Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Flammensensor

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Flammensensor im Bereich Maschinen- und Anlagenbau anhand von Erfassungsabstand bis Ansprechzeit eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Flammensensor wird durch die Baugruppe aus Sensorelement und Gehäuse beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Ein Sicherheitsgerät, das das Vorhandensein oder Fehlen einer Flamme in einem Brennersystem erkennt.

Flammensensor in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Der Flammensensor ist eine kritische Sicherheitskomponente in Brenneranordnungen in der Maschinen- und Anlagenbauindustrie. Seine Hauptfunktion besteht darin, kontinuierlich das Vorhandensein einer Flamme zu überwachen, um den sicheren Betrieb des Brenners zu gewährleisten. Durch die Erkennung der optischen, thermischen oder elektrischen Eigenschaften der Flamme sendet der Sensor ein Signal an das Brennersteuerungssystem. Wenn eine Flamme vorhanden ist, hält das Steuerungssystem den Brennstofffluss aufrecht; bei Flammenausfall löst der Sensor eine Sicherheitsabschaltung aus, um gefährliche Bedingungen wie Brennstoffansammlung oder Explosion zu verhindern. Der Sensor arbeitet nach Prinzipien wie der Erkennung von ultravioletter (UV) Strahlung, infraroter (IR) Strahlung oder Flammenrektifikation (Ionisationsstrom). Er wandelt das erkannte Signal in einen elektrischen Ausgang um, der vom Steuerungssystem interpretiert wird. Typische Spezifikationen umfassen eine Erkennungsdistanz von 0,5 bis 2,0 Metern, eine Ansprechzeit von ≤1 Sekunde, einen Spektralbereich von 300 bis 1100 Nanometern, eine Versorgungsspannung von 24 V DC ±10%, ein Ausgangssignal von 4–20 mA, einen Betriebstemperaturbereich von -40 bis 85 °C, Schutzarten von IP65 bis IP67 gemäß IEC 60529 und ein Gehäusematerial aus Edelstahl 316 gemäß ASTM A240. Das Gewicht liegt je nach Gehäusegröße und Optionen zwischen 0,5 und 1,5 kg. Diese Werte sind Referenzbereiche und müssen für das spezifische Modell und die Anwendung mit dem Hersteller oder Lieferanten verifiziert werden. Der Sensor ist für industrielle Umgebungen ausgelegt, mit Materialien wie Edelstahl, Keramik und Quarzglas. Richtige Installation, Kalibrierung und regelmäßige Tests sind entscheidend für zuverlässige Flammenerkennung und Systemsicherheit.

Funktionsprinzip

Der Flammensensor erkennt das Vorhandensein einer Flamme durch Erfassung von ultravioletter (UV) Strahlung, infraroter (IR) Strahlung oder Flammenrektifikation (Ionisationsstrom), die von der Flamme erzeugt werden. Der Sensor wandelt das erkannte Signal in einen elektrischen Ausgang um, typischerweise ein 4–20 mA analoges Signal proportional zur Flammenintensität. Dieser Ausgang wird vom Brennersteuerungssystem interpretiert, um den Brennstofffluss bei vorhandener Flamme aufrechtzuerhalten oder bei Flammenausfall eine Sicherheitsabschaltung einzuleiten. Der Spektralbereich von 300–1100 nm deckt UV bis nahes Infrarot ab und ermöglicht die Erkennung verschiedener Flammentypen. Die Ansprechzeit beträgt ≤1 Sekunde, was eine schnelle Reaktion auf Flammenverlust gewährleistet. Der Sensor arbeitet in einem Temperaturbereich von -40 bis 85 °C und ist mit IP65–IP67 gegen Staub und Wasserstrahlen geschützt.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Erfassungsabstand0.5–2.0 mMaximum distance for reliable flame detection
Ansprechzeit≤1 sTime to signal flame presence or absence
Spektralbereich300–1100 nmCovers UV to near-infrared for various flame types
Versorgungsspannung24 ±10% V DCTypical industrial control voltage
Ausgangssignal4–20 mAAnalog output proportional to flame intensity
Betriebstemperatur-40–85 °CAmbient temperature range for electronics
SchutzartIP65–IP67Staubdicht und strahlwassergeschütztIEC 60529
Gehäusematerial316 SSCorrosion-resistant stainless steel housingASTM A240
Gewicht0.5–1.5 kgDepends on housing size and options

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Edelstahl Keramik Quarzglas

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Sensorelement
    Erfasst Flammenstrahlung oder Ionisationsstrom
    Material: Quarz/UV-Röhre oder Metallstab
  • Gehäuse
    Schützt interne Komponenten vor Wärme und Umwelteinflüssen
    Material: Edelstahl
  • Elektrischer Steckverbinder
    Bietet Schnittstelle zur Signalübertragung an das Steuerungssystem
    Material: Messing/Edelstahl
  • Signalausgangswandler
    Wandelt das rohe Detektorsignal in das 4–20-mA-Signal um, das der Brennerregler liest.

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Elektrodenverschmutzungsakkumulation bei 3,2 μg/cm²/Stunde aus Verbrennungsnebenprodukten Flammenstromgleichrichtungsausfall mit Leckstrom über 0,1 μA Selbstreinigende Elektrodenkonstruktion mit 50 Hz Wechselstrom überlagert auf Gleichstromvorspannung
Quarz-Entglasung des UV-Sensorfensters bei Temperaturen >300 °C für >1000 Stunden UV-Transmissionsreduktion unter 60 % bei 185-260 nm Wellenlängen Synthetisches Saphirfenster mit Antireflexbeschichtung und aktiver thermoelektrischer Kühlung

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0,5-5,0 μA (Flammenstrom), 0,1-10,0 Lux (UV-Detektion), -40 °C bis 85 °C (Umgebungstemperatur)
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Flammenstrom <0,3 μA (Detektionsverlust), UV-Sensorsättigung >15 Lux (falsch positiv), Elektrodenverschmutzung >50 μg/cm² (Isolationsdurchschlag)
Ionisationslöschung bei Flammenströmen unter 0,3 μA aufgrund unzureichender Verbrennungsionen, UV-Photokathodenermüdung durch kumulative Exposition >10⁹ Photonen/cm², dielektrischer Durchschlag bei Elektrodenverschmutzung über 50 μg/cm², die Leckagepfade erzeugt
Fertigungskontext
Flammensensor wird innerhalb von Maschinen- und Anlagenbau nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Industrielles Ökosystem und Lieferkette

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:0 bis 1 bar (atmosphärisch bis leichter Überdruck)
Durchflussrate:Nicht spezifiziert
Betriebstemperatur:-40 °C bis 85 °C (Betrieb), bis zu 120 °C (Kurzzeitexposition)
Montage- und Anwendungskompatibilität
ErdgasverbrennungssystemePropanbrenneranwendungenÖlbefeuerte Heizsysteme
Nicht geeignet: Umgebungen mit hoher Partikelbelastung (z.B. Kohlestaub, starker Ruß)
Auslegungsdaten
  • Brennerflammengröße und -form
  • Erforderlicher Detektionsabstand (Sensor-Flamme)
  • Umgebungslichtstörpegel

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Linsenverschmutzung
Ursache: Ablagerung von Ruß, Staub oder Ölrückständen auf der optischen Oberfläche, die das Flammensignal blockieren oder streuen, oft aufgrund unvollständiger Verbrennung, unzureichender Luftfiltration oder Nähe zu verschmutzten Umgebungen.
Sensor-Drift oder Kalibrierungsverlust
Ursache: Degradation interner Komponenten (z.B. Fotozellen, UV-Röhren) über die Zeit durch thermische Zyklen, längere Exposition bei hohen Temperaturen oder Alterung der Elektronik, was zu ungenauen Flammenerkennungsschwellen führt.
Wartungsindikatoren
  • Intermittierende oder falsche Flammenerkennung (z.B. unerwartetes Ein-/Ausschalten des Brenners, Alarme ohne Flammenverlust)
  • Sichtbare Ablagerungen oder Verfärbungen auf der Sensorlinse oder dem Gehäuse, die auf Verschmutzung oder Überhitzung hinweisen
Technische Hinweise
  • Regelmäßige Linsenreinigung mit geeigneten Lösungsmitteln (z.B. Isopropylalkohol) und weichen Materialien zur Vermeidung von Kratzern durchführen, kombiniert mit Inspektion während routinemäßiger Wartungsstillstände.
  • Sicherstellen, dass der Sensor korrekt ausgerichtet und montiert ist, um direkter Exposition gegenüber übermäßiger Hitze oder Vibration zu vermeiden, und die Kalibrierung jährlich mit herstellerseitig empfohlenen Testverfahren überprüfen.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ISO 23550:2011 (Sicherheits- und Steuergeräte für Gasbrenner und Gasverbrennungsgeräte)ANSI Z21.20 (Automatische Gaszündsysteme und -komponenten)EN 298:2012 (Automatische Brennersteuerungssysteme für Brenner und Geräte zur Verbrennung gasförmiger oder flüssiger Brennstoffe)
Fertigungsgenauigkeit
  • Optische Ausrichtung: +/- 0,5° Winkelabweichung
  • Ansprechzeit: +/- 10 % des spezifizierten Wertes (typischerweise 2-4 Sekunden)
Qualitätsprüfung
  • UV/IR-Spektralantwort-Verifizierungstest
  • Umweltbeständigkeitstest (Temperaturwechsel, Vibration, Feuchtigkeit)

Hersteller von Flammensensor

1 Unternehmen führen dieses Produkt in ihrem eigenen Sortiment. Die Unternehmensangaben stammen von der jeweils eigenen Website; jede Karte nennt die Grundlage der Zuordnung.

Winsen Electronics Technology Co., Ltd.
Zhengzhou · CN
Fertigt außerdem: Energy Storage/Transfer Element (for active systems)、Flow Sensor、Gas Sensor und 1 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Flame sensor”
Quellseite ansehen ↗ winsen-sensor.com · geprüft am 2026-09-10

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was ist die typische Erkennungsdistanz eines Flammensensors?

Die Erkennungsdistanz beträgt typischerweise 0,5 bis 2,0 Meter, hängt jedoch von Flammentyp, Sensormodell und Installationsbedingungen ab. Verifizieren Sie immer die Nenndistanz des spezifischen Modells mit dem Hersteller.

Wie kommuniziert der Flammensensor mit dem Brennersteuerungssystem?

Der Sensor liefert ein analoges Ausgangssignal von 4–20 mA, das proportional zur Flammenintensität ist. Dieses Signal wird vom Steuerungssystem interpretiert, um das Vorhandensein einer Flamme zu bestimmen und den Brennstofffluss entsprechend anzupassen.

Welchen Umgebungsbedingungen kann der Flammensensor standhalten?

Der Sensor ist für industrielle Umgebungen ausgelegt mit einem Betriebstemperaturbereich von -40 bis 85 °C und Schutzarten von IP65 bis IP67, was Staubdichtheit und Schutz gegen Wasserstrahlen bedeutet. Die tatsächlichen Schutzarten können je nach Modell variieren.

Welche Wartung ist für einen Flammensensor erforderlich?

Regelmäßige Reinigung der Sensorlinse und Überprüfung der Ausrichtung werden empfohlen. Überprüfen Sie außerdem, ob Ansprechzeit und Ausgangssignal innerhalb der Spezifikationen liegen. Befolgen Sie stets die Wartungsrichtlinien des Herstellers.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Maschinen- und Anlagenbau

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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