Strukturierte Fertigungsdaten · 2026

Bremssystem

Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Bremssystem im Bereich Kraftfahrzeugherstellung anhand von Betriebsdruck bis Bremsmoment eingeordnet.

Technische Definition und Kernbaugruppe

Ein typisches Bremssystem wird durch die Baugruppe aus Bremssattel und Bremsscheibe (Rotor) beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.

Ein sicherheitskritisches Teilsystem im Antriebsstrang, das ein Fahrzeug durch Umwandlung kinetischer Energie in Wärmeenergie mittels Reibung verzögert oder stoppt.

Bremssystem in einer industriellen Fertigungsumgebung
Repräsentative Produktabbildung. Aussehen und Spezifikationen mit dem Hersteller bestätigen.

Technische Definition

Das Bremssystem ist eine wesentliche Sicherheitskomponente des Antriebssystems und für die kontrollierte Verzögerung und das Anhalten eines Kraftfahrzeugs verantwortlich. Es funktioniert, indem es Reibungskraft auf rotierende Räder oder Antriebsstrangkomponenten ausübt und so die kinetische Energie des Fahrzeugs in Wärmeenergie umwandelt, die an die Atmosphäre abgegeben wird. Moderne Systeme integrieren oft hydraulische, pneumatische oder elektronische Steuerungsmechanismen, um die Bremskraft zu modulieren. Dieser Verzeichniseintrag deckt die allgemeine Architektur und typische Spezifikationen für Bremssysteme in der Kraftfahrzeugherstellung ab. Das System umfasst Komponenten wie Bremssättel, Trommeln, Beläge, Bremsbacken und Rotoren, die vom Fahrer über ein Pedal oder einen Hebel betätigt werden. Das Funktionsprinzip umfasst die Kraftübertragung vom Pedal auf die Bremskomponenten, die dann Reibmaterialien gegen rotierende Oberflächen drücken, um die erforderliche Verzögerung zu erzeugen. Zu den wichtigsten Parametern gehören Betriebsdruck (1,0–1,6 MPa), Bremsmoment (500–3000 N·m), Ansprechzeit (0,1–0,3 s nach ISO 26865), Betriebstemperatur (-40–85 °C nach ISO 16750-4), Schutzart (IP54–IP65 nach IEC 60529), Bremsscheibendurchmesser (250–400 mm), Reibungskoeffizient (0,35–0,45 nach ISO 6310), Siedepunkt der Bremsflüssigkeit (230–260 °C nach ISO 4925), Gewicht (15–60 kg pro Achsbaugruppe) und Spannung (12–24 V DC nach ISO 16750-2 für elektrische Feststellbremsaktoren). Häufig verwendete Materialien sind Gusseisen, Stahllegierung, Reibverbundstoffe (z. B. Keramik, halbmetallisch) und Aluminiumlegierung. Diese Werte sind Referenzbereiche und müssen für das spezifische Fahrzeugmodell und die Anwendung verifiziert werden. Die aufgeführten Normen sind Beschaffungs- oder Verifizierungsreferenzen und implizieren keine Zertifizierung oder Konformität. Bestätigen Sie immer modellspezifische Werte und Normen mit dem Hersteller oder Lieferanten.

Funktionsprinzip

Wenn das Bremspedal betätigt wird, überträgt es Kraft (mechanisch, hydraulisch oder elektronisch) auf Bremssättel oder Trommeln. Diese Komponenten drücken dann Reibmaterialien (Bremsbeläge oder -backen) gegen rotierende Oberflächen (Bremsscheiben oder -trommeln), wodurch Reibung entsteht, die der Radrotation entgegenwirkt und das Fahrzeug verlangsamt. Die kinetische Energie wird in Wärmeenergie umgewandelt, die an die Atmosphäre abgegeben wird. Das System kann hydraulische oder pneumatische Verstärker umfassen, um die aufgebrachte Kraft zu verstärken, sowie elektronische Steuergeräte, um die Bremskraft für Stabilitäts- oder Antiblockierfunktionen zu modulieren.

Technische Parameter

Technische Parameter
ParameterTypischer BereichHinweise & Auswahlkriterien
Bremsmoment500–3000 N·mDepends on vehicle weight and deceleration requirement
Ansprechzeit0.1–0.3 sTime from pedal input to brake force build-upISO 26865
Betriebstemperatur-40–85 °CExceeding range may cause fluid boiling or seal failureISO 16750-4
SchutzartIP54–IP65Protects against dust and water jetsIEC 60529
Bremsscheibendurchmesser250–400 mmLarger diameter increases heat dissipation and braking torque
Reibungskoeffizient0.35–0.45Typical for organic brake pads; affects stopping powerISO 6310
Siedepunkt der Bremsflüssigkeit230–260 °CDry boiling point; lower values cause vapor lockISO 4925
Gewicht15–60 kgPer axle assembly, including calipers and discs
Spannung12–24 V DCFor electric parking brake actuatorsISO 16750-2

Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.

Hauptmaterialien

Gusseisen Stahllegierung Reibungsverbundwerkstoff (z.B. keramisch, halbmetallisch) Aluminiumlegierung

Komponenten / BOM

Components / BOM
  • Bremssattel
    Beherbergt die Bremsbeläge und nutzt hydraulischen Druck, um sie gegen den Bremsscheibenrotor zu klemmen.
    Material: Aluminiumlegierung oder Gusseisen
  • Bremsscheibe (Rotor)
    Eine rotierende Scheibe, gegen die die Bremsbeläge gedrückt werden, um Reibung zu erzeugen.
    Material: Gusseisen oder Stahllegierung
  • Bremsbeläge
    Reibungselemente, die gegen den Bremsscheibe drücken, um Verzögerungskraft zu erzeugen.
    Material: Reibungskomposit (z.B. Keramik, organisch, halbmetallisch)
  • Bremshauptzylinder
    Wandelt die mechanische Kraft vom Bremspedal in hydraulischen Druck um.
    Material: Gussaluminium oder Gusseisen
  • Bremspedal
    Wo der Fahrer die Kraft aufbringt, die das restliche System vervielfacht.
  • Bremskraftverstärker
    Multipliziert die Pedalkraft vor dem Hauptzylinder bei Systemen mit Servounterstützung.
  • elektronisches Steuergerät (ABS/ESC)
    Moduliert den Bremsdruck radweise für Antiblockier- und Stabilitätsfunktionen.

FMEA · Fehleranalyse

Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme

Hydraulikflüssigkeitskontamination mit 0,5 % Wassergehalt Bremsflüssigkeitssieden bei 180°C (vs. 260°C Trockensiedepunkt) Feuchtigkeitsdichter Behälter mit Silicagel-Trockenmittelpatrone
Belagmaterial-Inhomogenität über 5 % Dichtevariation Scheibenriffelung mit 0,8 mm Rillentiefe nach 10.000 Zyklen Ultraschall-Dichteprüfung während der Fertigung mit 0,1 % Toleranz

Technische Bewertung

Betriebsbereich
Betriebsbereich
1,5-12,0 MPa Hydraulikdruck, 0-650°C Scheibentemperatur
Belastungs- und Ausfallgrenzen
Bremsfading-Einsatz bei 350°C Scheibentemperatur, Dichtungsausfall bei 15,0 MPa Hydraulikdruck
Thermische Zersetzung von Phenolharzbelägen über 350°C reduziert den Reibungskoeffizienten μ von 0,42 auf 0,18
Fertigungskontext
Bremssystem wird innerhalb von Kraftfahrzeugherstellung nach Material, Prozessfenster und Prüfanforderungen bewertet.

Taxonomie und Suchbegriffe

Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.

Anwendungen / Eingebaute Systeme

Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.

Industrielles Ökosystem und Lieferkette

Eignung und Auslegungsdaten

Betriebsgrenzen
Betriebsdruck:Bis zu 200 bar Hydraulikdruck, 10 MPa Kontaktdruck
Weitere Spezifikationen:Durchflussrate: 5-50 l/min Hydraulikflüssigkeit, Schlammkonzentration: N/A (nur Trocken-/Nasssysteme)
Betriebstemperatur:-40°C bis +85°C
Montage- und Anwendungskompatibilität
Kfz-Bremsflüssigkeit (DOT 3/4/5.1)Trockene LuftumgebungenMetallische Reibungspaare (Stahl-auf-Gusseisen)
Nicht geeignet: Salzwasserimmersion mit Risiko galvanischer Korrosion
Auslegungsdaten
  • Fahrzeugmasse (kg) und maximale Verzögerungsrate (m/s²)
  • Maximaler kinetischer Energie-Dissipationsbedarf (Joule)
  • Erforderlicher Betriebszyklus (kontinuierliche/intermittierende Bremsfrequenz)

Zuverlässigkeits- und Risikoanalyse

Ausfallmodus und Ursache
Bremsbelag-/Bremsbackenverschleiß
Ursache: Reibungsverschleiß durch Normalbetrieb, Kontamination durch Öle oder Flüssigkeiten, Überhitzung führt zu Verglasung oder Rissbildung und Materialermüdung über die Zeit.
Hydrauliksystemausfall
Ursache: Fluidkontamination (Feuchtigkeit, Luft, Partikel), Dichtungsdegradation führt zu Leckagen, Korrosion in Leitungen oder Zylindern und Druckverlust durch Komponentenverschleiß oder Verstopfungen.
Wartungsindikatoren
  • Hohes Quietschen oder Schleifgeräusche beim Bremsen, die auf abgenutzte Beläge/Backen oder Metall-auf-Metall-Kontakt hinweisen.
  • Weiches oder schwammiges Bremspedalgefühl, erhöhter Bremsweg oder Aufleuchten der Bremskontrollleuchte, die auf Hydraulikprobleme oder Fluidverlust hindeuten.
Technische Hinweise
  • Implementierung einer zustandsbasierten Überwachung: Verwenden Sie Schwingungsanalyse, Thermografie und Fluidanalyse, um frühe Anzeichen von Verschleiß, Kontamination oder Überhitzung vor einem katastrophalen Ausfall zu erkennen.
  • Anwendung proaktiver Wartungspraktiken: Planen Sie regelmäßige Inspektionen, spülen und ersetzen Sie Hydraulikflüssigkeit gemäß Herstellerintervallen und verwenden Sie hochwertige, kompatible Ersatzteile, um vorzeitigen Verschleiß zu verhindern.

Konformität und Fertigungsnormen

Referenznormen
ISO 26262:2018 - Funktionale Sicherheit für StraßenfahrzeugeSAE J2522 - Dynamometer Global Brake EffectivenessECE R90 - Einheitliche Vorschriften für die Genehmigung von Ersatzbremsbelägen und -scheiben
Fertigungsgenauigkeit
  • Rotor-Dickenvariation: +/-0,005 mm
  • Belag-Parallelität zur Zangenmontagefläche: 0,15 mm
Qualitätsprüfung
  • Bremsenwirkungsprüfung auf dem Prüfstand
  • Materialzusammensetzungsprüfung mittels Röntgenfluoreszenzanalyse

Hersteller von Bremssystem

7 Unternehmen führen dieses Produkt in ihrem eigenen Sortiment. Die Unternehmensangaben stammen von der jeweils eigenen Website; jede Karte nennt die Grundlage der Zuordnung.

Chongqing Hengtairail Equipment Co.,Ltd.
· CN
Fertigt außerdem: Suspension System、Drive System
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Railway Braking System”
Quellseite ansehen ↗ railspareparts.com · geprüft am 2026-09-13
GS
Hefei · CN
Fertigt außerdem: Material Handling Equipment、Hydraulic Systems、Hand Pallet Truck und 2 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Braking Systems”
Quellseite ansehen ↗ gs-equip.com · geprüft am 2026-09-16
Jiangsu Siming Engineering Machinery Co., Ltd.
· CN
Fertigt außerdem: Construction Equipment、Slipform Paver、Screed Beam und 2 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Distance braking system”
Quellseite ansehen ↗ simingcn.com · geprüft am 2026-09-16
Luoyang Ship Material Research Institute
Luoyang · CN
Fertigt außerdem: Plate Heat Exchanger、Pressure Vessel、Heat Exchanger
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Braking System”
Quellseite ansehen ↗ sunruigroup.com · geprüft am 2026-09-14
Ningbo Chaori Hydraulic
Ningbo · CN
Fertigt außerdem: Safety Valve、Emergency Power System、Hydraulic Accumulator und 7 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Braking System”
Quellseite ansehen ↗ chaorihydraulic.com · geprüft am 2026-09-08
Shaanxi Haiduo Railway Technology Development Co.,Ltd.
· CN
Fertigt außerdem: Brake System、Water Tank
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “The braking system”
Quellseite ansehen ↗ haiduorailway.com · geprüft am 2026-09-13
SHACMAN (Shaanxi Automobile Holding Group)
· CN
Fertigt außerdem: Transmission、LED Lighting System、Lighting System und 4 weitere
Laut Produktseite der eigenen Website · Profil von CNFX aus öffentlichen Quellen zusammengestellt
Bezeichnung auf der Website: “Emergency Braking System”
Quellseite ansehen ↗ shacman.com · geprüft am 2026-09-09

Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.

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Beispielhafte Bewertungskriterien aus Einkaufsprozessen

Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.

Technische Dokumentation
4/5
Fertigungsfähigkeit
4/5
Prüfbarkeit
5/5
Lieferantentransparenz
3/5

Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.

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Häufige Fragen

Was ist der typische Betriebsdruckbereich für ein Bremssystem?

Laut Verzeichnis liegt der Betriebsdruckbereich bei 1,0–1,6 MPa. Dies ist jedoch ein Referenzbereich; der tatsächliche Wert hängt vom spezifischen Fahrzeugmodell und der Bremsanlagenkonstruktion ab. Bitte bestätigen Sie dies mit dem Hersteller.

Welche Materialien werden üblicherweise in Bremssystemen verwendet?

Häufig verwendete Materialien sind Gusseisen, Stahllegierung, Reibverbundstoffe (wie Keramik oder halbmetallisch) und Aluminiumlegierung. Diese werden für Komponenten wie Bremsscheiben, Sättel und Beläge verwendet. Die genaue Materialgüte und Zusammensetzung variieren je nach Anwendung.

Welche Bedeutung hat der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit?

Der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit ist entscheidend, um Dampfblasenbildung zu verhindern, die zu Bremsversagen führen kann. Das Verzeichnis listet einen Trockensiedepunktbereich von 230–260 °C gemäß ISO 4925. Niedrigere Siedepunkte können bei starker Bremsung zu Dampfblasen führen. Überprüfen Sie die Spezifikation der Bremsflüssigkeit für Ihr Fahrzeug.

Wie wandelt das Bremssystem kinetische Energie in Wärme um?

Wenn das Bremspedal gedrückt wird, wird Kraft auf die Sättel oder Trommeln übertragen, die Reibmaterialien gegen rotierende Scheiben oder Trommeln drücken. Diese Reibung wirkt der Radrotation entgegen und wandelt kinetische Energie in Wärmeenergie um, die dann an die Atmosphäre abgegeben wird. Die Effizienz des Systems hängt von Faktoren wie Reibungskoeffizient und Wärmeableitung ab.

Kann ich Hersteller direkt kontaktieren?

CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.

CNFX Industrial Index v2.6.09 · Kraftfahrzeugherstellung

Datenbasis

CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.

Vorläufige technische Einordnung
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