Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

CIP-Sprühsystem

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird CIP-Sprühsystem im Bereich Getränkeherstellung anhand von Betriebsdruck bis Durchflussrate eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches CIP-Sprühsystem wird durch die Baugruppe aus Sprühdüse und Verteiler/Rohrleitung beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Ein in den automatisierten Würzeklärseparator integriertes Sprühsystem für automatisierte Reinigungsvorgänge (CIP).

CIP-Sprühsystem in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Das CIP-Sprühsystem ist eine kritische Komponente des automatisierten Würzeklärseparators, das für automatisierte Reinigung und Desinfektion ohne Demontage ausgelegt ist. Es besteht aus strategisch positionierten Sprühdüsen, die Reinigungs- und Desinfektionslösungen (z. B. Lauge, Säure, Desinfektionsmittel) auf die Innenflächen des Separatorbehälters und der zugehörigen Rohrleitungen verteilen, um Würzerückstände, Proteine und Mikroorganismen zu entfernen, Hygiene zu gewährleisten und Kreuzkontamination zwischen Chargen zu verhindern. Das System arbeitet, indem Reinigungsflüssigkeiten von einer zentralen CIP-Einheit durch ein Rohrnetz zu den im Separator montierten Sprühdüsen (typischerweise rotierend oder statisch) gepumpt werden. Diese Düsen erzeugen Hochdruckstrahlen oder Sprühmuster, die alle Innenflächen abdecken. Der Reinigungszyklus ist automatisiert und folgt einer programmierten Sequenz: Vorspülen mit Wasser, Laugenwäsche, Zwischenspülung, Säurewäsche (falls erforderlich), Endspülung und Desinfektion, mit kontrollierter Temperatur, Konzentration und Zeit für jede Phase. Das System besteht aus Edelstahl (AISI 304/316L) und lebensmittelechten Elastomeren (z. B. EPDM, PTFE), um aggressiven Reinigungschemikalien und hohen Temperaturen standzuhalten. Zu den wichtigsten Parametern gehören ein Betriebsdruck von 1,0–1,6 MPa, eine Durchflussrate von 15–60 m³/h pro Düse, eine vollständige 360°-Sprühbedeckung und ein einstellbarer Sprühwinkel von 70–110°. Das Düsenmaterial ist 316L-Edelstahl (ASTM A240), und das Gehäusematerial ist 304-Edelstahl (ASTM A240). Das System arbeitet in einem Temperaturbereich von 4 °C bis 95 °C, mit einer elektrischen Versorgung von 24 V DC (±10 %) und einer Leistungsaufnahme von 12–24 W. Es hat eine Schutzart von IP65 (IEC 60529), Anschlussgrößen von DN25–DN50 (ISO 1127) und ein Gewicht von 5–12 kg je nach Konfiguration. Überprüfen Sie immer modellspezifische Werte und Normen mit dem Hersteller oder Lieferanten.

Funktionsprinzip

Das System arbeitet, indem Reinigungsflüssigkeiten von einer zentralen CIP-Einheit durch ein Rohrnetz zu den im Separator montierten Sprühdüsen (typischerweise rotierend oder statisch) gepumpt werden. Diese Düsen erzeugen Hochdruckstrahlen oder Sprühmuster, die alle Innenflächen abdecken. Der Reinigungszyklus ist automatisiert und folgt einer programmierten Sequenz: Vorspülen mit Wasser, Laugenwäsche, Zwischenspülung, Säurewäsche (falls erforderlich), Endspülung und Desinfektion, mit kontrollierter Temperatur, Konzentration und Zeit für jede Phase.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Durchflussrate15–60 m³/hPer spray nozzle at operating pressure
Sprühabdeckung360 °Full 360° coverage for complete cleaning
Sprühwinkel70–110 °Adjustable to optimize cleaning
Düsenmaterial316LStainless steel for corrosion resistanceASTM A240
Gehäusematerial304Stainless steel for durabilityASTM A240
Max. Betriebstemperatur95 °CFor CIP solutions
Min. Betriebstemperatur4 °CFor cold cleaning
Stromversorgung24 ±10% V DCFor control valve actuator
Leistungsaufnahme12–24 WFor actuator and sensors
SchutzartIP65Staubdicht und strahlwassergeschütztIEC 60529
AnschlussgrößeDN25–DN50Tri-clamp or weld endsISO 1127
Gewicht5–12 kgJe nach Konfiguration

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Edelstahl (AISI 304/316L) Lebensmittelechte Elastomere (z.B. EPDM, PTFE)

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Sprühdüse
    Verteilt Reinigungsflüssigkeit in einem spezifischen Muster (z.B. Vollkegel, Hohlkegel) zur Abdeckung innerer Oberflächen gemäß DIN 19569.
    Material: Edelstahl (Werkstoffnummer 1.4301 nach DIN EN 10088)
  • Verteiler/Rohrleitung
    Leitet Reinigungsflüssigkeiten von der CIP-Zufuhr zu den Sprühdüsen.
    Material: Edelstahl
  • Montagebaugruppe
    Sichert die Sprühdüse(n) in der optimalen Position innerhalb des Abscheiderbehälters.
    Material: Edelstahl
  • Zyklussteuerung
    Führt die Sequenz Vorspülen→Laugen→Spülen→Säure→Nachspülen→Desinfizieren bei eingestellter Temperatur, Konzentration und Zeit aus.

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Kristallisation von Laugenlösung an Sprühdüsen aufgrund von Temperaturabfall unter 60°C während Standby Düsenblockade verursacht 40 % Reduktion der Sprühbedeckungsfläche und lokale Biofilmanlagerung Integrierte Begleitheizung, die die Düsentemperatur bei mindestens 65°C mit PID-Regelung (±2°C) hält
Korrosionsermüdung in 316L-Edelstahlversorgungsleitungen durch Chlorid-Spannungsrisskorrosion bei >50 ppm Cl⁻-Konzentration Mikrorissausbreitung führt zu Lochfraßleckagen bei 15-25 % der zyklischen Streckgrenzenbelastung Duplex-Edelstahl (UNS S32205) Ersatz mit <25 ppm Cl⁻ Prozessflüssigkeitsspezifikation

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
2,5-6,0 bar bei 75-85°C mit 1,5-3,0 % Laugenlösungskonzentration
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Druckabfall unter 1,8 bar oder Temperaturüberschreitung von 95°C, was zu unzureichender Reinigungsflüssigkeitsgeschwindigkeit (<2,0 m/s) oder chemischem Abbau führt
Kavitationsbedingte Erosion am Pumpenlaufrad aufgrund von NPSH-Margenverletzung (<0,5 m) oder thermische Spannungsrisse in 316L-Edelstahldüsen durch wiederholte 20-85°C-Thermalzyklen, die die Streckgrenze (290 MPa) überschreiten
Fertigungskontext
CIP-Sprühsystem wird innerhalb von Getränkeherstellung nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Max. 6 bar (87 psi) Betriebsdruck, 10 bar (145 psi) Prüfdruck
Durchflussrate:10-50 m³/h pro Sprühdüse, einstellbar über Steuerungssystem
Betriebstemperatur:5°C bis 95°C (Betrieb), bis zu 140°C für Kurzzeitsterilisation
Montage- und Anwendungskompatibilität
Würze- und Bierrückstände (Protein, Hopfen, Hefe)Standard-CIP-Chemikalien (Laugen-, Säure-, Desinfektionsmittellösungen)Lebensmittelechte Schmierstoffe und Prozesswasser
Nicht geeignet: Hochabrasive Suspensionen mit >15 % Feststoffen oder scharfkantigen Partikeln
Auslegungsdaten
  • Separatorbehälterdurchmesser und -geometrie
  • Erforderliche Reinigungszykluszeit und -häufigkeit
  • Verfügbarer CIP-Versorgungsdruck und Durchflusskapazität

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Düsenverstopfung
Ursache: Ablagerung von Mineralstoffen, Biofilm oder Produktrückständen aufgrund unzureichender Wasserqualität, ungenügender Chemikalienkonzentration oder unregelmäßiger Reinigungszyklen.
Dichtungs-/Dichtringdegradation
Ursache: Chemischer Angriff durch aggressive CIP-Lösungen (z.B. Lauge, Säure), thermische Zyklen oder mechanischer Verschleiß durch Druckschwankungen, was zu Leckagen und Störungen des Sprühbildes führt.
Wartungsindikatoren
  • Unregelmäßige oder asymmetrische Sprühbilder während des Betriebs, die auf partielle Verstopfung oder Düsenverschleiß hinweisen.
  • Hörbares Zischen oder Tropfgeräusche an Verbindungsstellen, die auf Dichtungsversagen oder Leckagen unter Druck hindeuten.
Technische Hinweise
  • Implementieren Sie regelmäßige Düseninspektions- und Reinigungspläne mit geeigneten Werkzeugen (z.B. weiche Bürsten, zugelassene Chemikalien), um Ablagerungen vorzubeugen und eine optimale Sprühbedeckung aufrechtzuerhalten.
  • Verwenden Sie kompatible, chemikalienbeständige Dichtungen/Dichtringe (z.B. EPDM, PTFE) und überwachen Sie die CIP-Lösungskonzentration/-temperatur, um Degradation zu minimieren und die Bauteillebensdauer zu verlängern.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ISO 2852: Edelstahl-Rohrverschraubungen für die LebensmittelindustrieANSI/ASME BPE: BioprozessausrüstungDIN 11850: Edelstahlrohre für die Lebensmittel-, chemische und pharmazeutische Industrie
Fertigungsgenauigkeit
  • Oberflächengüte: Ra ≤ 0,8 μm für produktberührende Oberflächen
  • Schweißnahtausrichtung: ±0,5 mm maximale Abweichung
Qualitätsprüfung
  • Druckprüfung: 1,5-facher maximaler Betriebsdruck für 30 Minuten
  • Oberflächenrauheitsprüfung mittels Profilometer

Hersteller von CIP-Sprühsystem

Herstellerprofile mit passender Produktionsfähigkeit in China.

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Welche Materialien werden verwendet?

Das System verwendet Edelstahl AISI 304/316L für medienberührte Teile und lebensmittelechte Elastomere wie EPDM oder PTFE für Dichtungen. Das Düsenmaterial ist 316L-Edelstahl (ASTM A240), und das Gehäuse ist 304-Edelstahl (ASTM A240).

Was ist die maximale Betriebstemperatur?

Die maximale Betriebstemperatur beträgt 95 °C, geeignet für heiße CIP-Lösungen. Die minimale beträgt 4 °C für die Kaltreinigung. Überprüfen Sie die Temperaturgrenzen für Ihre spezifische Anwendung.

Was sind die elektrischen Anforderungen?

Die elektrische Versorgung beträgt 24 V DC (±10 %) für den Steuerventilantrieb, mit einer Leistungsaufnahme von 12–24 W für Antrieb und Sensoren. Die Schutzart beträgt IP65 (IEC 60529).

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Getränkeherstellung

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
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Keine Provision, kein Zwischenhändler
CNFX ist ein Verzeichnis. Wir nehmen keinen Anteil an Aufträgen und verhandeln nicht im Namen eines Lieferanten.
Was wir nicht zusichern
Eine Listung ist keine Empfehlung. Prüfen Sie jeden Lieferanten und jeden Wert vor der Bestellung selbst.

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