Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Fischgrätenerkennungs-Sensormodul

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Fischgrätenerkennungs-Sensormodul im Bereich Verarbeitung und Konservierung von Fisch anhand von Röntgenenergieniveau bis Auflösungsvermögen eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Fischgrätenerkennungs-Sensormodul wird durch die Baugruppe aus Röntgenstrahlungsröhre und Detektor-Array beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Röntgenbasiertes Sensormodul zur Erkennung von Gräten in verarbeiteten Fischfilets.

Fischgrätenerkennungs-Sensormodul in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Dieses Sensormodul integriert Röntgendetektionstechnologie, die speziell für die Identifizierung von Restgräten in Fischfilets während der industriellen Verarbeitung optimiert ist. Es dient als kritisches Qualitätskontrollbauteil in automatisierten Fischverarbeitungslinien, gewährleistet die Einhaltung von Lebensmittelsicherheitsvorschriften und reduziert manuelle Inspektionsarbeit. Das Modul Schnittstellen mit Steuerungssystemen der Verarbeitungsmaschinen, um Ausschleusmechanismen auszulösen, wenn Grätenfragmente erkannt werden. Industrielle Hersteller integrieren dieses Bauteil in Filetier- und Portionierungsanlagen, um internationale Lebensmittelsicherheitsstandards zu erfüllen. Das Modul sendet niederenergetische Röntgenstrahlen durch das Fischgewebe, wobei ein Keramik-Detektorarray die unterschiedliche Absorption zwischen Weichgewebe und Knochenkalzium misst. Wenn Knochendichteschwellen überschritten werden, sendet das Modul ein Signal an das Steuerungssystem. Zu den wichtigsten Parametern gehören eine Röntgenenergie von 40–60 keV, eine Detektionsauflösung von 0,2–0,5 lp/mm, eine minimale Grätenerkennungsgröße von 0,5–1,0 mm und eine Erkennungsgenauigkeit von ±0,5 mm. Die maximale Durchsatzrate beträgt 60–120 Filets pro Minute, mit einem Förderbandgeschwindigkeitsbereich von 5–60 m/min. Das Modul arbeitet in einem Umgebungstemperaturbereich von -10 bis 40 °C und hat eine Leistungsaufnahme von 500–1000 W. Es benötigt eine einphasige Versorgungsspannung von 220–240 V AC (IEC 60038) und hat eine Schutzart von IP54–IP65 (IEC 60529) für Waschumgebungen. Die Röntgenleckage beträgt weniger als 1 µSv/h bei 5 cm Abstand von der Oberfläche (IEC 61010-1). Das Modul wiegt je nach Konfiguration 150–300 kg. Es ist aus Edelstahl 316L und bleifreiem Strahlenschutzverbundwerkstoff gefertigt und auf Langlebigkeit und Sicherheit ausgelegt. Alle aufgeführten Werte sind Referenzbereiche; verifizieren Sie modellspezifische Spezifikationen und Normen mit dem Hersteller oder Lieferanten vor dem Kauf.

Funktionsprinzip

Das Modul nutzt niederenergetische Röntgenstrahlung, die durch das Fischgewebe gesendet wird. Ein Keramik-Detektorarray misst die unterschiedliche Absorption zwischen Weichgewebe und Knochenkalzium. Wenn Knochendichteschwellen überschritten werden, sendet das Modul ein Signal an das Steuerungssystem, um Filets mit Gräten auszuschleusen. Die Röntgenenergie ist mit 40–60 keV für Fischgewebe optimiert, und die Detektorauflösung beträgt 0,2–0,5 lp/mm, wodurch Grätenfragmente von nur 0,5–1,0 mm erkannt werden können. Das System arbeitet mit einer Förderbandgeschwindigkeit von 5–60 m/min und kann 60–120 Filets pro Minute verarbeiten. Die Erkennungsgenauigkeit beträgt ±0,5 mm, was eine präzise Positionierung erkannter Gräten gewährleistet. Das Modul ist für die Integration in automatisierte Verarbeitungslinien ausgelegt, mit Schnittstellen für Steuerungssysteme und Ausschleusmechanismen.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Röntgenenergieniveau40–60 keVBetriebs-Röntgenphotonenenergie optimiert für Fischgewebe
Auflösungsvermögen0.2–0.5 Lp/mmRäumliche Auflösung des Detektorarrays
Mindest Knochendetektionsgröße0.5–1.0 mmKleinster erkennbarer Knochenfragmentdurchmesser
Maximaler Durchsatz60–120 Filets/minMaximale Verarbeitungskapazität
Betriebstemperaturbereich-10–40 Grad CelsiusUmgebungstemperatur-Betriebsgrenzen
Leistungsaufnahme500–1000 WattMaximale elektrische Leistungsaufnahme im Betrieb
Versorgungsspannung220–240 V ACSingle phaseIEC 60038
SchutzartIP54–IP65For washdown environmentsIEC 60529
Detektionsgenauigkeit±0.5 mmPosition accuracy of bone
Fördergeschwindigkeitsbereich5–60 m/minAdjustable
Röntgenleckstrahlung<1 µSv/hAt 5 cm from surfaceIEC 61010-2-091
Gewicht150–300 kgDepending on configuration

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Edelstahl 316L Bleifreies Strahlungsabschirmungs-Verbundmaterial Keramische Röntgendetektor-Anordnung

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Röntgenstrahlungsröhre
    Erzeugt einen kontrollierten Röntgenstrahl zur Gewebedurchdringung
    Material: Wolfram-Target mit Beryllium-Fenster
  • Detektor-Array
    Misst die Röntgendurchlässigkeit durch Fischfilets
    Material: Cadmiumtellurid-Halbleiter
  • Signalverarbeitungsplatine
    Analysiert Detektordaten und löst Ausschuss-Signale aus
    Material: FR4-Leiterplatte mit eingebettetem Prozessor
  • Strahlungsabschirmungsgehäuse
    Hält Strahlung innerhalb sicherer Betriebsgrenzen
    Material: Bleifreie Verbundwerkstoff mit Edelstahlgehäuse
  • Schnittstellenstecker
    Stellt elektrische und Datenverbindung zur Hauptmaschine her
    Material: Industriestecker mit Schutzart IP67

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Kühlmitteldurchflussrate sinkt unter 0,8 L/min im geschlossenen Wasserkühlsystem Überhitzung der Röntgenröhre über 65°C, die zu thermischer Ausdehnungsfehlanpassung zwischen Kupferanode und Molybdänstiel führt Dual redundante Kreiselpumpen mit jeweils 1,2 L/min Kapazität, RTD-Temperatursensoren lösen automatische Abschaltung bei 60°C aus
Hygroskopische Absorption im Szintillatorkristall (CsI:TI) überschreitet 3% Feuchtigkeitsgehalt Lichtausgangsreduktion von 65.000 Photonen/MeV auf unter 40.000 Photonen/MeV, Quanteneffizienz sinkt von 85% auf 55% Hermetische Versiegelung mit 0,05 mm Aluminiumoxid-Barriereschicht, kontinuierliche Trockenstickstoffspülung hält -40°C Taupunkt aufrecht

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
70-140 kV Röntgenröhrenspannung, 0,5-5,0 mA Röhrenstrom, 0,1-2,0 mm Aluminium-Äquivalent-Filtration
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Röntgenröhrenspannung über 150 kV verursacht dauerhafte Anodenzielschäden, Röhrenstrom unter 0,3 mA ergibt unzureichenden Photonenfluss für Grätenerkennung
Degradation der thermionischen Emission am Wolframfilament aufgrund von Rekristallisation über 2600°C, Reduktion der Bremsstrahlungsintensität gemäß Richardson-Dushman-Gleichung
Fertigungskontext
Fischgrätenerkennungs-Sensormodul wird innerhalb von Verarbeitung und Konservierung von Fisch nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Weitere Produktbezeichnungen

X-ray Bone Detection Sensor Fish Bone Scanner Module Bone Detection X-ray Array

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Atmosphärisch (nicht druckbeaufschlagtes System)
Weitere Spezifikationen:Maximale Förderbandgeschwindigkeit: 2 m/s, Minimale Filetdicke: 5 mm, Maximale Filetdicke: 50 mm, Röntgenleistung: 50-100 kV (einstellbar), Erkennungsempfindlichkeit: >1,5 mm Grätendurchmesser
Betriebstemperatur:0°C bis 40°C (Betrieb), -20°C bis 60°C (Lagerung)
Montage- und Anwendungskompatibilität
Verarbeitete Weißfischfilets (Kabeljau, Schellfisch, Pollack)Lachs- und ForellenfiletsPanierte oder in Teig ausgebackene Fischprodukte
Nicht geeignet: Hochfeuchte Aufschlämmungen oder flüssige Fischmischungen (verursacht Röntgenstreuung und Fehlmessungen)
Auslegungsdaten
  • Produktionslinien-Geschwindigkeit (Filet/Minute)
  • Maximale Filetabmessungen (Breite x Dicke)
  • Erforderlicher Erkennungsschwellenwert (minimale zu erkennende Grätengröße)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Verschmutzung des optischen Sensors
Ursache: Ablagerung von Fischschuppen, Biofilmen oder Schmutz auf den Sensorlinsen, was die Erkennungsgenauigkeit aufgrund der maritimen Umgebungsexposition verringert.
Korrosionsbedingter elektrischer Ausfall
Ursache: Salzwassereintritt in Gehäuse oder Steckverbinder, der zu Kurzschlüssen oder Signalverschlechterung führt, oft aufgrund von beschädigten Dichtungen oder Materialermüdung.
Wartungsindikatoren
  • Inkonsistente oder unregelmäßige Erkennungswerte trotz stabiler Fischpräsenz
  • Sichtbare Korrosion, Feuchtigkeit oder Algenwachstum am Sensorgehäuse oder an den Montagepunkten
Technische Hinweise
  • Einführung regelmäßiger Reinigungspläne mit nicht abrasiven, meerwasserbeständigen Lösungen, um Biofilmbildung zu verhindern, ohne optische Komponenten zu beschädigen
  • Verwendung korrosionsbeständiger Materialien (z.B. Titan, Edelstahl Marinequalität) für Gehäuse und Sicherstellung regelmäßiger Dichtheitsprüfungen, um Wassereintritt zu verhindern

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
CE-Kennzeichnung - Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannung)DIN EN IEC 61000-6-2:2019 - Elektromagnetische Verträglichkeit (Industrieumgebungen)
Fertigungsgenauigkeit
  • Erkennungsgenauigkeit: +/- 0,5 mm
  • Ansprechzeit: +/- 10 ms
Qualitätsprüfung
  • Umgebungsdichtheitsprüfung (IP67/IP68)
  • Kalibrierungsverifizierungstest

Hersteller von Fischgrätenerkennungs-Sensormodul

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

Häufige Fragen

Was ist die minimale Grätengröße, die das Modul erkennen kann?

Die minimale Grätenerkennungsgröße beträgt 0,5–1,0 mm, abhängig von der Konfiguration. Dies ist ein Referenzbereich; verifizieren Sie die genaue Fähigkeit für Ihr Modell mit dem Hersteller.

Welche elektrischen Anforderungen hat dieses Modul?

Das Modul benötigt eine einphasige Versorgungsspannung von 220–240 V AC (IEC 60038) und hat eine Leistungsaufnahme von 500–1000 W. Bestätigen Sie die genauen Anforderungen mit dem Lieferanten.

Kann das Modul in Waschumgebungen verwendet werden?

Ja, das Modul hat eine Schutzart von IP54–IP65 (IEC 60529), was es für Waschumgebungen geeignet macht. Verifizieren Sie jedoch die spezifische Schutzart für Ihr Modell.

Wie hoch ist die Röntgenleckage?

Die Röntgenleckage beträgt weniger als 1 µSv/h bei 5 cm Abstand von der Oberfläche gemäß IEC 61010-1. Dies ist eine Sicherheitsreferenz; stellen Sie die Einhaltung lokaler Vorschriften sicher.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Verarbeitung und Konservierung von Fisch

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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Beschaffungsinformationen anfragenfür Fischgrätenerkennungs-Sensormodul

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Keine Provision, kein Zwischenhändler
CNFX ist ein Verzeichnis. Wir nehmen keinen Anteil an Aufträgen und verhandeln nicht im Namen eines Lieferanten.
Was wir nicht zusichern
Eine Listung ist keine Empfehlung. Prüfen Sie jeden Lieferanten und jeden Wert vor der Bestellung selbst.

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