Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Flammensensor

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Flammensensor im Bereich Maschinen- und Anlagenbau anhand von Standardkonfiguration bis Schwerlastanforderung eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Flammensensor wird durch die Baugruppe aus Sensorelement und Gehäuse beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Ein Sicherheitsgerät, das das Vorhandensein oder Fehlen einer Flamme in einem Brennersystem erkennt.

Technische Definition

Eine kritische Sicherheitskomponente innerhalb einer Brennerbaugruppe, die kontinuierlich die Flammenpräsenz überwacht, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Sie erkennt die optischen, thermischen oder elektrischen Eigenschaften der Flamme und sendet ein Signal an das Steuerungssystem, um den Brennstofffluss bei vorhandener Flamme aufrechtzuerhalten oder eine Sicherheitsabschaltung bei Flammenverlust einzuleiten.

Funktionsprinzip

Typischerweise arbeitet der Sensor durch Detektion von ultravioletter (UV) Strahlung, infraroter (IR) Strahlung oder durch Flammenstromgleichrichtung (Ionisationsstrom), die von der Flamme erzeugt werden. Der Sensor wandelt dieses erkannte Signal in ein elektrisches Ausgangssignal um, das vom Brennersteuerungssystem interpretiert wird.

Hauptmaterialien

Edelstahl Keramik Quarzglas

Komponenten / BOM

Sensorelement
Erfasst Flammenstrahlung oder Ionisationsstrom
Material: Quarz/UV-Röhre oder Metallstab
Gehäuse
Schützt interne Komponenten vor Wärme und Umwelteinflüssen
Material: Edelstahl
Elektrischer Steckverbinder
Bietet Schnittstelle zur Signalübertragung an das Steuerungssystem
Material: Messing/Edelstahl

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Elektrodenverschmutzungsakkumulation bei 3,2 μg/cm²/Stunde aus Verbrennungsnebenprodukten Flammenstromgleichrichtungsausfall mit Leckstrom über 0,1 μA Selbstreinigende Elektrodenkonstruktion mit 50 Hz Wechselstrom überlagert auf Gleichstromvorspannung
Quarz-Entglasung des UV-Sensorfensters bei Temperaturen >300 °C für >1000 Stunden UV-Transmissionsreduktion unter 60 % bei 185-260 nm Wellenlängen Synthetisches Saphirfenster mit Antireflexbeschichtung und aktiver thermoelektrischer Kühlung

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0,5-5,0 μA (Flammenstrom), 0,1-10,0 Lux (UV-Detektion), -40 °C bis 85 °C (Umgebungstemperatur)
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Flammenstrom <0,3 μA (Detektionsverlust), UV-Sensorsättigung >15 Lux (falsch positiv), Elektrodenverschmutzung >50 μg/cm² (Isolationsdurchschlag)
Ionisationslöschung bei Flammenströmen unter 0,3 μA aufgrund unzureichender Verbrennungsionen, UV-Photokathodenermüdung durch kumulative Exposition >10⁹ Photonen/cm², dielektrischer Durchschlag bei Elektrodenverschmutzung über 50 μg/cm², die Leckagepfade erzeugt
Fertigungskontext
Flammensensor wird innerhalb von Maschinen- und Anlagenbau nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Industrielles Ökosystem und Lieferkette

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Traglast:0 bis 1 bar (atmosphärisch bis leichter Überdruck)
Verstellbereich / Reichweite:Nicht spezifiziert
Einsatztemperatur:-40 °C bis 85 °C (Betrieb), bis zu 120 °C (Kurzzeitexposition)
Montage- und Anwendungskompatibilität
ErdgasverbrennungssystemePropanbrenneranwendungenÖlbefeuerte Heizsysteme
Nicht geeignet: Umgebungen mit hoher Partikelbelastung (z.B. Kohlestaub, starker Ruß)
Auslegungsdaten
  • Brennerflammengröße und -form
  • Erforderlicher Detektionsabstand (Sensor-Flamme)
  • Umgebungslichtstörpegel

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Linsenverschmutzung
Cause: Ablagerung von Ruß, Staub oder Ölrückständen auf der optischen Oberfläche, die das Flammensignal blockieren oder streuen, oft aufgrund unvollständiger Verbrennung, unzureichender Luftfiltration oder Nähe zu verschmutzten Umgebungen.
Sensor-Drift oder Kalibrierungsverlust
Cause: Degradation interner Komponenten (z.B. Fotozellen, UV-Röhren) über die Zeit durch thermische Zyklen, längere Exposition bei hohen Temperaturen oder Alterung der Elektronik, was zu ungenauen Flammenerkennungsschwellen führt.
Wartungsindikatoren
  • Intermittierende oder falsche Flammenerkennung (z.B. unerwartetes Ein-/Ausschalten des Brenners, Alarme ohne Flammenverlust)
  • Sichtbare Ablagerungen oder Verfärbungen auf der Sensorlinse oder dem Gehäuse, die auf Verschmutzung oder Überhitzung hinweisen
Technische Hinweise
  • Regelmäßige Linsenreinigung mit geeigneten Lösungsmitteln (z.B. Isopropylalkohol) und weichen Materialien zur Vermeidung von Kratzern durchführen, kombiniert mit Inspektion während routinemäßiger Wartungsstillstände.
  • Sicherstellen, dass der Sensor korrekt ausgerichtet und montiert ist, um direkter Exposition gegenüber übermäßiger Hitze oder Vibration zu vermeiden, und die Kalibrierung jährlich mit herstellerseitig empfohlenen Testverfahren überprüfen.

Compliance & Manufacturing Standards

Reference Standards
ISO 23550:2011 (Sicherheits- und Steuergeräte für Gasbrenner und Gasverbrennungsgeräte)ANSI Z21.20 (Automatische Gaszündsysteme und -komponenten)EN 298:2012 (Automatische Brennersteuerungssysteme für Brenner und Geräte zur Verbrennung gasförmiger oder flüssiger Brennstoffe)
Manufacturing Precision
  • Optische Ausrichtung: +/- 0,5° Winkelabweichung
  • Ansprechzeit: +/- 10 % des spezifizierten Wertes (typischerweise 2-4 Sekunden)
Quality Inspection
  • UV/IR-Spektralantwort-Verifizierungstest
  • Umweltbeständigkeitstest (Temperaturwechsel, Vibration, Feuchtigkeit)

Hersteller, die dieses Produkt fertigen

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Welche Materialien werden in diesem Flammensensor für die Haltbarkeit verwendet?

Dieser Flammensensor ist aus Edelstahl für Korrosionsbeständigkeit, Keramik für Hochtemperaturstabilität und Quarzglas für optische Klarheit und Temperaturschockbeständigkeit aufgebaut, um eine zuverlässige Leistung in rauen Industrieumgebungen zu gewährleisten.

Wie verbessert dieser Flammensensor die Sicherheit in Maschinen- und Anlagenbau?

Der Flammensensor überwacht kontinuierlich Brennersysteme, um das Vorhandensein oder Fehlen einer Flamme zu erkennen, und löst automatisch Sicherheitsabschaltungen bei Flammenverlust aus. Dies verhindert die Ansammlung unverbrannten Brennstoffs und reduziert Brand- und Explosionsrisiken in Industrieanlagen.

Was sind die Hauptkomponenten in der Stückliste (BOM) des Flammensensors?

Die primären BOM-Komponenten umfassen einen elektrischen Stecker für sichere Verkabelung, ein robustes Gehäuse, das interne Teile schützt, und ein empfindliches Sensorelement, das Flammeneigenschaften genau erkennt, um einen konsistenten Betrieb und einfache Wartung zu gewährleisten.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.05 · Maschinen- und Anlagenbau

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.

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