Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Antriebseinheit

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Antriebseinheit im Bereich Maschinen- und Anlagenbau anhand von Nenndrehmoment bis Eingangsdrehzahl eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Antriebseinheit wird durch die Baugruppe aus Elektromotor und Getriebeuntersetzer beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Das mechanische Kraftübertragungssystem, das Drehkraft zum Betrieb eines Rotations- oder Schneckenspeisers bereitstellt.

Technische Definition

Eine Antriebseinheit ist die zentrale Kraftübertragungskomponente in Rotations- und Schneckenspeisern. Sie wandelt Motorleistung in kontrollierte Drehbewegung um, um den Rotor oder die Schnecke des Speisers anzutreiben. Sie gewährleistet präzise Materialhandhabung durch Regulierung von Drehzahl und Drehmoment für konsistente Zuführvorgänge. Die Einheit besteht typischerweise aus Motor, Getriebe, Kupplung und Montagekomponenten. Elektrische Energie treibt den Motor an, der über das Getriebe Drehkraft überträgt, um die Drehzahl anzupassen und das Drehmoment zu erhöhen. Diese kontrollierte Bewegung wird dann über Kupplungen auf die Rotor- oder Schneckenwelle des Speisers übertragen, was eine präzise Materialförderung ermöglicht. Antriebseinheiten sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, um unterschiedlichen Speisergrößen und Anwendungen gerecht zu werden. Zu den wichtigsten Parametern gehören Nenndrehmoment (50–500 N·m), Eingangsdrehzahl (10–300 U/min), Übersetzungsverhältnis (5–100), Betriebsfaktor (1,25–2,0 nach AGMA 2001), Flankenspiel (≤0,1° nach DIN 3967), Wirkungsgrad (92–97% für einstufige Stirnradgetriebe), Betriebstemperatur (-20 bis 80°C), Schutzart (IP54–IP66 nach IEC 60529), Gehäusematerial (HT250–QT450 nach GB/T 9439), Zahnradmaterial (20CrMnTi–42CrMo nach GB/T 3077), Gewicht (15–150 kg) und Einbaulage (M1–M6 nach IEC 60034-7). Häufig verwendete Materialien sind Gusseisen, Stahllegierungen und Aluminiumlegierungen. Diese Werte sind Referenzbereiche und müssen für das spezifische Modell und die Anwendung bestätigt werden. Konsultieren Sie immer den Hersteller oder Lieferanten, um genaue Spezifikationen, Normkonformität und Eignung für Ihren Verwendungszweck zu bestätigen.

Funktionsprinzip

Die Antriebseinheit besteht typischerweise aus Motor, Getriebe, Kupplung und Montagekomponenten. Elektrische Energie treibt den Motor an, der über das Getriebe Drehkraft überträgt, um die Drehzahl anzupassen und das Drehmoment zu erhöhen. Diese kontrollierte Bewegung wird dann über Kupplungen auf die Rotor- oder Schneckenwelle des Speisers übertragen, was eine präzise Materialförderung ermöglicht.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Nenndrehmoment50–500 N·mDepends on feeder size and material density
Eingangsdrehzahl10–300 r/minHigher speeds may require forced lubrication
Übersetzungsverhältnis5–100Select based on required output speed
Betriebsfaktor1.25–2.0Higher for shock loads or continuous dutyAGMA 2001
Verdrehspiel≤0.1 °Critical for precise metering applicationsDIN 3967
Wirkungsgrad92–97 %Single-stage helical gearboxes
Betriebstemperatur-20–80 °CLubricant viscosity limits range
SchutzartIP54–IP66IP66 for washdown environmentsIEC 60529
GehäusematerialHT250–QT450Ductile iron for higher strengthGB/T 9439
Zahnradwerkstoff20CrMnTi–42CrMoCase-hardened for wear resistanceGB/T 3077
Gewicht15–150 kgDepends on size and torque rating
EinbaulageM1–M6Any orientation with proper lubricationIEC 60034-7

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Gusseisen Stahllegierungen Aluminiumlegierungen

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Elektromotor
    Stellt die primäre Rotationsleistung für das Antriebssystem bereit
    Material: Stahl, Kupfer, Aluminium
  • Getriebeuntersetzer
    Reduziert die Motordrehzahl und erhöht das Drehmoment für den Betrieb des Zuführers
    Material: Gusseisen, Stahllegierungen
  • Kupplung
    Verbinder des Antriebsausgangs mit dem Zuführrotor/Schneckenschaft unter Ausgleich von Fehlausrichtungen
    Material: Stahl, Elastomere
  • Montagebasis
    Bietet strukturelle Unterstützung und Ausrichtung für das gesamte Antriebsaggregat
    Material: Stahlblech

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Wellenfehlausrichtung übersteigt 0,05 mm/mm Winkelabweichung Kupplungsermüdungsbruch bei Spannungskonzentrationsfaktor Kt=2,8 Laserausgerichtete Installation mit Toleranz der Messuhr <0,02 mm TIR
Schmierstoffviskosität fällt unter ISO VG 32 bei 40°C Wälzlager-Schalenbildung bei Kontaktspannung >1,8 GPa Synthetisches PAO-basiertes Fett mit 3% MoS₂-Zusatz, nachgefüllt in 2000-Stunden-Intervallen

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0,5-15 kW bei 1500-3000 U/min mit Drehmoment 3,2-32 N·m
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Lagertemperatur übersteigt 120°C oder Schwingungsamplitude überschreitet 7,1 mm/s RMS
Thermische Ausdehnungsdifferenz zwischen Stahlwelle (α=11,5×10⁻⁶/K) und Aluminiumgehäuse (α=23,1×10⁻⁶/K), die bei ΔT>80K zu Lagerschäden führt
Fertigungskontext
Antriebseinheit wird innerhalb von Maschinen- und Anlagenbau nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Industrielles Ökosystem und Lieferkette

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Bis zu 10 bar
Weitere Spezifikationen:Max. Drehmoment: 500 Nm, Drehzahlbereich: 0-100 U/min
Betriebstemperatur:-20°C bis 120°C
Montage- und Anwendungskompatibilität
Trockene Schüttgüter (z.B. Getreide, Pulver)Granulierte Materialien (z.B. Kunststoffgranulat, Sand)Nicht abrasive Suspensionen (z.B. Lebensmittelpasten, leichter Schlamm)
Nicht geeignet: Hochkorrosive oder abrasive Medien (z.B. saure Suspensionen, Metallspäne)
Auslegungsdaten
  • Erforderliches Drehmoment (Nm) basierend auf Materialdichte und Fördererlast
  • Betriebsdrehzahl (U/min) für gewünschte Förderrate
  • Stromversorgungsspezifikationen (z.B. Motorspannung, Phasen, Leistungsaufnahme)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Lagerermüdung und Schalenbildung
Ursache: Zyklische Belastung, die die Ermüdungsgrenzen des Lagers überschreitet, unzureichende Schmierung, die zu Metall-auf-Metall-Kontakt führt, oder Kontaminationseintrag, der Oberflächenverschlechterung verursacht
Zahnflankenermüdung (Pitting) und Verschleiß
Ursache: Unzureichende Schmierfilmdicke, Fehlausrichtung, die zu ungleichmäßiger Lastverteilung führt, oder Oberflächenermüdung durch wiederholte Hertzsche Kontaktspannungen
Wartungsindikatoren
  • Hochfrequente Vibrationen oder hörbare Quietsch-/Mahlgeräusche während des Betriebs
  • Sichtbare Ölleckagen um Dichtungen oder abnormaler Temperaturanstieg an Gehäuseoberflächen
Technische Hinweise
  • Implementierung einer zustandsbasierten Schmierung mit Öl geeigneter Viskosität und geplanter Ölanalyse zur Überwachung von Verschleißmetallen und Kontaminationsgraden
  • Etablierung von Laserausrichtungsprotokollen während der Installation und periodischer Kontrollen, um die Wellenausrichtung innerhalb von 0,002 Zoll pro Zoll Kupplungstrennung aufrechtzuerhalten

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ISO 1940-1:2003 (Mechanische Schwingungen - Anforderungen an die Auswuchtgüte von Rotoren im starren Zustand)ANSI/AGMA 2000-A88 (Zahnradklassifizierung und Prüfhandbuch - Toleranzen und Messmethoden für unmontierte Stirn- und Schrägverzahnungen)DIN 5480-1:2006 (Evolventen-Verzahnungen mit Bezugsdurchmesser - Teil 1: Grundlagen)
Fertigungsgenauigkeit
  • Wellenkonzentrizität: +/-0,01 mm
  • Zahnflankenprofilabweichung: 0,02 mm
Qualitätsprüfung
  • Härteprüfung (Rockwell oder Brinell) zur Materialfestigkeitsverifizierung
  • Laufprüfung mittels Messuhr oder Koordinatenmessgerät (KMG) für Rotationsgenauigkeit

Hersteller von Antriebseinheit

2 Unternehmen führen dieses Produkt in ihrem eigenen Sortiment. Die Unternehmensangaben stammen von der jeweils eigenen Website; jede Karte nennt die Grundlage der Zuordnung.

Mingnayang Intelligent Technology (Jiangsu) Co., Ltd.
Changzhou · CN
Fertigt außerdem: Automated Assembly Line、Rotor Assembly、Motor Assembly und 1 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “• E-Drive assembly”
Quellseite ansehen ↗ mnytec.com · geprüft am 2026-09-05
Zhejiang Pangu Power Technology Co., Ltd.
· CN
Fertigt außerdem: Construction Equipment、Rigid Dump Truck
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Electric Drive Assembly”
Quellseite ansehen ↗ pan-good.com · geprüft am 2026-09-14

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was ist die Hauptfunktion einer Antriebseinheit in einem Speiser?

Die Antriebseinheit wandelt Motorleistung in kontrollierte Drehbewegung um, um den Rotor oder die Schnecke eines Rotations- oder Schneckenspeisers anzutreiben, und gewährleistet präzise Materialhandhabung durch Regulierung von Drehzahl und Drehmoment.

Was sind typische Drehmoment- und Drehzahlbereiche für diese Einheiten?

Das typische Nenndrehmoment liegt zwischen 50 und 500 N·m, die Eingangsdrehzahl zwischen 10 und 300 U/min. Diese Werte hängen von Speisergröße und Materialdichte ab; bitte mit dem Hersteller bestätigen.

Welche Normen sind für Antriebseinheiten relevant?

Relevante Normen sind AGMA 2001 für Betriebsfaktor, DIN 3967 für Flankenspiel, IEC 60529 für Schutzart, GB/T 9439 für Gehäusematerial, GB/T 3077 für Zahnradmaterial und IEC 60034-7 für Einbaulage. Konformität mit dem Lieferanten verifizieren.

Wie wähle ich die richtige Antriebseinheit für meine Anwendung aus?

Die Auswahl sollte auf erforderlicher Ausgangsdrehzahl, Drehmoment, Betriebsfaktor und Umgebungsbedingungen basieren. Verifizieren Sie immer modellspezifische Parameter mit dem Hersteller oder Lieferanten, um korrekte Passung und Leistung sicherzustellen.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Maschinen- und Anlagenbau

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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