Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Motor/Magnetventil

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Motor/Magnetventil im Bereich Maschinen- und Anlagenbau anhand von Nennspannung bis Leistungsaufnahme eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Motor/Magnetventil wird durch die Baugruppe aus Stator und Rotor/Anker beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Elektromechanische Komponente, die elektrische Energie in mechanische Bewegung oder Kraft innerhalb eines Verstellaktuators umwandelt.

Motor/Magnetventil in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Produktspezifikationen

Technische Details und Fertigungskontext für Motor/Magnetventil

Technische Definition

Ein Motor/Magnetventil ist eine kritische elektromechanische Komponente in einem Verstellaktuator, die die Antriebskraft für präzise Positionierung, Bewegung oder Kraftausübung liefert. Motoren erzeugen Drehbewegungen durch elektromagnetische Prinzipien, während Magnetventile durch elektromagnetische Anziehung/Abstoßung lineare Bewegungen erzeugen. In Verstellaktuatoren ermöglichen diese Komponenten gesteuerte Verstellungen in industriellen Anlagen, indem sie auf elektrische Signale reagieren. Die Komponente ist mit einer Nennspannung von 24 V DC (±10 %) erhältlich, andere Spannungen auf Anfrage. Die Leistungsaufnahme beträgt 5–15 W, wobei die Haltleistung niedriger als die Einzugsleistung ist. Der Betriebsdruck beträgt 1,0–1,6 MPa. Der Durchfluss beträgt 0,5–2,0 m³/h bei Δp=0,1 MPa. Die Ansprechzeit vom Signal bis zum vollen Hub beträgt ≤50 ms. Der Hub ist über einen Endschalter einstellbar und reicht von 10–25 mm. Die Positioniergenauigkeit mit geschlossenem Regelkreis beträgt ±0,05 mm. Die Betriebstemperatur für die Standardversion beträgt -20 bis 70 °C. Die Schutzart ist IP54–IP65 nach IEC 60529, höhere Schutzarten auf Anfrage. Die Spulenisolationsklasse ist F (max. 155 °C) nach IEC 60085. Das Gehäusematerial ist Edelstahl CF8M nach ASTM A351. Das Gewicht hängt von der Größe ab und beträgt 1,5–3,0 kg. Zu den hinterlegten Materialien gehören Kupferwicklungen, Stahllamellen, Permanentmagnete und Isoliermaterialien. Dieser Verzeichniseintrag dient als Referenz; verifizieren Sie modellspezifische Werte und Normen mit dem Hersteller oder Lieferanten.

Funktionsprinzip

Motoren arbeiten nach dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion, wobei elektrischer Strom durch Wicklungen Magnetfelder erzeugt, die mit Permanentmagneten oder anderen Wicklungen interagieren, um Drehmoment und Rotation zu erzeugen. Magnetventile funktionieren, indem elektrischer Strom durch eine Spule fließt, ein Magnetfeld erzeugt, das einen ferromagnetischen Anker anzieht oder abstößt und so eine lineare Bewegung erzeugt. Beide wandeln elektrische Energie in mechanische Energie mit präzisen Steuerungsmöglichkeiten um.

Hauptmaterialien

Kupferwicklungen, Stanzbleche, Permanentmagnete, Isoliermaterialien
Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Nennspannung24 ±10% V DCOther voltages available on request
Leistungsaufnahme5–15 WHolding power lower than pull-in power
Durchfluss0.5–2.0 m³/hAt Δp=0.1 MPa
Ansprechzeit≤50 msFrom signal to full stroke
Hub10–25 mmAdjustable via limit switch
Positioniergenauigkeit±0.05 mmWith closed-loop control
Betriebstemperatur-20–70 °CFor standard version
SchutzartIP54–IP65Higher IP availableIEC 60529
IsolierstoffklasseFMax 155°CIEC 60085
GehäusematerialCF8MStainless steelASTM A351
Gewicht1.5–3.0 kgAbhängig von der Größe

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Komponenten / BOM
  • Stator
    Stationärer Teil, der in Motoren ein rotierendes Magnetfeld oder in Solenoiden ein Magnetfeld erzeugt
    Material: Geschichteter Stahl mit Kupferwicklungen
  • Rotor/Anker
    Rotierendes Teil in Motoren oder beweglicher Tauchkern in Magnetventilen, das magnetische Energie in mechanische Bewegung umwandelt
    Material: Stahl oder Dauermagnetwerkstoff
  • Lager
    Unterstützt rotierende Bauteile und reduziert Reibung
    Material: Stahl mit Schmiermittel oder Keramik
  • Gehäuse
    Schützt interne Komponenten und bietet strukturelle Unterstützung
    Material: Aluminium oder Stahl

Anwendung und Auswahl

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:0 bis 10 bar (atmosphärisch bis moderate Drucksysteme)
Weitere Spezifikationen:Spannungsbereich: 12-48 V DC typisch, Einschaltdauer: ≤25 % kontinuierlich, ≤50 % intermittierend
Betriebstemperatur:-20°C bis +70°C
Montage- und Anwendungskompatibilität
Hydrauliköl (mineralölbasiert)Druckluft (trocken, gefiltert)Wasser/Glykol-Gemische (nicht korrosiv)
Nicht geeignet: Salzwasser oder Umgebungen mit hohem Chloridgehalt (verursacht schnelle Korrosion)
Auslegungsdaten
  • Erforderliche Kraft/Schub (N)
  • Hub (mm)
  • Betriebsspannung/-strom (V DC/A)
Ergänzende technische Angaben

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
12-48 VDC, 0,5-5,0 A Dauerstrom, -40 °C bis +85 °C Umgebungstemperatur
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Spulenisolationsdurchschlag bei 150 °C, Entmagnetisierung von Permanentmagneten bei 80 °C Curie-Punkt, mechanische Ermüdung bei 10⁷ Zyklen
Joulesche Erwärmung übersteigt 2,5 W/cm² Wärmeableitungskapazität, Lorentz-Kraft-induzierte mechanische Spannung übersteigt 350 MPa Streckgrenze
Fertigungskontext
Motor/Magnetventil wird innerhalb von Maschinen- und Anlagenbau nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Risiken, Wartung und Normen

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Isolationsdurchschlag
Ursache: Thermische Alterung durch Überhitzung aufgrund von Überlastung, schlechter Belüftung oder Spannungsungleichgewicht; Kontamination durch Feuchtigkeit, Öl oder Staub, die zu Kriechstrom und Kurzschlüssen führt.
Lagerausfall
Ursache: Schmierungsprobleme (Überfettung, Unterfettung oder Fettabbau); Fehlausrichtung oder Unwucht, die übermäßige mechanische Belastung verursacht; Eindringen von Verunreinigungen wie Schmutz oder Feuchtigkeit.
Wartungsindikatoren
  • Ungewöhnliche hörbare Geräusche (z.B. Schleifen, Summen oder Klicken), die auf Lagerverschleiß, lose Komponenten oder Lichtbogenbildung hinweisen.
  • Übermäßige Vibration oder Überhitzung, die durch Berührung oder Thermografie erkannt wird und auf Unwucht, Fehlausrichtung oder elektrische Fehler hinweist.
Technische Hinweise
  • Implementieren Sie vorausschauende Wartung mit Schwingungsanalyse und thermischer Überwachung, um frühe Anzeichen von Lagerverschleiß, Fehlausrichtung oder elektrischen Problemen vor einem katastrophalen Ausfall zu erkennen.
  • Sorgen Sie für eine ordnungsgemäße Installation mit präziser Ausrichtung und ausgeglichenen Lasten und halten Sie saubere, trockene Betriebsbedingungen mit regelmäßiger Schmierung gemäß Herstellerspezifikationen unter Verwendung des korrekten Fetttyps und der richtigen Menge ein.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
IEC 60034-1 (Drehende elektrische Maschinen)EN 60335-1 (Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke)
Fertigungsgenauigkeit
  • Wellenschlag: +/-0,01 mm
  • Spulenwiderstand: +/-5 % des Nennwerts
Qualitätsprüfung
  • Isolationswiderstandstest (Megger-Test)
  • Leistungstest (Drehmoment/Kraft vs. Stromkurvenverifikation)
Fehleranalyse

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Induktiver Spannungsimpuls über 100 V während des Abschaltens → Isolationsdurchschlag zwischen Spulenwicklungen → Snubber-Schaltung mit 100 Ω Widerstand und 0,1 μF Kondensator parallel zur Spule
Kontinuierliche Einschaltdauer über 60 % bei maximalem Nennstrom → Spulentemperaturanstieg auf 180 °C verursacht Isolationsabbau → PTC-Thermistor eingebettet in Spule mit 110 °C Auslösepunkt

Beschaffungscheckliste

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Prüfen Sie diese Unterlagen vor einer Bestellung.

Technische Dokumentation
Aktuelle Zeichnungen, Revisionsstand und Spezifikationsblatt anfordern.
Fertigungsfähigkeit
Anlagen, Prozessgrenzen und nachvollziehbare Fertigungsbelege prüfen.
Prüfbarkeit
Prüfmethoden, Messmittel und rückverfolgbare Prüfberichte bestätigen.
Lieferantentransparenz
Rechtsträger, Standort, Zertifikatsumfang und direkte Kontakte prüfen.

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

Hersteller von Motor/Magnetventil

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

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Anfrage

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Häufige Fragen

Was ist die Nennspannung dieses Motors/Magnetventils?

Die Nennspannung beträgt 24 V DC mit einer Toleranz von ±10 %. Andere Spannungen sind auf Anfrage erhältlich, müssen jedoch mit dem Hersteller bestätigt werden.

Was ist der Betriebsdruckbereich?

Der Betriebsdruck beträgt 1,0–1,6 MPa.

Wie ist die Ansprechzeit?

Die Ansprechzeit vom Signal bis zum vollen Hub beträgt ≤50 ms. Dies ist ein Referenzwert; die tatsächliche Ansprechzeit kann je nach Anwendung variieren und muss verifiziert werden.

Wie ist die Schutzart?

Die Standard-Schutzart ist IP54–IP65 nach IEC 60529. Höhere Schutzarten sind auf Anfrage erhältlich, müssen jedoch mit dem Lieferanten bestätigt werden.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.11 · Maschinen- und Anlagenbau

Zugehörige Ausrüstung

Industrielles Ökosystem und Lieferkette

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.

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