Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Sensorbaugruppe

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Sensorbaugruppe im Bereich Maschinen- und Anlagenbau anhand von Versorgungsspannung bis Stromaufnahme eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Sensorbaugruppe wird durch die Baugruppe aus Sensorelement und Schutzgehäuse beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Eine modulare Einheit, die einen oder mehrere Sensoren und zugehörige Hardware zur Erkennung, Messung oder Überwachung physikalischer Eigenschaften in einem Zählsystem enthält.

Sensorbaugruppe in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Die Sensorbaugruppe ist eine modulare Komponente für den Einsatz in Zählsystemen, wo sie spezifische physikalische Eigenschaften wie Objektpräsenz, Abstand oder Umgebungsbedingungen erkennt, misst oder überwacht. Sie wandelt diese physikalischen Parameter in elektrische Signale um, die von der Steuereinheit des Systems für Zähl- oder Überwachungslogik verarbeitet werden. Die Baugruppe integriert Sensoren, Schutzgehäuse, Steckverbinder und optionale Signalaufbereitungselektronik in einer einzigen installierbaren Einheit. Typische Sensortypen sind optisch, induktiv und kapazitiv, je nach Anwendung. Das Sensorelement wandelt die physikalische Eigenschaft in ein elektrisches Signal um, das in der Baugruppe aufbereitet (verstärkt, gefiltert) werden kann, bevor es über die Steckverbinder an die Hauptsteuerung übertragen wird. Die Baugruppe hat eine Versorgungsspannung von 24 V DC (±10 %) mit Verpolungsschutz und verbraucht ohne Sensorlast nicht mehr als 50 mA. Sie bietet ein zweileiter-schleifengespeistes Ausgangssignal von 4–20 mA gemäß IEC 60381-1. Der Messbereich ist per Software von 0 bis 100 °C konfigurierbar, mit einer Genauigkeit von ±0,5 % vom Messbereich (einschließlich Linearität und Hysterese) gemäß IEC 60770. Die Elektronik arbeitet in einem Temperaturbereich von -40 bis 85 °C (IEC 60068-2-1), die Lagertemperatur beträgt -40 bis 105 °C (IEC 60068-2-2). Die Schutzart beträgt IP65 bis IP67 gemäß IEC 60529, wobei für IP67 ein Gegenstecker erforderlich ist. Das Gehäuse besteht aus Edelstahl 316L (ASTM A240) für medienberührte Teile, mit einem Prozessanschluss von G1/2 gemäß DIN 3852. Der elektrische Anschluss ist ein 4-poliger M12×1-Steckverbinder (A-codiert) gemäß IEC 61076-2-101. Das Gewicht liegt je nach Option zwischen 0,3 und 0,5 kg. Zu den Materialien gehören Kunststoff für das Gehäuse, Edelstahl für Montage- und Sensorflächen, Kupfer für elektrische Kontakte sowie elektronische Komponenten wie Leiterplatten und ICs. Alle Angaben sind Referenzwerte; die modellspezifischen Daten sind mit dem Hersteller oder Lieferanten zu verifizieren.

Funktionsprinzip

Die Baugruppe arbeitet mit integrierten Sensoren (z. B. optisch, induktiv, kapazitiv), um ein Ziel oder einen Zustand zu erfassen. Das Sensorelement wandelt eine physikalische Eigenschaft in ein elektrisches Signal um. Dieses Signal kann in der Baugruppe aufbereitet (verstärkt, gefiltert) werden, bevor es über die Steckverbinder an die Hauptsteuerung des Zählsystems zur Interpretation und Zähllogik übertragen wird.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Versorgungsspannung24 ±10% V DCVerpolungsgeschützt
Stromaufnahme≤50 mAOhne Sensorlast
Ausgangssignal4–20 mAZweileiter-SchleifenspeisungIEC 60381-1
Messbereich0–100 °CPer Software konfigurierbar
Genauigkeit±0.5 % FSEinschließlich Linearität und HystereseIEC 60770
Betriebstemperatur-40–85 °CNur Elektronik; Sensorsonde kann abweichenIEC 60068-2-1
Lagertemperatur-40–105 °CNicht kondensierende UmgebungIEC 60068-2-2
SchutzartIP65–IP67Für IP67 ist ein Gegenstecker erforderlichIEC 60529
Gehäusematerial316LEdelstahl, medienberührte TeileASTM A240
ProzessanschlussG1/2Andere Gewinde auf AnfrageDIN 3852
Gewicht0.3–0.5 kgAbhängig von den Optionen
Elektrischer AnschlussM12×14-polig, A-kodiertIEC 61076-2-101

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Kunststoff (Gehäuse) Edelstahl (Montage-/Erfassungsfläche) Kupfer (elektrische Kontakte) Elektronische Bauteile (Leiterplatte, ICs)

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Sensorelement
    Der Kernwandler, der die physikalische Eigenschaft erfasst (z.B. fotoelektrischer Empfänger, Induktionsspule).
    Material: Verschieden (Halbleiter, Ferritkern)
  • Schutzgehäuse
    Umschließt und schützt interne Bauteile vor Umwelteinflüssen wie Staub, Feuchtigkeit und mechanischen Einwirkungen.
    Material: Kunststoff oder Metalllegierung
  • Stecker/Kabelverschraubung
    Stellt die elektrische Schnittstelle für die Stromversorgung und Signalausgabe zum Hauptsystem bereit.
    Material: Kunststoff, Gummi
  • Montagewinkel
    Ermöglicht eine sichere und einstellbare Installation der Baugruppe auf dem Tresensystemrahmen.
    Material: Edelstahl oder Aluminium
  • Signalaufbereitungsstufe
    Verstärkt und filtert das Rohsignal im Baugruppeninneren, bevor es über das Kabel ausgegeben wird.

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Elektrostatische Entladung über 8 kV (Human Body Model) CMOS-Sensor-IC-Gateoxid-Durchbruch bei 10 MV/cm Feldstärke Integrierte TVS-Dioden mit 5 ns Ansprechzeit und 15 kV ESD-Schutz auf allen I/O-Leitungen
Kondensatbildung auf der Sensoroberfläche bei Taupunktdifferenz >3 °C Optische Sensor-Signalabschwächung über 90 % bei 850 nm Wellenlänge Hermetische Abdichtung mit 0,5 mm O-Ring-Kompression und trockenmittelgefülltem Hohlraum, der intern <10 % rF aufrechterhält

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0-150 °C Temperatur, 0-1000 kPa Druck, 0-100 % relative Luftfeuchtigkeit.
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Thermisches Versagen bei 175 °C (Glasübergangstemperatur des Polycarbonatgehäuses), Druck-Sensormembranbruch bei 1200 kPa (Streckgrenze von 316L-Edelstahl), Feuchtigkeitseintritt bei IP67-Grenzwert.
Thermische Ausdehnungsdifferenz zwischen Silizium-Sensordie (CTE 2,6 ppm/°C) und FR4-Leiterplattensubstrat (CTE 14 ppm/°C) verursacht Lötstellenermüdung; druckinduzierte plastische Verformung der 0,1 mm dicken 316L-Edelstahl-Membran, die die Streckgrenze von 205 MPa überschreitet.
Fertigungskontext
Sensorbaugruppe wird innerhalb von Maschinen- und Anlagenbau nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:0 bis 10 bar
Durchflussrate:0 bis 5 m/s
Betriebstemperatur:-40 °C bis 85 °C
slurry concentration:0 bis 30 % Feststoffanteil nach Gewicht
Montage- und Anwendungskompatibilität
Wasserbasierte FluideÖlbasierte SchmiermittelGasförmige Medien (Luft, Stickstoff)
Nicht geeignet: Hochkorrosive Säuren (z.B. konzentrierte Schwefelsäure)
Auslegungsdaten
  • Erforderliche Messgenauigkeit (± %)
  • Prozessanschlusstyp und -größe
  • Umgebungsschutzklasse (IP/NEMA)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Signaldrift/Unpräzision
Ursache: Thermische Zyklen verursachen Ausdehnung/Schrumpfung der Sensorelemente, was zu Kalibrierungsverlust oder Materialermüdung führt.
Elektrische Verbindungsstörung
Ursache: Vibrationsinduzierte Reibkorrosion an Steckverbinder-Schnittstellen oder Feuchtigkeitseintritt, der Kurzschlüsse/Korrosion verursacht.
Wartungsindikatoren
  • Intermittierende oder unregelmäßige Messwerte während des Normalbetriebs
  • Ungewöhnliches summendes oder brummendes Geräusch vom Sensorgehäuse
Technische Hinweise
  • Implementierung von vibrationsisolierten Montagen und thermischer Abschirmung, um Umgebungsstress auf empfindliche Komponenten zu minimieren
  • Etablierung eines regelmäßigen Kalibrierungsplans mit Umgebungskompensation und Verwendung von Konformal-Beschichtung auf elektrischen Verbindungen

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
DIN EN 60068-2-6 - SchwingungsprüfungenCE-Kennzeichnung - EU-Konformität für elektromagnetische Verträglichkeit
Fertigungsgenauigkeit
  • Gehäusebohrung: +/-0,02 mm
  • Montageflächenplanheit: 0,1 mm
Qualitätsprüfung
  • Umgebungsbelastungsprüfung (ESS)
  • Funktionale Leistungskalibrierungsprüfung

Hersteller von Sensorbaugruppe

1 Unternehmen führen dieses Produkt in ihrem eigenen Sortiment. Die Unternehmensangaben stammen von der jeweils eigenen Website; jede Karte nennt die Grundlage der Zuordnung.

ARTang Instrument Co., Ltd.
· CN
Fertigt außerdem: Pressure Gauge/Sensor、Sanitary Flow Meter、Level Transmitter und 7 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Manufacturing & Sensor Assembly”
Quellseite ansehen ↗ artang.com · geprüft am 2026-09-01

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

LieferketteVerwandte Produkte und Komponenten

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Häufige Fragen

Wie hoch ist die Versorgungsspannung der Sensorbaugruppe?

Die Versorgungsspannung beträgt 24 V DC mit einer Toleranz von ±10 % und ist verpolungssicher. Überprüfen Sie immer die genauen Anforderungen für Ihr spezifisches Modell.

Welches Ausgangssignal liefert die Sensorbaugruppe?

Sie liefert ein zweileiter-schleifengespeistes Ausgangssignal von 4–20 mA gemäß IEC 60381-1. Dies ist ein standardmäßiges analoges Stromschleifensignal.

Wie hoch ist die Schutzart?

Die Baugruppe hat eine Schutzart von IP65 bis IP67 gemäß IEC 60529. Um IP67 zu erreichen, ist ein Gegenstecker erforderlich.

Welche Materialien werden in der Sensorbaugruppe verwendet?

Das Gehäuse besteht typischerweise aus Kunststoff, mit Edelstahl für Montage- und Sensorflächen. Kupfer wird für elektrische Kontakte verwendet, und elektronische Komponenten umfassen Leiterplatten und ICs. Die medienberührten Teile bestehen aus Edelstahl 316L gemäß ASTM A240.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Maschinen- und Anlagenbau

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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