Strukturierte Komponentendaten · 2026

Vibrationsmotor

Spezial-Elektromotor zur Erzeugung kontrollierter mechanischer Vibrationen an Industrieanlagen wie Staubsammeltrichtern.

Technische Definition und Einsatzkontext
Ein typisches Vibrationsmotor wird in Maschinen- und Anlagenbau nach Material, Toleranz, Montage- und Anwendungskompatibilität sowie Ausfallrisiko bewertet.

Ein spezieller Elektromotor, der dazu ausgelegt ist, kontrollierte mechanische Vibrationen zu erzeugen, wenn er an Industrieanlagen wie Staubsammeltrichtern montiert wird. Er wandelt elektrische Energie durch ein exzentrisches rotierendes Massensystem in oszillierende mechanische Bewegung um, wodurch gerichtete Vibrationen entstehen, die den Materialfluss fördern, Brückenbildung verhindern und eine gleichmäßige Entleerung von Schüttgut aus Lagerbehältern sicherstellen. Funktioniert nach dem Prinzip der Zentrifugalkrafterzeugung durch eine unbalancierte Masse (Exzentergewicht), die auf der Motorwelle angebracht ist. Wenn der Motor rotiert, erzeugt die außermittige Masse eine unbalancierte Zentrifugalkraft, die gerichtete Vibrationen hervorruft. Diese Vibrationen werden über die Motorhalterung auf die Trichterstruktur übertragen, wodurch Materialanhaftungen gebrochen und der Schwerkraftfluss durch Verringerung der inneren Reibung und der Kohäsionskräfte zwischen den Partikeln gefördert wird.

Komponentenspezifikationen

Definition
Ein spezieller Elektromotor, der dazu ausgelegt ist, kontrollierte mechanische Vibrationen zu erzeugen, wenn er an Industrieanlagen wie Staubsammeltrichtern montiert wird. Er wandelt elektrische Energie durch ein exzentrisches rotierendes Massensystem in oszillierende mechanische Bewegung um, wodurch gerichtete Vibrationen entstehen, die den Materialfluss fördern, Brückenbildung verhindern und eine gleichmäßige Entleerung von Schüttgut aus Lagerbehältern sicherstellen.

Funktioniert nach dem Prinzip der Zentrifugalkrafterzeugung durch eine unbalancierte Masse (Exzentergewicht), die auf der Motorwelle angebracht ist. Wenn der Motor rotiert, erzeugt die außermittige Masse eine unbalancierte Zentrifugalkraft, die gerichtete Vibrationen hervorruft. Diese Vibrationen werden über die Motorhalterung auf die Trichterstruktur übertragen, wodurch Materialanhaftungen gebrochen und der Schwerkraftfluss durch Verringerung der inneren Reibung und der Kohäsionskräfte zwischen den Partikeln gefördert wird.
Funktionsprinzip
Funktioniert nach dem Prinzip der Zentrifugalkrafterzeugung durch eine Unwucht (exzentrische Masse), die auf der Motorwelle montiert ist. Wenn der Motor rotiert, erzeugt die außermittige Masse eine unbalancierte Zentrifugalkraft, die gerichtete Vibrationen erzeugt. Diese Vibrationen werden über die Motorhalterung auf die Trichterstruktur übertragen, brechen Materialanhaftungen und fördern den Schwerkraftfluss, indem sie die innere Reibung und Kohäsionskräfte zwischen Partikeln reduzieren.
Materialien
Gehäuse: Gusseisen oder Aluminiumlegierung (Güte: EN AC-46000 oder gleichwertig)Welle: Kohlenstoffstahl (Güte: C45/1045) mit OberflächenhärtungLager: Abgedichtete Rillenkugellager (SKF/C&U 6205-2RS1 oder gleichwertig)Exzentergewichte: Hochdichter Stahl oder WolframlegierungWicklungen: Kupferlackdraht (Isolationsklasse F155°C)Klemmenkasten: Aluminiumlegierung mit Schutzart IP65/IP66.
Drehzahl
900-3000RPM
Spannung
230/400V AC, 50/60Hz
Montage
Flansch- oder Fußmontage
Betriebsart
S1 (Dauerbetrieb)
Leistung
0.12-0.75kW
Isolierklasse
F (155°C)
Schutzart
IP65/IP66
Zentrifugalkraft
500-5000N
Umgebungstemperatur
-20°C bis +40°C
Vibrationsfrequenz
15-50Hz
Normen
ISO 10816ISO 1940DIN 45691IEC 60034

Branchentaxonomie & Aliasse

Gebräuchliche Handelsnamen, technische Kennungen und Suchbegriffe für Vibrationsmotor.

Übergeordnete Produkte

Diese Komponente wird in den folgenden Industrieprodukten eingesetzt.

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Massnahme

Unzureichende Lagerschmierung->Erhöhte Reibung führt zu Überhitzung und Festfressen->Geplanten Schmierplan mit Hochtemperaturfett umsetzen; Temperatursensoren zur Frühwarnung installieren
Lockere Montagebolzen->Reduzierte Vibrationsübertragungseffizienz; mögliche Motorablösung->Sicherungsscheiben oder Schraubensicherungsmittel verwenden; Drehmomentprüfung alle 500 Betriebsstunden durchführen
Feuchtigkeitseintritt im Klemmenkasten->Elektrischer Kurzschluss und Motorausfall->Integrität der IP65/IP66-Schutzart sicherstellen; Trockenmittelbeutel im Klemmenkasten verwenden; regelmäßige Dichtungsprüfung

Industrielles Ökosystem und technische Bewertung

Montage- und Anwendungskompatibilität
Dieser Vibrationsmotor passt für Entstaubungstrichter, Siloaustragssysteme, Vibrationsförderer, Siebmaschinen und Big-Bag-Entleerer. Vor der Bestellung bitte Einbaumaße, Spannung und Zentrifugalkraft prüfen.
Engineering-Risiken
  • Lagerausfall durch Dauerbetrieb
  • Lockern der Montagebolzen durch Vibration
  • Überhitzung durch Staubansammlung
  • Verschlechterung der elektrischen Isolierung
  • Strukturermüdung der Trichter-Schweißnähte

Konformität und Prüfung

Toleranz
Vibrationsamplitude Toleranz: ±10% des Nennwerts; Ebenheit der Montagefläche: ≤0,1mm pro 100mm; Wellenrundlauf: ≤0,05mm TIR
Prüfverfahren
Vibrationsmessung nach ISO 10816 mit Beschleunigungssensoren; Elektrische Prüfung nach IEC 60034; Thermografie zur Temperaturverteilung; Hochlaufversuch zur Lagergeräuschanalyse

Hersteller für diese Komponente

Relevante Herstellerprofile aus der CNFX-Komponentenfähigkeitstabelle.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

Verwandte Komponenten

Häufige Fragen

Wie verhindert ein Vibrationsmotor Materialbrücken in Trichtern?

Der Motor erzeugt hochfrequente, niedrigamplitudige Vibrationen, die die Partikelkohäsion stören und die innere Reibung reduzieren, wodurch Gewölbebildungen aufgebrochen werden und ein kontinuierlicher Materialfluss durch den Trichterauslass gewährleistet wird.

Welche Wartung ist für industrielle Vibrationsmotoren erforderlich?

Regelmäßige Überprüfung der Montagebolzen (Drehmomentprüfung), Schmierung der Lager alle 2000-3000 Betriebsstunden, Überprüfung der elektrischen Verbindungen und regelmäßige Reinigung der Lüftungsöffnungen, um Überhitzung zu vermeiden.

Können Vibrationsmotoren drehzahlgeregelt werden?

Ja, über Frequenzumrichter (VFDs), die eine Anpassung von Vibrationsfrequenz und -amplitude durch Steuerung der Motordrehzahl ermöglichen, was eine Optimierung für verschiedene Materialarten und Fließbedingungen erlaubt.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Component Index · Maschinen- und Anlagenbau

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.

Beschaffungsinformationen anfragen für Vibrationsmotor

Informationen zu Einsatzbereich, Spezifikationsgrenzen, Lieferantentypen und RFQ-Vorbereitung anfragen.

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