Auf Basis strukturierter CNFX-Herstellerprofile wird Industriekamera im Bereich Maschinen- und Anlagenbau anhand von Sensorauflösung bis Bildrate eingeordnet.
Ein typisches Industriekamera wird durch die Baugruppe aus Bildsensor und Objektivfassung beschrieben. Für industrielle Anwendungen werden Materialauswahl, Fertigungsprozess und Prüfbarkeit gemeinsam bewertet.
Ein spezielles Bildaufnahmegerät für Machine-Vision-Anwendungen in industriellen Umgebungen.
Die Industriekamera funktioniert, indem sie Licht, das von einem Objekt reflektiert wird, durch ein Objektiv auf einen Sensor (CMOS oder CCD) fokussiert. Der Sensor wandelt Licht in elektrische Signale um, die dann in Bilddaten digitalisiert werden. Die Kamera wird synchron mit der Bewegung der Produktionslinie oder Inspektionsereignissen ausgelöst, um eine präzise Aufnahmezeit zu gewährleisten. Die digitalen Bilddaten werden über eine Schnittstelle (z. B. GigE, USB3.0, Camera Link) an eine Bildverarbeitungseinheit übertragen, wo sie anhand vordefinierter Kriterien auf Fehler, Messungen oder Führung analysiert werden. Die Leistung der Kamera wird durch Sensorauflösung, Pixelgröße, Bildrate und Belichtungseinstellungen beeinflusst, die auf die Geschwindigkeits- und Detailanforderungen der Anwendung abgestimmt sein müssen.
| Parameter | Typischer Bereich | Hinweise & Auswahlkriterien |
|---|---|---|
| Sensorauflösung | 0.4–12 MP | Höhere Auflösung für die Prüfung feinerer Details |
| Bildrate | 30–1000 fps | Höhere Bildrate für schnelle Prozesse |
| Pixelgröße | 2.4–10 µm | Kleinere Pixel für höhere Auflösung, größere für mehr Empfindlichkeit |
| Sensortyp | CMOS | CMOS für Geschwindigkeit und Kosten; CCD für geringes Rauschen |
| Schnittstelle | GigE, USB3.0, Camera Link | GigE für große Entfernungen, USB3 für einfache Handhabung, Camera Link für hohe Geschwindigkeit |
| Betriebstemperatur | -40–85 °C | Außerhalb des Bereichs kann es zu Sensordrift oder Schäden kommen |
| Schutzart | IP54–IP67 | Höhere IP-Schutzart für staubige oder feuchte UmgebungenIEC 60529 |
| Leistungsaufnahme | 1.5–12 W | Geringere Leistungsaufnahme für eingebettete Systeme |
| Versorgungsspannung | 12–24 V DC | Muss zum Eingangsbereich der Kamera passen |
| Objektivanschluss | C, CS, M12 | C-Mount für Standardobjektive, M12 für kompakte Bauformen |
| Abmessungen | 29×29×29 – 60×60×60 mm | Kompakte Bauform für beengte Platzverhältnisse |
| Gewicht | 50–500 g | Leichter für die Montage am Roboterarm |
Die Bereiche sind branchenübliche Richtwerte zur Angebotsvorbereitung und keine Zusage des Lieferanten. Bestätigen Sie jeden Wert und jede Norm vor der Bestellung beim rechtlichen Hersteller.
Ursache → Fehlermodus → Engineering-Maßnahme
Suchbegriffe, Aliase und technische Bezeichnungen für diesen CNFX Datensatz.
Dieses Teil oder Produkt erscheint in den folgenden Systemen und Maschinen.
| Betriebsdruck: | Atmosphärisch (nicht unter Druck) |
| Durchflussrate: | Nicht zutreffend |
| Betriebstemperatur: | -40°C bis +85°C |
8 Unternehmen führen dieses Produkt in ihrem eigenen Sortiment. Die Unternehmensangaben stammen von der jeweils eigenen Website; jede Karte nennt die Grundlage der Zuordnung.
Die Herstellerliste dient der Vorrecherche und Einordnung von Fertigungskapazitäten. Sie ist keine Zertifizierung, kein Ranking und keine Transaktionsgarantie.
Keine Kundenbewertung und keine Echtzeitdaten. Die Werte zeigen typische Prüfkriterien in RFQ- und Lieferantenbewertungsprozessen.
Die Kriterien dienen als Orientierung für technische Einkaufsprüfungen. Konkrete Kunden, Länder, Bewertungsdaten oder Live-Nachfragen werden nur angezeigt, wenn entsprechende belastbare Daten vorliegen.
Industriekameras bieten üblicherweise Sensorauflösungen von 0,4 bis 12 Megapixeln. Höhere Auflösungen ermöglichen eine feinere Detailprüfung, erfordern jedoch möglicherweise mehr Rechenleistung und Bandbreite. Die benötigte Auflösung hängt vom kleinsten zu erkennenden Defekt oder Merkmal ab.
CMOS-Sensoren sind im Allgemeinen schneller und kostengünstiger, was sie für Hochgeschwindigkeitsanwendungen geeignet macht. CCD-Sensoren bieten typischerweise geringeres Rauschen und eine bessere Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen. Die Wahl hängt von den Anforderungen an Geschwindigkeit, Beleuchtung und Bildqualität ab.
Zu den gängigen Schnittstellen gehören GigE, USB3.0 und Camera Link. GigE unterstützt lange Kabelstrecken (bis zu 100 m) und ist einfach zu integrieren. USB3.0 bietet Plug-and-Play-Komfort und ausreichende Bandbreite für viele Anwendungen. Camera Link bietet sehr hohe Datenraten für Hochgeschwindigkeits- und Hochauflösungsbildgebung, erfordert jedoch einen Frame Grabber.
Die Schutzart (IP) gibt die Beständigkeit gegen Staub und Wasser an. Für staubige oder feuchte Umgebungen wählen Sie eine Kamera mit höherer IP-Schutzart, z. B. IP65 oder IP67. Berücksichtigen Sie auch den Betriebstemperaturbereich, typischerweise -40 bis 85 °C, um einen zuverlässigen Betrieb in Ihrer Einrichtung zu gewährleisten.
CNFX ist ein offenes Verzeichnis, keine Handelsplattform und kein Beschaffungsagent. Herstellerprofile und Formulare helfen bei der Vorbereitung des direkten Kontakts.
CNFX-Herstellerprofile, technische Klassifikation, öffentlich verfügbare Produktinformationen und fortlaufende Plausibilitätsprüfung.
Informationen zu Einsatzbereich, Spezifikationsgrenzen, Lieferantentypen und RFQ-Vorbereitung anfragen.
Herstellerprofile mit passender Produkt- und Prozesskompetenz vergleichen.