Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Aktive optische Ausrichtungsstation

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Aktive optische Ausrichtungsstation im Bereich Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen anhand von Arbeitsbereich (X/Y/Z) bis Ausrichtgenauigkeit eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Aktive optische Ausrichtungsstation wird durch die Baugruppe aus Präzisions-Mehrachsen-Tisch und Aktiver Rückkopplungssensor beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Eine Präzisions-Ausrichtungsstation, die während der Montage die Linsenposition aktiv überwacht und mithilfe von Echtzeit-Feedback anpasst.

Aktive optische Ausrichtungsstation in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Die aktive optische Ausrichtungsstation ist eine Komponente innerhalb eines automatisierten mehrstufigen Linsenmontage- und Testsytems. Sie ist für die präzise Ausrichtung optischer Elemente verantwortlich, bevor diese dauerhaft fixiert werden. Die Station nutzt aktive Rückkopplungsmechanismen wie Interferometer oder Bildsensoren, um Ausrichtungsfehler in Echtzeit zu messen. Anschließend nimmt sie Mikrokorrekturen an der Linsenposition oder -orientierung vor, um eine Submikron-Genauigkeit zu erreichen. Die Station ist für den Einsatz in der Fertigung optischer Komponenten konzipiert, wo präzise Ausrichtung für die Leistung entscheidend ist. Sie arbeitet in einem Arbeitsbereich von 100×100×50 mm (X/Y/Z) und bietet eine Ausrichtungsgenauigkeit von ±0,5 μm mit einer Auflösung von 0,1 μm. Die Wiederholbarkeit beträgt ±0,1 μm für die Serienproduktion. Die Ausrichtungsgeschwindigkeit ist zwischen 10 und 50 mm/s einstellbar. Die Station umfasst eine Kamera mit einer Auflösung von 5–20 MP und unterstützt Lichtquellenwellenlängen von 405 bis 1550 nm. Sie arbeitet bei Temperaturen von 15 bis 35 °C und Luftfeuchtigkeit von 20% bis 80% relative Feuchte (nicht kondensierend). Die Stromversorgung beträgt 100–240 V AC (50/60 Hz automatische Umschaltung), mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 500 W. Die Station wiegt je nach Konfiguration zwischen 150 und 300 kg und hat eine Grundfläche von ca. 800×600×700 mm. Die Schutzart ist IP20–IP40 nach IEC 60529, höhere Schutzarten für Reinraumanwendungen sind verfügbar. Verwendete Materialien umfassen Aluminiumlegierung für Rahmen und Tisch, Edelstahl für Aktuatorkomponenten, Quarzglas oder optisches Glas für Referenzoptiken und Keramik für Lagerflächen. Die Station ist für die Integration in automatisierte Montagelinien vorgesehen. Es ist wichtig, modellspezifische Werte und Normen vor dem Kauf mit dem Hersteller oder Lieferanten zu verifizieren.

Funktionsprinzip

Die Station positioniert ein Linsenelement. Ein integriertes optisches Messsystem, wie ein Laserinterferometer oder eine CCD-Kamera mit Mustererkennung, tastet aktiv die Position und Orientierung der Linse ab. Die Messdaten werden an ein Steuerungssystem übergeben, das jede Abweichung von der Zielausrichtung berechnet. Aktuatoren, wie piezoelektrische oder motorisierte Tische, werden dann angewiesen, präzise Korrekturen am Linsenhalter vorzunehmen. Diese aktive Rückkopplungsschleife wird fortgesetzt, bis die Ausrichtung die spezifizierte Toleranz erfüllt.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Arbeitsbereich (X/Y/Z)100×100×50 mmStandard travel; custom ranges available
Ausrichtgenauigkeit±0.5 μmClosed-loop feedback ensures repeatability
Auflösung0.1 μmEncoder resolution for fine positioning
Wiederholgenauigkeit±0.1 μmFor high-volume production
Ausrichtgeschwindigkeit10–50 mm/sAdjustable for process optimization
Kameraauflösung5–20 MPHigher resolution for finer features
Wellenlänge der Lichtquelle405–1550 nmSelectable for different optical components
Betriebstemperatur15–35 °CStable temperature for thermal drift control
Luftfeuchtigkeitsbereich20–80 % RHnicht kondensierend
Stromversorgung100–240 V AC50/60 Hz auto-switching
Leistungsaufnahme≤500 WIncludes cameras and motion controllers
Gewicht150–300 kgAbhängig von der Konfiguration
Stellfläche (L×B×H)800×600×700 mmApproximate; varies with options
SchutzartIP20–IP40For cleanroom use, higher IP availableIEC 60529

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Aluminiumlegierung (Rahmen/Positioniertisch) Edelstahl (Aktorkomponenten) Quarzglas/optisches Glas (Referenzoptik) Keramik (Lagerflächen)

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Präzisions-Mehrachsen-Tisch
    Hält und ermöglicht feine, motorisierte Positionierung des Linsenelements in mehreren Freiheitsgraden (z.B. X, Y, Z, θx, θy).
    Material: Aluminiumlegierung, Keramiklager
  • Aktiver Rückkopplungssensor
    Misst die aktuelle Position/Orientierung der Linse. Gängige Typen umfassen Laserinterferometer, Autokollimatoren oder hochauflösende CCD/CMOS-Kameras mit telezentrischer Optik.
    Material: Quarzglas (Linsen), Silizium (Sensor)
  • Steuerungssystem und Aktoren
    Verarbeitet Sensordaten, berechnet Korrekturvektoren und steuert die Positionieraktuatoren (z.B. piezoelektrische, Tauchspulen- oder Schrittmotoren) zur Ausrichtungserzielung.
    Material: Elektronische Bauteile, piezoelektrische Keramiken, Neodym-Magnete
  • Starres Montagerahmen
    Bietet eine stabile, schwingungsgedämpfte mechanische Grundlage, um den empfindlichen Ausrichtungsprozess von externen Störungen zu isolieren.
    Material: Granit oder Polymerbeton, gedämpftes Aluminium

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Piezoelektrischer Aktorspannungsdrift übersteigt ±0,5 % von 100 V Nennwert Progressive Linsenpositionierfehlerakkumulation über ±0,3 µm während einer 8-Stunden-Schicht Geschlossene PID-Regelung mit 16-Bit-DAC-Rückkopplung, temperaturkompensierte Spannungsreferenz unter Verwendung von LM399 6,95 V Bandgap
CCD-Sensor-Quanteneffizienzverschlechterung unter 45 % bei 550 nm Wellenlänge Signal-Rausch-Verhältnis fällt unter 30 dB in der Justier-Rückkopplungsschleife Peltier-Kühlung hält Sensor bei -10°C ±0,5°C, periodische Kalibrierung gegen NIST-rückführbare Referenzziele

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0,1-5,0 µm Positioniergenauigkeit, 20-25°C Temperaturbereich, 40-60 % relative Luftfeuchtigkeit
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Positionierfehler übersteigt ±0,5 µm, Temperaturabweichung über ±2°C vom Sollwert, Luftfeuchtigkeit außerhalb des Bereichs 35-65 %
Thermische Ausdehnung von Aluminium-Montagestrukturen (Koeffizient 23,1×10⁻⁶/°C) verursacht Fehlausrichtung, piezoelektrische Aktorhysterese übersteigt 15 % bei 100 Hz Betrieb, beugungsbegrenzte optische Auflösung bei 632,8 nm Wellenlänge
Fertigungskontext
Aktive optische Ausrichtungsstation wird innerhalb von Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Nur Atmosphärendruck (keine Druckregelung)
Durchflussrate:Nicht zutreffend für diese Station
Betriebstemperatur:+15°C bis +35°C
Montage- und Anwendungskompatibilität
Optische LinsenbaugruppenLichtwellenleiter-SteckverbinderMikrooptikkomponenten
Nicht geeignet: Umgebungen mit hoher Partikelbelastung (z.B. Werkstätten, Gießereien)
Auslegungsdaten
  • Linsendurchmesserbereich (mm)
  • Erforderliche Justiergenauigkeit (µm)
  • Produktionsdurchsatz (Einheiten/Stunde)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Optische Fehlausrichtung
Ursache: Thermische Ausdehnung/Schrumpfung der Montagekomponenten, vibrationsinduzierte Drift oder mechanischer Verschleiß in den Justiermechanismen, die zu einer Strahlpfadabweichung führen.
Sensorverschlechterung
Ursache: Kontamination optischer Oberflächen (Staub, Ölnebel), Alterung von LEDs/Fotodioden mit reduzierter Empfindlichkeit oder elektrische Störungen in den Signalverarbeitungsschaltungen.
Wartungsindikatoren
  • Inkonsistente Justierverifikationsergebnisse oder häufige Rekalibrierungsanforderungen
  • Hörbare Servomotor-Belastungsgeräusche oder sichtbares Flackern/instabile Laseranzeigen während des Betriebs
Technische Hinweise
  • Umgebungsbedingungen kontrollieren: Stabile Temperatur (±1°C) und Reinraum-Bedingungen (ISO-Klasse 7 oder besser) beibehalten, um thermische Drift und Kontamination zu minimieren.
  • Prädiktive Wartung etablieren: Vibrationsüberwachung an Justiermechanismen und periodische optische Leistungsmessungen verwenden, um Verschlechterung vor einem kritischen Ausfall zu erkennen.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ANSI Z136.1 - Sichere Verwendung von LasernCE-Kennzeichnung - Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannung)
Fertigungsgenauigkeit
  • Optische Achsenausrichtung: +/- 0,001° Winkeltoleranz
  • Positionierwiederholgenauigkeit: +/- 0,005 mm lineare Toleranz
Qualitätsprüfung
  • Laserleistungs- und Wellenlängenverifikationstest
  • Optischer Justiergenauigkeitsvalidierungstest

Hersteller von Aktive optische Ausrichtungsstation

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was ist der Arbeitsbereich der aktiven optischen Ausrichtungsstation?

Der Standard-Arbeitsbereich beträgt 100×100×50 mm in den X-, Y- und Z-Achsen. Kundenspezifische Bereiche sind auf Anfrage beim Hersteller erhältlich.

Welche Ausrichtungsgenauigkeit kann erreicht werden?

Die Station bietet eine Ausrichtungsgenauigkeit von ±0,5 μm mit geschlossenem Regelkreis. Die Wiederholbarkeit beträgt ±0,1 μm für die Serienproduktion.

Welche Arten von optischen Messsystemen werden verwendet?

Die Station kann Laserinterferometer oder CCD-Kameras mit Mustererkennung integrieren, um die Linsenposition und -orientierung aktiv zu erfassen.

Was sind die Umgebungsbedingungen für den Betrieb?

Die Station arbeitet bei Temperaturen von 15 bis 35 °C und Luftfeuchtigkeit von 20% bis 80% relative Feuchte (nicht kondensierend). Die Schutzart ist IP20–IP40 nach IEC 60529, höhere Schutzarten für Reinraumanwendungen sind verfügbar.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Herstellung von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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