Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Vibrationsmotor/Erreger

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Vibrationsmotor/Erreger im Bereich Maschinen- und Anlagenbau anhand von Nennleistung bis Fliehkraft eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Vibrationsmotor/Erreger wird durch die Baugruppe aus Exzentergewicht und Statorwicklungen beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Ein motorisiertes Gerät, das kontrollierte mechanische Vibrationen für Materialtrennung und Siebanwendungen erzeugt.

Vibrationsmotor/Erreger in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

In einem Produktsiebsystem ist der Vibrationsmotor/Erreger die Kernkomponente, die oszillierende Bewegungen erzeugt, um Siebflächen zu vibrieren und so eine effiziente Trennung, Sortierung und Klassifizierung von Materialien basierend auf Größe, Form oder anderen physikalischen Eigenschaften zu ermöglichen. Diese Komponente wird typischerweise am Rahmen der Siebmaschine oder direkt auf dem Siebbelag montiert. Sie wandelt elektrische Energie in mechanische Vibration durch eine unbalancierte rotierende Masse (Exzentergewicht) oder elektromagnetische Kraft um, wodurch Zentrifugalkraft entsteht, die kontrollierte Schwingungen in der Siebanlage induziert. Die Vibrationsamplitude und -frequenz können an verschiedene Materialeigenschaften und Siebanforderungen angepasst werden. Die Nennleistung des Motors reicht von 0,12 bis 7,5 kW, mit Zentrifugalkraft von 1 bis 100 kN, Vibrationsfrequenz von 25 bis 60 Hz und Amplitude von 1 bis 5 mm. Die Nennspannungsoptionen sind 220–690 V AC (IEC 60038), Nennstrom von 0,5 bis 15 A, Schutzart IP54–IP65 (IEC 60529), Isolierstoffklasse F–H (IEC 60085), Betriebstemperatur -20 bis 60 °C, Gewicht 15–500 kg und Montagefußabdruck 100–500 mm. Verwendete Materialien umfassen Elektroband, Kupferwicklungen und hochfesten legierten Stahl. Diese Parameter sind Referenzbereiche; tatsächliche Werte müssen mit dem Hersteller für spezifische Modelle und Anwendungen bestätigt werden. Die aufgeführten Normen dienen als Beschaffungs- und Verifizierungsreferenz und implizieren keine Zertifizierung. Bei der Auswahl eines Vibrationsmotors sind Siebfläche, Materialeigenschaften, erforderlicher Durchsatz und Montagekompatibilität zu berücksichtigen. Überprüfen Sie Lochbilder, Wellendurchmesser und elektrische Anschlüsse. Regelmäßige Wartung umfasst die Prüfung auf ungewöhnliche Geräusche, übermäßige Wärme und lose Montagebolzen. Ausfallanzeichen sind reduzierte Vibrationsamplitude, erhöhter Stromverbrauch oder Überhitzung. Konsultieren Sie stets die Herstellerdokumentation für sicheren Betrieb und Wartung.

Funktionsprinzip

Der Vibrationsmotor/Erreger wandelt elektrische Energie in mechanische Vibration durch eine unbalancierte rotierende Masse (Exzentergewicht) oder elektromagnetische Kraft um. Die rotierende Exzenter Masse erzeugt eine Zentrifugalkraft, die kontrollierte Schwingungen in der Siebanlage induziert. Die Frequenz und Amplitude dieser Schwingungen werden durch die Motordrehzahl und die Massenkonfiguration bestimmt. Diese mechanische Vibration wird auf die Siebfläche übertragen, wodurch sich Materialien bewegen und nach Größe und anderen Eigenschaften trennen.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Nennleistung0.12–7.5 kWHigher power for larger screening areas
Fliehkraft1–100 kNDetermines vibration amplitude and material flow
Schwingungsfrequenz25–60 HzAdjustable for different material properties
Schwingungsamplitude1–5 mmHigher amplitude for coarse separation
Nennspannung220–690 V ACThree-phase or single-phase optionsIEC 60038
Nennstrom0.5–15 ACheck for motor protection
SchutzartIP54–IP65IP65 for dusty environmentsIEC 60529
IsolierstoffklasseF–HClass H for high-temperature operationIEC 60085
Betriebstemperatur-20–60 °CAbove 60°C requires special insulation
Gewicht15–500 kgAffects mounting and structural support
Befestigungsmaß100–500 mmCheck bolt hole pattern for compatibility

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Elektroblech Kupferwicklungen Hochfester Legierungsstahl

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Exzentergewicht
    Erzeugt eine unausgeglichene Rotationskraft zur Vibration
    Material: Hochdichter Stahllegierung
  • Statorwicklungen
    Wandelt elektrische Energie in ein Magnetfeld für den Motorbetrieb um
    Material: Kupfer mit Isolierung
  • Rotorbaugruppe
    Rotierendes Bauteil, das die Unwuchtmasse antreibt
    Material: Elektroblech-Laminate
  • Lagergehäuse
    Stützt die rotierende Welle und widersteht Schwingungsbelastungen
    Material: Gusseisen oder Stahl
  • Lager
    Tragen Sie die Welle unter der Unwuchtlast, die das Exzentergewicht erzeugt.

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Unwucht-Exzentrizität der Masse über 0,5 mm vom geometrischen Zentrum Resonante Vibrationsverstärkung bei der 1,5-fachen Eigenfrequenz, die strukturelle Ermüdung verursacht Dynamisches Auswuchten nach ISO 1940 G6.3-Standard mit 0,1 g·mm/kg Restunwucht
Permanentmagnet-Entmagnetisierung bei 150°C Curie-Temperaturschwelle 40 % Drehmomentreduktion und Phasenstromanstieg auf 125 % des Nennwerts Samarium-Kobalt-Magnete mit 750°C Curie-Punkt und aktive Kühlung, die maximal 80°C aufrechterhält

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0,5-5,0 mm Amplitude bei 50-3000 Hz Frequenz, 0,1-15,0 kN Kraftausgang
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Spulenisolationsdurchschlag bei 180°C, Lagerschaden bei 0,02 mm radialem Spiel, Wellenbruch bei 450 MPa Spannung
Elektromagnetische Hysteresewärmeentwicklung, die die Isolationsgrenzen der Klasse H überschreitet, Ermüdungsrissausbreitung durch wechselnde Torsionsbelastungen über 10^7 Zyklen bei 300 MPa Spannungsamplitude
Fertigungskontext
Vibrationsmotor/Erreger wird innerhalb von Maschinen- und Anlagenbau nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Nur Umgebungsatmosphärendruck
Weitere Spezifikationen:Maximale Aufschlämmungskonzentration: 70 % Feststoffe nach Gewicht, Schwingungsfrequenzbereich: 15-60 Hz, Maximale Beschleunigung: 5g
Betriebstemperatur:-20°C bis +80°C
Montage- und Anwendungskompatibilität
Trockene körnige Materialien (Sand, Kies, Getreide)Nasse Aufschlämmungen (Mineralaufbereitung, Abwasser)Pulverförmige Chemikalien und Pharmazeutika
Nicht geeignet: Korrosive chemische Umgebungen ohne geeignete Isolierung/Abdichtung
Auslegungsdaten
  • Erforderliche Siebleistung (Tonnen/Stunde)
  • Korngrößenverteilung des Materials
  • Erforderliche Schwingungsamplitude und -frequenz

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Lagerdegradation
Ursache: Unzureichende Schmierung, Kontamination oder Fehlausrichtung, die zu erhöhter Reibung und Verschleiß führen
Unwucht oder Fehlausrichtung
Ursache: Unsachgemäße Installation, Wellendurchbiegung oder Komponentenverschleiß, die ungleichmäßige Kräfte und Vibrationsverstärkung verursachen
Wartungsindikatoren
  • Ungewöhnliche hörbare Schleif- oder Kreischgeräusche während des Betriebs
  • Übermäßige oder unregelmäßige Vibrationsmuster außerhalb der normalen Betriebsparameter
Technische Hinweise
  • Einführung regelmäßiger Schmierungstermine mit geeigneten Fetten und Überwachung der Lagertemperaturen
  • Durchführung periodischer Ausrichtungsprüfungen und Unwuchtkorrekturen mit Vibrationsanalysetools

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ISO 1940-1:2003 (Mechanische Schwingungen - Anforderungen an die Auswuchtgüte von Rotoren im starren Zustand)ANSI/ASA S2.70-2006 (Leitfaden zur Messung und Bewertung der menschlichen Exposition gegenüber handübertragener Vibration)DIN EN 60034-14:2004 (Drehende elektrische Maschinen - Teil 14: Mechanische Schwingungen bestimmter Maschinen mit Wellenhöhen ab 56 mm - Messung, Bewertung und Grenzwerte der Schwingungsstärke)
Fertigungsgenauigkeit
  • Wellendurchmesser: +/-0,01 mm
  • Montageflächenebenheit: 0,05 mm
Qualitätsprüfung
  • Schwingungsamplitude- und Frequenz-Sweep-Test
  • Isolationswiderstands- und Durchschlagsfestigkeitsprüfung

Hersteller von Vibrationsmotor/Erreger

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

LieferketteVerwandte Produkte und Komponenten

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Häufige Fragen

Was ist der typische Leistungsbereich eines Vibrationsmotors?

Die Nennleistung liegt typischerweise zwischen 0,12 und 7,5 kW, abhängig von Siebfläche und Anwendung. Höhere Leistung wird für größere Siebflächen verwendet.

Wie bestimme ich die erforderliche Zentrifugalkraft?

Die Zentrifugalkraft reicht von 1 bis 100 kN. Sie bestimmt die Vibrationsamplitude und den Materialfluss. Die erforderliche Kraft hängt vom Materialgewicht und der gewünschten Siebeffizienz ab.

Kann die Vibrationsfrequenz angepasst werden?

Ja, die Vibrationsfrequenz ist einstellbar, typischerweise zwischen 25 und 60 Hz. Anpassungen erfolgen, um unterschiedlichen Materialeigenschaften und Siebanforderungen gerecht zu werden.

Welche Schutzart ist für staubige Umgebungen geeignet?

Für staubige Umgebungen wird eine Schutzart von IP65 empfohlen. Der verfügbare Bereich ist IP54 bis IP65 gemäß IEC 60529. Verifizieren Sie immer die tatsächliche Schutzart mit dem Hersteller.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Maschinen- und Anlagenbau

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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CNFX ist ein Verzeichnis. Wir nehmen keinen Anteil an Aufträgen und verhandeln nicht im Namen eines Lieferanten.
Was wir nicht zusichern
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