrad. Wenn sich das Rad dreht, modulieren abwechselnd transparente und opake Muster die Lichtintensität, die den Detektor erreicht. Der Detektor, ein Fotodiodenarray, wandelt diese optischen Variationen in elektrische Signale um. Diese Signale werden dann verarbeitet, um präzise Positions-, Geschwindigkeits- oder Richtungsinformationen zu bestimmen. Der Differenzausgang verbessert die Störfestigkeit, und der Ausgangsfrequenzbereich unterstützt verschiedene Encoderauflösungen.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Wellenlänge850–940 nmDetermines compatibility with encoder scale and detector sensitivity.
AusgangstypDifferentialDifferential output improves noise immunity.
Versorgungsspannung5 ±10% V DCTypical for encoder modules.
Versorgungsstrom10–30 mAIncludes LED drive and detector electronics.
Ausgangsfrequenz100–500 kHzHigher frequency enables higher encoder resolution.
Betriebstemperatur-40–85 °CExtended range for industrial applications.
Lagertemperatur-40–100 °CSurvival range without damage.
Luftfeuchtigkeit5–95 % RHNicht kondensierend.
SchutzartIP40–IP67Higher IP for harsh environments.IEC 60529
LichtquellentypLEDInfrared LED with high reliability.
DetektortypPhotodiode arrayArray provides quadrature signals.
Gehäusegröße5–15 mmLength or diameter; compact for integration.
Gewicht1–5 gLightweight for moving parts.

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Galliumarsenid (GaAs) für LEDs Silizium für Fotodioden Epoxidharz-Verkapselung Kupferlegierungs-Anschlüsse

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • LED-Chip
    Erzeugt infrarotes oder sichtbares Licht durch Elektrolumineszenz
    Material: Halbleiter aus Galliumarsenid (GaAs)
  • Fotodioden-Array
    Wandelt modulierte Lichtmuster in elektrische Stromsignale um
    Material: Halbleiter aus Silizium
  • Optische Linse
    Fokussiert und kollimiert den Lichtstrahl für präzise Musterbeleuchtung
    Material: Optisches Acryl oder Glas
  • Signalaufbereitungsschaltung
    Verstärkt und verarbeitet Rohsignale von Detektoren
    Material: Leiterplatte mit Kupferbahnen

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Elektrostatische Entladung über 8 kV HBM (Human Body Model) während der Handhabung Katastrophaler LED/Fotodioden-Übergangsdurchbruch mit Leckstrom > 1 mA bei 5V Sperrspannung ESD-geschützte Verpackung mit leitfähigem Schaum, Erdungsprotokolle mit Handgelenksschlaufe und On-Chip-Zenerdioden-Schutzschaltungen
Dauerbetrieb bei Umgebungstemperatur > 85°C ohne ausreichende Wärmeableitung Thermisches Durchgehen, das zu LED-Lichtstromdegradation > 50 % nach 1000 Stunden, Wellenlängenverschiebung > 10 nm führt Kupferkern-Leiterplatten mit Wärmeleitungen, Aluminiumnitrid-Substrate mit 2,5 W/m·K Wärmeleitfähigkeit und Temperaturüberwachung mit automatischer Leistungsreduzierung bei 100°C

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
400-700 nm Wellenlänge, 5-50 mW optische Ausgangsleistung, -40°C bis +85°C Betriebstemperatur.
Belastungs- und Ausfallgrenzen
LED/Laserdioden-Sperrschichttemperatur überschreitet 125°C, Fotodioden-Dunkelstrom überschreitet 100 nA bei 25°C, optische Ausgangsleistung fällt unter 2 mW.
Thermische Degradation der Halbleiter-p-n-Übergänge, die zu erhöhter nichtstrahlender Rekombination, Reduzierung der Quanteneffizienz unter 15 % und Ausbreitung von Gitterdefekten bei erhöhten Temperaturen führt.
Fertigungskontext
Lichtquelle/Detektor (für optische Encoder) wird innerhalb von Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Weitere Produktbezeichnungen

for optical encoders

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Atmosphärisch (nicht unter Druck)
Durchflussrate:Nicht zutreffend
Betriebstemperatur:-40°C bis +85°C
Montage- und Anwendungskompatibilität
Reine LuftumgebungenAbgedichtete Encoder-GehäuseNicht-korrosive Industrieatmosphären
Nicht geeignet: Direkte Exposition gegenüber abrasiven Partikeln oder leitfähigem Staub
Auslegungsdaten
  • Encoder-Auflösung (Linien pro Umdrehung)
  • Erforderliches Signal-Rausch-Verhältnis
  • Montageabstand zur Codierscheibe

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Optische Kontamination
Ursache: Akkumulation von Staub, Öl oder Ablagerungen auf den Lichtquellen- oder Detektoroberflächen, die zu Signaldämpfung oder komplettem Signalverlust aufgrund reduzierter Lichttransmission oder -reflexion führt.
LED/Laser-Degradation
Ursache: Allmähliche Reduzierung der Lichtausgangsintensität über die Zeit aufgrund von thermischer Belastung, Stromüberlast oder Alterung der Halbleiterkomponenten, was zu unzuverlässiger Signaldetektion führt.
Wartungsindikatoren
  • Intermittierende oder unregelmäßige Encoder-Ablesungen während des Betriebs
  • Sichtbare Ansammlung von Kontaminationen auf optischen Oberflächen oder hörbare Schleifgeräusche von mechanischen Komponenten
Technische Hinweise
  • Implementieren Sie regelmäßige Reinigungspläne mit geeigneten Lösungsmitteln und fusselfreien Tüchern, um die optische Klarheit zu erhalten, und gewährleisten Sie eine ordnungsgemäße Abdichtung gegen Umgebungskontaminationen.
  • Überwachen Sie die Betriebstemperatur und sorgen Sie für ausreichende Wärmeableitung für die Lichtquelle, und verwenden Sie strombegrenzende Schaltungen, um ein Übersteuern von LEDs oder Lasern zu verhindern.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ISO 16063-1:1998 (Kalibrierung von Schwingungs- und Stoßsensoren)ANSI/ASME B46.1-2019 (Oberflächentextur)
Fertigungsgenauigkeit
  • Bohrungskonzentrizität: +/-0,01 mm
  • LED/Laser-Ausrichtung: +/-0,05° Winkelabweichung
Qualitätsprüfung
  • Verifizierungstest der optischen Leistungsabgabe
  • Umgebungsbelastungstest (Temperatur-/Feuchtigkeitszyklen)

Hersteller von Lichtquelle/Detektor (für optische Encoder)

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was ist der typische Wellenlängenbereich für dieses Bauteil?

Der typische Wellenlängenbereich beträgt 850–940 nm, was die Kompatibilität mit der Encoderteilung und der Detektorempfindlichkeit bestimmt. Verifizieren Sie die genaue Wellenlänge für Ihr spezifisches Modell.

Welche Versorgungsspannung ist erforderlich?

Die Versorgungsspannung beträgt typischerweise 5 V DC ±10%. Stellen Sie sicher, dass Ihr System diese Spannung bereitstellt, um das Bauteil innerhalb seines spezifizierten Bereichs zu betreiben.

Was ist der Betriebstemperaturbereich?

Der Betriebstemperaturbereich beträgt -40 bis 85 °C, geeignet für industrielle Anwendungen. Der Lagertemperaturbereich beträgt -40 bis 100 °C, und die Luftfeuchtigkeit sollte 5–95% RH (nicht kondensierend) betragen.

Welche Schutzarten sind verfügbar?

Das Bauteil ist mit Schutzarten von IP40 bis IP67 gemäß IEC 60529 erhältlich. Höhere Schutzarten sind für raue Umgebungen geeignet. Bestätigen Sie die spezifische Schutzart für Ihr Modell.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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