Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Sensor-Array

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Sensor-Array im Bereich Maschinen- und Anlagenbau anhand von Anzahl der Sensorelemente bis Erfassungsbereich eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Sensor-Array wird durch die Baugruppe aus Gehäuse für Sensor und Sensorelement(e) beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Eine Multisensor-Konfiguration in einem Zuführsystem für Bauteile, die Position, Ausrichtung und Vorhandensein von Bauteilen erkennt, identifiziert und überwacht.

Sensor-Array in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Ein Sensor-Array ist eine kritische Unterbaugruppe in einem Zuführsystem für Bauteile, die typischerweise aus mehreren Sensoren (z. B. photoelektrisch, induktiv, vision) besteht, die in einem bestimmten Muster oder einer bestimmten Reihenfolge angeordnet sind. Seine Hauptaufgabe besteht darin, Echtzeit-Feedback zum Zuführprozess zu liefern und sicherzustellen, dass Bauteile korrekt präsentiert, ausgerichtet und für den nachfolgenden Pick-and-Place- oder Montagevorgang verfügbar sind. Es fungiert als „Augen“ des Systems und ermöglicht präzise Steuerung und Fehlererkennung. Das Array ist in einem Edelstahlgehäuse mit Polycarbonat-Linsen oder -Fenstern untergebracht, die die elektronischen Sensorelemente und Leiterplatten schützen. Es ist für industrielle Umgebungen ausgelegt, mit einer Schutzart von IP54 bis IP65 gemäß IEC 60529 und arbeitet in einem Temperaturbereich von -40 °C bis 85 °C. Die Anzahl der Sensorelemente kann je nach räumlicher Auflösung und Abdeckungsanforderungen zwischen 8 und 64 liegen. Der Erfassungsbereich variiert von 5 bis 120 mm, mit einer Ansprechzeit von 0,5 bis 10 ms und einer Positionsgenauigkeit von ±0,05 bis ±0,5 mm. Das Array arbeitet mit einer Versorgungsspannung von 9 bis 36 V DC und liefert ein analoges Ausgangssignal von 4 bis 20 mA für die Prozesssteuerung. Das Sensormaterial ist 316L-Edelstahl gemäß ASTM A240, und das Gesamtgewicht der Baugruppe liegt zwischen 0,5 und 2,5 kg. Diese Spezifikationen sind Referenzbereiche; die tatsächlichen Werte müssen mit dem Hersteller für bestimmte Modelle und Anwendungen bestätigt werden. Das Sensor-Array ist eine Komponente, kein eigenständiges Produkt, und seine Integration erfordert eine sorgfältige Berücksichtigung des Layouts des Zuführsystems und der Steuerungsarchitektur.

Funktionsprinzip

Das Array arbeitet, indem es seine einzelnen Sensoren einsetzt, um Schlüsselpunkte entlang des Zuführpfads zu überwachen (z. B. Vibrationswendelförderer, Linearvibrator, Auslass). Sensoren erkennen physikalische Eigenschaften wie Lichtunterbrechung, Nähe oder visuelle Merkmale. Ihre kombinierten Signale werden von einer Steuerung verarbeitet, um den Status des Bauteils (vorhanden/nicht vorhanden) zu bestimmen, die korrekte Ausrichtung zu verifizieren und die korrekte Positionierung vor der Freigabe zur nächsten Stufe zu bestätigen, wobei Korrekturmaßnahmen ausgelöst oder das System angehalten wird, wenn ein Fehler erkannt wird.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Anzahl der Sensorelemente8–64 pcsDetermines spatial resolution and coverage area.
Erfassungsbereich5–120 mmMaximum distance for reliable component detection.
Ansprechzeit0.5–10 msTime from detection to signal output; affects throughput.
Positionsgenauigkeit±0.05–±0.5 mmTolerance for component position measurement.
Betriebsspannung9–36 V DCSupply voltage range for sensor electronics.
Ausgangssignal4–20 mAAnalog current loop output for process control.
Betriebstemperatur-40–85 °CAmbient temperature range for reliable operation.
SchutzartIP54–IP65Protection against dust and water ingress.IEC 60529
Sensormaterial316LCorrosion-resistant stainless steel for harsh environments.ASTM A240
Gewicht0.5–2.5 kgTotal weight of the sensing array assembly.

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Edelstahl (Gehäuse) Polycarbonat (Linse/Fenster) Elektronische Komponenten (Sensorelemente, Leiterplatte)

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Gehäuse für Sensor
    Bietet mechanischen Schutz, Montagepunkte und Umgebungsabdichtung für die interne Elektronik.
    Material: Edelstahl oder technischer Kunststoff
  • Sensorelement(e)
    Das zentrale Erkennungsbauteil (z.B. fotoelektrisches Sender/Empfänger-Paar, Induktionsspule, kapazitive Platte), das das primäre Signal basierend auf der An- oder Abwesenheit eines Ziels erzeugt.
    Material: Verschieden (Halbleiter, Ferritkerne)
  • Signalaufbereitungsschaltung
    Verstärkt, filtert und wandelt das Rohsignal des Sensors in ein sauberes, normiertes Ausgangssignal für die Systemsteuerung um.
    Material: Elektronische Bauteile auf Leiterplatte
  • Stecker / Kabelverschraubung
    Stellt die elektrische Schnittstelle für die Leistungseingabe und Signalausgabe zum Hauptsteuerungssystem bereit.
    Material: Kunststoff oder Metall mit Messing/Kupfer-Kontakten

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Elektrostatische Entladung (ESD) über 8 kV HBM CMOS-Sensor-IC-Gateoxid-Durchbruch mit 10^6 Ω Leckpfad Integrierte TVS-Dioden mit 5 ns Ansprechzeit und 15 kV Klemmspannung an allen E/A-Leitungen
Mechanische Vibration bei 200 Hz Resonanzfrequenz mit 5 g Beschleunigung Lötverbindungsermüdungsrissbildung gemäß Coffin-Manson-Gleichung (Nf=1000 Zyklen bei Δε=0,2 %) Konformale Beschichtung (Urethan, 50 μm Dicke) und spannungsentlastende Montage mit 60 Shore A Härte Isolatoren

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0,1-100 kPa Differenzdruck, -40°C bis 85°C Umgebungstemperatur, 0-100 % relative Luftfeuchtigkeit nicht kondensierend
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Differenzdruck über 120 kPa verursacht Membranbruch, Temperaturen unter -50°C oder über 125°C verursachen Sensor-Drift über 5 % FS, Luftfeuchtigkeit über 95 % relativer Luftfeuchtigkeit verursacht kapazitive Kopplungsausfälle
Membranmaterial (316L Edelstahl) fließt bei 120 kPa aufgrund von Hookeschem Gesetz-Elastizitätsgrenzverletzung, Halbleiterübergangsthermisches Durchgehen tritt bei 125°C gemäß Arrhenius-Gleichung (Ea=0,7 eV) auf, Wasseradsorption auf dielektrischen Oberflächen reduziert die Permittivität um 30 % bei 95 % relativer Luftfeuchtigkeit
Fertigungskontext
Sensor-Array wird innerhalb von Maschinen- und Anlagenbau nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:0 bis 10 bar
Durchflussrate:0 bis 5 m/s
Betriebstemperatur:-20°C bis 85°C
slurry concentration:0 bis 30 % Feststoffanteil nach Gewicht
Montage- und Anwendungskompatibilität
KunststoffgranulatMetallbefestigungselementeElektronische Komponenten
Nicht geeignet: Hochkorrosive chemische Umgebungen
Auslegungsdaten
  • Komponentengrößenbereich
  • Erforderliche Erfassungsauflösung
  • Maximale Zuführrate

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Sensor-Drift
Ursache: Thermische Zyklen und Umgebungseinflüsse verursachen Kalibrierungsverschiebungen in den Sensorelementen
Signalverschlechterung
Ursache: Feuchtigkeitseintritt und Korrosion an elektrischen Verbindungen oder innerhalb von Gehäusedichtungen
Wartungsindikatoren
  • Inkonsistente oder unregelmäßige Messwerte im Vergleich zu bekannten Prozessparametern
  • Physische Beschädigung des Gehäuses, freiliegende Verkabelung oder sichtbare Korrosion an Steckverbindern
Technische Hinweise
  • Regelmäßige Kalibrierungsverifikation gegen Referenzsensoren oder bekannte Referenzen implementieren
  • Geeignete IP-geschützte Gehäuse sicherstellen und dielektrisches Fett an Verbindungen verwenden, um Feuchtigkeitseintritt zu verhindern

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
IEC 60529 Schutzarten durch Gehäuse (IP-Code)ASTM E1444/E1444M Standardverfahren für die Magnetpulverprüfung
Fertigungsgenauigkeit
  • Maßgenauigkeit: +/-0,05 mm für die Positionierung des Sensorelements
  • Oberflächenebenheit: 0,02 mm über der Erfassungsfläche
Qualitätsprüfung
  • Elektrische Leistungsprüfung (Empfindlichkeit, Linearität, Hysterese)
  • Umgebungsabdichtungstest (IP67/IP68-Bewertungsvalidierung)

Hersteller von Sensor-Array

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Wie viele Sensorelemente hat ein Sensor-Array typischerweise?

Die Anzahl der Sensorelemente kann zwischen 8 und 64 liegen, abhängig von der erforderlichen räumlichen Auflösung und dem Abdeckungsbereich. Die genaue Anzahl sollte für die spezifische Anwendung bestätigt werden.

Was ist der Erfassungsbereich eines Sensor-Arrays?

Der Erfassungsbereich liegt typischerweise zwischen 5 und 120 mm, aber der tatsächliche Bereich hängt von den Sensortypen und dem spezifischen Modell ab. Verifizieren Sie dies mit dem Hersteller für Ihre Anwendung.

Welches Ausgangssignal liefert ein Sensor-Array?

Das Sensor-Array liefert ein analoges Stromschleifen-Ausgangssignal von 4-20 mA für die Prozesssteuerung. Dieses Signal kann mit einer SPS oder einem anderen Steuerungssystem verbunden werden.

Welchen Umgebungsbedingungen hält ein Sensor-Array stand?

Das Sensor-Array ist für industrielle Umgebungen ausgelegt, mit einem Betriebstemperaturbereich von -40 °C bis 85 °C und einer Schutzart von IP54 bis IP65 gemäß IEC 60529. Bestätigen Sie die Eignung für Ihre spezifische Umgebung.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Maschinen- und Anlagenbau

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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