Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Ventilgehäuse/-körper

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Ventilgehäuse/-körper im Bereich Maschinen- und Anlagenbau anhand von Nennweite bis Betriebsdruck eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Ventilgehäuse/-körper wird durch die Baugruppe aus Einlassstutzen und Auslassanschluss beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Die strukturelle Umhüllung, die die inneren Komponenten eines Ventils in einem Luftverteilungssystem enthält und stützt.

Technische Definition

Das Ventilgehäuse oder der Ventilkörper ist die primäre strukturelle Komponente eines Ventils in einem Luftverteilungssystem. Es dient als druckhaltende Hülle, die die inneren Mechanismen des Ventils (wie Scheiben, Sitze, Spindeln und Antriebe) aufnimmt. Es bietet die Montageschnittstelle für den Anschluss an Rohrleitungssysteme und gewährleistet die korrekte Ausrichtung und Abdichtung der inneren Komponenten, um Luftströmungsrichtung, Druck und Volumen zu steuern. Der Körper wird typischerweise aus Materialien wie Gusseisen, Edelstahl, Bronze, Aluminium oder duktilem Gusseisen hergestellt, die basierend auf den Anforderungen an Druck, Temperatur und Korrosionsbeständigkeit der Anwendung ausgewählt werden. Häufige Parameter für Luftverteilungsventile umfassen Nenndurchmesser von 15 bis 300 mm (gemäß ISO 6708), Betriebsdrücke von 1,0 bis 1,6 MPa und Betriebstemperaturen von -20°C bis 80°C. Körperwerkstoffe werden oft als WCB (Kohlenstoffstahl) oder CF8/CF8M (Edelstahl) gemäß ASTM A216/A351 spezifiziert, während Sitzwerkstoffe PTFE, RPTFE oder PPL umfassen können. Leckraten liegen typischerweise zwischen 0,01% und 0,1% (Klasse VI oder besser ). Die Wanddicke des Körpers reicht von 3 bis 12 mm gemäß ASME B16.34, und die Endverbindungen können geflanscht, verschraubt oder geschweißt sein, mit Größen von DN15 bis DN300 gemäß ISO 7005. Das Gewicht variiert je nach Größe und Material zwischen 2 und 150 kg. Oberflächenbehandlungen wie Epoxid- oder Pulverbeschichtung werden für den Korrosionsschutz im Freien eingesetzt. Diese Werte sind Referenzbereiche und müssen für das spezifische Modell und die Anwendung mit dem rechtlichen Hersteller oder Lieferanten verifiziert werden. Der Ventilkörper bleibt stationär, während sich innere Komponenten bewegen, um den Luftstrom zu regulieren. Er hält dem Systemdruck stand und bietet eine abgedichtete Umgebung für den Betriebsmechanismus des Ventils, mit Öffnungen für Einlass- und Auslassverbindungen, die mit dem Luftverteilungsnetz ausgerichtet sind.

Funktionsprinzip

Der Ventilkörper bleibt stationär, während sich innere Komponenten bewegen, um den Luftstrom zu regulieren. Er hält dem Systemdruck stand und bietet eine abgedichtete Umgebung für den Betriebsmechanismus des Ventils, mit Öffnungen für Einlass- und Auslassverbindungen, die mit dem Luftverteilungsnetz ausgerichtet sind. Die strukturelle Integrität des Körpers gewährleistet, dass die inneren Komponenten korrekt ausgerichtet und abgedichtet bleiben, was eine präzise Steuerung von Luftströmungsrichtung, Druck und Volumen ermöglicht. Der Körper dient auch als Montageschnittstelle für Antriebe und anderes Zubehör, und sein Material und seine Wanddicke sind so ausgelegt, dass sie den Systemdruck sicher aufnehmen.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Nennweite15–300 mmCommon range for air distribution valvesISO 6708
Betriebsdruck1.0–1.6 MPaUnter 1,0 MPa ist die Sitzlast unzureichend
Betriebstemperatur-20–80 °CSeal materials degrade above 80°C
GehäusematerialWCB/CF8/CF8MWCB for carbon steel, CF8/CF8M for stainlessASTM A216/A351
DichtungsmaterialPTFE/RPTFE/PPLPTFE for general, RPTFE/PPL for higher temp
Leckrate0.01–0.1 %Class VI or better for airISO 5208
Wanddicke3–12 mmMinimum per pressure classASME B16.34
AnschlussartDN15–DN300Flanged, threaded, or weldedISO 7005
Gewicht2–150 kgAbhängig von Baugröße und Werkstoff
OberflächenbehandlungEpoxy/Powder coatingCorrosion protection for outdoor

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Gusseisen Edelstahl Bronze Aluminium Sphäroguss

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Einlassstutzen
    Anschlusspunkt für einströmende Luft aus dem Verteilungssystem
    Material: Gleiches Material wie Gehäuse
  • Auslassanschluss
    Anschlusspunkt für den abfließenden Luftstrom zu nachgeschalteten Komponenten
    Material: Gleiches Material wie das Gehäuse
  • Gehäusedeckel-Flansch
    Montagefläche zum Anbringen des Ventilgehäusedeckels/Abdeckung für Zugang zu inneren Bauteilen
    Material: Gleiches Material wie Gehäuse
  • Sitzfläche
    Präzisionsbearbeitete Fläche, auf der der Ventilteller/Ventilkegel Kontakt herstellt, um eine Dichtung zu erzeugen
    Material: Edelstahl oder gehärtete Legierung
  • Befestigungslöcher/Schrauben
    Befestigungspunkte für den Anschluss an Rohrleitungsflansche oder Aktoraufnahme
    Material: Kohlenstoffstahl oder rostfreier Stahl

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Zyklische Druckschwankung, die 0,8×Streckgrenze bei 1 Hz Frequenz überschreitet Ermüdungsrissinitiierung an Gussfehlern >0,5 mm Durchmesser Kugelstrahlbehandlung zur Erzeugung einer 200-400 MPa druckeigenspannungsbehafteten Randschicht
Differenzielle thermische Ausdehnungsfehlanpassung (Δα=12×10^-6 /°C) zwischen Gehäuse und Sitz während 100°C/min Temperaturtransienten Thermospannungsinduzierte Verformung, die die Planheitstoleranz von 0,05 mm/100 mm überschreitet Anpassung des Wärmeausdehnungskoeffizienten durch Materialauswahl (z.B. 17-4PH-Edelstahlgehäuse mit Stellite-Sitz)

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0-25 bar (0-2,5 MPa) bei -40°C bis 150°C
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Materialstreckgrenzenschwelle: 250 MPa für Sphäroguss ASTM A536, 35 MPa Berstdruck für Polymergehäuse.
Spannungsrisskorrosion durch Chloridionenkonzentration >50 ppm in feuchter Luft bei >60°C, was zur Rissausbreitung bei einem Spannungsintensitätsfaktor K_ISCC = 15 MPa√m führt.
Fertigungskontext
Ventilgehäuse/-körper wird innerhalb von Maschinen- und Anlagenbau nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Bis zu 1500 psi (10,3 MPa)
Durchflussrate:Abhängig vom Ventiltyp und -größe, typischerweise 0-5000 GPM
Betriebstemperatur:-40°C bis 200°C
slurry concentration:Bis zu 30 % Feststoffe nach Gewicht (materialabhängig)
Montage- und Anwendungskompatibilität
DruckluftsystemeWasser/Glykol-GemischeIndustriegase (N2, O2, CO2)
Nicht geeignet: Umgebungen mit Salzsäure (HCl)
Auslegungsdaten
  • Systembetriebsdruck (psi/bar)
  • Rohrverbindungsgröße und -norm (NPT, ANSI usw.)
  • Ventiltyp und Betätigungsart

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Kavitationsschaden
Ursache: Schneller Druckabfall über das Ventil, der zur Bildung und Implosion von Dampfblasen führt, was zu lokalisiertem Grübchenfraß und Materialverlust an den Innenflächen des Gehäuses führt.
Korrosionsermüdungsrissbildung
Ursache: Zyklische Belastung kombiniert mit korrosiver Fluidexposition, die Risse von Spannungskonzentrationspunkten wie Gewindeverbindungen oder geometrischen Übergängen aus initiiert und ausbreitet.
Wartungsindikatoren
  • Sichtbares externes Schwitzen oder Leckage an Gehäuse-Deckel- oder Gehäuse-Flansch-Verbindungen
  • Ungewöhnliches hörbares Zischen oder hochfrequente Vibrationen während des Betriebs
Technische Hinweise
  • Umsetzung einer korrekten Ventilauslegung und Trimmauswahl, um den Betriebsdruck über dem Dampfdruck des Fluids zu halten und Kavitationsbedingungen zu verhindern.
  • Anwendung von Schutzbeschichtungen oder Auswahl korrosionsbeständiger Legierungen, die auf die spezifische Prozessfluidchemie und Temperatur abgestimmt sind.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ISO 5208: Industriearmaturen - Druckprüfung von ArmaturenANSI/ASME B16.34: Armaturen - Flansch-, Gewinde- und SchweißendenDIN EN 12516-1: Industriearmaturen - Festigkeit des Gehäuses - Teil 1: Tabellenverfahren für Stahlgehäuse
Fertigungsgenauigkeit
  • Bohrungsdurchmesser: +/-0,05 mm
  • Flanschplanheit: 0,1 mm pro 300 mm Durchmesser
Qualitätsprüfung
  • Hydrostatischer Drucktest
  • Maßliche Prüfung mit Koordinatenmessgerät (KMG)

Hersteller von Ventilgehäuse/-körper

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Welche Materialien werden üblicherweise für Ventilkörper in Luftverteilungssystemen verwendet?

Häufige Materialien sind Gusseisen, Edelstahl, Bronze, Aluminium und duktiles Gusseisen. Die Wahl hängt von den Anforderungen an Druck, Temperatur und Korrosionsbeständigkeit ab. Zum Beispiel wird Edelstahl (CF8/CF8M) oft für höhere Korrosionsbeständigkeit verwendet, während Gusseisen für allgemeine Anwendungen typisch ist.

Was sind die typischen Betriebsdruck- und Temperaturbereiche für diese Ventilkörper?

Für Luftverteilungsventile liegt der Betriebsdruck typischerweise bei 1,0 bis 1,6 MPa und der Betriebstemperaturbereich bei -20°C bis 80°C. Dies sind Referenzbereiche; die tatsächlichen Grenzen hängen vom spezifischen Ventildesign und den Materialien ab.

Wie wird die Leckrate eines Ventilkörpers spezifiziert?

Die Leckrate wird als Prozentsatz des Nenndurchflusses des Ventils angegeben, typischerweise 0,01% bis 0,1% für Luftanwendungen, entsprechend Klasse VI oder besser . Dies gibt die zulässige Leckage bei geschlossenem Ventil an.

Welche Normen gelten für Abmessungen und Anschlüsse von Ventilkörpern?

Nenndurchmesser folgen ISO 6708, Endverbindungen (geflanscht, verschraubt oder geschweißt) folgen ISO 7005, und die Wanddicke des Körpers folgt ASME B16.34. Diese Normen bieten Referenzabmessungen und Druckstufen, aber die tatsächlichen Werte müssen mit dem Hersteller für das spezifische Modell bestätigt werden.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Maschinen- und Anlagenbau

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
Anfrage

Beschaffungsinformationen anfragenfür Ventilgehäuse/-körper

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Was wir nicht zusichern
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