Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Referenzelektrode

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Referenzelektrode im Bereich Chemische Herstellung anhand von Bezugspotential bis Temperaturbereich eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Referenzelektrode wird durch die Baugruppe aus Referenzelement und Elektrolytkammer beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Eine stabile Elektrode mit bekanntem und konstantem elektrochemischem Potenzial, die als Referenzpunkt in pH-Messsystemen dient.

Referenzelektrode in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

In pH-Überwachungssensoren liefert die Referenzelektrode ein stabiles, reproduzierbares elektrisches Potenzial, mit dem das Potenzial der Mess- (Glas-) Elektrode verglichen wird. Sie hält über eine Flüssigkeitsverbindung die elektrische Kontinuität mit der zu messenden Lösung aufrecht, ermöglicht den Stromfluss und verhindert gleichzeitig die Kontamination der internen Referenzlösung. Dies ermöglicht die genaue Bestimmung der Wasserstoffionenkonzentration durch Vervollständigung der elektrochemischen Zelle.

Die Referenzelektrode arbeitet auf der Grundlage einer Redoxreaktion mit festem Potenzial. Sie enthält typischerweise ein internes Element (wie Silber/Silberchlorid), das in einer stabilen Elektrolytlösung (wie KCl) eingetaucht ist. Dadurch entsteht ein konstantes Potenzial, das sich nicht mit dem pH-Wert der Lösung ändert. Wenn sie über die Lösung mit einer Messelektrode verbunden wird, korreliert die Potenzialdifferenz zwischen ihnen über die Nernst-Gleichung mit dem pH-Wert.

Typische Spezifikationen umfassen ein Referenzpotenzial von 0,2224 V vs. SHE bei 25 °C, einen Temperaturbereich von -5 bis 80 °C, einen Druckbereich von 0 bis 1,0 MPa, einen pH-Bereich von 0 bis 14, Widerstand ≤10 kΩ, Drift ≤0,1 mV/24h, Ansprechzeit ≤10 s, Keramikverbindung, 3M KCl-Elektrolyt, Glaskörper, BNC-Anschluss, Länge 120–150 mm und Durchmesser 12 mm. Diese Werte sind Verzeichnisreferenzen und müssen für das spezifische Modell und die Anwendung bestätigt werden.

Bei der Auswahl ist die Kompatibilität mit dem pH-Meter, die Prozessbedingungen (Temperatur, Druck, chemische Verträglichkeit) und die Wartungsanforderungen zu überprüfen. Die Art der Verbindung (einfach oder doppelt) und der Elektrolyt (Gel oder Flüssigkeit, nachfüllbar oder versiegelt) beeinflussen Leistung und Lebensdauer. Regelmäßige Kalibrierung und Reinigung sind erforderlich, um Drift und Verstopfung zu vermeiden. Anzeichen für Ausfälle sind langsame Reaktion, instabile Messwerte oder sichtbare Kontamination. Konsultieren Sie immer den Hersteller für modellspezifische Daten und Normen.

Funktionsprinzip

Die Referenzelektrode hält ein konstantes Potenzial durch eine Redoxreaktion aufrecht, typischerweise mit einem Silber/Silberchlorid-Element in gesättigter KCl-Lösung. Dieses Potenzial ist unabhängig vom pH-Wert der Probe. Wenn sie über die Lösung mit einer Messelektrode verbunden wird, folgt die Spannungsdifferenz der Nernst-Gleichung, wodurch die pH-Berechnung ermöglicht wird. Die Flüssigkeitsverbindung gewährleistet elektrischen Kontakt und minimiert gleichzeitig die Kontamination.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Bezugspotential0.2224 V vs SHESilver/silver chloride electrode at 25°C
Temperaturbereich-5–80 °CExceeding range may cause drift or damage
Druckbereich0–1.0 MPaHigher pressure requires reinforced housing
pH Bereich0–14 pHFull range for most applications
Widerstand≤10 Lower resistance improves signal stability
Drift≤0.1 mV/24hLong-term stability for accurate measurements
Ansprechzeit≤10 sTime to reach 95% of final value
ÜbergangstypCeramicSingle or double junction options
Elektrolyt3M KClGel or liquid, refillable or sealed
GehäusematerialGlassChemical resistance and durability
AnschlussBNCCompatible with standard pH meters
Länge120–150 mmVaries by application
Durchmesser12 mmStandard size for most electrodes

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Silber/Silberchlorid Kaliumchlorid-Elektrolyt Keramik- oder poröser Polymerübergang Glas- oder Kunststoffgehäuse

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Referenzelement
    Bietet stabiles elektrochemisches Potenzial durch Redoxreaktion
    Material: Silber/Silberchlorid-Draht
  • Elektrolytkammer
    Hält stabile Referenzelektrolytlösung
    Material: Glas oder Kunststoff
  • Flüssigkeitsübergang
    Ermöglicht elektrischen Kontakt bei gleichzeitiger Verhinderung der Elektrolytvermischung
    Material: Keramik, poröses Polymer oder Glasfritte
  • Referenzfülllösung
    Hält konstante Ionenstärke und Potenzial aufrecht
    Material: Kaliumchloridlösung

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Silberchloridschichtabnahme unter 0,1 mm Dicke Referenzpotentialabweichung über 2 mV/Stunde Doppelübergangsdesign mit 3M KCl äußerem Elektrolytreservoir, das die Ag/AgCl-Elektrode bei 25°C ±0,5°C hält
Glasmembranriss an Spannungskonzentrationspunkten über 50 MPa Elektrolytleckage, die einen Kurzschluss im Messkreis verursacht Getempertes Borosilikatglas mit mindestens 1,5 mm Wandstärke und PTFE-Schutzmanschette

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0-14 pH bei 0-100°C mit Potentialstabilität von ±0,1 mV über 24 Stunden
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Elektrodenpotentialabweichung von mehr als ±30 mV vom Referenzwert oder interne Elektrolytkontamination >5 % nach Volumen
Elektrolytdiffusion durch porösen Übergang, die zu einer Instabilität des Flüssigkeitsübergangspotenzials führt, die die Vorhersagen der Nernst-Gleichung übersteigt
Fertigungskontext
Referenzelektrode wird innerhalb von Chemische Herstellung nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Industrielles Ökosystem und Lieferkette

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:0-10 bar (Standard), bis zu 16 bar für Druckbeaufschlagte Systeme
Durchflussrate:0-3 m/s (zur Vermeidung mechanischer Belastung und potenzieller Beschädigung)
Betriebstemperatur:-5°C bis 80°C (typisch), bis zu 130°C für Hochtemperaturvarianten
slurry concentration:Nicht empfohlen für hochfeste Suspensionen (>5 % Feststoffe nach Gewicht); Einsatz in klaren bis niedrig trüben Lösungen
Montage- und Anwendungskompatibilität
Kaliumchlorid (KCl)-ElektrolytlösungenWässrige Prozessströme (z.B. Trinkwasser, Abwasser)Nicht aggressive chemische Lösungen (z.B. Puffer, verdünnte Säuren/Laugen)
Nicht geeignet: Flusssäure (HF) oder fluoridhaltige Medien (greifen Glaskomponenten an)
Auslegungsdaten
  • Prozessanschlusstyp und -größe (z.B. 1/2" NPT, 3/4" NPT, Flansch)
  • Erforderlicher Referenzelektrodentyp (z.B. Ag/AgCl, Kalomel, Doppelübergang)
  • Installationsumgebung (Eintauchtiefe, Ausrichtung, Nähe zur Messelektrode)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Elektrodenkontamination
Ursache: Ablagerung von Prozessmedien, Verkrustung oder Verschmutzung auf der Elektrodenoberfläche, die zu ungenauen Potenzialmessungen und Signalabweichung führt.
Referenzübergangsblockade
Ursache: Verstopfung des porösen Übergangs durch Feststoffe, Ausfällungen oder viskose Fluide, die den ionischen Kontakt unterbrechen und instabile oder fehlerhafte Messwerte verursachen.
Wartungsindikatoren
  • Abweichende oder instabile Potenzialmesswerte trotz stabiler Prozessbedingungen
  • Sichtbare Ablagerungen, Verfärbungen oder physische Schäden an der Elektrodenspitze oder dem Übergang
Technische Hinweise
  • Implementieren Sie routinemäßige Reinigungs- und Kalibrierungspläne mit herstellerempfohlenen Lösungen, um Kontamination zu verhindern und die Genauigkeit aufrechtzuerhalten.
  • Sorgen Sie für eine ordnungsgemäße Installation mit ausreichendem Fluss über den Übergang, um Verschmutzung zu minimieren, und verwenden Sie Schutzmanschetten oder -abdeckungen in abrasiven oder feststoffreichen Umgebungen.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ASTM E70-19 (Standardtestverfahren für den pH-Wert wässriger Lösungen mit der Glaselektrode)CE-Kennzeichnung (Conformité Européenne) für elektrische Sicherheit und EMV-Konformität
Fertigungsgenauigkeit
  • Elektrodenpotentialstabilität: +/- 0,1 mV über 24 Stunden
  • Referenzübergangspotenzial: Maximale Abweichung von +/- 3 mV
Qualitätsprüfung
  • Kalibrierungsverifizierung gegen zertifizierte Pufferlösungen (z.B. pH 4,01, 7,00, 10,01)
  • Dichtheitsprüfung (Druck-/Vakuummethode) zur Sicherstellung der Elektrolytintegrität

Hersteller von Referenzelektrode

1 Unternehmen führen dieses Produkt in ihrem eigenen Sortiment. Die Unternehmensangaben stammen von der jeweils eigenen Website; jede Karte nennt die Grundlage der Zuordnung.

Zibo Deyuan Metal Material Co., Ltd.
Zibo · CN
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Reference Electrode”
Quellseite ansehen ↗ deyuanmetal.com · geprüft am 2026-09-04

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Wie hoch ist das Referenzpotenzial dieser Elektrode?

Das Referenzpotenzial beträgt 0,2224 V vs. SHE bei 25 °C, aber dies ist ein Verzeichnisreferenzwert. Bestätigen Sie das genaue Potenzial für Ihr spezifisches Modell und Ihre Temperatur.

Welchen Temperaturbereich hält diese Elektrode aus?

Der aufgeführte Temperaturbereich beträgt -5 bis 80 °C. Das Überschreiten dieses Bereichs kann zu Drift oder Schäden führen. Überprüfen Sie die Grenzen für Ihre Anwendung.

Wie oft sollte die Elektrode kalibriert werden?

Die Kalibrierungshäufigkeit hängt von der Nutzung und den Prozessbedingungen ab. Eine regelmäßige Kalibrierung wird empfohlen, um die Genauigkeit zu erhalten. Befolgen Sie die Richtlinien des Herstellers.

Was sind Anzeichen für einen Ausfall der Elektrode?

Anzeichen sind langsame Reaktion, instabile Messwerte oder sichtbare Kontamination. Wenn diese auftreten, reinigen oder ersetzen Sie die Elektrode gemäß den Anweisungen des Herstellers.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Chemische Herstellung

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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