Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

DEF-Tank mit Füllstandssensor

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird DEF-Tank mit Füllstandssensor im Bereich Kraftfahrzeugherstellung anhand von Standardkonfiguration bis Schwerlastanforderung eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches DEF-Tank mit Füllstandssensor wird durch die Baugruppe aus Tankkörper und Füllstandssensor-Baugruppe beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Ein Lagertank für Dieselabgasflüssigkeit (DEF/AdBlue), ausgestattet mit einem integrierten Füllstandssensor zur Überwachung des Flüssigkeitsvolumens.

Technische Definition

Eine kritische Komponente des DEF/AdBlue-Einspritzsystems in Dieselfahrzeugen. Dieser Tank speichert die Harnstoff-basierte Flüssigkeit, die für die selektive katalytische Reduktion (SCR) zur Reduzierung von NOx-Emissionen verwendet wird. Der integrierte Füllstandssensor ermöglicht die Echtzeitüberwachung des DEF-Volumens, löst Systemwarnungen bei niedrigem Füllstand aus und gewährleistet den ordnungsgemäßen Betrieb des Abgasreinigungssystems.

Funktionsprinzip

Der Tank speichert DEF-Flüssigkeit unter atmosphärischem Druck. Der Füllstandssensor (typischerweise ein Schwimmer-, Ultraschall- oder kapazitiver Sensor) misst die Flüssigkeitshöhe bzw. das Volumen und überträgt diese Daten an das elektronische Steuergerät (ECU) des Fahrzeugs. Die ECU nutzt diese Informationen, um Niedrigstandswarnungen auszulösen und den DEF-Verbrauch zu berechnen.

Hauptmaterialien

Hochdichtes Polyethylen (HDPE) Edelstahl (Sensorkomponenten)

Komponenten / BOM

Primärbehälter zur Lagerung von DEF-Flüssigkeit, konstruiert zur Verhinderung von Kristallisation und Kontamination
Material: Polyethylen hoher Dichte (PE-HD)
Misst und überträgt Füllstandsdaten an das Fahrzeugsteuergerät (ECU)
Material: Edelstahl, Kunststoffe
Füllstutzen
Öffnung zum Nachfüllen von DEF-Flüssigkeit, oft mit Auslaufschutz-Design
Material: Kunststoff
Montagewinkel
Befestigt den Tank am Fahrzeugrahmen
Material: Stahl

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Harnstoffkristallisation bei -11°C Phasenübergang. Kapazitive Messfehler des Füllstandssensors, die die Genauigkeit von ±5% überschreiten, aufgrund der Dielektrizitätskonstantenänderung von 78,5 auf 4,2. Integriertes PTC-Heizelement, das die Tankwand auf mindestens 15°C hält, mit einer Wärmestromdichte von 500 W/m².
Elektrochemische Korrosion durch Chloridionen mit einer Konzentration >25 ppm. Lochfraßkorrosion der 316L-Edelstahl-Sensor-Sonde mit einer Penetrationsrate von >0,1 mm/Jahr. Kathodischer Schutz mit -0,85V gegenüber Ag/AgCl-Referenzelektrode und Epoxid-Phenol-Beschichtung (5 mil Dicke).

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0-50°C Temperatur, 0-3 bar Druck, 32,5-35% Harnstoffkonzentration
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Kristallisation tritt bei -11°C auf, Sensorausfall bei >85°C, Tankbruch bei >6 bar Druck.
Kristallisation der Harnstoff-Wasser-Lösung unterhalb des Gefrierpunkts verursacht Sensorverschmutzung und Strömungsbehinderung; unterschiedlicher thermischer Ausdehnungskoeffizient zwischen Edelstahl (17,3×10⁻⁶/°C) und Polypropylen (150×10⁻⁶/°C) erzeugt Spannungsrisse.
Fertigungskontext
DEF-Tank mit Füllstandssensor wird innerhalb von Kraftfahrzeugherstellung nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Weitere Produktbezeichnungen

AdBlue Tank with Level Sensor Urea Tank with Level Gauge SCR Fluid Reservoir with Sensor

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Traglast:Atmosphärisch bis 0,5 bar (max. Betriebsdruck)
Verstellbereich / Reichweite:Nicht zutreffend (statischer Lagertank)
Einsatztemperatur:-20°C bis +50°C (Betrieb), -40°C bis +70°C (Lagerung)
Montage- und Anwendungskompatibilität
Dieselabgasflüssigkeit (DEF/AdBlue)Wässrige Harnstofflösungen (32,5%)Deionisiertes wasserbasierte Flüssigkeiten
Nicht geeignet: Kohlenwasserstoffbasierte Kraftstoffe oder Lösungsmittel (Benzin, Diesel, Öl)
Auslegungsdaten
  • Erforderliches DEF-Lagervolumen (Liter)
  • Verfügbare Einbaufläche (Abmessungen)
  • Erforderliche Nachfüllhäufigkeit/täglicher Verbrauch

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Sensor-Drift/Kalibrierungsverlust
Cause: Exposition gegenüber chemischen Dämpfen, Temperaturschwankungen oder elektrischen Störungen, die die Sensorgenauigkeit im Laufe der Zeit verschlechtern.
Sensorverschmutzung/Beschichtung
Cause: Ablagerung von Tankinhalten (Schlamm, Kalk oder biologischem Bewuchs) auf den Sensoroberflächen, wodurch die korrekte Füllstandserkennung blockiert wird.
Wartungsindikatoren
  • Inkonsistente oder sprunghafte Füllstandsanzeigen im Vergleich zur manuellen Überprüfung.
  • Anhaltende Fehlalarme (hoher/niedriger Füllstand) oder Ausbleiben von Alarmen bei den eingestellten Grenzwerten.
Technische Hinweise
  • Regelmäßige Kalibrierungsprüfungen mit einem bekannten Referenzwert (z.B. Peilstab) durchführen und Kalibrierprotokolle führen, um Drift frühzeitig zu erkennen.
  • Schutzmaßnahmen wie Beruhigungsrohre oder chemikalienbeständige Beschichtungen installieren, um den Sensor vor direktem Kontakt mit aggressiven Tankinhalten zu schützen.

Compliance & Manufacturing Standards

Reference Standards
ISO 14001:2015 - UmweltmanagementsystemeANSI/ISA 12.27.01 - Anforderungen an die Prozessabdichtung zwischen elektrischen Systemen und brennbaren oder entzündbaren ProzessflüssigkeitenDIN EN 12285-1:2003 - Werkstattgefertigte Stahltanks - Teil 1: Horizontale zylindrische einwandige und doppelwandige Tanks für die unterirdische Lagerung von wassergefährdenden brennbaren und nicht brennbaren Flüssigkeiten
Manufacturing Precision
  • Ebenheit des Sensor-Montageflansches: +/- 0,1 mm
  • Tankwandstärke: +/- 0,5 mm
Quality Inspection
  • Hydrostatischer Drucktest zur Prüfung der Tankintegrität
  • Kalibrierverifikationstest für den Füllstandssensor

Hersteller, die dieses Produkt fertigen

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Welche Materialien werden im DEF-Tank verwendet?

Der Tankkörper besteht aus hochdichtem Polyethylen (HDPE) für chemische Beständigkeit, während die Komponenten des Füllstandssensors aus Edelstahl für die Haltbarkeit in DEF/AdBlue-Anwendungen gefertigt sind.

Wie funktioniert der integrierte Füllstandssensor?

Der Sensor überwacht kontinuierlich das DEF-Flüssigkeitsvolumen und liefert genaue Messwerte, um ein Leerlaufen zu verhindern. Dies gewährleistet den ordnungsgemäßen Betrieb des SCR-Systems und die Einhaltung der Emissionsvorschriften.

Welche Komponenten sind in der Stückliste (BOM) enthalten?

Die Stückliste umfasst: Tankkörper (HDPE), Füllstandsensorbaugruppe (Edelstahl), Einfüllstutzen und Montagehalterungen für die sichere Installation in Kraftfahrzeugen.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.05 · Kraftfahrzeugherstellung

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.

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