Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Heiz-/Kühlmantel

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Heiz-/Kühlmantel im Bereich Chemische Herstellung anhand von Auslegungsdruck bis Auslegungstemperatur eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Heiz-/Kühlmantel wird durch die Baugruppe aus Mantelgehäuse und Einlass-/Auslassstutzen beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Eine Temperaturregelkomponente, die einen Reaktorbehälter umgibt, um dessen Inhalt durch Flüssigkeitszirkulation zu heizen oder zu kühlen.

Heiz-/Kühlmantel in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Ein Heiz-/Kühlmantel ist ein wesentlicher Bestandteil eines Reaktormoduls, das eine präzise Temperaturregelung ermöglicht, indem Heiz- oder Kühlflüssigkeiten durch einen geschlossenen Raum um den Reaktorbehälter zirkuliert werden. Er hält optimale Reaktionsbedingungen aufrecht, verhindert thermisches Durchgehen und gewährleistet eine gleichbleibende Produktqualität in chemischen Prozessen. Der Mantel ist für Reaktorbehälter mit einem Volumen von 50 bis 5000 Litern ausgelegt, und die Wärmeübertragungsfläche beträgt typischerweise 0,5 bis 10 Quadratmeter, abhängig von der Reaktorgröße und den erforderlichen thermischen Leistungen. Übliche Konstruktionsmaterialien sind Edelstahl 316L, Kohlenstoffstahl oder Hastelloy, ausgewählt basierend auf der Kompatibilität mit dem Prozessmedium und den Betriebsbedingungen. Der Auslegungsdruckbereich beträgt 1,0 bis 1,6 MPa, und der Auslegungstemperaturbereich liegt bei -40 bis 200°C (gemäß EN 13445), wobei über 200°C spezielle Dichtungsmaterialien erforderlich sind. Die Wanddicke variiert von 4 bis 12 mm (gemäß ASME B36.10), und die Oberflächengüte reicht von 0,4 bis 0,8 μm Ra (gemäß ISO 1302) für hygienische Anwendungen. Anschlussgrößen sind DN25 bis DN100 (gemäß EN 1092-1), und das Gewicht liegt zwischen 100 und 2000 kg. Der Mantel arbeitet, indem ein Wärmeträger (wie Wasser, Öl oder Dampf) durch den Raum zwischen Reaktorwand und Mantelschale zirkuliert wird. Die Wärmeübertragung erfolgt durch Leitung über die Reaktorwand, wobei die Temperatur durch Einstellung der Durchflussrate, der Temperatur oder durch Umschalten zwischen Heiz- und Kühlkreisläufen gesteuert wird. Der Wärmeübergangskoeffizient liegt typischerweise zwischen 200 und 800 W/(m²·K), und die Durchflussrate beträgt 5 bis 50 m³/h. Die Leckagerate beträgt ≤0,01 ml/min (Klasse A). Diese Werte sind Referenzbereiche; verifizieren Sie modellspezifische Parameter und Normen mit dem Hersteller oder Lieferanten vor dem Kauf.

Funktionsprinzip

Der Mantel arbeitet, indem ein Wärmeträger (wie Wasser, Öl oder Dampf) durch den Raum zwischen Reaktorwand und Mantelschale zirkuliert wird. Die Wärmeübertragung erfolgt durch Leitung über die Reaktorwand, wobei die Temperatur durch Einstellung der Durchflussrate, der Temperatur oder durch Umschalten zwischen Heiz- und Kühlkreisläufen gesteuert wird. Das Design ermöglicht einen effizienten Wärmeaustausch mit einem typischen Wärmeübergangskoeffizienten von 200–800 W/(m²·K), abhängig von Fluideigenschaften und Strömungszustand. Durchflussraten von 5–50 m³/h sind üblich, und das System kann mit externen Temperaturregeleinheiten integriert werden. Die richtige Auswahl von Materialien, Wanddicke und Oberflächengüte gewährleistet Kompatibilität mit Prozessmedien und Betriebsbedingungen. Regelmäßige Inspektion von Dichtungen, Anschlüssen und Innenflächen ist notwendig, um die Leistung zu erhalten und Lecks zu verhindern.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Auslegungstemperatur-40–200 °COberhalb von 200 °C sind spezielle Dichtungswerkstoffe erforderlichEN 13445
Wärmeübertragungsfläche0.5–10 Passend zum Reaktorvolumen; größere Fläche verbessert den Wärmeübergang
Volumen50–5000 LMuss zur Reaktorgröße passen
Durchflussrate5–50 m³/hHöherer Durchfluss verbessert den Wärmeübergangskoeffizienten
Wärmedurchgangskoeffizient200–800 W/(m²·K)Abhängig von Fluid und Strömungsregime
Wanddicke4–12 mmGrößere Wandstärke für höhere DrückeASME B36.10
Werkstoff304/316L316L für korrosive MedienASTM A240
Oberflächenrauheit0.4–0.8 μm RaGlattere Oberfläche für hygienische AnwendungenISO 1302
AnschlussgrößeDN25–DN100Größe der Ein-/AustrittsstutzenEN 1092-1
Gewicht100–2000 kgAbhängig von Größe und Werkstoff
Leckrate≤0.01 mL/minClass A per ISO 5208

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Edelstahl 316L Kohlenstoffstahl Hastelloy

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Mantelgehäuse
    Bildet die äußere Hülle für den Wärmeträgerkreislauf
    Material: Edelstahl
  • Einlass-/Auslassstutzen
    Anschlüsse für den Eintritt und Austritt von Wärmeträgerflüssigkeit
    Material: Edelstahl
  • Umlenkbleche
    Leiten den Fluidstrom für optimale Wärmetransferverteilung
    Material: Edelstahl

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Fluidgeschwindigkeit über 3 m/s, die Erosionskorrosion verursacht Wanddickenreduzierung unter 2,0 mm Mindestkonstruktionsspezifikation Installation von erosionsbeständigen Inconel 625-Leitblechen an Strömungsauftreffpunkten
Glykolkonzentration fällt unter 40 % v/v im Wärmeträgerfluid Eiskristallbildung und -ausdehnung bei -15°C, die zum Mantelbruch führt Automatisierte Glykolkonzentrationsüberwachung mit 35 % v/v Niedrigpegelalarm und automatischem Nachfüllsystem

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
0,5-6,0 bar (Überdruck), -20°C bis 200°C (Fluidtemperatur)
Belastungs- und Ausfallgrenzen
8,0 bar Berstdruck für Kohlenstoffstahlmäntel, 250°C thermische Abbautemperatur für EPDM-Dichtungen
Thermische Ermüdung durch zyklische Beanspruchung, die die Streckgrenze von 207 MPa von Edelstahl 316L bei ΔT>150°C überschreitet, was zu Rissausbreitung an Spannungskonzentrationen führt.
Fertigungskontext
Heiz-/Kühlmantel wird innerhalb von Chemische Herstellung nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Bis zu 10 bar (150 psi)
Durchflussrate:10-100 L/min
Betriebstemperatur:-40°C bis 300°C
Montage- und Anwendungskompatibilität
Wasser/Glykol-GemischeThermischöl (z.B. Dowtherm)Dampf (für Heizanwendungen)
Nicht geeignet: Hochkorrosive Säuren (z.B. konzentrierte Schwefelsäure) aufgrund von Materialabbau-Risiken
Auslegungsdaten
  • Reaktorbehälterdurchmesser und -höhe
  • Erforderliche Wärmeübertragungsrate (kW)
  • Prozessflüssigkeitseinlass-/auslasstemperaturen

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Korrosion und Verschmutzung
Ursache: Chemischer Angriff durch Prozessflüssigkeiten oder Kühlwasser, der zu Materialabbau und reduzierter Wärmeübertragungseffizienz führt.
Leckage an Verbindungen oder Schweißnähten
Ursache: Thermische Wechselbeanspruchung, Vibration, unsachgemäße Installation oder Materialermüdung, die Risse oder Dichtungsversagen verursacht.
Wartungsindikatoren
  • Sichtbare externe Lecks oder Feuchtigkeitsansammlungen um Mantelverbindungen herum
  • Abnormale Temperaturmesswerte oder inkonsistente Heiz-/Kühlleistung, die auf Strömungsbehinderung oder Verschmutzung hinweisen
Technische Hinweise
  • Regelmäßige chemische Analyse und Behandlung der zirkulierenden Flüssigkeiten zur Verhinderung von Korrosion und Verschmutzung implementieren
  • Dehnungsausgleicher oder flexible Verbindungen verwenden, um thermische Ausdehnung aufzunehmen und die Belastung der Schweißnähte zu reduzieren

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ASME BPE-2019 (Bioprozessausrüstung)EN 13445-3:2021 (Unbefeuerte Druckbehälter)
Fertigungsgenauigkeit
  • Bohrungsdurchmesser: +/-0,05 mm
  • Oberflächenebenheit: 0,15 mm pro 300 mm
Qualitätsprüfung
  • Hydrostatischer Drucktest
  • Eindringprüfung

Hersteller von Heiz-/Kühlmantel

1 Unternehmen führen dieses Produkt in ihrem eigenen Sortiment. Die Unternehmensangaben stammen von der jeweils eigenen Website; jede Karte nennt die Grundlage der Zuordnung.

VORTEX Mixing Technology
Zhengzhou · CN
Fertigt außerdem: Liquid Injection System、Injection System、Weighing System und 3 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Heating/Cooling Jacket”
Quellseite ansehen ↗ incmachine.com · geprüft am 2026-09-06

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was ist der typische Auslegungsdruckbereich für einen Heiz-/Kühlmantel?

Der Auslegungsdruckbereich beträgt 1,0 bis 1,6 MPa. Verifizieren Sie immer die spezifische Druckstufe mit dem Hersteller für Ihre Anwendung.

Welche Materialien werden üblicherweise für die Mantelkonstruktion verwendet?

Übliche Materialien sind Edelstahl 316L, Kohlenstoffstahl und Hastelloy. Die Wahl hängt vom Prozessmedium und der erforderlichen Korrosionsbeständigkeit ab. Für korrosive Medien wird oft 316L spezifiziert. Bestätigen Sie die Materialgüte mit dem Lieferanten.

Wie beeinflusst die Wärmeübertragungsfläche die Leistung?

Die Wärmeübertragungsfläche beträgt typischerweise 0,5 bis 10 m² und passt zum Reaktorvolumen. Eine größere Fläche verbessert die Wärmeübertragungseffizienz und ermöglicht schnellere Aufheiz- oder Kühlvorgänge. Die erforderliche Fläche hängt von der Prozesswärmelast und der gewünschten Temperaturänderungsrate ab.

Was ist die Spezifikation für die Leckagerate?

Die Leckagerate beträgt ≤0,01 ml/min, klassifiziert als Klasse A. Dies gewährleistet minimalen Flüssigkeitsverlust während des Betriebs. Regelmäßige Wartung und richtige Dichtungswahl sind entscheidend, um diese Leistung aufrechtzuerhalten.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Chemische Herstellung

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
Diese Seite dient der strukturierten Vorbereitung von Recherche, RFQ und Lieferantenbewertung. Sie ersetzt keine Lieferantenqualifizierung, keine Normenprüfung und keine technische Freigabe durch den Käufer.
Anfrage

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Was wir nicht zusichern
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