Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Infrarot-Strahler-Array

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Infrarot-Strahler-Array im Bereich Maschinen- und Anlagenbau anhand von Emissionswellenlänge bis Strahlungsleistungsdichte eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Infrarot-Strahler-Array wird durch die Baugruppe aus Infrarot-Emissionsröhre/-Lampe und Reflektor beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Eine modulare Baugruppe aus mehreren Infrarotstrahlern, die in einem Muster angeordnet sind, um eine gleichmäßige Erwärmung in einem IR-Trocknungs-/Aushärtungstunnel zu gewährleisten.

Infrarot-Strahler-Array in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Das Infrarot-Strahler-Array ist eine kritische Komponente von IR-Trocknungs-/Aushärtungstunneln. Es besteht aus mehreren einzelnen Infrarot-Heizelementen (Strahlern), die in einer bestimmten geometrischen Konfiguration (z. B. linear, Gitter oder Platte) angeordnet sind. Seine Hauptfunktion besteht darin, kontrollierte Infrarotstrahlung zu erzeugen und auf die Oberfläche von Materialien zu projizieren, die durch den Tunnel laufen, wodurch schnelle und effiziente Trocknungs-, Aushärtungs- oder Erwärmungsprozesse ermöglicht werden, indem Wärmeenergie direkt auf das Ziel übertragen wird. Das Array ist für die Integration in Industriemaschinen ausgelegt, typischerweise als modulare Sektion, die an die Breite und Länge des Tunnels angepasst werden kann. Es arbeitet mit Wechselspannungen von 220 bis 480 V, mit einer Gesamtleistungsaufnahme zwischen 10 und 50 kW je nach Array-Länge. Die Strahlungsleistungsdichte liegt zwischen 30 und 80 kW/m², und die Emissionswellenlängen liegen im Bereich von 2,0 bis 4,0 μm, geeignet für effiziente IR-Trocknung. Das Array erreicht eine Temperaturgleichmäßigkeit von ±5 % über seine Breite, wobei die Oberflächentemperaturen der Strahler 400–800 °C erreichen. Es ist aus Materialien wie Quarzglas, Wolframfäden (für Halogentypen), Keramikelementen, Nickel-Chrom-Legierungsheizdraht und Aluminiumreflektoren/Gehäusen gefertigt. Die Schutzart beträgt IP54 bis IP65 gemäß IEC 60529, was Staub- und Wasserbeständigkeit anzeigt. Standard-Array-Breiten reichen von 500 bis 2000 mm und Längen von 1000 bis 6000 mm, mit modularen Sektionen für kundenspezifische Anpassungen. Das Gewicht variiert zwischen 50 und 300 kg je nach Größe und Materialien. Die typische Lebensdauer beträgt 5000 bis 10000 Betriebsstunden. Der Betriebstemperaturbereich liegt bei -20 bis 60 °C. Diese Werte sind Referenzbereiche; die tatsächlichen Spezifikationen müssen mit dem rechtlichen Hersteller oder Lieferanten für das spezifische Modell und die Anwendung bestätigt werden. Das Array ist eine Komponente, kein eigenständiges System, und erfordert eine ordnungsgemäße elektrische und mechanische Integration. Die Überprüfung von Parametern und die Einhaltung geltender Normen ist vor der Beschaffung unerlässlich.

Funktionsprinzip

Die Anordnung funktioniert, indem sie ihre einzelnen Infrarotstrahler (typischerweise Quarzrohre, Keramikelemente oder Halogenlampen) elektrisch speist, die elektrische Energie in Infrarotstrahlung umwandeln. Diese Strahlung wird in spezifischen Wellenlängen (kurzwelliges, mittelwelliges oder langwelliges IR) emittiert und auf das Zielmaterial gerichtet. Das Material absorbiert diese Strahlung, was molekulare Vibrationen verursacht und Wärme von innen erzeugt, was zu effizienter Oberflächen- oder Durchwärmung für Trocknungs-, Aushärtungs- oder Vorwärmungsanwendungen führt. Die Anordnung der Strahler in einem Muster gewährleistet eine gleichmäßige Wärmeverteilung über die Materialoberfläche. Das Design der Anordnung ermöglicht eine kontrollierte Leistungszufuhr und Wellenlängenauswahl, um die Absorptionscharakteristiken des zu verarbeitenden Materials abzustimmen. Der ordnungsgemäße Betrieb erfordert eine korrekte elektrische Versorgung, Wärmemanagement und Ausrichtung innerhalb des Tunnels. Wartungssignale umfassen ungleichmäßige Erwärmung, reduzierte Leistung oder Strahlerausfall. Die Leistung der Anordnung wird durch Faktoren wie Strahlerzustand, Reflektorreinheit und Umgebungstemperatur beeinflusst. Sie ist nicht für den Außeneinsatz ohne zusätzlichen Schutz ausgelegt. Das Arbeitsprinzip basiert auf Strahlungswärmeübertragung, die sich von konvektiven oder konduktiven Methoden unterscheidet.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Emissionswellenlänge2.0–4.0 μmPeak wavelength range for efficient IR drying
Strahlungsleistungsdichte30–80 kW/m²Higher density increases drying speed
Eingangsspannung220–480 V ACThree-phase or single-phase options
Leistungsaufnahme10–50 kWTotal power for array length
Betriebstemperatur-20–60 °CUmgebungstemperaturbereich
Maximale Oberflächentemperatur400–800 °CEmitter surface temperature
Temperaturgleichmäßigkeit±5 %Across the array width
SchutzartIP54–IP65Staub- und WasserschutzIEC 60529
Arraybreite500–2000 mmStandard widths; custom available
Arraylänge1000–6000 mmModular sections for length
Gewicht50–300 kgAbhängig von Größe und Werkstoffen
Emitter MaterialQuartzHigh thermal shock resistance
Lebensdauer5000–10000 hAverage operational hours

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Quarzglas Wolfram-Glühwendel (für Halogentypen) Keramik (für Keramik-Emitter-Typen) Nickel-Chrom-Legierung (Heizdraht) Aluminium (Reflektor/Gehäuse)

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Infrarot-Emissionsröhre/-Lampe
    Das zentrale Heizelement, das bei Stromversorgung Infrarotstrahlung erzeugt.
    Material: Quarzglas, Wolfram, Keramik
  • Reflektor
    Lenkt und fokussiert die emittierte Infrarotstrahlung auf das Zielmaterial und verbessert so die Effizienz.
    Material: Poliertes Aluminium, vergoldete Oberfläche
  • Elektrischer Steckverbinder/Klemmenblock
    Sichert elektrische Verbindungen für die Stromversorgung der Emitter.
    Material: Keramik, Hochtemperatur-Kunststoff, Messing
  • Montagerahmen/Gehäuse
    Hält alle Emitter und Komponenten in der spezifizierten Array-Konfiguration und bietet strukturelle Unterstützung und Schutz.
    Material: Edelstahl, Aluminiumlegierung
  • Isolierung/Abstandshalter
    Bietet elektrische Isolation und Wärmemanagement zwischen Emittern und Gehäuse.
    Material: Glimmer, Keramikfaser

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Thermische Ausdehnungsdifferenz zwischen Wolfram-Glühwendel (4,5×10⁻⁶/°C) und Molybdän-Anschlussfüßen (5,2×10⁻⁶/°C) Glühwendelträgerbruch bei 320°C Differenz Bimetallische Kompensationsfedern mit 0,7×10⁻⁶/°C Differenzkoeffizient
Feuchtigkeitseintritt über 1000 ppm während Abkühlzyklen Wasserstoffversprödung von Wolfram-Glühwendeln bei 250°C Hermetische Abdichtung mit Gettermaterialien, die <10 ppm interne Feuchtigkeit aufrechterhalten

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
700-1200 nm Wellenlänge, 150-400°C Oberflächentemperatur, 2-8 kW/m² Bestrahlungsstärke
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Emittertemperatur über 450°C verursacht Entglasung der Quarzhülle, Bestrahlungsstärke unter 1,5 kW/m² kann den 150°C-Härtungsschwellenwert nicht aufrechterhalten
Siliziumdioxid-Kristallisation in Quarzhüllen bei >450°C reduziert die IR-Durchlässigkeit von 92% auf <70%, das Wiensche Verschiebungsgesetz bestimmt die Wellenlängenverschiebung mit Temperaturänderung
Fertigungskontext
Infrarot-Strahler-Array wird innerhalb von Maschinen- und Anlagenbau nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Industrielles Ökosystem und Lieferkette

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Atmosphärisch bis 1,5 bar (abhängig von geschlossenem Gehäuse)
Durchflussrate:Nicht zutreffend für dieses Bauteil
Betriebstemperatur:Umgebungstemperatur bis 400°C (Betrieb), bis 600°C (Spitze)
Montage- und Anwendungskompatibilität
Wasserbasierte Beschichtungen/DruckfarbenPolymerfolienhärtung (z. B. PET, PP)Oberflächentrocknung von Lebensmittelprodukten
Nicht geeignet: Explosions- oder entzündliche Dampfumgebungen (aufgrund von Zündrisiko durch hohe Oberflächentemperaturen)
Auslegungsdaten
  • Erforderlicher thermischer Energieeintrag (kW/m²) basierend auf Materialeigenschaften und Prozessgeschwindigkeit
  • Tunnelabmessungen und Emitter-Ziel-Abstand
  • Gewünschtes Temperaturprofil und Verweilzeit in der Härtungszone

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Thermische Degradation der Emitterelemente
Ursache: Überhitzung aufgrund unzureichender Wärmeableitung, übermäßigem Strom oder Betrieb über die Auslegungsgrenzen hinaus, was zu reduzierter Ausgangsintensität und letztendlichem Ausfall führt.
Optische Oberflächenkontamination oder -beschädigung
Ursache: Akkumulation von Staub, Feuchtigkeit oder chemischen Rückständen auf Emitteroberflächen oder Linsen, was zu Streuung, Absorption oder physikalischer Degradation der Infrarotausgabe führt.
Wartungsindikatoren
  • Sichtbare Verfärbungen, dunkle Flecken oder Trübungen auf Emitteroberflächen oder Schutzfenstern
  • Hörbares Brummen, Knacken oder unregelmäßige Betriebsgeräusche, die auf elektrisches Überschlagen oder Bauteilbelastung hinweisen
Technische Hinweise
  • Implementieren Sie regelmäßige Reinigungsprotokolle mit geeigneten Lösungsmitteln und fusselfreien Materialien, um optische Klarheit zu erhalten und Kontaminationsansammlungen zu verhindern.
  • Sorgen Sie für ein angemessenes Wärmemanagement durch ausreichende Belüftung, Kühlkörper oder aktive Kühlsysteme und überwachen Sie die Betriebstemperaturen, um thermische Belastung zu vermeiden.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ISO 12354:2018 - Optische Strahlungssicherheit von LaserproduktenANSI Z136.1 - Sichere Verwendung von LasernIEC 60825-1:2014 - Sicherheit von Laserprodukten
Fertigungsgenauigkeit
  • Wellenlängengenauigkeit: +/- 5 nm
  • Ausgangsleistungskonsistenz: +/- 3% über das Array
Qualitätsprüfung
  • Radiometrische Leistungsausgangsverifizierung
  • Spektrale Verteilungsanalyse

Hersteller von Infrarot-Strahler-Array

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was sind die typischen Emissionswellenlängen für dieses Infrarot-Strahler-Array?

Das Array emittiert Infrarotstrahlung im Wellenlängenbereich von 2,0 bis 4,0 μm, was für effiziente IR-Trocknung geeignet ist. Dieser Bereich entspricht mittelwelligem Infrarot, aber die tatsächliche Wellenlänge hängt vom Strahlertyp (Quarz, Keramik oder Halogen) und der Betriebstemperatur ab. Bestätigen Sie die spezifische Wellenlänge für Ihre Anwendung mit dem Hersteller.

Wie wird das Array mit Strom versorgt und wie hoch ist der Stromverbrauch?

Das Array arbeitet mit Wechselspannungen von 220 bis 480 V, mit Optionen für Einphasen- oder Dreiphasenbetrieb. Die Gesamtleistungsaufnahme liegt zwischen 10 und 50 kW je nach Array-Länge und Strahlerkonfiguration. Die Strahlungsleistungsdichte beträgt 30 bis 80 kW/m². Stellen Sie sicher, dass Ihre Stromversorgung den Anforderungen entspricht.

Welche Schutzart hat das Array und warum ist sie wichtig?

Das Array hat eine Schutzart von IP54 bis IP65 gemäß IEC 60529, was Staub- und Wasserbeständigkeit anzeigt. Dies ist wichtig in industriellen Umgebungen, in denen Feuchtigkeit oder Partikel vorhanden sein können. Die Schutzart gewährleistet sicheren Betrieb und Langlebigkeit, aber der tatsächliche Wert sollte für das spezifische Modell bestätigt werden.

Kann das Array an verschiedene Tunnelgrößen angepasst werden?

Ja, das Array ist modular aufgebaut und in Standardbreiten von 500 bis 2000 mm und Längen von 1000 bis 6000 mm erhältlich. Kundenspezifische Größen sind möglicherweise vom Hersteller verfügbar. Das Array kann in linearen, Gitter- oder Plattenmustern konfiguriert werden, um zum Tunneldesign zu passen. Bestätigen Sie immer Abmessungen und Konfiguration mit dem Lieferanten.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Maschinen- und Anlagenbau

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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