Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Rotorbau

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Rotorbau im Bereich Elektrogeräteherstellung anhand von Rotor Durchmesser bis Wellendurchmesser eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Rotorbau wird durch die Baugruppe aus Rotorblechpaket und Welle beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Das rotierende Bauteil eines Stellmotors, das elektrische Energie in mechanische Bewegung umwandelt

Rotorbau in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Die Rotorbau ist das zentrale rotierende Element in einem Stellmotor, das für die Erzeugung von Drehmoment durch elektromagnetische Wechselwirkung mit dem Stator verantwortlich ist. Im Kontext eines Stellmotors wandelt es elektrische Eingaben in präzise Drehbewegungen um, die mechanische Stellsysteme antreiben. Diese Komponente besteht typischerweise aus Elektroband, Kupferwicklungen, Permanentmagneten (falls zutreffend) und Wellenstahl. Die Rotorbau ist durch mehrere Schlüsselparameter gekennzeichnet, die auf die jeweilige Anwendung abgestimmt sein müssen: Rotordurchmesser (50–120 mm), Wellendurchmesser (10–30 mm), Polzahl (2–8), Rotorlänge (50–200 mm), Rotorgewicht (0,5–5 kg), Nennspannung (12–48 V DC), Nenndrehzahl (3000–6000 U/min), Nenndrehmoment (0,1–2,0 N·m), Isolierstoffklasse (F–H nach IEC 60085), Schutzart (IP54–IP65 nach IEC 60529), Betriebstemperatur (-40–85 °C), Wuchtgüte (G2,5–G6,3 nach ISO 1940-1) und Material (Siliziumstahlbleche). Diese Werte sind Referenzbereiche für typische Stellmotoren; die genauen Spezifikationen müssen mit dem Hersteller oder Lieferanten für das jeweilige Modell und die Anwendung bestätigt werden. Die Rotorbau arbeitet nach dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion: Wenn Strom durch die Wicklungen fließt oder mit Permanentmagneten interagiert, entsteht ein Magnetfeld, das mit dem Feld des Stators interagiert und ein Drehmoment erzeugt. Dieses Drehmoment bewirkt, dass sich der Rotor im Motorgehäuse dreht und elektrische Energie in mechanische Bewegung umwandelt. Die Auswahl erfordert die Berücksichtigung des Motorantriebs, der Lastanforderungen und der Umgebungsbedingungen. Die Überprüfung von Parametern wie Isolierstoffklasse, Schutzart und Wuchtgüte ist für Zuverlässigkeit und Sicherheit unerlässlich. Wartungssignale umfassen ungewöhnliche Vibrationen, Geräusche oder Überhitzung, die auf Lagerabnutzung, Unwucht oder Wicklungsverschlechterung hinweisen können. Fehlergrenzen umfassen Entmagnetisierung von Permanentmagneten bei hohen Temperaturen, Isolationsdurchschlag und mechanische Ermüdung der Welle. Konsultieren Sie immer den Hersteller für modellspezifische Daten und Konformität.

Funktionsprinzip

Wenn elektrischer Strom durch die Rotorwicklungen fließt oder mit Permanentmagneten auf dem Rotor interagiert, entsteht ein Magnetfeld. Dieses Feld interagiert mit dem Magnetfeld des Stators und erzeugt eine Rotationskraft (Drehmoment), die den Rotor im Motorgehäuse drehen lässt. Diese Wechselwirkung folgt dem Lorentz-Kraftgesetz, bei dem stromdurchflossene Leiter in einem Magnetfeld eine Kraft erfahren. Die Rotation des Rotors wird über die Welle übertragen, um mechanische Stellsysteme anzutreiben. Die Polzahl und die Frequenz des Versorgungsstroms bestimmen die Synchrondrehzahl, während Last und Spannung die tatsächliche Drehzahl und das Drehmoment beeinflussen. Der Rotor ist mit laminiertem Siliziumstahl ausgelegt, um Wirbelstromverluste zu reduzieren, und die Wicklungen sind isoliert, um der Nennspannung und -temperatur standzuhalten. Die Auswuchtung des Rotors ist entscheidend, um Vibrationen und Geräusche während des Betriebs zu minimieren.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Rotor Durchmesser50–120 mmAußendurchmesser der Rotorbaugruppe
Wellendurchmesser10–30 mmDurchmesser der zentralen Welle zur Montage und Drehmomentübertragung
Polzahl2–8 PoleAnzahl der magnetischen Pole am Rotor
Rotorlänge50–200 mmAxiale Länge des Rotorkerns
Rotorgewicht0.5–5 kgGesamtmasse des Rotorbaugruppe
Nennspannung12–48 V DCMust match motor driver
Nenndrehzahl3000–6000 rpmDepends on poles and frequency
Nenndrehmoment0.1–2.0 N·mDetermines mechanical output
IsolierstoffklasseF–HHigher class allows higher tempIEC 60085
SchutzartIP54–IP65Protects against dust and waterIEC 60529
Betriebstemperatur-40–85 °CBeyond range may demagnetize
WuchtgüteG2.5–G6.3Higher grade reduces vibrationISO 1940-1
WerkstoffSilicon steelLaminated to reduce eddy currents

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Elektroblechlamellen Kupferwicklungen Permanentmagnete (falls zutreffend) Wellenstahl

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Rotorblechpaket
    Bietet den magnetischen Flusspfad und die strukturelle Unterstützung für Wicklungen/Magnete
    Material: Elektroblech-Lamellen
  • Welle
    Überträgt das Drehmoment vom Rotor auf das externe mechanische System
    Material: Legierter Stahl
  • Wicklungen
    Leitet elektrischen Strom zur Erzeugung eines elektromagnetischen Feldes
    Material: Kupferdraht mit Isolierung
  • Permanentmagnete
    Bereitstellung eines konstanten Magnetfelds für den Betrieb von bürstenlosen Motoren
    Material: Neodym- oder Ferritmagnete
  • Endringe
    Sichern Wicklungen und bieten mechanische Unterstützung
    Material: Aluminium oder Kupfer
  • Ausgleichsgewichte
    Gegen Unwuchten wirken für einen ruhigen Lauf bei hohen Drehzahlen
    Material: Stahl

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Lagerschmierungausfall mit Ölfilmdicke < 1 µm Reibungserwärmung auf 250 °C, die zu thermisch bedingtem Rotor-Stator-Kontakt führt Integration eines hydrodynamischen Lagers mit mindestens 5 µm Ölfilm, der durch eine Verdränger-Schmierpumpe aufrechterhalten wird
Unausgeglichene Massenverteilung > 0,5 g·mm bei Betriebsfrequenz Resonanzschwingung bei kritischer Drehzahl ω_c = √(k/m) = 1256 rad/s, die Ermüdungsrissinitiierung verursacht Implementierung der dynamischen Auswuchtung auf < 0,1 g·mm Restunwucht mit ISO 1940 G2.5 Auswuchtgüte

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
3000-15000 U/min bei 0,5-2,5 N·m Drehmoment
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Überschreitet 16000 U/min oder 2,8 N·m Drehmoment, was zu einer Zentrifugalkraft > 150 MPa Streckgrenze des Rotorstahls führt
Zentrifugalspannung, die die Materialstreckgrenze (σ_y = 150 MPa für AISI 4140-Stahl) am kritischen Radius r_c = 0,025 m überschreitet, wobei σ_zentrifugal = ρω²r_c² > σ_y
Fertigungskontext
Rotorbau wird innerhalb von Elektrogeräteherstellung nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Weitere Produktbezeichnungen

Motor Rotor Armature Assembly

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Industrielles Ökosystem und Lieferkette

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Bis zu 10 bar
Durchflussrate:Bis zu 15.000 U/min
Betriebstemperatur:-40 °C bis 150 °C
Montage- und Anwendungskompatibilität
HydraulikflüssigkeitenIndustrielle SchmierstoffeSaubere trockene Luft
Nicht geeignet: Abrasive Suspensionen mit >5 % Feststoffkonzentration
Auslegungsdaten
  • Erforderliches Drehmoment (Nm)
  • Betriebsdrehzahl (U/min)
  • Versorgungsspannung (V)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Ermüdungsrissbildung
Ursache: Zyklische Beanspruchung durch Rotationskräfte, Vibration oder thermische Zyklen, die zu Rissinitiierung und -ausbreitung führen, oft an Spannungskonzentratoren wie Schaufelfüßen oder Scheibenbohrlöchern.
Unwuchtinduzierter Lagerverschleiß
Ursache: Massenunwucht durch ungleichmäßige Materialverteilung, Schaufelschäden oder Ablagerungsaufbau, die übermäßige Vibration und beschleunigten Lagerabbau verursacht.
Wartungsindikatoren
  • Übermäßige Vibration, die durch Überwachungsgeräte oder hörbares Rumpeln während des Betriebs erkannt wird
  • Sichtbare Risse, Grübchen oder Materialverlust an Rotorschaufeln oder Scheibenoberflächen während der Inspektion
Technische Hinweise
  • Implementieren Sie strenge Auswuchtverfahren während der Montage und nach jeder Wartung unter Verwendung von Präzisionsauswuchtgeräten, um die Restunwucht zu minimieren.
  • Etablieren Sie regelmäßige Vibrationsüberwachung und Thermografieinspektionen, um frühzeitige Unwuchten, Fehlausrichtungen oder Überhitzung vor katastrophalem Ausfall zu erkennen.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ISO 1940-1:2003 (Auswuchtgüteanforderungen für Rotoren im konstanten Zustand)ANSI/ASME B46.1-2019 (Oberflächentextur, Oberflächenrauheit, Welligkeit und Rillenrichtung)DIN 743-1:2012 (Berechnung der Tragfähigkeit von Wellen und Achsen)
Fertigungsgenauigkeit
  • Bohrungsdurchmesser: +/-0,02 mm
  • Laufabweichungstoleranz: 0,05 mm TIR
Qualitätsprüfung
  • Eindringprüfung (zur Oberflächenrisserfassung)
  • Dynamische Auswuchtprüfung (nach ISO 1940-1-Standards)

Hersteller von Rotorbau

8 Unternehmen führen dieses Produkt in ihrem eigenen Sortiment. Die Unternehmensangaben stammen von der jeweils eigenen Website; jede Karte nennt die Grundlage der Zuordnung.

AIC Magnetics
Shenzhen · CN
Fertigt außerdem: Hall Effect Sensor、Filtration System、Linear Encoder und 1 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Motor Rotor”
Quellseite ansehen ↗ aicmagnetics.com · geprüft am 2026-09-11
iMotorcore
Ningbo · CN
Fertigt außerdem: Stator Assembly、Pump Motor、Centrifugal Pump Impeller und 1 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “servo motor rotor”
Quellseite ansehen ↗ imotorcore.com · geprüft am 2026-09-13
Lam365
· CN
Fertigt außerdem: Electric Motor Stator Lamination Stack、Electric Motor、Stator Assembly und 2 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Die casted motor rotor core”
Quellseite ansehen ↗ lam365.com · geprüft am 2026-08-31
Lammotor
Jiaxing · CN
Fertigt außerdem: Electric Motor Stator Lamination Stack、Industrial Motor、Generator Stator und 6 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “automotive motor rotor”
Quellseite ansehen ↗ lammotor.com · geprüft am 2026-08-31
Mingnayang Intelligent Technology (Jiangsu) Co., Ltd.
Changzhou · CN
Fertigt außerdem: Automated Assembly Line、Drive Assembly、Motor Assembly und 1 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Rotor Assembly Line”
Quellseite ansehen ↗ mnytec.com · geprüft am 2026-09-05
Motorneo
· CN
Fertigt außerdem: Electric Motor Stator Lamination Stack、Aluminum Die Casting、Industrial Motor und 4 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “motor rotor iron core”
Quellseite ansehen ↗ motorneo.com · geprüft am 2026-08-31
Shenzhen Magnet Laboratories Co., Ltd.
Shenzhen · CN
Fertigt außerdem: Drive Motor
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “motor rotor”
Quellseite ansehen ↗ magnet-lab.com · geprüft am 2026-09-13
Wuxi Shengyi Industry Co., Ltd.
Wuxi · CN
Fertigt außerdem: Center Housing Rotating Assembly (CHRA)、Bearing/Housing、Turbine Housing und 2 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Rotor assembly”
Quellseite ansehen ↗ syturbo.com · geprüft am 2026-09-16

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Welche Funktion hat eine Rotorbau in einem Stellmotor?

Die Rotorbau ist das rotierende Teil eines Stellmotors, das elektrische Energie in mechanische Bewegung umwandelt. Es interagiert mit dem Stator, um Drehmoment zu erzeugen, das das Stellsystem antreibt.

Welche Materialien werden typischerweise in einer Rotorbau verwendet?

Typische Materialien umfassen Elektroband für den Kern, Kupferwicklungen für den elektromagnetischen Kreis, Permanentmagnete (falls zutreffend) und Wellenstahl für die zentrale Welle.

Welche Schlüsselparameter sind bei der Auswahl einer Rotorbau zu beachten?

Zu den Schlüsselparametern gehören Rotordurchmesser, Wellendurchmesser, Polzahl, Rotorlänge, Gewicht, Nennspannung, Drehzahl, Drehmoment, Isolierstoffklasse, Schutzart, Betriebstemperatur, Wuchtgüte und Material. Diese müssen auf den Motorantrieb und die Anwendung abgestimmt sein.

Wie sollte ich die Spezifikationen einer Rotorbau verifizieren?

Bestätigen Sie modellspezifische Werte und Normen immer mit dem Hersteller oder Lieferanten. Prüfen Sie die Datenblattparameter wie Isolierstoffklasse (IEC 60085), Schutzart (IEC 60529) und Wuchtgüte (ISO 1940-1).

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Elektrogeräteherstellung

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
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