Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Chemische Desinfektionskammer

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Chemische Desinfektionskammer im Bereich Getränkeherstellung anhand von Einwirkzeit bis Chemische Konzentration eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Chemische Desinfektionskammer wird durch die Baugruppe aus Kammergehäuse und Sprühdüsenanordnung beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Ein versiegeltes Gehäuse in einem Getränkesterilisationssystem, in dem Behälter mit chemischen Mitteln desinfiziert werden.

Chemische Desinfektionskammer in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Die Chemische Desinfektionskammer ist eine Komponente eines automatisierten Getränkebehälter-Sterilisationssystems. Es handelt sich um ein versiegeltes Gehäuse, das dazu dient, Behälter kontrollierten chemischen Mitteln auszusetzen, um Mikroorganismen, Krankheitserreger und Verunreinigungen zu eliminieren. Die Kammer arbeitet als Zwischen- oder Endstufe im Sterilisationsprozess und stellt sicher, dass Behälter vor dem Abfüllen Hygienestandards erfüllen. Behälter gelangen über ein Fördersystem in die Kammer und werden einem Nebel, Spray oder Eintauchen in Desinfektionslösungen wie chlorbasierte Lösungen, Peressigsäure oder Wasserstoffperoxid ausgesetzt. Die Kammer hält kontrollierte Temperatur, Druck und Einwirkzeit aufrecht, um die Desinfektionswirksamkeit zu optimieren, gefolgt von Spül- oder Neutralisationsstufen zur Entfernung von Chemikalienrückständen. Zu den wichtigsten Parametern gehören Einwirkzeit (15–60 Sekunden), Chemikalienkonzentration (0,5–2,0 ppm), Betriebstemperatur (20–40 °C), Kammervolumen (0,5–5,0 m³), maximale Behältergröße (Φ100–300 mm), Durchsatz (1000–10000 Behälter pro Stunde), Sprühdruck (0,2–0,5 MPa), Temperaturgleichmäßigkeit (±2 °C), Stromversorgung (380–480 V AC), Leistungsaufnahme (5–15 kW), Schutzart (IP54–IP65 gemäß IEC 60529), Material (SS316L gemäß ASTM A240), Gewicht (500–2000 kg) und Stellfläche (2–6 m²). Diese Werte sind Referenzbereiche und müssen für das spezifische Modell und die Anwendung bestätigt werden. Die Kammer besteht typischerweise aus Edelstahl 316L und lebensmittelechten Kunststoffen, um Korrosion zu widerstehen und Hygiene zu gewährleisten. Sie ist für die Integration in bestehende Fördersysteme ausgelegt und erfordert eine angemessene Belüftung, Entwässerung und Sicherheitsverriegelungen. Wartungssignale umfassen inkonsistente Desinfektionsergebnisse, Druckabfälle oder Rückstandsbildung. Fehlergrenzen umfassen Verlust der Dichtungsintegrität, Pumpenausfall oder Sensorfehlfunktion. Bestätigen Sie immer modellspezifische Spezifikationen und Konformität mit dem rechtlichen Hersteller oder Lieferanten.

Funktionsprinzip

Behälter gelangen über ein Fördersystem in die Kammer, wo sie einem Nebel, Spray oder Eintauchen in chemische Desinfektionsmittel (z. B. chlorbasierte Lösungen, Peressigsäure oder Wasserstoffperoxid) ausgesetzt werden. Die Kammer hält kontrollierte Temperatur, Druck und Einwirkzeit aufrecht, um die Desinfektionswirksamkeit zu optimieren, gefolgt von Spül- oder Neutralisationsstufen zur Entfernung von Chemikalienrückständen. Der Prozess gewährleistet eine gleichmäßige Abdeckung und effektive Desinfektion, wobei Parameter wie Sprühdruck und Temperaturgleichmäßigkeit überwacht werden, um konsistente Bedingungen aufrechtzuerhalten.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Einwirkzeit15–60 SekundenDauer der Exposition von Behältern gegenüber chemischen Agenzien
Chemische Konzentration0.5–2.0 ppmKonzentration des Desinfektionsmittels in Lösung
Temperatur20–40 °CBetriebstemperatur im Inneren der Kammer
Kammervolumen0.5–5.0 Determines batch size for containers
Max. BehältergrößeΦ100–300 mmDiameter range for bottles or cans
Durchsatz1000–10000 Behälter/hProduction rate for continuous operation
Sprühdruck0.2–0.5 MPaEnsures uniform coverage of sanitizer
Temperaturgleichmäßigkeit±2 °CMaintains consistent disinfection conditions
Stromversorgung380–480 V ACThree-phase power for industrial use
Leistungsaufnahme5–15 kWIncludes pumps, heaters, and controls
SchutzartIP54–IP65Protection against dust and water jetsIEC 60529
WerkstoffSS316LCorrosion-resistant stainless steel for chemical exposureASTM A240
Gewicht500–2000 kgDepends on chamber size and construction
Stellfläche2–6 Space required for installation

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Edelstahl 1.4404 (316L) Lebensmittelechte Kunststoffe

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Kammergehäuse
    Die Kammerhülle selbst: umschließt das Prozessvolumen und trägt den Betriebsdruck und die Betriebstemperatur.
  • Sprühdüsenanordnung
    Verteilt chemisches Desinfektionsmittel gleichmäßig über Behälter
    Material: Edelstahl
  • Entwässerungssystem
    Entfernt gebrauchte chemische Lösungen und Spülwasser
    Material: PVC oder Edelstahl
  • Dichtungstür
    Gewährleistet die Eindämmung von Chemikalien und die Betriebssicherheit
    Material: Edelstahl mit Dichtung

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Drift des Desinfektionsmittelkonzentrationssensors über ±0,5 % Genauigkeit hinaus Unzureichende mikrobielle Reduktion (log10-Reduktion <5,0) Redundante Leitfähigkeitssensoren mit 4-20 mA HART-Protokoll und automatische Kalibrierung alle 24 Stunden
Thermische Ausdehnungsdifferenz von 0,15 mm zwischen 1.4301 (304SS) Kammerkörper und 1.4404 (316L) Sprühköpfen bei ΔT>50 °C Ermüdungsrissbildung an Kopfschweißnähten, die zu 0,5 l/min chemischer Leckage führt Dehnungsausgleicher mit 12,7 mm Hubkapazität und Inconel 625-Auftragsschweißung an Kopfverbindungen

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0,5-3,0 bar (Überdruck), 20-80 °C, 0,1-5,0 % Desinfektionsmittelkonzentration
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Dichtungsversagen bei 4,2 bar Innendruck, Materialabbau über 95 °C, Korrosionsbeginn bei pH <2,0 oder >12,5
Extrusion von Polymerdichtungen über 4,2 bar, Spannungsrisskorrosion von Edelstahl 1.4404 (316L) durch Chlorid über 60 °C bei >1000 ppm Cl-, chemischer Abbau von PTFE-Dichtungen über 150 °C
Fertigungskontext
Chemische Desinfektionskammer wird innerhalb von Getränkeherstellung nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Weitere Produktbezeichnungen

Chemical Disinfection Chamber Sanitizing Tank

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:0-2 bar (0-29 psi) Betriebsdruck, 3 bar (43,5 psi) max.
Durchflussrate:50-500 l/min (13-132 gal/min)
Betriebstemperatur:10-60 °C (50-140 °F)
exposure time:15-120 Sekunden
slurry concentration:0,5-5 % Desinfektionsmittel nach Volumen
Montage- und Anwendungskompatibilität
PeressigsäurelösungenWasserstoffperoxid-basierte DesinfektionsmittelChlordioxidlösungen
Nicht geeignet: Hochviskose Fluide oder abrasive Suspensionen
Auslegungsdaten
  • Behälterabmessungen und Durchsatz (Einheiten/Stunde)
  • Erforderliche Desinfektionszykluszeit
  • Verfügbarer chemischer Versorgungsdruck und Durchflussrate

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Korrosionsbedingte Leckage
Ursache: Chemischer Angriff durch Desinfektionsmittel (z.B. Chlor, Peressigsäure), der Dichtungen, Dichtringe und Kammerwände schädigt, verstärkt durch Temperaturwechsel und unsachgemäße pH-Wert-Regelung.
Sensor-/Steuerungssystemausfall
Ursache: Feuchtigkeitseintritt oder chemische Exposition beeinträchtigen Temperatur-, Druck- oder chemische Konzentrationssensoren, was zu ungenauen Messwerten und fehlerhaften Desinfektionszyklen führt.
Wartungsindikatoren
  • Sichtbare Korrosion, Lochfraß oder Schwitzwasser an Nähten, Dichtungen oder Schweißnähten im Kammerinneren oder -äußeren.
  • Hörbares Zischen oder unregelmäßiger Pumpen-/Ventilbetrieb, der auf Druckverlust oder Durchflussbehinderung hinweist.
Technische Hinweise
  • Einführung eines regelmäßigen Inspektions- und Austauschplans für Dichtungen und Dichtringe unter Verwendung chemikalienbeständiger Materialien (z.B. EPDM, PTFE) basierend auf Belastungszyklen, nicht nur auf Zeit.
  • Einbau redundanter oder ausfallsicherer Sensoren mit Schutzgehäusen und regelmäßiger Kalibrierung sowie Einsatz von Wasserqualitätsüberwachung zur Aufrechterhaltung optimaler pH-Werte und chemischer Konzentrationen, um korrosive Bedingungen zu reduzieren.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
DIN EN ISO 15883-1:2009 - Reinigungs-DesinfektionsgeräteANSI/AAMI ST79:2017 - Umfassende Leitlinie zur Dampfsterilisation und Sterilitätssicherung im GesundheitswesenDIN EN 285:2016 - Sterilisation - Dampfsterilisatoren - Großsterilisatoren
Fertigungsgenauigkeit
  • Kammerleckrate: ≤ 1,0 mbar/min bei Prüfdruck
  • Temperaturgleichmäßigkeit: ±2 °C an allen Überwachungspunkten während der Sterilisationsphase
Qualitätsprüfung
  • Druckabfall-Leckagetest
  • Biologischer Indikator (BI)-Challengetest mit Geobacillus stearothermophilus

Hersteller von Chemische Desinfektionskammer

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was ist der Zweck der Chemischen Desinfektionskammer?

Es ist ein versiegeltes Gehäuse, das Getränkebehälter chemischen Mitteln aussetzt, um Mikroorganismen zu eliminieren und sicherzustellen, dass Behälter vor dem Abfüllen Hygienestandards erfüllen.

Welche Desinfektionsmittel werden üblicherweise verwendet?

Typische Mittel umfassen chlorbasierte Lösungen, Peressigsäure oder Wasserstoffperoxid, wie in der Produktbeschreibung erwähnt.

Welche Schlüsselparameter sind zu beachten?

Zu den Schlüsselparametern gehören Einwirkzeit, Chemikalienkonzentration, Temperatur, Kammervolumen, Durchsatz und Sprühdruck. Diese sind Referenzbereiche und müssen für das spezifische Modell bestätigt werden.

Wie sollte die Kammer gewartet werden?

Regelmäßige Überprüfungen der Dichtungsintegrität, Pumpenleistung und Sensorkalibrierung werden empfohlen. Achten Sie auf inkonsistente Desinfektionsergebnisse oder Druckabfälle als Wartungssignale.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Getränkeherstellung

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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Keine Provision, kein Zwischenhändler
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Was wir nicht zusichern
Eine Listung ist keine Empfehlung. Prüfen Sie jeden Lieferanten und jeden Wert vor der Bestellung selbst.

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