Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Ausgangsrelaismodul

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Ausgangsrelaismodul im Bereich Elektrogeräteherstellung anhand von Nennlaststrom bis Steuerspannung eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Ausgangsrelaismodul wird durch die Baugruppe aus Elektromagnetische Spule und Anker beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Eine elektrische Schaltkomponente in einem Temperaturregelschrank, die Steuersignale mit niedriger Leistung in Ausgänge mit hoher Leistung umwandelt, um Heiz-, Kühl- oder Alarmgeräte zu aktivieren.

Ausgangsrelaismodul in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Das Ausgangsrelaismodul ist eine kritische Komponente eines Temperaturregelschranks, die für die Ausführung von Steuerbefehlen verantwortlich ist. Es empfängt Niederspannungssignale von der Steuerung oder dem Prozessor des Schranks und verwendet elektromagnetische Relais, um Stromkreise mit höherer Leistung zu schalten, die externe Geräte wie Heizungen, Lüfter, Kompressoren, Pumpen oder Alarmanzeigen steuern. Diese Trennung zwischen der empfindlichen Steuerschaltung und den Hochlaststromkreisen schützt das Steuerungssystem und ermöglicht den sicheren Betrieb industrieller Anlagen. Das Modul ist für die Schalttafelmontage ausgelegt und bietet typischerweise mehrere Kanäle, jeweils mit einem Nennlaststrom von 5–10 A (IEC 60947-4-1) und einer maximalen Schaltspannung von 250 V AC. Die Steuerspannung beträgt typischerweise 24 V DC ±10% (IEC 61131-2), kompatibel mit Standard-SPS-Ausgängen. Zu den wichtigsten Leistungsparametern gehören ein Kontaktwiderstand von ≤50 mΩ (Anfangswert, neues Relais), eine mechanische Lebensdauer von ≥10^7 Schaltspielen (ohne Last) und eine elektrische Lebensdauer von ≥10^5 Schaltspielen bei Nennlast (IEC 61810-1). Die Ansprechzeit von der Spulenerregung bis zum Kontaktschluss beträgt ≤20 ms. Das Modul arbeitet in einem Umgebungstemperaturbereich von -40 bis 85 °C (nicht kondensierend) und kann bei -40 bis 100 °C gelagert werden. Es ist mit IP20 für die Schalttafelmontage bewertet, mit einer Spannungsfestigkeit von ≥2,5 kV zwischen Spule und Kontakten und einem Isolationswiderstand von ≥100 MΩ bei 500 V DC (IEC 60255-5). Das Modul wiegt ≤200 g. Verwendete Materialien umfassen Kupfer für Spulenwicklungen, Silberlegierung für Kontaktpunkte, duroplastischen Kunststoff für Gehäuse und Isolierung sowie Stahl für Kern und Feder. Diese Spezifikationen sind Referenzwerte; überprüfen Sie immer modellspezifische Daten mit dem Hersteller oder Lieferanten.

Funktionsprinzip

Das Modul arbeitet nach dem elektromagnetischen Prinzip. Wenn der Temperaturregler ein digitales EIN-Signal (typischerweise 5V, 12V oder 24V DC) an den Eingang des Moduls sendet, erregt es eine elektromagnetische Spule in einem Relais. Dies erzeugt ein Magnetfeld, das einen mechanischen Anker anzieht und einen Satz physischer Kontakte (den Schalter) schließt. Dieser Schluss vervollständigt einen separaten Stromkreis mit höherer Spannung/Stromstärke (z.B. 120VAC, 240VAC), der an die Ausgangsklemmen des Relais angeschlossen ist, und versorgt so die angeschlossene Last (wie ein Heizelement) mit Strom. Wenn das Steuersignal AUS wird, wird die Spule entregt, eine Feder bringt den Anker zurück, und die Kontakte öffnen sich, wodurch der Laststromkreis unterbrochen wird.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Nennlaststrom5–10 AMax continuous current per channelIEC 60947-4-1
Steuerspannung24 ±10% V DCTypical PLC inputIEC 61131-2
Schaltspannung250 V ACMax AC switching voltageIEC 60947-4-1
Kontaktwiderstand≤50 Initial value, new relayIEC 60947-4-1
Mechanische Lebensdauer≥10^7 OperationenNo loadIEC 61810-1
Elektrische Lebensdauer≥10^5 OperationenAt rated loadIEC 61810-1
Ansprechzeit≤20 msFrom coil energization to contact closureIEC 61810-1
Betriebstemperatur-40–85 °CAmbient, non-condensingIEC 60068-2-1
Lagertemperatur-40–100 °CNon-operationalIEC 60068-2-2
Luftfeuchtigkeitsbereich5–95 % RHNon-condensingIEC 60068-2-78
SchutzartIP20For panel mountingIEC 60529
Dielektrische Festigkeit≥2.5 kVBetween coil and contactsIEC 60255-5
Isolationswiderstand≥100 At 500 V DCIEC 60255-5
Gewicht≤200 gPer module

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Kupfer (Spulenwicklungen) Silberlegierung (Kontaktpunkte) Duroplastischer Kunststoff (Gehäuse/Isolierung) Stahl (Kern & Feder)

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Elektromagnetische Spule
    Wandelt das elektrische Steuersignal in ein Magnetfeld um, um den Anker zu betätigen.
    Material: Kupferdraht, Stahlkern
  • Anker
    Ein bewegliches Eisenteil, das vom Magnetfeld der Spule angezogen wird und mechanisch mit den Kontakten verbunden ist, um diese zu bewegen.
    Material: Stahl oder Eisenlegierung
  • Kontakte
    Leitfähige Punkte, die sich öffnen oder schließen, um den Laststromkreis zu schalten oder zu trennen.
    Material: Silber-Cadmiumoxid-Legierung oder ähnliches
  • Feder
    Bringt den Anker in seine Ausgangsposition zurück, wenn die Spule abgeschaltet wird.
    Material: Federstahl
  • Klemmenblock
    Bietet sichere Schraubklemmen für den Anschluss von Eingangssteuerleitungen und Ausgangslastleitungen.
    Material: Thermoplast (z.B. PBT)

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Schalten induktiver Lasten ohne Löschgliedschaltung Kontaktlichtbogenbildung, die zu Grübchenbildung und erhöhtem Kontaktwiderstand führt RC-Löschgliednetzwerk mit 100 Ω Widerstand und 0,1 μF Kondensator parallel zu den Kontakten
Umgebungstemperatur über 70°C Spulenisolationsabbau, der zu Windungsschluss führt Isolationsklasse F (155°C) mit Implementierung einer thermischen Abhängigkeitskurve

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
5-30 VDC Steuerspannung, 0-10 A Schaltstrom bei maximal 250 VAC
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Kontaktverschweißung bei 35 A Dauerstrom für 500 ms, Isolationsdurchschlag bei 600 VAC dielektrischer Festigkeit
Joulesche Erwärmung über 125°C Kontakttemperatur führt zum Anlassen und Verschweißen des Kontaktmaterials; dielektrischer Durchschlag tritt auf, wenn die elektrische Feldstärke 15 kV/mm in Luftspalten überschreitet.
Fertigungskontext
Ausgangsrelaismodul wird innerhalb von Elektrogeräteherstellung nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Industrielles Ökosystem und Lieferkette

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:N/V (Trockenkontaktschaltung, kein Fluiddruck)
Durchflussrate:N/V (Trockenkontaktschaltung, kein Fluidfluss)
Betriebstemperatur:-40°C bis +85°C (Betrieb), -55°C bis +125°C (Lagerung)
Montage- und Anwendungskompatibilität
Trockene LuftumgebungenSchaltschrankgehäuseNiederspannungssteuerkreise
Nicht geeignet: Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit/Kondenswasserbildung ohne entsprechende IP-Schutzart
Auslegungsdaten
  • Laststrombelastbarkeit (A)
  • Lastspannungstyp (AC/DC und Spannungspegel)
  • Schaltfrequenz (Schaltvorgänge pro Stunde)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Kontaktverschweißung
Ursache: Übermäßiger Einschaltstrom oder Lichtbogenbildung aufgrund hoher induktiver Lasten, was zum Zusammenfügen der Kontakte und zur Verhinderung eines ordnungsgemäßen Schaltvorgangs führt.
Spulenausfall
Ursache: Überspannung, thermische Belastung durch Umgebungswärme oder Eigenerwärmung oder Isolationsdurchschlag, der zu Unterbrechungen oder Kurzschlüssen in der Elektromagnetspule führt.
Wartungsindikatoren
  • Hörbares Summen oder Rattern des Relais während des Betriebs
  • Sichtbare Verfärbung, Verkohlung oder Schmelzen am Relaisgehäuse oder an den Anschlüssen
Technische Hinweise
  • Installieren Sie Löschgliedschaltungen oder Überspannungsschutzgeräte, um die Kontakte vor Spannungsspitzen zu schützen und die Lichtbogenbildung beim Schalten induktiver Lasten zu reduzieren.
  • Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung und Umgebungstemperaturregelung, um den thermischen Abbau der Spulenisolierung und der Kontaktmaterialien zu verhindern.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
IEC 61810-1:2015 (Elektromechanische Relais - Allgemeine und Sicherheitsanforderungen)UL 508 (Industrielle Steuergeräte)EN 60947-5-1:2017 (Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen - Steuerstromkreiseinrichtungen und Schaltelemente)
Fertigungsgenauigkeit
  • Kontaktwiderstand: +/- 10 % des Nennwerts
  • Spulenspannungstoleranz: +/- 5 % der Nennspannung
Qualitätsprüfung
  • Dielektrischer Festigkeitstest (Hi-Pot-Test)
  • Messung von Kontaktprellen sowie Ein- und Ausschaltzeit

Hersteller von Ausgangsrelaismodul

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Welche Funktion hat ein Ausgangsrelaismodul in einem Temperaturregelschrank?

Es empfängt Niederspannungssteuersignale von der Steuerung des Schranks und verwendet elektromagnetische Relais, um Stromkreise mit höherer Leistung zu schalten, die externe Geräte wie Heizungen, Lüfter, Kompressoren, Pumpen oder Alarme aktivieren, und bietet so eine Trennung zwischen Steuer- und Laststromkreisen.

Was sind die typischen elektrischen Nennwerte für dieses Modul?

Typische Nennwerte umfassen einen Nennlaststrom von 5–10 A pro Kanal, eine maximale Schaltspannung von 250 V AC und eine Steuerspannung von 24 V DC ±10%. Dies sind Referenzwerte; bestätigen Sie immer mit dem Hersteller für das spezifische Modell.

Welche Normen werden für dieses Modul referenziert?

Relevante Normen umfassen IEC 60947-4-1 für Laststrom und Schaltspannung, IEC 61131-2 für Steuerspannung, IEC 61810-1 für Lebensdauer und Ansprechzeit sowie IEC 60255-5 für Spannungsfestigkeit und Isolationswiderstand. Diese sind Verifizierungsreferenzen, kein Nachweis der Zertifizierung.

Wie sollte ich die Leistung dieses Moduls für meine Anwendung verifizieren?

Überprüfen Sie das Datenblatt oder kontaktieren Sie den Hersteller, um modellspezifische Werte für Laststrom, Schaltspannung, Ansprechzeit und Umgebungsgrenzen zu bestätigen. Verifizieren Sie auch die Einhaltung der für Ihre Installation geltenden Normen.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Elektrogeräteherstellung

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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Beschaffungsinformationen anfragenfür Ausgangsrelaismodul

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Keine Provision, kein Zwischenhändler
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